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Südsudan: Viele Christen flüchten sich in Kirchen 9. Mai 2017

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:23

Die christliche Hilfsorganisation Medair engagiert sich im Südsudan. Foto: Medair/Diana Gorter

Im Südsudan suchen angesichts des Bürgerkriegs immer mehr Christen Zuflucht in Kirchen.

So sind in der katholischen Marienkirche in Wau, der zweitgrößten Stadt des Landes, bislang 16.000 Menschen untergekommen, berichtet der Generalvikar der Diözese Wau, Germano Bernardo. „Es ist nirgendwo sicher. Aber die Menschen sagen, wenn sie schon getötet werden, dann doch in einer Kirche, weil dort Jesus Christus gegenwärtig ist.“ Die Marienkirche sei einer der wenigen Orte, wo Menschen Zuflucht fänden. „Wir haben nichts mehr“, sagte Rita Williams, die sich mit ihren drei Kindern in die Kirche flüchtete. Soldaten hätten ihr Haus niedergebrannt. „Wir warten – wenn ich auch nicht weiß, worauf.“

 

 

 

 

Millionen sind auf der Flucht

 

Im Südsudan herrscht seit 2013 Bürgerkrieg zwischen Angehörigen der Volksgruppen der Dinka und der Nuer. Es geht um die Vorherrschaft im Land, vor allem um den Zugriff auf die Erdölvorkommen, die zu den größten der Welt gehören. Es droht ein Völkermord. Insgesamt flohen seit Beginn der Kämpfe mehr als 1,6 Millionen Menschen nach Uganda, Äthiopien, Kenia und in den Sudan. Im Land selbst sind 2,1 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte der gut zwölf Millionen Einwohner des Landes, das 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan erlangte, ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine langanhaltende Dürreperiode in der gesamten Region und der Bürgerkrieg haben zu erheblichen Ernteausfällen geführt.

 

 

 

 

Medair: Hilfseinsätze rund um die Uhr

 

Die Geschäftsführerin des deutschen Zweigs der christlichen Hilfsorganisation Medair, Romy Schneider (Dortmund), berichtete gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea von Hilfseinsätzen rund um die Uhr: „Notfallteams impfen gegen Cholera und sind vorbereitet, landesweit weitere Impfaktionen schnell durchzuführen.“ Viele Vertriebene hätten weder ausreichend Wasser noch Nahrungsmittel und kaum Zugang zu medizinischer und humanitärer Hilfe. Vor allem Kleinkinder litten unter akuter Unterernährung, so dass ihr geschwächter Körper vielen Krankheiten nichts entgegensetzen könne. Man helfe, wo man könne. Zu Konfliktgebieten habe man allerdings keinen Zugang.

http://www.idea.de/menschenrechte/detail/suedsudan-viele-christen-fluechten-sich-in-kirchen-100854.html

 

3 Responses to “Südsudan: Viele Christen flüchten sich in Kirchen”

  1. Thomas Says:

    Hier wohl auch bald, in Dummdeutschland,-jetzt gehts im Osten weiter. Das wird ja eine richtige
    biblische Plage.

    Islamisten rücken gen Deutschlands Osten vor – Verfassungsschutz

    Die jüngsten Razzien gegen Islamisten in Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt bringen laut einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ (FR) die neuen Bundesländer nicht zum ersten Mal in den Fokus. Dies widerlege den Eindruck, der Islamismus sei allein westdeutsch.

    Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland auf Rekordhoch – BKA
    Im Ganzen sei dies auch so: „Von den 657 Gefährdern leben nach Recherchen der FR lediglich rund 30 in den ostdeutschen Flächenländern, wobei Brandenburg mit etwa einem Dutzend an der Spitze liegt, und über 70 in Berlin“, so die Zeitung.

    Quelle : https://de.sputniknews.com/panorama/20170511315727535-islamisten-osten-deustchland/


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