kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pfingsten Ein Hochfest der Christenheit 3. Juni 2017

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 08:44

Der HEILIGE GEIST, der zugesagte Beistand, gesandt durch JESUS CHRISTUS.

 

 

 

 

Wann wird in der Bibel zum ersten Mal vom HEILIGEN GEIST berichtet?

Erst durch Gabriel oder Johannes oder JESUS selbst? Nein, sofort zu Beginn der Bibel:

Genesis 1, 1 ff.

 

 

 

 

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag“.

 

 

GOTT und GEIST sind eins und doch unterschieden. Es heißt ja nicht GOTT schwebte über den Wassern, sondern lediglich der GEIST GOTTES, ein untrennbarer Teil von IHM. GOTT ist der Handelnde, GOTTES GEIST der Wirkende.

Bei welcher Gelegenheit wird im Neuen Testament von JESUS selbst, von Engeln, von Johannes dem Täufer der HEILIGE GEIST bezeugt und angekündigt? Begeben wir uns auf Spurensuche.

 

 

 

 

Es beginnt mit Mariä Verkündigung:
LK 1, 35:  Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

 

 

 

Der HEILIGE GEIST wird hier ausdrücklich vom Boten GOTTES, vom Erzengel Gabriel,  als Schöpfungskraft bezeichnet. Nicht die Kraft eines  Mannes, sondern nur  der HEILIGE GEIST GOTTES ist in der Lage, den SOHN GOTTES, nämlich JESUS selbst als Mensch und GOTT in Maria, der Jungfrau, zu erzeugen als einmaligen Akt in der Geschichte der Menschheit.

 

 

 

 

Charaktereigenschaft des HEILIGEN GEISTES hier: Schöpferwirkkraft GOTTES.

Johannes der Täufer:

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.

MK 1,8 Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Joh 1, 26-27: Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.

„Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes“.

Hier erfüllt der HEILIGE GEIST Johannes den Täufer. Er bezeugt JESUS bereits als den SOHN GOTTES, da er nicht einmal öffentlich aufgetreten war.

 

 

 

 

Der HEILIGE GEIST verleiht neues Leben, das Leben des Geistigen, das Leben des Menschen als Ebenbild GOTTES, als der, der dem Menschen den GÖTTLICHEN Funken im äußeren Zeichen der Taufe schenkt. Die Eltern des Kindes möchten das Beste für das eigene Kind, dass es ein vom GEIST, vom Glauben, von JESUS durchdrungender Mensch wird. Durch das Wort des Johannes wird das Wasser, der Quell des irdischen Lebens mit GEIST durchdrungen.

So wie das Wasser fließt und es grünen lässt in der  Oase der Wüste, kann der HEILIGE GEIST die Seele des Menschen durchfluten und in ihm lebendig lebensbejahend wirkend diesen zur Erkenntns führen, dass JESUS mit dem VATER mittels des HEILIGEN GEISTES identisch ist. Der HEILIGE GEIST lässt erkennen, dass JESUS der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Der HEILIGE GEIST will Leben , nicht den Tod. Der Leib des Menschen, wenn er gestorben ist, ist auch geistig tot. GEIST und Seele jedoch  leben ewig.

 

 

 

Charaktereigenschaft des HEILIGEN GEISTES hier:

Der HEILIGE GEIST wirkt wie Wasser, welches ebenfalls alles durchdringen kann, als Quell des Lebens.

 

 

 

 

 

JESUS  selbst spricht vom HEILIGEN GEIST wie von einer Person, den/die ER senden wird:
ApG 1,8 Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.

 

Hier wirkt JESUS als Prophet. ER weist hier auf das Pfingstereignis hin. ER macht den Jüngern ein Versprechen, welches ER nach seiner Erhebung zum König in dieser wie in der jenseitigen Welt mit seiner Himmelfahrt auch im Pfingstereignis einhält. Ja, ER traut den Jüngern zu, durch diesen HEILIGEN GEIST inspiriert und durchdrungen, das Evangelium bis an die „Grenzen der Erde“ zu verkünden. Hier wird der HEILIGE GEIST als Kraft, die in der Zukunft wirkt, dargestellt.

 

 

 

 

Die Charaktereigenschaft des HEILIGEN GEISTES hier: Zeugnis geben, Bekenntnis zu JESUS.

Joh 14.15:

15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.

16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.

17 Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.

Charakereigenschaft des HEILIGEN GEISTES hier: GÖTTLICHE Wahrheit, die der materiellen Welt unsichtbar bleiben muss. Die Wahrheit hier ist JESUS im VATER selbst. Der HEILIGE GEIST, die liebevollste GÖTTLICHE Verbindung zwischen VATER und SOHN lässt dies auch von den Menschen guten Willens erkennen.

Joh 14, 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

 

 

 

 

 

Charaktereigenschaft des HEILIGEN GEISTES hier: Lehrer, der auf die Lehre JESU gründet und SEINE Beweggründe für SEIN Handeln und Wirken  erinnerlich macht und erläutert.

Joh 7, 37-39 Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke,

38 wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.

39 Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Hier verweist JESUS auf eine Stelle des AT und bringt das Bild der Ströme des lebendigen Wassers, die aus IHM fließen. Hier spricht er nicht explizit vom HEILIGEN GEIST, sondern der Evangelist übernimmt, damit das Gesagte JESU deutlich wirt, die Moderation. Der Glaube an JESUS bringt durch den HEILIGEN GEIST das lebendige Wasser des Lebens, welches nicht sterben lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Pfingstergeignis selbst:
ApG 1.1 ff.

Das Pfingstereignis

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.

Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.1

In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.

Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?

Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:

Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,

10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,

11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

12 Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?

13 Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

 

 

 

 

 

Der HEILGE GEIST irritiert bis heute. ER ist nicht fassbar und doch mit ganzer Persönlichkeit da! Das Pfingstereignis spaltet. Zungen wie von Feuer als sichtbare Zeichen auf jedem einzelnen Jünger. GEIST macht sich in Sprache bemerkbar, wenn wir an den Schöpfungsbericht des Johannesevangeliums denken.

Dort heißt es:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.1

Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.2

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.

 

 

 

 

Einige Menschen, die dieses Ereignis miterleben durften, sind sich der Größe des Augenblicks nicht einmal bewusst. Sie spotten, dass die Jünger betrunken seien. Angesichts dieser besonderen Gabe eine völlig Fehleinschätzung nach dem Motto: „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ Die Literatur ist ein einziger Geistesakt. Ob jegliche Literatur vom HEILIGEN GEIST durchdrungen und erfüllt ist, bleibt fraglich, aber die Sprache ist der Ausdruck von Geist. Der Mensch hat die Freiheit, die Sprache zum Lob und zum Zeugnis des DREIEINEN GOTTES zu benutzen oder für lichtlose und stumpfe, das Ego schmeichelnde Gedankenlosigkeit des geistigen Exhibitionismus, der das eigene Image steigern lässt. 

 

 

 

Als Wunderzeichen lässt der HEILIGE GEIST die Jünger in fremden Sprachen reden.

Diese Fähigkeit wird Xenoglossie genannt. Sie gibt es zuweilen auch noch heute, allerdings nicht im Zusammenhang mit religiösem Handeln, sondern oftmals  nach Koma-Erlebnissen. Sie ist wissenschaftlich nicht erklärbar und ist eher im Bereich des Spiritismus oder dem Reich de mystischen Phänomene angesiedelt.

 

 

 

Wer sie wie ein Massenphänomen wie bei diesem Pfingstereignis erlebt, ist als erstes erstaunt und erschrocken. Dieses Pfingsterereignis ist ein besonderes von GOTT selbst ursächlich bewirktes Phänomen. Denn die Jünger reden in fremden Sprachen keine Belanglosigkeiten, die schon – für sich genommen, erstaunlich genug wären – , sondern, sie machen die Sprachverwirrung des Turmbaus zu Babel durch den HEILIGEN GEIST rückgängig und benutzen diese gnadenvolle geschenkte nur kurze Zeit wirkende und währende Gnade GOTTES zu Großem, denn sie verkünden und bezeugen den Menschen,  jedem in seiner Muttersprache,  die großen Taten GOTTES. Sie verkünden  das, was sie soeben erlebten, nämlich die Taten und Worte des JESUS von Nazareth, den der VATER als SEINEN SOHN, der in IHM und MIT IHM ist,  gesandt hat.

 

 

 

Was also macht den HEILIGEN GEIST aus?

ER lässt glauben,
ER lässt bezeugen, ja bis hin zum Märtyrertum, wie wir an den jüngsten Beispielen der koptischen Kirche gesehen haben.
ER lässt hoffen auf die Verheißungen JESU, wenn er wiederkommt in Herrlichkeit
ER ist identisch mit der Wahrheit JESU,
ER wirkt Wunder,
ER wirkt wie Wasser und Feuer zugleich, jedoch nicht zerstörend, sondern das Leben fördernd,
ER lässt die Liebe zu JESUS, zum VATER und zu IHM und von dort ausgehend zum Nächsten entzünden wie ein Feuer,
ER treibt die Menschen an,  je nach freiem Entscheid Gutes und Geistvolles zu tun.
ER bezeugt GOTT durch JESUS CHRISTUS ein GUTER, LIEBEVOLLER GOTT zu sein
ER ist in den Schöpfungsakt des VATERS involviert bereits in den ersten Zeilen der Bibel und zeigt somit, dass er von Anbeginn EINS ist mit dem VATER.
ER ist von Beginn an da und wird bis zum Ende der irdischen Welt und darüberhinaus ewig da sein.

 

 

 

 

ER bewirkt, dass HEILIGES im Sinne von Vollkommenem verkündet wird, was dem Leben dient, nicht dem Tod.
ER bewirkt, dass Liebe intensiv, lauter und ehrlich und vom Grunde der Seele aus bleibt.
ER bewirkt, das Glaube im Herzen eingebrannt wird und bis hin zum Tode, ja, und selbst durch gewaltsamen Tod nicht verloren geht.
ER bewirkt, dass Menschen in GOTT Gutes und Liebevolles tun.
ER bewirkt, dass Menschen die Natur, die Schöpfung Gottes achten und lieben und jedem Geschöpf GOTTES mit Respekt und Achtung begegnen.
ER bewirkt, dass Menschen richtig und GEISTvoll beten, nicht wie der Pharisäer im Gegensatz zum Zöllner im Gleichnis JESU CHRISTI.
ER bewirkt, dass HEILIGE zu erkennen, zu tun und zu locken.

 

 

 

 

Die höchste und daher vollkommenste Stufe der Wirkkraft des HEILIGEN GEISTES ist die Feindesliebe, die JESUS verkündet und gelebt hat. Ja, ER hat die Feindesliebe sogar SEINEM VATER in Matth. 5, 43-48 zugetraut, als er von der Feindesleibe sprach und diese in die Verbindung mit VATER brachte: Lesen wir die Worte JESU über die Feindesliebe. Da wird in JESUS die volle Entfaltung des HEILIGEN GEISTES förmlich spür- und erlebbar.

43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,

45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?

47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?

48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

 

 

 

 

Eine vollkommenere Liebe als die Feindesliebe, die vom HEILIGEN GEIST durchdrungen ist und die JESUS, der im VATER und im GEIST war, am Kreuz so intensivst vorgelebt hat,  kann es nicht geben. Wie beim Pfingstereignis unterliegt diese Art der Liebe  der Spaltung. Einige lehnen sie als unmenschlich ab, weil sie nur in Gewalt- und Machtdimensionen denken und handeln können. Sie meinen, wer nur den Feind liebt, gibt sich, gibt die eigene Relgion und somit das Wirken des HEILIGEN GEISTES auf.

 

 

 

Andere sind der Meinung, dass die märtyrerhafte Standhaftigkeit und die einhergehende Vergebungsbereitschaft, was ja die Feindesliebe ausmacht, für den Feind viel beschämender ist als Rache, die eine ähnliche Wirkung auslöst wie das Wort JESU im Hinblick auf die Absicht, die Ehebrecherin steinigen zu wollen: „Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“. Die Steiniger wurden beschämt und gingen weg. Auch das Märtyrertum des Kopten und der vielen Christen, die im Tode standhaft geblieben sind,  lässt viele Muslime nachdenken  und lässt so manchen Muslim Christ werden, weil sie erkannt haben, welche religiös-geistliche Perle JESUS CHRISTUS ist. Denn sie spüren die Kraft des HEILIGEN GEISTES, der ihr Herz erweicht und ihr Denken im Sinne CHRISTI verändert. 

 

 

 

Die Feindesliebe, die vollkommene Liebe des HEILIGEN GEISTES, wird sich nicht jedem offenbare, weil sie auf geistig steinigen Boden fällt und sie ist somit wohl auch nicht jedem gegeben. Ja, wir dürfen beten, dass dieses Gabe jedem gegeben werden möge. Denn würde die Nächstenliebe überall und von jedem praktiziert, wäre die Feindesliebe überflüssig.

 

 

 

Der HEILIGE GEIST GOTTES zeichnet sich dadurch aus, dass er das strikte Gegenteil dessen bewirken will, was Kriminelle, Terroristen und Ideologien, aber auch Gleichgültige, Lethargische und Lauen für wahr und richtig halten und aus diesem Ungeist heraus auch tun bzw. unterlassen. Weil der HEILIGE GEIST das Angesicht GOTTES in JESUS sichtbar macht, wird er oftmals nicht erkannt und verstanden.

 

 

 

Die Kirche hat das Wirken des HEILGIEN GEISTES in einer Pfingstsequenz optimal zusammengefasst:

Komm herab, o Heil’ger Geist,

der die finstre Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,

komm, der gute Gaben gibt,

komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,

Gast, der Herz und Sinn erfreut,

köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,

hauchst in Hitze Kühlung zu,

spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

dring bis auf der Seele Grund.

 

Ohne dein lebendig Wehn

kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,

Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,

löse, was in sich erstarrt,

lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,

das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben (der Weisheit, der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis, der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht) zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,

deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Bitten wir den DREIEINEN GOTT, dass ER SEINEN GEIST auf die Seelen aller Menschen ausgießen möge und so in ihnen das HEILIGE, das VOLLKOMMENE in JESUS CHRISTUS zum Schwingen bringen möge. ER möge die Worte der Pfingstsequenz wie ein Programm in jede Seele einpflegen.

 

 

3 Responses to “Pfingsten Ein Hochfest der Christenheit”

  1. Bazillus Says:

    Obiger Artikel, der mir bewusst gemacht hat, dass der Heilige Geist wirkte von Beginn (Genesis) an bis zum Ende des Evangeliums, an dem Jesus noch beteiligt war, (und natürlich noch darüber hinaus bei den Briefen der Apostel), fehlt wohl noch folgendes Bibelstelle aus Johannes 20, 19 ff.
    19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
    20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
    21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
    22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
    23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

    Pfingsten nennen wir auch die Geburt der Kirche, also hat die Kirche, haben die Kirchen mit Pfingsten Geburtstag und schließt wohl die Osterzeit ab.

    • Selena Says:

      Joh.16/ 13-15 ;Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheitleiten; DENN ER WIRD NICHT VON SICH AUS REDEN, sondern was er hört, wird er reden, und das Zukünftige wird er euch verkünden. 14. Er wird mich verherrlichen; DENN AUS DEM MEINIGEN WIRD ER ES NEHMEN UND EUCH VERKÜNDIGEN
      15. Alles, was der Vater hat ist mein; deshalbhabe ich gesagt, dass er es aus dem Meinigen nimmt und euch verkündigen wird.

      Und deshalb sind es selbstverständlich und felsenfest natürlich NICHT DREI !!!!! Sondern nur Ein GOTT … Ich rege nur an … denkt nach … so lange ihr noch Zeit hier auf Erden habt ….

      • Selena Says:

        „Ich bin das Alpha und das Omega“ … damit ist Jesus Christus , Der Herr gemeint …. was ist das für ein Verständnis von Gott, werter Bazillus, wenn Sie schreiben ;

        „Obiger Artikel, der mir bewusst gemacht hat, dass der Heilige Geist wirkte von Beginn (Genesis) an bis zum Ende des Evangeliums, an dem Jesus noch beteiligt war, (und natürlich noch darüber hinaus bei den Briefen der Apostel)“

        Wie kann man nur den Herrn so beleidigen …. ?????


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