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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

18-jähriger tötete in USA Neonazis wegen Aussagen über Islam 24. Mai 2017

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 09:10

Der junge Mann sei „wütend über die anti-muslimischen Vorurteile auf der Welt“.

 

 

 

 

 

Am Freitag hatte er mehrere Geiseln genommen und die Polizei dann zu zwei Leichen geführt.

 

 

 

 

Ein 18-Jähriger soll in der US-Stadt Tampa (Florida) zwei Freunde aus der Neonazi-Szene getötet haben, weil sie keinen Respekt für seinen islamischen Glauben gezeigt hätten. Das habe der Verdächtige bei seiner Vernehmung selbst ausgesagt, berichtete die „Tampa Bay Times“ am Montag unter Berufung auf Polizeiunterlagen.

Der 18-Jährige stand demnach früher selbst dem Neonazi-Milieu nahe, bevor er konvertierte und Muslim wurde. Der junge Mann war nach eigenen Angaben wütend über anti-muslimische Vorurteile auf der Welt gewesen. Er habe „Aufmerksamkeit auf sein Anliegen lenken“ wollen, zitierte die Zeitung den Polizeibericht. „Er wollte, dass CNN kommt.“

Photo published for Muslim School Children Practice Beheadings and Their Mothers Couldn't be Happier

BLOOD ON THE BODIES IN MANCHESTER is not even dry yet and the leftists on Twitter are only worried that people are saying bad things about Muslims

 

 

 

 

 

 

 

Geiselnahme nach Morden

 

Die Bluttat hatte sich am Freitag ereignet, die Opfer sind zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, die mit ihm in einer Wohngemeinschaft lebten. Am Freitagabend (Ortszeit) habe er zunächst in einem Geschäft drei Geiseln genommen und erklärt, er sei über die „amerikanische Bombardierung in muslimischen Ländern aufgebracht“. Den Geiseln soll er erzählt haben, er habe bereits getötet.

Er ergab sich schließlich der Polizei und führte diese dann zu der Wohnung, wo die Erschossenen entdeckt wurden. In den Räumen fanden Ermittler auch Materialen zum Bombenbau und ein gerahmtes Bild des Rechtsextremisten Timothy McVeigh, der 1995 einen Anschlag auf eine Behörde in Oklahoma City begangen und 168MENSCHEN getötet hatte.

http://diepresse.com/home/ausland/welt/5222610/18jaehriger-toetete-in-USA-Neonazis-wegen-Aussagen-ueber-Islam

 

4 Responses to “18-jähriger tötete in USA Neonazis wegen Aussagen über Islam”

  1. J. Heinz Says:

    der Islam stammt aus dem gleichen satanischen Dreckloch wie der Nationalsozialismus. Vergleich: Untermenschen -Ungläubige, streben nach Weltherrschaft usw. Der Islam ist keine Religion, sondern eine Weltanschauung. (Die meisten Religionen haben mit Glauben nichts zu tun. Der Glaube ist das Ergebnis einer
    Beziehung, Mensch-Mensch oder Mensch-Gott. Religion sagt: Ich bin richtig, wenn du anders bist, bist du falsch. Etwas Falsches darf es nicht geben, am besten mach ich dich tot…. Deshalb sind alle Kriege religiös und haben mit Gott nichts zu tun. Ein Musterbeispiel für Falschheit ist der Islam, siehe sure 9:5.: macht euch die Christen und Juden nicht zu Freunden, lauert ihnen auf, erschlagt die Götzendiener usw.
    Der Koran ist die satanische Alternative zur Bibel. An den Früchten, nicht an den Blättern wird die Seuche erkannt.
    Jeden Tag wird dies in den Nachrichten bestätigt.
    Wenn der Koran/Islam so richtig wäre, warum ist es bei Todesstrafe verboten die Bibel in islamischen Ländern zu haben? Ganz einfach, die Hölle ist darauf angewiesen daß die Wahrheit nicht bekannt wird. – Amen

    • Bazillus Says:

      Werter Herr J. Heinz,
      Selbstverständlich ist der Islam eine Religion. Jeder Religion ist der Meinung, sie sei richtig. Und das ist auch legitim. Aber es kommt m. E. darauf an, wie eine Religion dann mit Apostaten oder mit Anders- oder Nichtgläubigen umgeht. Wenn eine Religion diese hier auf Erden irdisch „bestrafen“ will wie der Islam, stammt sie vom Bösen, nicht von Gott. Gott lässt jedem Menschen seinen freien Willen. Jede Religion strukturiert eben diese Beziehung Mensch-Mensch und Mensch zu Gott. Das Christentum hat z. B. die heilige Messe dem Leben Jesu nachempfunden. Die Gebetshaltung in den Religionen sprechen bereits Bände. Knien für Demut, Stehen mit nach oben ausgebreiteten Armen steht für eine positive erlöste Beziehung zu Gott, das „Vater unser“ sprechend an den Händen der Mitchristen haltend spricht für den Kreis, der aus den Mitchristen mit Gott besteht. Der singende Lobpreis Gottes ist eine erhebende Religionserfahrung. Die islamische Gebetshaltung spricht Bände. Eine sklavisch-unterwerfende Haltung zu einem despotischen „Gott“. Jedes Gebet eines jeden einzelnen Gläubigen, ist eine Beziehung zu Gott oder zu dem, was er für Gott hält. Die Bibel sagt uns, welches Gebet gottgefällig ist und welches nicht, wenn ich an das Gleichnis Jesu „Pharisäer und Zöllner“ denke. Gebete, die aus Stolz und Hochmut, die aus elitärem Bewusstsein heraus, andere erniedrigend gesprochen werden oder aus dem Herzen heraus gedacht werden, sind bei Gott letztlich unerwünscht. Gebete in Demut und in echter Liebe gesprochen, um Vergebung bittend, Gebete für andere in Liebe gedacht oder gesprochen (z. B. für verfolgte Christen und andere verfolgte Menschen, sind gottwohlgefällig und für Menschen hilfreich. So interpretiere ich echtes Gebet unter Anleitung jesuanischer Weisung. Es wird durchaus Muslime geben, die aus diesem Denken heraus Gebete sprechen. Wer jedoch sich Allah zum Gottesbild und Mohammed zum Vorbild wählt, läuft immer Gefahr, aus einem elitär-ausgrenzendem Geist heraus Gebete zu sprechen und begibt sich damit in die Niederungen der Sünde des Stolzes und des Hochmutes. Stolz und Hochmut sind aber Ausgeburten de Hölle, die von Hass und Ausgrenzung lebt. Hassgebete kommen beim wahren Gott nicht an, denn sie würden seine liebende Vollkommenheit beleidigen. Er lässt sie nicht in seine Sphäre.

      Auch Jesus sagte, dass er das Evangelium in ganzen Welt verbreitet sehen möchte, aber immer mit Mitteln der Freiwilligkeit. Er wollteausdrücklich nicht, dass denen, die das Evangelium nicht hören wollten, es diesen aufgezwungen werden solle. Die Jünger sollten dann weiterziehen. Das zeichnet eine gute Religion von einer schlechten Religion aus.

      • Thomas Says:

        Das Entscheidente ist , das eine Religion bereit ist, ihre Religion, durch Krieg zu verbreiten und mit
        einem Weltbeherrschungsanspruch auftritt, welcher jegliche Freiheit im Keim erstickt, somit gibt es
        für einen säkulären Staat, nur die Möglichkeit diese Religion gewaltsam abzuwehren. Die bekannte
        Kriegsreligion lässt keine andere Möglichkeit zu und das hat letztendlich, glaube ich, Herr Heinz auch
        gemeint. Die Zeit des Friedens ist vorbei und mit einem Werwolf können Sie nicht diskutieren, entweder
        sie haben eine silberne Kugel in der Pistole, oder das wars.

  2. Thomas Says:

    8.1. Die Souveränität Gottes

    Weil die Schrift unmissverständlich die absolute göttliche Souveränität in der Geschichte der Welt und jedes einzelnen Menschen lehrt, insbesondere die Erwählung der Heiligen vor Grundlegung der Welt, müssen wir diese Lehre festhalten und so anwenden,

    dass Gott in allem, besonders in der Errettung und Heiligung, alle Ehre zukommt und kein Rühmen für das Fleisch bleibt,
    dass wir uns in den großen und kleinen Nöten unseres Lebens geborgen wissen in der Hand dessen, dem nichts entglitten ist und nichts entgleiten kann,
    dass wir getrost und unerschütterlich auf der Verheißung Gottes stehen, das gute Werk, das er gemäß seiner Erwählung begonnen hat, auch zu Ende zu führen,
    dass wir in unserem Dienst für den Herrn wissen, dass es auf seinen Plan, seine Führung, seine Kraft ankommt – unabhängig von den äußeren Widerständen oder Resultaten,

    ohne dabei in irgendeiner Weise die Verantwortung zu schmälern, die Gott dem Menschen mit jedem seiner Gebote gegeben hat, insbesondere

    die Verantwortung umzukehren und an Christus zu glauben,
    die Verantwortung zur Ehre Gottes zu leben,
    die Verantwortung Jünger zu machen.

    8.2. Die Verantwortlichkeit des Menschen

    Weil die Schrift unmissverständlich die moralische Verantwortung des Menschen vor Gott lehrt, der sich ihm mit seinen Forderungen offenbart, müssen wir diese Grundwahrheit festhalten und so anwenden, dass wir uns nicht der Passivität hingeben und uns dabei auf Gottes Souveränität ausreden, sondern mit dem größtmöglichen Eifer streben,

    uns in Dankbarkeit und Gottesfurcht für Gott zu heiligen,
    das Evangelium in Klarheit und Liebe möglichst vielen Menschen zu sagen, und zwar so, dass sie verstehen, dass Gottes Gebot und Angebot jedem Menschen gilt und dass jeder für seine Entscheidung verantwortlich ist,
    in Fürbitte, Lehre, Ermahnung und Ermunterung wahre Jünger Jesu zu machen, die selbst wieder fähig sind andere zu lehren,

    ohne dabei die Souveränität Gottes zu schmälern,

    der durch seine Gnade geistlich Tote lebendig macht,
    der unsere guten Werke für uns zuvor bereitet hat,
    dem alle Ehre für Errettung und Heiligung gebührt.

    8.3. Schluss

    Worauf es ankommt, ist, in der richtigen Situation die richtige Wahrheit anzuwenden:

    Wenn Gott gebietet und ermahnt, verbunden mit Drohungen und Verheißungen, dann gilt es die Verantwortung wahrzunehmen und zu gehorchen.
    Wenn wir beten und danken, sollen wir erkennen, dass es Gottes Gnade ist, die alles Gute wirkt, und ihm dafür die Ehre geben.

    Auch wenn wir vieles nicht verstehen – der Geist Gottes in Verbindung mit seinem Wort leitet uns intuitiv zur richtigen Anwendung beider Wahrheiten.
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    9. Anhang 1: Zitate
    Luther

    Martin Luther schreibt im Kleinen Katechismus [1]:

    Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Christum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durchs Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten, gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten einigen Glauben.

    Spurgeon

    In seiner „Verteidigung des Calvinismus“ schreibt C.H. Spurgeon [2]:

    Gut erinnere ich mich daran, wie ich die Lehre der Gnade in einem einzigen Augenblick gelernt habe. Geboren als Arminianer, wie alle von uns, glaubte ich immer noch die alten Dinge, die ich ständig von der Kanzel gehört hatte und sah nicht die Gnade Gottes. Als ich zu Christus kam, dachte ich, ich täte es alles selbst, und obwohl ich ernstlich den Herrn suchte, hatte ich keine Ahnung, dass der Herr mich suchte. Ich denke nicht, dass sich der Jungbekehrte am Anfang dessen bewusst ist. Ich kann mich genau an den Tag und die Stunde erinnern, als ich erstmals diese Wahrheiten in meiner Seele annahm, als sie – wie John Bunyan sagt – wie mit einem heißen Eisen in mein Herz gebrannt wurden, und ich entsinne mich, wie ich fühlte, dass ich plötzlich von einem Baby zu einem Mann herangewachsen war – dass ich Fortschritte in der Bibelkenntnis gemacht hatte, indem ich ein für alle Mal den Schlüssel zur Wahrheit Gottes gefunden hatte. Am Abend eines Wochentages, als ich im Haus Gottes saß, dachte ich nicht viel über die Predigt nach, denn ich glaubte nicht daran. Mich traf der Gedanke, wie bist du Christ geworden? Ich suchte den Herrn. Aber wie bist du dahin gekommen, den Herrn zu suchen? Die Wahrheit blitzte in einem Moment durch meine Gedanken – ich hätte ihn nicht gesucht, wenn ich nicht davor beeinflusst gewesen wäre, ihn zu suchen. Ich betete, dachte ich, aber dann fragte ich mich, wie kam ich dazu zu beten. Ich wurde durch das Lesen der Schrift zum Beten bewegt. Wie kam ich dazu, die Schrift zu lesen? Ich las sie, aber was führte mich dazu, es zu tun? Dann, in einem Moment, sah ich, dass Gott am Grunde all dessen war, und dass er der Urheber meines Glaubens war, und so öffnete sich mir die ganze Lehre von der Gnade, und von dieser Lehre bin ich bis zu diesem Tag nicht abgewichen, und ich wünsche, dass dies mein beständiges Bekenntnis sei, „ich schreibe meine Veränderung gänzlich Gott zu.“

    Ich muss an die Lehre von der Verderbtheit des menschlichen Herzens glauben, denn ich finde mich selbst im Herzen verdorben, und habe täglich Beweise, dass in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Wenn Gott in einen Bund mit dem ungefallenen Menschen tritt, so ist der Mensch solch ein unbedeutendes Geschöpf, dass es ein Akt von gnädiger Herablassung seitens des Herrn sein muss. Aber wenn Gott in einen Bund mit dem sündigen Menschen tritt, dann ist dieser solch ein Ärgernis, dass es von Gottes Seite eines Aktes von reiner, freier, reicher, souveräner Gnade bedarf. Wenn der Herr in einen Bund mit mir trat, so bin ich gewiss, dass es alles aus Gnade war, nichts außer Gnade. Wenn ich mich erinnere, was für eine Höhle von unreinen Tieren und Vögeln mein Herz war, und wie stark mein unerneuerter Wille war, wie hartnäckig und rebellisch gegen die Souveränität der göttlichen Herrschaft, fühle ich mich immer geneigt, den aller niedrigsten Raum in meines Vaters Haus zu nehmen, und wenn ich in den Himmel eintrete, so wird es sein, um unter den geringeren als den Geringsten aller Heiligen zu gehen und mit dem Ersten der Sünder. Der unlängst betrauerte Mr. Denham hat unter seinem Portrait einen sehr bewundernswerten Text gesetzt, „Das Heil kommt vom Herrn.“ Das ist einfach die Kurzform des Calvinismus; es ist seine Summe und seine Substanz. Wenn mich jemand fragte, was ich unter einem Calvinisten verstehe, würde ich antworten, „Es ist jemand der sagt, das Heil kommt vom Herrn.“ Ich kann in der Schrift keine andere Lehre außer dieser finden. Es ist die Essenz der Bibel. „Nur Er ist mein Fels und mein Heil.“ Sage mir etwas, was dieser Wahrheit widerspricht, und es ist eine Irrlehre; sage mir eine Irrlehre, und ich werde ihre Essenz da finden, dass sie abgewichen ist von dieser großen, dieser grundlegenden, dieser Felsen-Wahrheit, „Gott ist mein Fels und mein Heil.“

    Ich glaube nicht, dass ich mich von meinen hyper-calvinistischen Brüdern in irgendetwas unterscheide, was ich glaube, aber ich unterscheide mich von ihnen in dem, was sie nicht glauben. Ich glaube nicht weniger als sie, sondern ich glaube ein bisschen mehr, und, ich denke, ein bisschen mehr von der Wahrheit, die in der Schrift offenbart wird. Es gibt nicht nur ein paar Hauptlehren, durch die wir unser Schiff nach Norden, Süden, Osten oder Westen steuern, sondern durch das Studium des Wortes werden wir etwas über Nordwest und Nordost lernen, und alles andere, das zwischen den Hauptrichtungen liegt. Das Wahrheitsgebäude, das in der Schrift offenbart wird, ist nicht einfach eine gerade Linie, sondern zwei; und kein Mensch wird jemals einen richtigen Blick auf das Evangelium bekommen, bevor er es versteht, auf beide Linien gleichzeitig zu sehen. Zum Beispiel lese ich in einem Buch der Bibel, „Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Und doch lerne ich in einem anderen Teil desselben inspirierten Wortes, „Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.“ Ich sehe, an einer Stelle, wie Gott in der Vorsehung alles führt, und doch sehe ich, und kann nicht anders, als es zu sehen, dass der Mensch handelt, wie es ihm gefällt, und dass Gott sein Handeln in großem Maß seinem eigenen freien Willen überlassen hat. Wenn ich nun erklärte, der Mensch sei so frei, dass es von Gott keine Kontrolle über sein Handeln gebe, würde ich fast zum Atheismus getrieben; und wenn ich andererseits erklärte, Gott beherrsche alles so, dass der Mensch nicht frei genug sei, verantwortlich zu sein, würde ich in Richtung Gesetzlosigkeit oder Fatalismus getrieben. Dass Gott vorherbestimmt und der Mensch doch verantwortlich ist, sind zwei Fakten, die nur wenige klar sehen. Man denkt, sie seien unvereinbar und widersprechen einander. Wenn ich also in einem Teil der Bibel die Lehre finde, das alles vorherbestimmt ist, dann ist das wahr; und wenn ich in einer anderen Schriftstelle finde, dass der Mensch für all sein Tun verantwortlich ist, dann ist das wahr; und es ist nur meine Torheit, die mich zur Vorstellung führt, dass sich diese beiden Wahrheiten jemals widersprechen können. Ich glaube, dass sie auf keinem irdischen Amboss jemals zusammen geschmiedet werden können, aber in der Ewigkeit werden sie gewiss eins sein. Es sind zwei Linien, die so annähernd parallel sind, dass der menschliche Verstand, der ihnen am weitesten folgt, niemals entdecken wird, dass sie konvergieren, aber sie konvergieren, und sie werden sich irgendwo in der Ewigkeit treffen, nahe dem Thron Gottes, wo alle Wahrheit entspringt.

    In einer Predigt über Gal 1,15 sagt Spurgeon unter dem Titel „Es gefiel Gott“:

    Ihr werdet an diesen Worten feststellen, daß der göttliche Erlösungsplan sehr klar ausgelegt ist. Seht ihr, er beginnt im Willen und Wohlgefallen Gottes: ‚Als es aber Gott gefiel‘. Der Grund der Errettung ist nicht im Willen des Menschen gelegt. Sie beginnt nicht mit dem Gehorsam des Menschen, um dann erst zu Gottes Absicht zu werden, sondern hier nimmt sie ihren Anfang, hier ist der Quellbrunnen, von dem die lebendigen Wasser fließen: ‚Es gefiel Gott‘. Gleich nach dem souveränen Willen und Wohlgefallen Gottes kommt der Akt der Aussonderung, allgemein bekannt unter dem Namen Erwählung. Dieser Akt, so heißt es im Text, fand sogar schon im Mutterleib statt, was uns lehrt, daß er vor unserer Geburt stattfand, als wir noch überhaupt nichts getan haben konnten, um zu gewinnen oder zu verdienen. Vom frühesten Abschnitt und Zeitpunkt unseres Daseins an sonderte Gott uns ab; und in der Tat, lange vor der Zeit, als die Berge und Hügel noch nicht aufgeschichtet waren und die Ozeane durch Seine schöpferische Kraft noch nicht geformt waren, hatte Er uns in Seiner ewigen Absicht für sich selbst beiseite gestellt. Dann, nach diesem Akt der Aussonderung, kam die wirksame Berufung: ‚und durch Seine Gnade berufen hat…‘ Die Berufung verursacht nicht die Erwählung, sondern die Erwählung, die ihre Quelle in der göttlichen Absicht hat, verursacht die Berufung. Die Berufung kommt als Folge der göttlichen Absicht und der göttlichen Aussonderung, und ihr werdet sehen, wie der Gehorsam dem Ruf folgt. So ist der ganze Werdegang folgendermaßen – zunächst die heilige, souveräne Absicht Gottes, dann die einzelne, bestimmte Erwählung oder Aussonderung, dann die wirksame und unwiderstehbare Berufung, und danach der Gehorsam zum Leben, und die köstlichen Früchte des Geistes, die daraus erwachsen. Diejenigen irren und kennen nicht die Schrift, die einen dieser Prozesse in falscher, unbiblischer Reihenfolge vor den anderen stellen. Die den Willen des Menschen an erste Stelle setzen, wissen nicht, was sie sagen noch wovon sie reden.

    William McDonald

    William McDonald merkt zu Apg 13,48 (Kommentar zum Neuen Testament) an:

    »So viele zum ewigen Leben verordnet waren«, glaubten es. Dieser Vers ist eine einfache Feststellung der souveränen Erwählung durch Gott. Sie sollte ganz wörtlich genommen und geglaubt werden. Die Bibel lehrt ausdrücklich, daß Gott einige Menschen schon vor Grundlegung der Welt erwählte, zu Christus zu gehören. Sie lehrt mit gleichem Nachdruck, daß der Mensch moralisch frei handeln kann, und er errettet wird, wenn er Jesus Christus als seinen Herrn und Retter annimmt. Die göttliche Erwählung und die menschliche Verantwortlichkeit sind beides schriftgemäße Lehren, und keine von beiden sollte auf Kosten der anderen überbetont werden. Zwar scheinen die beiden einander zu widersprechen, doch besteht dieser Konflikt nur für den menschlichen Geist, nicht jedoch für Gott.

    Die Menschen werden durch ihre eigene Wahl verurteilt, nicht durch ein Handeln Gottes. Wenn die ganze Menschheit das erhielte, was ihr mit Recht zusteht, dann wären alle verloren. Doch Gott in seiner Gnade läßt sich herab, einige zu erretten. Hat er nicht das Recht, dies zu tun? Natürlich hat er dieses Recht. Die Lehre von der souveränen Erwählung durch Gott ist eine Lehre, die Gott seinen ihm gebührenden Platz als Herrscher des Universums einräumt, der tun kann, was ihm gefällt, und der niemals etwas tut, das ungerecht oder böse wäre. Viele unserer Schwierigkeiten mit diesem Thema würden sich lösen, wenn wir die Worte von Erdman beachten würden:

    „Die Souveränität Gottes ist absolut, doch wird sie nie ausgeübt, um Menschen zu verurteilen, die doch gerettet werden sollten, sondern diese Souveränität hat dazu geführt, daß Menschen gerettet werden, die eigentlich gerechterweise hätten verloren gehen müssen.“


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