kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ist der Besuch von Papst Franziskus eine Anbiederung an den Islam? 3. Mai 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:40

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen

kath.net veröffentlicht die Ansprache von Papst Franziskus an die Teilnehmer der Internationalen Friedenskonferenz in Kairo.

Al Salamò Alaikum! / Der Friede sei mit euch!

Es ist ein großes Geschenk, heute hier zu sein und an diesem Ort zu Beginn meines Besuchs in Ägypten mich im Rahmen dieser Internationalen Friedenskonferenz an Sie zu wenden. Ich danke dem Großimam für die Planung und Organisation der Konferenz wie auch für die freundliche Einladung. Ich möchte Ihnen gerne einige Gedanken darlegen, die ich aus der ruhmreichen Geschichte dieses Landes schöpfe, das über die Jahrhunderte in der Welt als Land der Kultur und Land der Bündnisse in Erscheinung getreten ist.

Land der Kultur. Seit der Antike war die an den Ufern des Nils entstandene Kultur ein Synonym für Zivilisation: In Ägypten erreichte das Licht des Wissens einen hohen Stand und ließ ein unschätzbares kulturelles Erbe entstehen, das in Weisheit und Geist, mathematischen und astronomischen Errungenschaften sowie bewundernswerten Formen der Architektur und der bildenden Kunst bestand. Mit der Wissenssuche und dem Stellenwert der Bildung trafen die antiken Bewohner dieses Landes Entscheidungen, die sich für die weitere Entwicklung als fruchtbar erwiesen. Solche Entscheidungen sind auch für die Zukunft notwendig, Entscheidungen des Friedens und für den Frieden, weil es ohne eine angemessene Bildung der jungen Generationen keinen Frieden geben wird. Und es wird keine angemessene Bildung für die jungen Menschen von heute geben, wenn das Bildungsangebot nicht der Natur des Menschen als offenes und relationales Wesen entspricht.

Tatsächlich wird Bildung zur Lebensweisheit, wenn sie fähig ist, aus dem Menschen – der mit dem ihn transzendierenden Sein wie auch mit seiner Umgebung in Verbindung steht – sein Bestes herauszuholen und dabei Persönlichkeiten zu formen, die nicht auf sich selbst bezogen sind. Die Weisheit sucht den anderen und überwindet die Versuchung, sich zu versteifen oder zu verschließen; offen und in Bewegung, demütig und zugleich forschend, kann sie die Vergangenheit wertschätzen und diese mit der Gegenwart in Dialog setzen, ohne auf eine entsprechende Hermeneutik zu verzichten.

 

 

Diese Weisheit bereitet eine Zukunft vor, in der man nicht danach strebt, dass die eigene Seite vorherrscht, sondern dass der andere als integrierender Bestandteil von sich gesehen wird; in der Gegenwart wird sie nicht müde, Gelegenheiten für Begegnung und Austausch ausfindig zu machen; von der Vergangenheit lernt sie, dass aus Bösem nur Böses und aus Gewalt nur Gewalt hervorgeht in einer Spirale, aus der es am Ende kein Entrinnen gibt. Während sie die Gier nach missbräuchlicher Macht ablehnt, stellt diese Weisheit die Würde des Menschen, der in Gottes Augen wertvoll ist, und eine des Menschen würdige Ethik in den Mittelpunkt. Dabei weist sie die Angst vor dem anderen und die Furcht vor der Erkenntnis durch die Mittel, mit denen der Schöpfer sie ausgestattet hat, zurück. 1

 

 

 

Gerade im Bereich des Dialogs, vor allem des interreligiösen Dialogs, sind wir immer aufgerufen, gemeinsam zu gehen in der Überzeugung, dass die Zukunft aller auch von der Begegnung der Religionen und Kulturen abhängig ist. In diesem Sinn gibt uns die Arbeit des Gemischten Komitees für den Dialog zwischen dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und dem Komitee von Al-Azhar für den Dialog ein konkretes und ermutigendes Beispiel.

 

 

 

Drei grundlegende Ausrichtungen können, wenn sie gut miteinander verbunden werden, für den Dialog hilfreich sein: die Verpflichtung zur Wahrung der Identität, der Mut zur Andersheit und die Aufrichtigkeit der Absichten. Verpflichtung zur Wahrung der Identität, weil ein echter Dialog nicht auf der Basis von Zweideutigkeiten oder der Preisgabe des Guten geführt werden kann, um dem anderen zu gefallen; Mut zur Andersheit, weil derjenige, der sich – kulturell oder religiös – von mir unterscheidet, nicht als Feind angesehen und behandelt werden darf, sondern als Weggefährte aufgenommen werden soll in der echten Überzeugung, dass das Wohl eines jeden im Wohl aller besteht; die Aufrichtigkeit der Absichten, weil der Dialog als authentischer Ausdruck des Humanen nicht eine Strategie ist, um Hintergedanken zu verwirklichen, sondern ein Weg der Wahrheit, und diesen geduldig zu gehen lohnt sich, um Konkurrenz in Zusammenarbeit zu verwandeln.

Die Erziehung zur respektvollen Offenheit und zum aufrichtigen Dialog mit dem anderen in Anerkennung seiner Rechte und grundlegenden Freiheiten, vor allem der Religionsfreiheit, stellt den besten Weg dar, um gemeinsam die Zukunft aufzubauen und um Förderer von Kultur zu sein. Denn die einzige Alternative zur Kultur der Begegnung ist die Unkultur des Streits. Und um der Barbarei derer, die Hass schüren und zur Gewalt aufhetzen, wirklich entgegenzutreten, ist es erforderlich, Generationen zu begleiten und heranreifen zu lassen, die auf die brandstiftende Logik des Bösen mit dem geduldigen Wachstum des Guten antworten: junge Menschen, die wie gut gepflanzte Bäume im Boden der Geschichte verwurzelt sind und nebeneinander in die Höhe wachsen und so jeden Tag die von Hass verpestete Luft in den Sauerstoff der Brüderlichkeit umwandeln.

 

 

 

 

 

 

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Hochzeit und Innenbereich

In dieser sehr dringenden und spannenden Herausforderung der Kultur sind wir – Christen wie Muslime und alle gläubigen Menschen – gerufen, unseren Beitrag zu leisten: Wir »leben unter der Sonne des einen barmherzigen Gottes. […] So können wir uns gegenseitig […] Brüder und Schwestern […] nennen. […] Denn ohne Gott wäre das Leben des Menschen wie der Himmel ohne die Sonne«. 2 Es möge die Sonne einer neuen Brüderlichkeit im Namen Gottes aufgehen, und von dieser sonnenbeschienenen Erde steige die Morgenröte einer Kultur des Friedens und der Begegnung auf. Dafür möge der heilige Franz von Assisi Fürsprache einlegen, der vor acht Jahrhunderten nach Ägypten kam und Sultan Malik al Kamil begegnete.

 

 

 

 

Koptische Kritik an gemeinsamer Erklärung von Franziskus und Tawadros

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Auch wenn einige Blogs diesen Papst wegen Umarmungsgesten mit dem Großimam der Al-Azhar-Universität, Ahmad Mohammad al-Tayyeb, kritisieren, sollte zumindest auch ein Blick auf seine Predigten und insbesondere auf die Predigt geworfen werden, die er an die Teilnehmer der Internationalen Friedenskonferenz in Kairo gerichtet hat. Es kann nur eine Selbstverständlichkeit sein, dass kein religiöser Führer den Islam in einem muslimischen Land direkt zu kritisieren hat. Wenn das Papst Tawrados II tun würde, hätten die Christen dort keine ruhige Minute mehr und würden ausgelöscht werden. Ein religiöser Führer kann in Kairo nicht auftreten wie ein Islamkritiker hier in Österreich oder in Deutschland. Der Papst ist nicht nach Ägypten gereist, damit er die koptischen Christen in Gefahr bringe.

 

 

 

 

Es geht hier aber nicht um vielleicht kritikwürdige Umarmungen, sondern um Predigtinhalte, die u. E. durchaus deutlich an die Adresse des Islams gerichtet sind. Der Papst schlägt den Islam mit eigenen Mitteln. Er vereinnahmt alle monotheistischen Religionen und prägt ihnen das christliche Siegel der Gottes- und Nächstenliebe auf, indem er die 10 Gebote und die Menschenwürde aus dem Buch Exitus des AT bemüht. Damit erreicht er oder versucht er zu erreichen, dass sowohl theologische wie auch menschlich-barmherzige Messlatten an jede Religion hoch anzulegen sind.

 

 

Wenn er sagt, dass  sie (die Weisheit) von der Vergangenheit lernt, dass aus Bösem nur Böses und aus Gewalt nur Gewalt hervorgeht in einer Spirale, aus der es am Ende kein Entrinnen gibt. Weiter: Während sie die Gier nach missbräuchlicher Macht ablehnt, stellt diese Weisheit die Würde des Menschen, der in Gottes Augen wertvoll ist, und eine des Menschen würdige Ethik in den Mittelpunkt. Dabei weist sie die Angst vor dem anderen und die Furcht vor der Erkenntnis durch die Mittel, mit denen der Schöpfer sie ausgestattet hat, zurück.

 

 

 

Damit rückt der Papst in Ansicht vergangener Religionskriege die Weisheit in den Fokus, daraus lernen zu können für eine friedliche Welt.

 

 

 

 

Damit nicht genug. Er nimmt den Islam, ohne ihn zu nennen, in die Pflicht, wenn er sagt,  dass als religiöse Verantwortungsträger (somit auch der umarmte Großimam der Al-Asar-Universität) sie also gerufen sind, die Gewalt zu entlarven, die sich hinter einem vermeintlichen sakralen Charakter verbirgt, während sie die Egoismen verabsolutiert anstatt die authentisch Öffnung auf das Absolute hin zu fördern. Wir sind gehalten, die Verletzungen der Menschenwürde und der Menschenrechte zu brandmarken und die Versuche aufzudecken, jegliche Form von Hass im Namen der Religion zu rechtfertigen, und sie als götzendienerische Verfälschung Gottes zu verurteilen: Sein Name ist heilig, er ist Gott des Friedens, Gott salam. 5 Deshalb ist nur der Frieden heilig und kann im Namen Gottes keine Gewalt verübt werden, weil sie seinen Namen verunehren würde.

 

 

 

 

Ja, er sagt in einem islamischen  Land, dass Gewalt im Namen GOTTES nicht verübt werden kann, weil sonst SEIN Name verunehrt würde und diese Gewalt als sakrale Gewalt angesehen würde. Herr Abdel Samd sprach auch davon, dass das islamsche Töten als Gottesdienst angesehen werde. Nur mit anderen Worten prangert der Papst dies eben auch an.

Auch bringt er die in der islamischen Lehre unbekannte Menschenwürde ins Spiel sowie die Menschenrechte. Und wenn er jegliche Form von Hass (also auch die Gewalt) im Namen der Religion auch nur gerechtfertigt sieht, so ist sie als götzendienerische Verfälschung Gottes zu verurteilen.

 

 

Damit verweist der Papst die Gewaltrechtfertigung Im Namen der Religion, die den Koran wie ein roter Faden durchzieht, und auch somit einer jeden Religion als götzendienerische Verfälschung Gottes. Ein mehr als hartes Wort gegenüber den Gewaltversen des  Koran und gegenüber den Vertretern des Islams und auch gegenüber Allah. Eine härtere Kriitk an Gottesbildern, die Gewalt rechtfertigen wie es das Gottesbild des Islams ausgiebig tut, kann es u. E. nicht geben. Er schlägt auch hier den Islam mit eigenen Stilmitteln, denn dieser klagt ja Juden und CHristen der Verfälschung des Wortes Gottes an.

 

 

 

 

Wenn der Papst folgendes sagt: „Denn die einzige Alternative zur Kultur der Begegnung ist die Unkultur des Streits. Und um der Barbarei derer, die Hass schüren und zur Gewalt aufhetzen, wirklich entgegenzutreten, ist es erforderlich, Generationen zu begleiten und heranreifen zu lassen, die auf die brandstiftende Logik des Bösen mit dem geduldigen Wachstum des Guten antworten: junge Menschen, die wie gut gepflanzte Bäume im Boden der Geschichte verwurzelt sind und nebeneinander in die Höhe wachsen und so jeden Tag die von Hass verpestete Luft in den Sauerstoff der Brüderlichkeit umwandeln.“, meint er damit all diejenigen, die in der Logik des Bösen zu Gewalt aufhetzen und den Hass schüren.

 

 

 

 

Damit weiß jeder Imam, wer gemeint ist. Kein Priester weder in der koptischen noch in der katholischen Kirche predigt Gewalt und schürt das Böse. Eine sehr eindeutige Schuldzuweisung ist hier durch den Papst auf muslimischem Boden aufgezeigt worden. Damit liegt er übrigens im Trend mit den Gedanken des ägyptschen Präsidenten Al Sisi, der die Gewalt im Namen des Islams ebenfalls bei seiner Antrittsrede gebrandmarkt hat.

 

 

 

Damit aber nicht genug. Er weist das Gottesbild des Islams letztlich sogar in die Schranken, wenn er sagt, der Befehl an die Menschen und Völker aller Zeiten ertönt »Du sollst nicht töten« (Ex 20,13). Gott, Freund des Lebens, hört nicht auf, den Menschen zu lieben, und deswegen ermahnt er ihn, als Grundbedingung für jeden Bund auf der Erde dem Weg der Gewalt entgegenzutreten. Zur Umsetzung dieser Aufforderung sind – vor allem und heute auf besondere Weise – die Religionen gerufen. Denn während wir dringend des Absoluten bedürfen, ist es unabdingbar, jegliche Verabsolutierung auszuschließen, welche Formen von Gewalt rechtfertigen würde. Die Gewalt ist nämlich die Verneinung jeder authentischen Religiosität.

 

 

 

 

 

Der Papst nimmt hiermit den Islam in die Pflicht, auch wenn dies ein hoffnungsloses Unterfangen sein dürfte. Er richtet sich nicht gegen die Verabsolutierung GOTTES, nur gegen die Verabsolutierung der Formen von Gewalt als Auftrag Gottes. Er liefert auch die Begrünung: Die Gewalt ist nämlich die Verneinung jeder authentischen Religiosität. Auf der einen Seite setzt der Papst das 5. Gebot absolut, auf der anderen Seite prangert er die Gewalt als Verneinung jeder authentischen Religiosität, also letztlich auch die Gewaltverse des Korans an.

 

 

 

Und wichtig sind auch die Sätze, die der Papst gesprochen hat: Als Christen »können [wir] aber Gott, den Vater aller, nicht anrufen, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern«. 8 Darüber hinaus erkennen wir an, dass inmitten eines ständigen Kampfes gegen das Böse, das die Welt damit bedroht, nicht mehr »der Raum der wahren Brüderlichkeit« zu sein, Gott denen, »die der göttlichen Liebe glauben, […] die Sicherheit [gibt], dass allen Menschen der Weg der Liebe offensteht und dass der Versuch, eine allumfassende Brüderlichkeit herzustellen, nicht vergeblich ist«. 9

 

 

 

 

Wir denken, dass es zu kurzsichtig ist, den Besuch des Papstes einseitig  nur als Anbiederung an den Islam zu brandmarken. Soll er den Islam als Ganzen verurteilen? Soll er die Gläubigkeit von Muslimen in Gänze in den Schmutz ziehen? Das kann und darf nicht von einem christlichen Oberhaupt erwartet werden. Auch muslimische Gebete, sind sie in liebevoller Absicht gesprochen, können den wahren GOTT erreichen. Es mag viele Kritikpunkte zu Papst Franziskus geben. Aber mit dieser Predigt hat er durchaus die Finger in die Wunde des Islams gelegt. Diejenigen, die zugehört haben, werden es einordnen können und das sind sowohl die kritisierten Imame und Großimame als auch die Opfer der koptischen Kirche und deren Priester. Denn nicht zuletzt ihretwegen (der koptischen Opfer) hat dieser Papst diese Reise durchgeführt.

 

 

 

Während Papst Benedikt XVI Glaube über die Vernunft zur Gewaltlosigkeit führen wollte, schließt Papst Franziskus Gewalt und Religion absolut aus. Dabei benutzt er die Weisheit als Erkenntnisgabe. Damit kritisiert er die Gewalttätigkeit und die Gewaltlehre des Islams halt zwischen den Zeilen.. Leider lässt sich der Islam auf diese Weise wohl kaum lenken und vereinnahmen. Aber den Besuch nur als Anbiederung zu sehen, wird dieser Predigt nicht gerecht.

 

 

 

 

Mit dem hier positiven Statement zur Predigt des  Papstes  lassen wir jedoch weder den Islam noch die Kirchen hier aus ihrer Verantwortung. Gerade die hiesigen Kirchen haben die verfolgten Christen in Ägypten und im Nahen Osten kaum zur Kenntnis genommen. Dieser Vorwurf kann Papst Franziskus nicht gemacht werden. Er versucht mit seinem Besuch Hoffnung zu erhalten für die Christen und duckt sich nicht weg wie die Kirchen hier in Europa und insbesondere die in Deutschland.  Papst Franziskus mit den hiesigen Kirchenvertretern Marx, Woelki oder Bedford-Strohm zu vergleichen verbietet sich somit.

 

 

 

Möge der HEILIGE GEIST die Imame, die Großimame und die Muslime lenken in die absolute Gewaltlosigkeit. Sie mögen erkennen, dass die Gewalt im Namen Gottes Satan dient. Der DREIEINE GOTT möge im VATER durch den HEILGIEN GEIST in JESUS CHRISTUS seine Gnade über die Menschheit entfalten  sowohl im Diesseits als auch im Jenseits.

 

5 Responses to “Ist der Besuch von Papst Franziskus eine Anbiederung an den Islam?”

  1. Andreas Says:

    Super Beitrag u. Kommentar von KoG – ja, man muss Papst-Franziskus-Kritik sehr differenziert beurteilen, er sorgt auch immer wieder für verblüffend offene Worte u. sagt die ungeschmnikte Wahrheit. Im Falle des Ägyptenbesuch natürlich indirekt- u. ganz u. gar unpolemisch-diplomatisch, indem er Jesus Lehre der Liebe, Gewaltlosigkeit u. Versöhnung als quasi selbstverständlich bindend auch u. gerade für die Muslime formuliert bzw. gegenüberstellt.
    Zu befürchten o. anzunehmen ist allerdings, dass die breite muslimische Masse wohl kaum Kenntnis von Franziskus Appell nehmen wird bzw. nur verzerrt-verkürzte o. sinnentstellende Aussagen verbreitet werden – es wäre ein schier unglaubliches „Wunder“, würden all die Imame, Winkelprediger u. Fundamentalisten-Communitys ausgerechnet durch einen röm. Päpstlichen nun plötzlich die Sanftmut des Christentums erkennen o. gar annehmen. Das haben zumindest die Kopten in weit über tausend Jahren nie geschafft, gänzlich neu dürfte es den muslimischen Ägypern ja nicht sein, woran ihre christlichen Landsleute glauben (u. auch im Leben versuchen zu praktizieren).
    Die sehr anspruchsvolle u. kluge Rede wurde vermutlich vor weit überwiegend kopt. Christen u. einigen islamischen „Würdenträgern“ gehalten worden sein, nehme ich mal an? Aber mehr ginge da im Moment wohl tatsächlich nicht, Papst Franziskus muß in der Tat äusserst behutsam vorgehen…

    • Helmut Says:

      Papst Franziskus hat die Hand zu unseren koptischen Brüdern ausgestreckt. Im Grunde ist der Islam das Problem, die Unwissenheit und die stoische Bequemlichkeit der Moslems, die eigentlich den Satan anbeten.

  2. denn welche andere Möglichkeit hätten wir?

  3. und in Europa gibts es auch für die Kopten andere Voraussetzungen, um mit Muslimen ins Gespräch zu kommen-

  4. ja, Franziskus pokert hoch


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s