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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schweige- und Gebetsmarsch für verfolgte Christen 25. April 2017

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 09:47

Die Evangelische Allianz sprach von über 300 Marschierern, die Polizei zählte 230 Teilnehmer. Foto: idea/Rösler

Die Evangelische Allianz sprach von über 300 Marschierern, die Polizei zählte 230 Teilnehmer.

 

 

 

 

Mit einem Schweige-und Gebetsmarsch haben Christen verschiedener Konfessionen aus dem Rhein-Main-Gebiet am 22. April in der Innenstadt von Frankfurt für Religionsfreiheit und gegen Christenverfolgung im Nahen Osten demonstriert.

 

 

Veranstalter war die örtliche Evangelische Allianz in Kooperation mit der koptisch-orthodoxen Kirche der Stadt, dem Zentralrat der orientalischen Christen in Deutschland sowie der Internationalen Gesellschaft orientalischer Christen. Anlass waren zwei Attentate der Terrororganisation „Islamischer Staat“ an Palmsonntag in Ägypten, bei dem 44 Christen getötet und 126 verletzt wurden.

Unter den Opfern waren auch Angehörige und Freunde von in Frankfurt lebenden Kopten, hieß es am Rande der Demonstration unter dem Motto „Verfolgten Christen beistehen. Frieden in Nahost“, die nach Polizeiangaben 230 Teilnehmer zählte. Die Evangelische Allianz sprach von über 300 Marschierern.

Abschlusskundgebung: Für die islamistischen Terroristen beten

 

Der Vorsitzende der Frankfurter Evangelischen Allianz, Pfarrer Andreas Hannemann, wandte sich in der Abschlusskundgebung direkt an die Attentäter. Ihr Kalkül werdeNICHT aufgehen, dass Christen anfingen sie zu hassen. Den Zuhörern riet er, den Tätern „die Botschaft der Nächstenliebe entgegenzustellen“. Ähnlich äußerte sich auch Pater Pigol von der koptisch-orthodoxen Kirche in Frankfurt: „Lasst uns für die islamistischen Terroristen beten mit den Worten Jesu Christi am Kreuz ‚Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun‘.“

Nach den Worten von Pfarrer Nicolas Esber von der Rum-orthodoxen Kirche in Butzbach und Wiesbaden ist das Gebet die einzige Waffe der Christen. Es zeuge von innerer Stärke, wenn Christen ihre Feinde liebten und ihnen „auch die linke Backe hinhalten“. Der katholische Stadtdekan, Johannes zu Eltz, versprach den verfolgten und leidenden Christen die Unterstützung durch die katholische Kirche. Der Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft orientalischer Christen, Fuat Demir (Augsburg), dankte den Deutschen für ihre große Hilfsbereitschaft bei der Betreuung der Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen seien.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem Terror die Liebe Gottes entgegensetzen

 

Der FRANKFURTER Stadtrat Bernd Heidenreich (CDU) erinnerte daran, dass Christen weltweit zu den am meisten verfolgten Religionsgemeinschaften gehörten. Er rief dazu auf, sich noch stärker mit den Christen im Nahen Osten zu solidarisieren. Es gelte die Öffentlichkeit wachzurütteln und der „Kultur des Todes“ – dem Terror – die Liebe Gottes und eine Kultur des Lebens entgegenzusetzen. Die FDP-Generalsekretärin und hessische Landtagsabgeordnete Nicola Beer (Frankfurt) dankte den Teilnehmern des Schweigemarsches für ihr „ruhiges Zeichen der Solidarität“ in der sonst so lauten Stadt.

Es sei wichtig, „einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint“, mit der Botschaft der Liebe Gottes zu begegnen. Die Veranstaltung endete mit dem auf Deutsch und Arabisch gesprochenen Glaubensbekenntnis und dem in der Sprache Jesu Christi – Aramäisch – gesungenen Vaterunser. Den Marsch und die Kundgebung hatte der Gebetsleiter der Frankfurter Evangelischen Allianz, Bernd Oettinghaus, organisiert.

http://www.idea.de/menschenrechte/detail/schweige-und-gebetsmarsch-fuer-verfolgte-christen-100721.html

 

2 Responses to “Schweige- und Gebetsmarsch für verfolgte Christen”

  1. ThomasD Says:

    Weder das Leid(en) der Christen in Asylheimen (durch Moslems), noch die Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Christen in den Ländern, in denen die satanische Drecks-Ideologie Islam herrscht, interessiert das verkommene Gesindel in Politik und in den gleichgeschalteten Medien. Wenn es nicht in den Medien auftaucht, dann existiert dieses Problem schlicht und ergreifend nicht.
    Wenn einer Musel-Trulla das Kopftuch heruntergerissen wird, oder ein Kotelett/Schweinskopf vor einer Moschee herum liegt, dann ist der Teufel los und der Staatsschutz mitsamt Politikermischpoke vor Ort zum Betroffenheitswettbewerb.
    Nein, DAS ist definitiv nicht mehr mein Land!


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