kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freitagspredigten, die auf Abgrenzung zwischen Christen und Muslimen zielen. 29. März 2017

Filed under: Islamischer Terror,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 15:32

„Hoppla, was wird denn hier für eine Meinung verbreitet!“

Bekannt wurde Constantin Schreiber mit seiner Sendung „Marhaba“ bei n-tv, mit der er arabischen Flüchtlingen die deutsche Kultur nähergebracht hat. Mittlerweile arbeitet der 37-Jährige als Moderator für ARD-aktuell. Im letzten Jahr hat er sich in fast 20 Moscheen in Deutschland die Freitagspredigten angehört und mit Imamen und Gläubigen gesprochen. Daraus sind ein Buch („Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“) und eine crossmediale TV-Reihe entstanden. „der moscheereport“ startet am Montag um 21 Uhr 15 auf tagesschau24.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Ein Hoch auf den Tagesspiegel, dass er so ein Interview veröffentlicht hat und Kommentare zugelassen hat. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Schreiber, der den Mut hatte, hinter die Kulissen zu schauen und davon zu berichten. Diese Aktion hätte die Bundesregierung veranlassen müssen, und zwar bevor Schäuble die erste Islamkonferenz einberufen hat. Dann wären möglicherweise der Satz von Wulff „Der Islam gehört zu Deuschland“ und weitere gleichartig dümmliche Aussagen hochrangiger Politiker nicht gefallen. Dann hätte wir gewusst, mit welcher Denkweise wir es hier mit dem Islam zu tun haben.

Herr Schreiber hat im Grunde nur das bestätigt, was Islamkritiker schon seit 20 Jahren wussten und jeder im Grunde hätte wissen müssen. Offensichtlich wurde jede als Vorurteil geltende aus dem Koran abzuleitende These eines jeden sachlichen Islamkritiker  durch diese Aktion bestätigt. Politiker lesen leider nicht die Bibel und den Koran schon gar nicht. Das tun sie deshalb nicht, um nicht zugeben zu müssen, dass der Islam, so wie er hier offensichtlich in den meisten Moscheen gepredigt wird,  mit Deutschland und seinen Werten völlig inkompatibel ist.

 

 

Wir verzichten auf ein „Das haben wir schon immer gewusst“, weil jeder Mann oder jede Frau, die einen religiösen Muslim heiraten will, zum Islam übertreten muss, ansonsten gibt es eine Heirat, wenn überhaupt ein Mätressenverhältnis.  Allein die Tatsache, dass religiöse Muslime nur unter sich heiraten, hätte schon allein hinsichtlich des Integrationsgedanken stutzig machen müssen. Aber wie sooft bei Politikern:

„Augen zu und durch!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders hat uns die Taquiyya, von der ja immer nur im luftleeren Raum gesprochen wird, beeindruckt. Wir zitieren diese Sätze des Herrn Schreiber noch einmal, weil uns dieser Passus die durchgeführte islamische Lüge, die Taqiyya, so eindringlich und realistisch vor Augen hält „…Wir haben in den Moscheen immer mit Genehmigung gedreht. Das heißt, dass meistens eher Unverfängliches gepredigt wurde, wenn wir da waren. Zum Beispiel waren wir in der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln, als der Mitbegründer der islamistischen al-Nahda-Partei aus Tunesien eine unglaublich integrative, Deutschland lobende Gastpredigt hielt.

In Tunesien setzen sich die Mitglieder dieser Partei für die Wiedereinsetzung des Kalifats ein. Deshalb haben wir nochmal jemanden inkognito an einem anderen Freitag hingeschickt, und da war die Predigt das Gegenteil von integrativ und rief die Gläubigen auf, sich vom Leben in Deutschland abzugrenzen.

Ende des Zitats.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daran sehen wir, wie gegenüber den Ungläubigen gelogen wird und gegenüber den Gläubigen dann der Ausgrenzungsgedanke ausschlaggebend ist. Alle Zuhörer in dem Raum wissen, um was es geht. Auch der Tag der offenen Moschee ist so eine Taqiyya-Veranstaltung, die sich die Nichtmuslime letztlich schenken können, denn sie werden dort ebenfalls nur angelogen. Integration sieht anders aus.

 

 

 

Und insbesondere die Kirchenvertreter, die in ihren Dialogveranstaltungen offensichtlich auch aufs Glatteis geführt werden, müssten jetzt so langsam aufwachen. Es kann nicht angehen, mit Muslimvertretern „Friede-Freude-Eierkuchen-Dialoge“ zu führen, die dann hinten herum dann in der Moschee oder in den Islamorganisationen diese geführten Dialoge ad absurdum zu führen. Hier sind die Kirchen gefordert, und zwar mit der Politik zusammen an erster Stelle, denn Islam ist Religion und  Politik in einer Religionsideologie!

Wer als Kirche, die JESUS CHRISTUS verkünden soll, einer solchen Religion, die mit diesen Lügen, mit diesen Einstellungen und mit diesen Ausgrenzungen arbeitet, den roten Teppich ausrollt auch und insbesondere angesichts der millionenfachen Schicksale von Glaubensgeschwistern in Islamland, begeht Verrat an CHRISTUS und Verrat an den eigenen gläubigen Menschen. 

 

 

 

 

Dialoge auf Augenhöhe unter einer realistischen Intention sind  begrüßenswert. Aber Dialoge zu führen, nur um hingehalten zu werden, um die christlichen Seelen zu beruhigen, um dann in der Moschee, der Koranschule oder in der Islamorganisation wei DITIB, ZdM und Co.  die Gesprächspartner für dumm zu verkaufen und das Gegenteil zu verkünden, zu lehren oder zu predigen, sollten dann eingestellt werden. Entweder ehrlich und auf Augenhöhe mit gegenseitiger erlaubter Kritik, Respekt und Achtung oder Einstellung dieser Dialoge. Denn unehrlich geführte Dialoge  sind letztlich sogar schädlich  für eine Gesellschaft, in der die Lüge Vorteile bringt.

 

 

 

 

Dieses Wissen, welches Herr Schreiber mutig jetzt öffentlich gemacht hat, wie immer unter den Teppich zu kehren, dürfte wohl die „Weiter so“-Fraktion im Bundestag politisch durchziehen.

Jetzt werden Tacheles-Dialoge gebraucht, die auch nicht mehr Halt machen dürfen vor dem schädlichen Einfluss des Propheten und seinen dunklen Seiten.

 

 

 

 

 

Ein zweites macht dieses Interview mehr als deutlich: Der Bertelsmann-Stiftung scheint nicht mehr zu trauen zu sein. Sie bläst offensichtlich regierungstreue politkorrekte Gutachten in den Orkus der  politischen Gesellschaftssituation. Wer nur geschönte Gutachten – und das ist offensichtlich regierungsamtliche Taqiyya –  in dieser Frage auf die Menschen loslässt und in Umlauf bringt, damit die Politiker nachts und im Bundestag und den Landtagen besser und gut weiter schlafen können, will die Gefahr für die Demokratie und die freiheitliche Grundordnung, die ein solcher Islam mit sich bringt, erkennen.

Wer geschönte Gutachten einer Bertelsmann-Stiftung in dieser Frage zur  Grundlage seines politischen Handelns macht,  der will die Menschen, von denen er gewählt wurde und von denen er Schaden abwenden sollte, bewusst irreführen und diese in falscher Sicherheit wiegen.

 

 

 

 

Bei alledem darf nicht vergessen werden, dass der Islam eine Männer-Religion ist.

Während in der Kirche sich vorwiegend Frauen als Gläubige betätigen – zumindest hier im Westen – radikalisieren sich Männer direkt in der  Moschee und diese stellen dann ein erheblich größeres Gewaltpotenzial dar.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings noch angebracht, anzuzeigen: Wir danken dieser Zeitschrift  und den verantwortlichen Redakteuren für die Veröffentlichung, aber die Überschrift ist so unverfänglich und neutral, dass die Aufmerksamkeit wohl nicht so groß sein wird, wie es diesem lebens-, ja, überlebenswichtigen Thema angemessen gewesen wäre.

Der DREIEINE GOTT möge der gesamten Menschheit  den HEILIGEN GEIST senden, damit sie den JESUANISCHEN GÖTTLICHEN Frieden kennen- und lieben lernt.

Die Menschheit bekommt es ohne DICH und DEINE HILFE nämlich nicht bewerkstelligt.

Darum bitten wir DICH im Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES. Amen.

 

7 Responses to “Freitagspredigten, die auf Abgrenzung zwischen Christen und Muslimen zielen.”

  1. Thomas Says:

    Rammen, Stechen, Schlitzen: Wie ISIS Europas Bürger tötet
    Mrz29
    Rammen, Stechen, Schlitzen: Wie ISIS Europas Bürger tötet

    Eva Herman

    Gestern veröffentliche BILD-online einen aufsehenerregenden Beitrag, der hier nicht kommentiert, sondern lediglich in einigen Punkten wiedergegeben werden soll: »ISIS ruft Anhänger zu Ramm-Attacken auf«, hieß es da. Im Beitrag, den nur zahlende Kunden lesen konnten, hieß es weiter: »Für ihre Anschläge im Westen verwenden die Terroristen inzwischen ebenfalls Autos, allerdings auf eine wesentlich einfachere Weise: Sie rufen ihre Anhänger dazu auf, mit ganz normalen Fahrzeugen Fußgänger zu töten«.

    Nach Einschätzung von Experten seien Anschläge, »bei denen Pkw oder Lastwagen in Bereiche mit vielen Fußgängern rasen, eine einzigartige Herausforderung für die Sicherheitsbehörden«, so BILD. Schließlich seien diese fast unmöglich vorherzusehen: »Die Täter können sie leicht ausführen, müssen nicht besonders ausgebildet sein und brauchen kein besonderes Material. Ein Auto hat fast jeder – oder er kann es sich zumindest mieten«.

    Die Boulevardzeitung, die sich bislang recht bedeckt gehalten hatte zu dem brisanten Thema, zitiert Rita Katz, Direktorin der auf Extremisten-Webseiten spezialisierten »Site Intelligence Group«: Es sei nahezu unmöglich für die Sicherheitsbehörden, Angriffe wie in London zu verhindern. »Es ist nicht die Art von Anschlägen, die man mit verstärkten Sicherheits- oder Geheimdienstmaßnahmen (…) erfassen kann«, sagt sie. »Jedes Auto kann plötzlich ein mögliche Waffe werden.«

    Fahrzeuge sind, wie Messer, extrem einfach zu bekommen

    Der Leser lernt in diesem Beitrag, dass nichts mehr sicher ist, vor allem die Zukunft in Europa nicht. Die November-Ausgabe des islamistischen Propagandamagazins »Rumijah« wird zitiert, wo die Terrormiliz die Vorzüge des Autos, ebenso wie Messerattacken – als Waffe gepriesen habe: »Fahrzeuge sind wie Messer, extrem einfach zu bekommen«, hieß es darin. »Aber anders als Messer, deren Besitz Verdacht erregen kann, erregen Fahrzeuge absolut kein Misstrauen, weil sie so weit verbreitet sind.«

    BILD zieht als verheerende Beispiele für diese barbarische IS-Gangart den im vergangenen Sommer in Nizza erfolgten Terroranschlag herbei, als ein Lastwagen am Nationalfeiertag auf der Promenade 86 Menschen tötete und Hunderte verletzte. »Auch auf dem Berliner Weihnachtsmarkt kamen bei dem Anschlag mit einem Lastwagen im Dezember zwölf Unschuldige ums Leben«. Die zahllosen Einzelfälle, Messerattacken und ungeklärten Morde der letzten zwei Jahre in Deutschland und Europa hingegen werden nicht erwähnt.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist vor allem auch der vor wenigen Tagen erschienene Beitrag von David Berger auf dessen alternativem Portal Philosophia Perennis, in dem der Autor auf dieselbe Thematik einsteigt. Er spricht von dem Begriff Stabbing, an den wir uns jetzt wohl gewöhnen müssten: »Zunächst bezeichnet es einfach `Messerstecherei´, wird aber inzwischen fast ausschließlich als Bezeichnung für eine terroristische Praxis verwendet – die auch der radikalmuslimische Attentäter von London einsetzte«.

    Berger erklärt ganz richtig, dass die meisten Menschen bei solchen Übergriffen »sofort an islamistische Täter denken«. Dies rühre einfach von den bisher gemachten Erfahrungen her. Journalisten und Politiker, die dann in Deutschland sofort zur Besonnenheit aufriefen, sollten aber wissen, »dass die Stabber, Axtmörder und jene, die PKWs oder Lastwagen in Menschenmengen steuern, nur das umsetzen, was der »Islamische Staat« empfiehlt.«

    Erstecht sie, erschießt sie, vergiftet sie, fahrt sie mit euren Autos nieder.

    Auch Berger erwähnt die speziellen Kommunikationsmedien, durch welche sich die IS-Terroristen und jene Leute, die sich dazu ausbilden lassen wollen, verständigen. Doch er beschreibt weitaus mutiger die Einzelheiten, an die sich BILD offenbar nicht wagte. So habe die IS-Terrororganisation nicht nur eine Art eigener Presseagentur, Videokanäle usw., »sondern seit letztem September zudem eine eigene Zeitschrift, die auch in englischer Sprache erscheint. Rumiyah, Rom, so heißt sie und ist im Internet unter verschiedenen (auch illegal agierenden) Downloadportalen erhältlich«.

    Der Name Rom sei bewusst so gewählt, da man mit der Islamisierung Roms, der Ewigen Stadt, die wie keine für Europa steht, sozusagen das gesamte Abendland ins Visier seiner Eroberungswünsche nehme. Rumiyah ruft die in nichtmuslimischen Ländern lebenden Muslime auf, die »Ungläubigen« auf den Straßen der Städte anzugreifen:

    Quelle: http://www.eva-herman.net/rammen-stechen-schlitzen-wie-isis-europas-buerger-toetet/

  2. Thomas Says:

    Dutch elections: Turkish minister claims ‚holy wars will soon begin in Europe‘ after Geert Wilders beaten

    Minister claims there is no difference between liberal politicians and ‚fascist‘ far-right leader

    Quelle : http://www.independent.co.uk/news/world/europe/dutch-elections-netherlands-geert-wilders-freedom-party-turkey-fascist-no-difference-rallies-islam-a7632571.html

  3. Thomas Says:

    Peine bei Hannover März 2017

  4. Johannes Says:

    Was ist daran verwunderlich, wenn Imame in ihren Moscheen das predigen, was im Koran geschrieben steht?
    In Sure 4:91 findet sich tatsächlich die Forderung „Nehmet aber keinen von ihnen („Ungläubige“) zum Freund … Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet …“

    Die Unkenntnis des Koran führt immer wieder zum Erstaunen über den Inhalt dieses „heiligen“ Buches bei denen, die sich über den Islam zwar eine gutmenschliche Meinung gebildet haben, sich aber mit den Lehren dieser Ideologie nicht wirklich beschäftigen.

  5. Johannes Says:

    ISLAM Integration als Sünde

    VON ALEXANDER KISSLER am 30. März 2017 CICERO MAGAZIN

    Kisslers Konter: Ein Buch dokumentiert Predigten in deutschen Moscheen. Die Erkenntnisse sind alarmierend. Der Westen erscheint als Feind, Deutschland als Ausland. Es ist Zeit für eine ehrliche Debatte

    Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

    Auf Treibsand lässt sich kein Haus bauen, im Nebel kein Ziel finden, ohne Kompass dreht sich alles im Kreis. Darum gibt es in Deutschland keine echte Integrationspolitik, sondern nur Benimmregeln, fromme Wünsche und schiefe Pläne. Es mangelt an Wissen, überall. Einen Stein in den Tümpel der Ignoranz warf nun der Fernsehjournalist Constantin Schreiber. Dessen Einsatz für eine Integration, die den Namen verdient, ist seit dem von ihm verantworteten Willkommensfernsehen „Marhaba –Ankommen in Deutschland“ unstrittig. Nun aber ist Schreiber irritiert, überrascht, verwundert: Moscheen können Stätten gezielter Desintegration sein.
    Auf dieses Fazit laufen die Erkenntnisse zu, die Schreiber zwischen Juni und Dezember 2016 in 13 Moscheen in Berlin, Hamburg, Leipzig, Magdeburg, Karlsruhe und Potsdam gewann. 13 Mal hörte er sich die jeweilige Freitagspredigt an und ließ sie von „zwei hervorragenden zertifizierten Übersetzern“ aus dem Arabischen oder Türkischen ins Deutsche übertragen. Die Übersetzungen waren nötig, denn „offenbar ist es möglich, viele Jahre in Deutschland zu leben, mit Frau und Kindern, ohne auch nur in der Lage zu sein, auf Deutsch ein Brötchen zu kaufen. Von allen Imamen, mit denen ich Gespräche führen konnte, gab es nur einen einzigen, der in der Lage war, sich für ein Interview ausreichend auf Deutsch auszudrücken.“
    Die Predigten bilden, ungekürzt, die Basis des Buches „Inside Islam. Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“. Dank solcher Quellenlage ist das Buch ebenso kostbar wie gewichtig. Wir hören authentisch hinein in eine sonst auch Integrationspolitikern verborgene Welt, und was wir hören, ist in fast allen Fällen alarmierend. Der Moschee-Islam verhindert die Integration der Muslime.
    Predigten als Drohbotschaften
    Auffällig an den dreizehn Predigten ist deren fast durchgängig zu beobachtender Redestil. Es sind Warnpredigten, Drohbotschaften. Aus Gehorsam und Furcht sind diese Koranlektüren gemacht. Die Hölle ist in ihnen präsenter als Deutschland. Von der Bundesrepublik ist als „diesem Land“ die Rede, während „unser Land“ in den Ansprachen auf Türkisch meistens die Türkei meint. „Die türkischen Predigten“, lautet ein Fazit Schreibers, „waren eigentlich immer politisch, sogar ganz überwiegend. Es machte sich bemerkbar, dass die Ditib-Imame ihre Predigtschwerpunkte direkt von der türkischen Religionsbehörde vorgegeben bekommen.“ Auch eine Vorzeigemoschee wie die Berliner Sehitlik Moschee in Neukölln – Politiker zeigen sich hier gerne – ist keine Ausnahme.
    In der Woche des Putschversuches in der Türkei hielt der Neuköllner Imam keine Predigt, sondern eine politische Freund-Feind-Rede im Sinne Erdogans, die Islam und AKP-Regierung zusammenschließt: „Oh Herr, halte sämtliche inländischen und ausländischen Feinde, die den Fortbestand unserer Religion, unseres Staates und unserer Nation erschüttern würden, von uns fern. (…) Ohne Heimat kann es keine Nation, ohne Nation keine Heimat geben. Das Leben mit Ehre und Würde in Freiheit sowie die Ausführung der religiösen Aufgaben ist nur durch das Eintreten für eine unabhängige Heimat möglich. Aus diesem Grund wird in unserer Religion die Heimatliebe als Teil des Glaubens betrachtet.“ Heimat meint Türkei. Wer die Moschee danach verlässt und Berliner Boden betritt, befindet sich im Ausland. Der politische Imam lehnte übrigens das Gespräch mit Schreiber ab – auch das keine Ausnahme. Desintegration und Desinformation ergänzen sich.
    Frömmigkeit wichtiger als schulischer Erfolg
    Gehorsamspflicht und Furcht werden aus dem Koran hergeleitet. „Gottes Zorn“ gelte es in Deutschland besonders zu fürchten, in dieser „offenen Umgebung, die starken Einfluss hat. Einer Umgebung, die stark auf uns einwirkt. Sie gleicht einem gewaltigen Strom, der dich auflöst, dich auslöscht, dir deine Werte nimmt und durch seine Werte ersetzt.“ (Al-Furqan-Moschee, Berlin) Da müsse der Muslim am Glauben festhalten und ihn seinen Kindern vermitteln; Frömmigkeit sei wichtiger als schulischer Erfolg: „Die größte Schlacht aber, für die du deine Augen öffnen musst und dich wappnen musst, ist, wie du deine Kinder bewahrst, wie du sie mit deiner Religion verbindest, wie dieser Nachwuchs aufwächst, ein Aufwachsen, wie es Gott dem Allmächtigen gefällt.“ Wie soll da für Bildung als Schlüssel gelingender Integration geworben werden? Welchen Sinn haben Sprach- und Kompetenzprogramme für die Kinder solcher Moscheebesucher?
    Ein anderer Berliner Imam, ebenfalls Sunnit, ebenfalls auf Arabisch, schilderte die „Qual des Feuers“, die Allah jenen bereite, die sich der „sieben vernichtenden Sünden“ nicht enthielten. Dazu zählt die Zauberei, „viele Muslime in Berlin und außerhalb Berlins sind auf die Zauberei hereingefallen“. Im Berlin des Jahres 2016, wohlgemerkt. Erneut erscheint der Westen mit seiner Wissenschaft, seiner Medizin, seinen Freiheiten als kategorischer Feind.
    Statt vor Anschlägen wird vor Weihnachten gewarnt
    So war es am 23. Dezember 2016, wenige Tage nach dem islamistischen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, in der Moschee Mehmed Zahid Kotku Tekkesi auf Türkisch zu hören: Die „größte aller Gefahren“ sei die „Weihnachtsgefahr, die Neujahrsgefahr. (…) Gehört denn Silvester zu uns? Sind Weihnachtsbäume denn ein Teil von uns? Nein, sind sie nicht. (…) Selbst Sonnenblumenkerne zu kaufen und den Silvesterabend zu Hause in der Familie zu feiern, ist sehr gefährlich.“ Frei nach Goethe: Da es ist dann in Deutschland doch recht schwer, den falschen Weg zu meiden. Und dann erscheint die Kritik an Weihnachtsmärkten und Silvesterbräuchen in neuem Licht. Dass die salafistisch angeschärfte Berliner Predigt eine „ganz offensichtlich antisemitische“ Anspielung enthielt, passt ins trübe Bild.
    Auch in Potsdam warnte der sunnitische Imam vor dem strafenden Feuer Gottes: „Jede Neuerung in der Religion Gottes ist Ketzerei. Jede Ketzerei ist Irrtum, und jeder Irrtum endet im Feuer.“ In Potsdam beten die Muslime in einer Halle in der „geheimnisvollen Tropenwelt“ namens „Biosphäre“, worauf die Kommunalpolitik stolz ist und wofür sie wöchentlich 1500 Euro erbringt. Dort also wird jede religiöse Weiterentwicklung als Teufelswerk gebrandmarkt, rät man zu Freundschaften nur mit Muslimen und fordert Missionierung, denn „die größte Sache ist es, dass durch dich ein Nichtmuslim oder eine Nichtmuslimin rechtgeleitet wird und durch dich den Islam annimmt.“ Die Stadt Potsdam subventioniert demnach den Übertritt in einen, je nach Sichtweise, stramm konservativen oder finster reaktionären Islam.
    Wo ist der gemäßigte Islam?
    Aber, aber, mag man einwenden, sind 13 Predigten repräsentativ für den Islam in Deutschland? Nein, sind sie nicht. Schreiber will denn auch nur „einige Tendenzen feststellen, die sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auf andere Moscheen übertragen lassen, gewiss aber nicht auf alle“. Symptomatisch in ihrer Einsträngigkeit sind diese politisch-religiösen Unterweisungen allemal. Wer sie anhört und ernstnimmt, der ist für die Integration verloren. Darum klingt es fast wie eine Drohung, wenn der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime, Erol Pürlü, nun erklärt, „Moscheegemeinden sind unter den ersten und wichtigen Anlaufstellen für Flüchtlinge“. Dort aber, in den Moscheen, kann es passieren, dass Flüchtlinge am Ankommen in Deutschland gehindert werden.
    Gewiss gibt es noch einen anderen, weniger antiwestlich zugespitzten, weniger nationalistisch verengten Islam. Einen Islam, der nicht im Kampf- und Abwehrmodus verharrt, sondern sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellt. Einen Islam, der sich nicht im Herkunftsmilieu abschottet, sondern der Demokratie und den anderen Religionen öffnet. Wer ihn findet, möge ihn bitte bei der Deutschen Islam Konferenz abgeben.


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