kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kopten in Bayern: „Ostern im Zeichen des Terrors“! 15. April 2017

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:40

Tausende koptische Christen begehen am Sonntag in Bayern das Osterfest.

Überschattet werden die Feierlichkeiten von zwei islamistischen Attentaten auf Glaubensbrüder in Ägypten. Am Palmsonntag waren dort insgesamt 45 Menschen getötet worden. Wie gehen die bayerischen Kopten damit um?

 

 

Pater Deuscoros El-Antoney ist immer noch schockiert. In St. Mina, einer koptischen Kirche im Münchner Stadtteil Berg am Laim, zeigt er Gemeindemitgliedern Bilder von einem der beiden Anschläge vom vergangenen Sonntag in Ägypten. Auf den Aufnahmen, die ein Kirchenbesucher mit dem Handy gemacht hat, sind die Verwüstungen kurz nach der Explosion zu sehen. Kirchenbänke voller Blut, schreiende Menschen, Tote und Verletzte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gläubige erschüttert über Anschläge

Rund 600 koptische Christen leben in München. Bayernweit sind es etwa 6.000. Auch in St. Mina beschäftigen die Selbstmordanschläge die Gemeindemitglieder, viele haben Verwandte und Freunde in Ägypten.

 

„Es ist traurig, dass es in letzter Zeit so oft vorkommt, und der Staat dagegen nichts unternimmt. Meine Familie ist noch in Kairo. Ich hoffe, dass sie nicht auch eines Tages zu Opfern werden. Vielleicht ist das aber nur eine Frage der Zeit.“

Gemeindemitglied St. Mina Kirche

 

 

 

„Man muss eine Lösung finden. In Ägypten wurden Hassschriften gegen die Christen verbreitet. Es muss einen neuen Dialog über Identität geben. Früher waren wir alle Ägypter. Heute sind wir Christen und Moslems.“

Gemeindemitglied St. Mina Kirche

 

 

 

 

 

 

Wer sind die Kopten?

 

Die Kopten sind die Christen Ägyptens. Ihre Kirche wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. vom heiligen Evangelisten Markus gegründet. Schätzungen zufolge leben heute fünf bis acht Millionen Kopten in Ägypten, das sind zwischen sechs und zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Viele Kopten leben aber auch im Ausland.

Pater Deuscoros El-Antoney ist das Oberhaupt der Kopten in Bayern. Ostern will er die Anschläge in seiner Predigt thematisieren. In Deutschland fühlten sie sich sicher, sagt er. Man sei den Deutschen dankbar für ihre Gastfreundschaft. Angst hätte die koptische Kirche aber nicht.

Stolze Nachkommen der Pharaonen

„Wir sind die Nachkommen der Pharaonen, Ägypten ist unser Land . Wir wollen dieses Land nicht verlassen. Die heilige Familie war in Ägypten. Unser Land ist das gesegnete Land.“

Pater Deuscoros El-Antoney

 

El-Antoney gibt aber zu, dass es auch in seiner Gemeinde Menschen gibt, die sich ein Leben als Christ in Ägypten nicht mehr vorstellen konnten und deshalb nach Deutschland gekommen sind.

http://www.br.de/nachrichten/kopten-bayern-ostern-100.html

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Priester im Talar vor einer Kirche

 

 

Koptische Christen in Tuttlingen

Zwischen Trauer und Osterfreude

 

 

Nach den verheerenden Attentaten auf zwei koptische Kirchen in Ägypten herrscht in Tuttlingen noch immer Fassungslosigkeit. Viele der dort lebenden Kopten haben Familie in Ägypten.

http://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/koptische-christen-in-tuttlingen-zwischen-trauer-und-osterfreude/-/id=1552/did=19371768/nid=1552/1owt8jz/

 

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