kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gedenken an den Terror in Ägypten 3. Juni 2017

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 08:26
 

Christen in Schock nach erneutem Attentat auf koptische Minderheit

Kelkheim (kath.net/Open Doors): Nach dem Angriff bewaffneter Männer auf einen Bus koptischer Christen in Ägypten, bei dem mindestens 28 Menschen starben, steht die christliche Minderheit des Landes abermals unter Schock. Der Überfall stellt bereits das vierte Attentat dieser Größenordnung im vergangenen halben Jahr dar, wieder hat sich der „Islamische Staat“ zu der Tat bekannt.

 

 

 

Ägyptische Kirche in Trauer

 

„Es sieht nicht so aus, als wäre dies der letzte Angriff auf Kirchen, christliche Gruppen oder Einzelpersonen gewesen“, sagte ein Kontakt vor Ort Open Doors gegenüber. „Wir haben nicht genug Zeit, die Tränen zwischen einem Angriff und dem anderen zu trocknen.“ So starb einige Tage nach dem Angriff auch ein Gemeindeleiter, der bei den Attentaten von Palmsonntag schwer verletzt worden war.

Bei der Beerdigung der am Freitag getöteten Christen spielten sich herzzerreißende Szenen ab: „Ein junger Mann bestand darauf, zwischen den drei Särgen seiner Mutter, seines Vaters und seiner Schwester zu sitzen. Er hat seine gesamte Familie verloren.“ In den Krankenhäusern beten die Angehörigen der Verletzten, dass ihre Lieben wieder gesund werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Keine andere Wahl und Absicht als Liebe“

 

Am Freitagmorgen waren zwei Busse mit Pilgern unterwegs zum Kloster St. Samuel in al-Minya gewesen, als sie von mehreren Geländewagen zum Anhalten gebracht wurden. Azra Fakhry, der in der Region als Vikar arbeitet, beschreibt, wie die acht bis zehn Angreifer die Insassen der Busse aufforderten, ihnen Geld, Schmuck und Mobiltelefone auszuhändigen. Im Anschluss wurden die Christen aufgefordert, zum Islam zu konvertieren: „Als sie sich weigerten, eröffneten die Angreifer das Feuer.“ Auch mehrere Kinder starben in dem Kugelhagel.

Dennoch suchen die Christen keine Rache für die Angriffe auf ihre Glaubensgeschwister: „Möge der Herr der Liebe allen Schmerz, alle Wut und alle Angst seiner Kinder in Ägypten in ein Zeugnis der Liebe für ihre Verfolger wandeln. Wir haben keine andere Wahl und keine andere Absicht, als das Gebot unseres Herrn Jesus zu befolgen: Liebt eure Feinde!“

 

 

 

 

Ägypten steht derzeit auf Platz 21 des Weltverfolgungsindex von Open Doors. Der Angriff fand am Tag vor Beginn des Ramadan statt, der Fastenzeit der Muslime. Christen stehen in Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit in dieser Zeit besonders unter Druck, häufiger kommt es auch zu Gewalttaten gegenüber christlichen Minderheiten. Bitten beten Sie gerade in dieser Zeit mit unseren Geschwistern in mehrheitlich muslimischen Ländern!

Bitte beten Sie:
– um Trost für die Angehörigen der Opfer des Anschlags von al-Minya.
– um Schutz für die Christen in Ägypten, die zurzeit unter so starkem Druck stehen.
– dass unsere Geschwister gerade durch ihr Verhalten nach einem solchen Angriff die Liebe Christi weitergeben können und viele Muslime Jesus als ihren Retter annehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/marveys-letzter-tag

 

(Open Doors, Kelkheim): Der vierjährige Marvey hatte die ganze Nacht von dem Ausflug geträumt. Gemeinsam mit seiner Mutter würde er das St.-Samuel-Kloster in al-Minya besuchen. Weil Marvey in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bani Suwaif wohnte, hatte er kaum jemals die Gelegenheit, in einem schnellen Fahrzeug unterwegs zu sein. Wie für die meisten Kinder in seinem Umfeld waren die Fahrten zu den Klöstern die einzigen Ausflüge, die die Familie unternahm. Marvey konnte sich nichts Aufregenderes vorstellen, als in dem großen Bus zu fahren und Autos, Felder und Gebäude vorbeiziehen zu sehen.

 

 

Früh am Morgen startete der Bus voller christlicher Familien in Richtung des Klosters. Aufgeregt saß Marvey neben seiner Mutter und aß ein Sandwich. Zuvor hatte er einige der anderen Kinder kennengelernt und gemeinsam mit den Familien christliche Lieder gesungen. Als der Bus dem Kloster näher kam und sich ihre Fahrt dem Ende zuneigte, bog der Fahrer von der befestigten Straße ab, um den restlichen Weg auf einer staubigen Nebenstraße zurückzulegen.

Und dann veränderte sich in nur wenigen Augenblicken der fröhliche und friedliche Morgen in eine Szene aus Chaos und Panik. Ein Hagel von Kugeln stoppte den Bus. Marvey konnte nicht begreifen, was hier vor sich ging. Er hörte, wie seine Mutter schrie und Gott um Gnade anflehte. Maskierte Männer mit großen Waffen stiegen in den Bus. Angsterfüllt suchte Marvey in den Armen seiner Mutter nach Schutz.

 

 

 

 

Die Männer blieben in jeder Reihe des Busses stehen. Marvey konnte sehen, wie die Passagiere ihnen alle ihre Wertsachen übergaben. Zitternde Hände hielten Mobiltelefone, Geld und Schmuck in die Höhe. Er hörte, wie die Männer den Christen wütend befahlen, die „Shahada“ (das islamische Glaubensbekenntnis) aufzusagen. Marvey verstand nicht, was passierte.

Während er noch in den Armen seiner Mutter zitterte, sah er, wie sich die Männer wieder in den vorderen Teil des Busses bewegten. „Endlich“, dachte Marvey. Endlich würde der Albtraum vorbei sein. Doch dann drehten sich die Männer noch einmal um. Sie hoben ihre Maschinengewehre und begannen zu schießen.

Das Sandwich fiel aus Marveys kleinen Händen, als ihn eine Kugel im Kopf traf.

 

 

 

 

 

PARIS: Muslim in Islamic garb stabs man carrying beer as he leaves supermarket

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Wir haben nicht genug Zeit, die Tränen zwischen einem Angriff und dem anderen zu trocknen.“ Das Sandwich fiel aus Marveys kleinen Händen, als ihn eine Kugel im Kopf traf.

 

Egal, ob ein Einzelschicksal zu lesen und zu „ertragen“ ist oder die Gesamtsituation der Gläubigen der Koptischen Kirche beschrieben wird. Angesichts der Brutaliät, der Menschenverachtung und der satanischen Machenschaften und der Rückfallgeschwindigkeit dieser muslimischen Verbrecher ist es mehr als menschlich, dass sich unsere Mitgeschwister nicht beruhigen können. Anschläge wie in Ägpyten, jetzt wieder in Kabul in Afghanistan, in Europa oder sonstwo zeigen deutlich, welche satanische Geisteshaltung hinter solchen Tätern steht. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islams und somit des Korans.

Diese höllische Taktik ist bei Mohammed aufgegangen. Viele Menschen gaben ihren Widerstand auf angesichts des Schreckens nach dem Meucheln an Kriegsgefangenen des Grabenkrieges. Nach menschlichem Ermessen soll diese Schreckensherrschaft die Menschen für den radikalen Islam gefügig und dann hörig machen, weil sich Menschen nach Ruhe und Frieden sehnen. Die Rechnung dieser Radikalen darf jedoch nicht aufgehen.

 

 

 

 

 

Es ist nicht gerade beruhigend, dass ausgerechnet im muslimischen Fastenmonat Ramadan u. a. auch diese Mordtaten begangen wurden, den den muslimischen Religionscharakter unterstreichen, mit dem in diesem Jahr wieder viele im Namen Allahs Getöteten ihr Leben lassen mussten nach Gutdünken der Rechtgläubigen, die sich wieder einmal mit Vollmacht direkt von Allah ausgestattet als Herren über Leben und Tod und gleichzeitig als Henker-Vollstrecker sich beweisen konnten.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/terrorplage-im-ramadan-zeit-der-naechstenliebe-zeit-des-mordens-ld.1298708

 

 

 

 

Noch nicht einmal vor einer Woche hat der diesjährige Ramadan, der heilige Fastenmonat der Muslime, angefangen, und schon versinkt die islamische Welt einmal mehr in blutiger Gewalt. Mindestens 90 Personen kamen am Mittwoch in Kabul ums Leben – in einem der schwersten Bombenanschläge, die die afghanische Hauptstadt je erlebt hat. Einen Tag zuvor rissen in Bagdad Selbstmordattentäter mindestens 28 Personen mit in den Tod. Viele von ihnen hatten gerade das Fastenbrechen in einem beliebten Glace-Geschäft gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und am vergangenen Freitag, unmittelbar vor Beginn des Fastenmonats, töteten Jihadisten im oberägyptischen Minya 29 koptische Christen, die auf dem Weg zu einem Kloster waren. Dass der Ramadan eigentlich ein Monat der spirituellen Einkehr und Besinnung ist, hinderte auch die Terrorgruppe Maute auf der philippinischen Insel Mindanao nicht daran, in der vergangenen Woche die 200 000-Einwohner-Stadt Marawi zu überfallen, Menschen als Geiseln zu nehmen und Kirchen in Brand zu setzen.

Ganz zu schweigen von der chronischen Gewalt in den Bürgerkriegsländern Syrien, Irak und Jemen, die im heiligen Monat keineswegs ein Ende findet. Im Gegenteil: Ermuntert von Radikalen, die den Ramadan als Zeit des Krieges und des Märtyrertums preisen, steigt die Zahl von Anschlägen während der Fastenzeit noch an.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

 

Die einen Muslime, die fasten und sich selbst spirituell zu reinigen versuchen und die anderen, die die „unreinen“ Nichtmuslime  wie Christen oder auch Muslime der anderen Konfession ins Jenseits befördern und sich von Allah dazu auserwählt sehen, damit sie ganz Egoisten, wie sie nun einmal sind,  in den islamische Paradies gelangen können beziehen ihre Denk- und Lebensweise aus genau diesem Koran. Wir vermissen den Aufstand der Muslime, die diese innerreligiösen Verbrecher und Massenmörder durch ihr Schweigen und Nichtstun stützen.

 

 

Es ist dringend an der Zeit, den Koran wissenschaftlich von neutralen Forschern ergebnisoffen untersuchen zu lassen. Es ist dringend an der Zeit, den Propheten,  die Sira und die Hadithen auf den Seziertisch einer objektiven Wissenschaft ohne Oberaufsicht religiöser Instanzen  auf Herz und Nieren zu überprüfen. Es ist dringend an der Zeit, die Gläubigen darüber zu informieren, welchem Vorbild sie da ihr Herz verschrieben haben und welchem Gottesbild zu wirklich anhängen.

 

 

 

Wenn aus den islamischen Schriften einerseits die innere Einkehr im spirituellen Bereich herauslesbar ist und andererseits das Töten von Menschen, dann stimmt mit diesen Schriften alles nicht. Wenn das Lesen dieser Schriften auch nur die Möglichkeit einräumt, zum Terroristen von Allahs Gnaden zu werden, dann müssen 4-jährige koptische Kinder wie Marvey, die mit der Mutter im Bus zu einem Kloster fahren, in freudiger Erwartung genauso ihr Leben lassen wie schiitische Muslime, nur weil zu viele Muslime mittels genau denselben Schriften das Töten von Menschen für eigene egoistische Zwecke im Namen desselben Allahs erlaubt wird wie moderaten Muslimen das Fasten im Ramdan geboten ist.

 

 

Es darf einfach nicht mehr sein, dass diese Gräueltaten von den Islamgranden einfach ausgeblendet werden, dass es muslimischen Führern überall auf der Welt so leicht gemacht wird, dass sie unbehelligt bleiben, wenn sie mantramäßig immer wieder bekunden,  dass der Islam eine Friedensreligion sei, obwohl im Namen Allahs bislang mehrere Hundert Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten wegen der koranischen Befindlichkeiten Mohammeds und Allahs. 32 000 Terroranschläge nach dem 11.09.01 dürfen einfach nicht mehr totgeschwiegen, nicht mehr mit aalglatten Betroffenheitsformeln von Politik, Kirche und Gesellschaft wie ein unabwendbares Naturereignis begleitet werden.  Es kann und darf nicht sein, dass die Menschen sich an Terror gewöhnen sollen, nur damit unser poltiische Korrektheit hier aufrechterhalten werden kann.

 

 

 

 

Ausweisung von jeglichen Radikalkräften wie der DITIB, ATIB, Salsfisten und Muslimbrüdern ist das Mindeste, was die Politk zu richten hat.

Beten wir für alle Opfer dieser Anschläge in aller Welt. Christen dürfen im Gegensatz zu Muslimen auch für die Seelen von Nichtchristen beten. Erfüllen wir die Gebetsanliegen von Open Doors:

Bitte beten Sie:
– um Trost für die Angehörigen der Opfer des Anschlags von al-Minya.
– um Schutz für die Christen in Ägypten, die zurzeit unter so starkem Druck stehen.
– dass unsere Geschwister gerade durch ihr Verhalten nach einem solchen Angriff die Liebe Christi weitergeben können und viele Muslime Jesus als ihren Retter annehmen.

Bitten wir aber auch für das Wohlergehen der Seelen aller Opfer, die uns durch willkürliches und verbrecherisches Tun ins Jenseits vorausgegangen sind. Der DREIEINE GOTT möge sie mit offenen Armen empfangen und ihnen SEINE GÖTTLICHE Gnade schenken, mit der JESUS CHRISTUS im HEILIGEN GEIST die Kreuzesvergebungsbitte unter größten Schmerzen äußerte, dem Inbegriff GÖTTLICHER LIEBE.

 

4 Responses to “Gedenken an den Terror in Ägypten”

  1. Thomas Says:

    Und bei uns fängt es auch schon an, ganz wie beim Religionsgründer !

    Bayern: Afghane tötet fünfjähriges Kind aus Russland in Asylheim
    © AFP 2017/ Hendrik Schmidt
    Panorama
    21:53 03.06.2017(aktualisiert 22:41 03.06.2017) Zum Kurzlink
    3442795114
    In einer Asylunterkunft in Regensburg (Bayern) ist es am Samstag zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein 41-jähriger Afghane hat einen fünfjährigen russischen Jungen mit einem Messer tödlich und dessen Mutter schwer verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Das berichten deutsche Medien unter Berufung auf die Beamten.

    Quelle : https://de.sputniknews.com/panorama/20170603316013428-bayern-afghane-toetet-russischen-jungen/

    Ich kann diese Dummheit, in diesem Land wirklich nicht mehr ertragen !

  2. Thomas Says:

    Jeder Einzelne muss gegen diese Gewalttaten aufstehen

    Das Musik-Festival „Rock am Ring“ wurde am Freitag unterbrochen. Die Polizei hatte die Veranstalter angewiesen, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern. „Hintergrund sind konkrete Hinweise, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschließen ist. Derzeit laufen Ermittlungen mit Hochdruck“, teilte die zuständige Polizei Koblenz dazu mit.

    Nach der Terrorwarnung traf sich „Rock am Ring“-Veranstalter Marek Lieberberg mit Pressevertreten. Dort hielt er eine emotionale Rede, die von den Medienleuten mit Applaus belohnt wurde.

    Er sagte: „Ich bin der Meinung, es muss jetzt Schluss sein mit dem ‚This is not my Islam and this is not my shit and this is not my whatever!’“.

    Und weiter : „Jetzt ist die Situation, wo jeder Einzelne sich dagegen artikulieren muss. Ich möchte endlich Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten. Ich hab bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben ‚Was macht ihr da eigentlich?‘. Und ich möchte haben, dass in dem Land etwas geschieht! Das Gefährder festgenommen werden, dass Gefährder nicht rumlaufen. Wir zahlen den Preis für den Skandal um Amri (Anis Amri), das sag ich Ihnen hier an dieser Stelle. Wir sind die Lückenbüßer…“

  3. Thomas Says:

    Und hier einer der Gründe, warum es in unserer Kultur zu immer mehr Drangsal kommt.

    Christopher Street Day geht weiter

    Tag zwei beim schwul-lesbischen Straßenfest Christopher Street Day. Heute beginnt der Tag um 13 Uhr mit einem Gottesdienst – bevor bis zum Abend auf und vor der Bühne am Opernplatz im bewährtem Stil weitergefeiert wird.

    Quelle : http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Der-Christopher-Street-Day-startet-in-der-City

  4. Thomas Says:

    Gericht – Bibel-Lexikon

    1. Strafgericht

    Dieses Strafgericht kann auf der Erde ausgeführt werden, im Rahmen von Gottes Regierung mit den Menschen oder seinem Volk, entsprechend den zur jeweiligen Zeit gültigen Prinzipien der Haushaltung; oder es kann in Zukunft für die Ewigkeit ausgeführt werden, entsprechend Gottes Urteilen.

    Vier schmerzhafte Gerichte hat Gott Jerusalem angedroht (Hes 14,13-21), und sie sind auch häufig auf die Menschheit im Allgemeinen gefallen. Auch in Zukunft werden diese Gerichte auf sie fallen, wie in der Offenbarung gezeigt wird:

    Krieg: Tod durch das Schwert, entweder durch einen äußeren Feind oder durch einen Bürgerkrieg.
    Hungersnot: Sie kann durch einen Mangel im Land oder durch eine belagerte Stadt entstehen.
    Gefährliche Tiere: Dies schließt zweifellos die Verwüstung durch Heuschrecken mit ein, denn sie verwüsten das Land und beuten es aus.
    Pest: Hierdurch wurden schon häufig Tausende hinweggerafft.

    Außer diesen Gerichten gibt es in verschiedenen Gebieten der Erde Feuersbrünste, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme, Lawinen, Überschwemmungen, Frost, Schiffbruch, Flutwellen etc. Manche davon geschehen jedes Jahr. Sie treten in der indirekten Regierung Gottes auf, Gott verschafft sich dadurch ständig Gehör und zeigt seine Macht (vgl. Hiob 37,13). Neben seiner indirekten Regierung gibt es aber auch oft direkte Gerichte, deshalb sagt der Prophet: „Wenn deine Gerichte die Erde treffen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“ (Jes 26,9). Ach, zu oft sind solche Gerichte als natürliche Phänomene erklärt worden, als bloße Unfälle oder Unglücke, ohne Gott darin zu erkennen, und oft sind sie bald vergessen worden. Sie sollen die Menschen warnen. Wie ein schwacher Regenschauer häufig vor einem Sturm herniederkommt, so sind diese regelmäßigen Gerichte nur ein Vorbote auf den großen Sturm des Zorns Gottes, der mit Gewissheit auf diese schuldige Welt fallen wird, dann, wenn das Horn seines Grimms ausgegossen wird (vgl. Off 6 – 20).

    Jedes Gericht, das heißt jeder Akt des Richtens (griech. krisis), sei es der Toten oder der Lebenden, ist dem Herrn Jesus übergeben worden. Er wird in Jesaja 63,1-3 dargestellt als von Edom kommend, mit gefärbten Kleidern von Bozra, wenn er das Volk in seinem Zorn zertreten und in seinem Grimm zertrampeln wird, und ihr Blut wird sein ganzes Gewand besudeln. Sein Gericht kommt über die lebenden Nationen; aber auch bevor Israel zum Segen wiederhergestellt werden wird, wird Gericht von Gott auf sie fallen (siehe auch Drangsal). Ebenso wird Gott über die bekennende Christenheit Gericht ausüben (siehe Babylon die Große). Die ewige Bestrafung der Bösen wird „ewiges Gericht“ genannt (Heb 6,2). Die gefallenen Engel werden zum Gericht aufbewahrt (2. Pet 2,4), und für den Teufel und seine Engel ist das ewige Feuer bereitet (Mt 25,41).


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