kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Mensch ist Mensch von Anfang an! 15. Mai 2017

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 17:27

Gynäkologe Kiworr: Pränataldiagnostik vermittelt illusorische Vorstellungen von genetischer „Perfektion“

Berlin (kath.net/tk): „Wenn die Frage gestellt wird: Ab wann ist der Mensch ein Mensch?, dann gibt es aus wissenschaftlicher Sicht nur eine sinnvolle Antwort: ab dem Zeitpunkt der Befruchtung.“ Das erklärte der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr, Autor der Bücher „Abtreibung in Deutschland“ (2011) und „Neun Monate bis zur Geburt“ (2016), bei einem Vortrag im Berliner Institut St. Philipp Neri, zu dem der Landesverband der Christdemokraten für das Leben (CDL) sowie die Regionalgruppen der Lebensschutz-Initiativen ALfA („Aktion Lebensrecht für Alle“) und KALEB („Kooperative Arbeit Leben ehrfürchtig bewahren“) eingeladen hatten.

„Im Moment der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entsteht ein neuer Organismus mit einer individuellen, einzigartigen DNA. Die gesamte weitere Entwicklung dieses Organismus – nicht nur bis zur Geburt, sondern auch darüber hinaus – ist ein kontinuierlicher Prozess.

Da gibt es keinen Zeitpunkt, an dem man sagen könnte: Ab jetzt ist es ein Mensch und vorher nicht.“ Die Annahme, das ungeborene Kind werde erst in einem wie auch immer definierten Stadium der Schwangerschaft zum Menschen, gehe auf antike Vorstellungen zurück, wie sie sich etwa bei Aristoteles finden; den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft halten diese Vorstellungen jedoch nicht stand.

MEHR:  http://www.kath.net/news/59569

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: Mensch vom Zeitpunkt der Befruchtung an. Fristenlösung oder Abtreibung bis zur Geburt entlarvt dieser Artikel als letztlich mörderisch. Auch die Selektion Behinderter durch pränatale Untersuchungen auf die Gesundheit des Embryos hin, greift dieser Artikel zu Recht an. Man erkläre einem lebenden – in diesem Fall sogar genialen  –  Behinderten wie Herrn Stephen Hawkings,  kein Lebensrecht zu haben. Aber selbst die Selektion von Jungen oder Mädchen ist möglich.

Herr Kiworr, dem wir für seine wissenschaftlichen Erkenntnisse danken, zitiert aus dem AT wie GOTT den Menschen im Innersten des Mutterschoßes geformt und geheiligt hat. Aber auch das NT hat in dieser Frage Entscheidendes zu bieten:
Johannes, der Täufer, und JESUS begegneten sich nicht erst am Jordan, sondern bereits im Mutterleib Elisabets und Marias, Lukas 1, 39 ff. Diese Begegnung löst selbst in dem Embryo Freude aus. Und Freude ist ein Akt von Persönlichkeit und Bewusstsein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Problem mit der Abtreibung ist das Bewusstsein der Menschen, dass durch die „Fristenlösung“ ein Mensch Herr über Leben und Tod sein darf, Herr über Sein oder Nichtsein. Nicht mehr GOTT entscheidet, sondern der Mensch entscheidet. Abtreibung ist nach wie vor eine Straftat und wird auch als Straftat geahndet. Nur die ersten Wochen bleibt eine Abtreibung straffrei. Der Mensch bestimmt die Frist, wann ein Embryo ein Mensch sein darf und wann eben nicht.  Damit prägt sich in das Bewusstsein des Menschen ein, dass Abtreibung straffrei ist. Was aber ohne Strafandrohung und Strafe bleibt, ist erlaubt.

 

 

 

 

Während der Gesetzgeber seine Gesetze nach allgemeingültigen wissenschaftilchen Erkenntnissen wie z. B. politkorrekt dem Klimawandel oder der Energiepolitik ausrichtet, gibt es hier diese Ausnahmeregelung. Hier geht es ja auch nur um das Seindürfen oder Nichtseindürfen eines Menschen, von dem der Wissenschaftlicher Kiworr sagt, dass es keinen Zeitpunkt  in der Entwicklung eines Embryos gibt, der das spezifiische Menschsein von der Wissenschaft her einordnen und bestimmen kann. Die Befruchtung der Ei- und der Samenzelle lässt ein neues und selbstständiges Wesen entstehen und wissenschaftlich erkennen, und zwar nicht irgendein Wesen, sondern ein spezifisch genbeladener Mensch, kein Hund, kein Delphin, kein Gorilla, sondern ein Mensch.

 

 

 

Die Abtreibungsgesetze konnten nur unter Ignorierung dieser wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ausgestaltet werden.

 

 

 

 

Diese Abtreibungsgesetze sind das beste Beispiel dafür, wie der humanistische Atheismus wirkt. Jeder Mensch sollte seine Zweckbestimmung erhalten und der Gesellschaft dienlich sein, sollte dem Wirtschaftsablauf unabdingaber zur Verfügung stehen. Behinderte können lediglich als Kostenfaktor angesehen werden und selbst gesunde Kinder durfen abgetrieben werden, weil die Mutter und die Umgebung der Mutter es so wollen.

Am Ende des menschlichen Lebens stehen dann Vorstellungen bereit, die nach atheistisch-humanistischer Lesart jedermann  die selbstbestimmte Selbsttötung mit schöner Muslik und gemütlichem Abiente geschäftsträchtig initiieren kann. Damit wird dann der wirtschaftlich-finanzielle Ablauf der Finanzen nicht gefährdet.

 

 

 

 

 

Diese lebensfeindliche und von GOTTES Geboten abgewandte Einstellung seit Einführung der Abtreibungsgesetze vor Jahrzehnten hat dazu geführt, die politsche Grundlage für die jetzige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik von der Leine zu lassen.

 

 

 

Wer einen Marsch für das Leben in Berlin begleitet hat, weiß um diese lebensfeindlichen Einstellungen, die den Teilnehmern dieses Marsches feindlich und brutal entgegengeschleudert werden. Da macht sich dann der atheistische Denkansatz, der für die Gegner möglichst elitär-unhinterfragt für alle zu gelten hat, bemerkbar.

 

 

Während die gleiche atheistische Links-Klientel z. B. „Hätte Maria abgetrieben, wär uns dies erspart geblieben“ den Marsch für das Leben angreift, befürwortet sie die islamische Kinderehe und findet es selbstverständlich, dass Kinder Kinder bekommen.

 

 

 

 

Die Verlogenheit in diesem Bereich ist kaum auszuhalten.

Wir danken Herrn Dr. Kiworr für seine wissenschaftlichen Ausführungen, die den Menschen bewusst machen sollen, dass die Abtreibungserlaubnis letztlich dem 5. Gebot GOTTES „Du sollst nicht morden“ entgegensteht.

 

2 Responses to “Der Mensch ist Mensch von Anfang an!”

  1. Marcus Says:

    Auch ich und meine Frau sind durch diese Hölle der Pränataldiagnostik gegangen. Ein Bluttest bei meiner Frau
    (Tripeltest) ergab hohe Wahrscheinlichkeitswerte für Trisomie 13,18 und 21 und es wurde ein schlechtes Wachstum
    unseres Kindes festgestellt. Der Frauenarzt hat uns eine Abtreibung empfohlen was wir natürlich nicht gemacht haben.
    Durch Gottes Hilfe haben wir jetzt ein 20 Monate altes wunderhübsches Mädchen.
    Die ganze Pränataldiagnostik ist hauptsächlich eine Verunsicherung und Belastung für die Eltern.
    Wir konnten unsere Schwangerschaft nicht geniesen, es war nur Angst und Stress. Von den Ärzten hat es nicht ein
    bisschen Unterstützung gegeben. Bei Jeder Untersuchung waren mehr sensationsgeile Ärzte anwesend.

    • Bazillus Says:

      Gottes Segen für Sie und Ihre Familie ohnehin, aber eben auch für Ihre mutige Entscheidung für das Leben Ihrer Tochter.


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