kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan, der Moslembruder! 15. März 2017

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 14:42

Referendum in der Türkei: Vier Finger für ein „Evet“

Der türkische Präsident zeigt sich neuerdings überall mit dem Rabia-Gruß

Am Morgen des 16. Juli 2016, nach der – wie er später sagen sollte – schwersten Nacht seines Lebens, trat Recep Tayyip Erdoğan vor seine jubelnden Anhänger*innen und hob die Hand zum Gruß. Vier Finger in die Luft gereckt, Daumen auf den Handballen gedrückt. Die Menschen, die sich in der Nacht zuvor auf seinen Aufruf hin vor die Panzer gestellt hatten, verstanden das Zeichen: Es erinnerte an den Rabaa-al-Adawiya-Platz in Kairo, auf dem das ägyptische Militär am 14. August 2013 mit Waffengewalt die Sitzblockade der islamistischen Muslimbrüder niedergeschlagen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war nicht das erste Mal, dass Erdoğan diese Handgeste zeigte. Bereits in jenen Tagen im August 2013, die Polizei hatte gerade erst die Gezi-Proteste brutal niedergeschlagen, griff Erdoğan den Rabia-Gruß auf, um sich mit den Muslimbrüdern zu solidarisieren, die sich gegen den Militärputsch gestellt hatten. Indem er die ägyptischen Demonstrant*innen unterstützte, während er gegen die türkischen Demonstrant*innen mit aller Härte vorging, legte er nahe, seine Partei verteidige Bürgerrechte nur für praktizierende Muslim*innen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesten wie der Rabia-Gruß transportieren eine politische Aussage, die in Europa lange nicht wahrgenommen wurde – weil westliche Beobachter*innen das Zeichen nicht lesen konnten. Und dass sich Erdoğan eine für den Westen unverständliche Geste aneignet, ist kein Zufall. Muslim*innen von Tunesien über Ägypten bis in den Irak verstehen das Zeichen schließlich. Mit dem Rabia-Gruß reduziert der türkische Präsident die Reichweite seiner politischen Aussage bewusst auf die arabischsprachige Welt und zeigt, dass ihn die politische Meinung des Westens wenig kümmert.

Wenn Erdoğan bei jeder Wahlkampfveranstaltung den Rabia-Gruß zeigt, gibt er seinen Anhänger*innen – und seinen Gegner*innen – zu verstehen:

Uns ist in der Putschnacht etwas genauso Schreckliches widerfahren wie den Mulimbrüdern in Ägypten.

Aber: Wir haben gewonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abwendung vom Westen

In den Monaten vor dem Referendum in der Türkei zeigen AKP-Anhänger*innen auf Wahlkampfveranstaltungen nicht nur den Rabia-Gruß, vermehrt taucht auch der in die Luft gestreckte Zeigefinger auf. Das Tekbir-Zeichenverweist auf die Größe und Allmacht Allahs. Gläubige Muslim*innen drücken damit aus, dass es für sie nur einen Gott gibt, der alles sieht. Auf Demonstrationen gezeigt, ist das Tekbir-Zeichen in der Türkei die politische Geste der radikalen Islamist*innen.

 

Auch der sogenannte Islamische Staat hat die Geste für seine Zwecke vereinnahmt: In den sozialen Medien tauchten diverse Fotos von IS-Kämpfer*innen auf, die den rechten Zeigefinger in die Luft strecken. Ikonisch wurde das Zeichen spätestens, als im Dezember 2016 ein türkischer Polizist in Ankara den russischen Botschafter Andrej Karlow erschoss. Das Foto des Terroristen, der in der einen Hand eine Pistole hält, die andere Hand mit erhobenem Zeigefinger in die Luft reckt, wurde zum World Press Photo des Jahres 2017 gekürt.

Nicht nur die Ausrichtung gegen den Westen vereint diejenigen in der Türkei, die ihre Hand zum Rabia-Gruß und zum Tekbir-Zeichen heben. Mit dieser Geste zeigen sie auch ihre Entschlossenheit, im Referendum am 16. April mit Ja zu stimmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Vergesst nicht die Nationalisten“

Diejenigen, die noch unentschlossen sind, ob sie ihre Stimme für oder gegen das Präsidialsystem abgeben, versuchte der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım im Februar 2017 mit dem Zeichen der rechtsextremistischen Grauen Wölfe ins Boot zu holen. Bei einem AKP-Parteitreffen zeigte Yıldırım den Wolfsgruß, bei dem der Mittel- und Ringfinger auf den Daumen gedrückt werden, während der Zeigefinger und der kleine Finger nach oben gerichtet sind.

“Vergesst nicht die Nationalisten“, kommentierte er die Handgeste. Damit bezog er sich auf die Anhänger*innen der rechtsextremen Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), auf Deutsch Partei der Nationalistischen Bewegung. Diese hatte in den vergangenen Wochen ihre Wähler*innen mobilisiert, im Referendum mit Nein zu stimmen.

Später rechtfertigte Binali Yıldırım die Geste mit den Worten:

„Wir zeigen die Zeichen aller. Alle Farben der Türkei sind für uns gleich. Wenn wir sagen, dass wir 80 Millionen umfassen, sind die einzige Ausnahme die Terrororganisationen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Zeichen der Anderen

Undenkbar, dass der türkische Ministerpräsident die Geste derjenigen zeigt, die sich gegen das Präsidialsystem wenden: Das Victory-Zeichen ist das politische Symbol der anderen Seite in der Türkei. Kurd*innen, Linke und Säkulare bilden auf Demonstrationen mit Zeigefinger und Mittelfinger ein V.

Symbolcharakter erhielt das Victory-Zeichen im Zweiten Weltkrieg durch Winston Churchill. Ursprünglich von der BBC als Propaganda-Kampagne für die Allierten konzipiert, um den widerständigen Geist der von den Deutschen besetzten Territorien zu zeigen, wurde das Victory-Zeichen im Verlauf der Jahrzehnte zur international bekannten Chiffre für Widerstand.

 

 

In der Türkei hat das Victory-Zeichen jedoch seine eigene politische Dimension: Es wurde zum Symbol der Kurd*innen, die sich seit Jahrzehnten gegen die Repressionen des türkischen Staates wehrten. “Der Rest der Welt denkt beim Victory-Zeichen an Winston Churchill. In unseren Breiten jedoch wird es das ‚Zeichen der Kurden’ genannt, von den türkischen Nationalisten mit säuerlicher Miene, von den Kurden wiederum mit einem Lächeln“, schreibt die türkische Autorin Ece Temelkuran in “Euphorie und Wehmut“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein universales Symbol

Und die türkische Staatsmacht reagiert empfindlich auf Finger, die zum V in die Luft gereckt werden. Anfang März forderte die Staatsanwaltschaft 20 Jahre Haft für die HDP-Abgeordnete Leyla Zana. Neben der Anklage wegen “Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation und Terrorpropaganda“ wird der kurdischen Politikerin vorgeworfen, bei dem 2012 verbotenen kurdischen Neujahrsfest Newroz das Victory-Zeichen gezeigt zu haben. Das könne als Propaganda für die in der Türkei als Terrororganisation eingestufte PKK verstanden werden, so der Staatsanwalt.

 

 

Im Dezember 2016 amüsierten sich die Menschen in der Türkei über ein Vorher-Nachher-Foto der HDP, das einen Schneemann zeigt – einmal mit zum V gereckten Fingern, einmal ohne. Türkische Polizisten hatten dem Schneemann das Victory-Zeichen abgeschlagen.

Anders als die Rabia- und die Tekbir-Geste transzendiert das Victory-Zeichen Sprachen und Nationalitäten. Es ist das Symbol derer, die sich nach Westen richten. Und das Symbol derer, die im Referendum für Nein stimmen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Mit Handzeichen das Innerste nach Außen kehren. Erdogan als Sympathisant der Muslimbrüder.

Wie sehr er emotional den Muslimbrüdern verbunden ist, zeigte ein Artikel des Focus.

http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/aegypten/wegen-toten-in-aegypten-erdogan-faengt-im-fernsehen-an-zu-weinen_aid_1080180.html

 

 

 

 

 

Der als hartgesotten geltende Herr Erdogan zeigt vor laufender Kamera Gefühle. Diese Gefühle jedoch sind selektiv. Diese Gefühle bringt er nicht auf für ermordete Christen, Jesiden oder Kurden, deren Töchter ebenfalls von Islamisten oder von seiner eigenen Armee ins Jenseits befördert wurden. Diese Gefühle zeigen im Grunde nicht nur seine emotionale Verbundenheit mit den Muslimbrüdern, sondern auch seine religiös-politische Verbundenheit mit genau derselben Gruppe. Die Tränen vor laufender Kamera und der Rabia-Gruß der Muslimbrüder. Welche Art des Islams sich Herr Erdogan mit diesen öffentlichen Zeichen Tränen und Rabia-Gruß vorstellt, sollte die Welt aufhorchen lassen. „

Und wenn dieser Präsident, der mit seinem Referendum die eigene Macht auf sich und sein Amt übertragen wissen will einschließlich der Wiedereinführung der Todesstrafe, mit diesen Zeichen öffentlich operiert, dann wissen wir folgendes Zitat endlich genau einzuordnen, welches er im Kanal D TV über den Begriff „moderater Islam“, der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wurde und wird:

„…Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“  Quelle: Milliyet, Turkey, 21.ß9.2007.

Und welche Art des Islams die Muslimbrüder wiederum sich zu eigen machten, sollte doch wohl jedem klar sein. Mursi als damaliger Präsident Ägyptens hat es Erdogan vorgemacht. Auch er wollte die ägyptische Verfassung außer Kraft setzen, bis es dann zum Militärputsch in Ägypten kam.

Die Türkei hat kein Militär mehr, welches Erdogan gefährlich werden kann. Das hat der Mini-Putsch in der Türkei gezeigt, auf Grund dessen Herr Erdogan nun die Begründung sieht, genauso zu handeln, wie er handelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch mit dem allseits bekannten Demokratie-Zug, Moschee-Kasernen,  Minarettbajonette, Moscheekuppelhelme und Muslimsoldaten aus dem Gedicht von Gökalp zeigt Herr Erdogan seine wahre islamische Identität.

Er macht  eben nicht wie andere Weicheipolitiker des Westens, aus seinem Herzen keine Mördergrube.

 

 

 

 

 

 

Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

 

Wenn man jemanden auffordern will, nun doch endlich zu sagen, was ihn bedrückt oder was er wirklich meint, dann sagt man manchmal: „Mach doch aus deinem Herzen keine Mördergrube.“ Diese Redewendung knüpft an Redewendungen in der Bibel an. Dort meint die Mördergrube „eine Höhle, einen Schlupfwinkel für Räuber und Mörder“.

 

Bei Matthäus sagt Jesus zum Beispiel: „Mein Haus soll ein Bet-Haus sein; Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.“ Jesus schimpft über den Umgang seiner Zeitgenossen mit dem Tempel in Jerusalem und hat sich damit wahrscheinlich viele Feinde gemacht. Ebenso erging es 500 Jahre vorher auch schon dem Propheten Jeremia.

Ende der Erklärung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdogan sagt, was er denkt und er ist ehrlich. Nur der Westen will all diese Zeichen, all diese Redewendungen und Zitate einfach nicht verstehen. Und weil Erdogan genau so ist, folgen ihm viele türkischen Anhänger, weil sie alle Islamisten sind und wissen, was diese Zeichen bedeuten. Ob Rabia-Handzeichen oder ein Ein-Finger-Zeichen (Alle Macht Allah) der AKP sollte doch genug Beweis sein, wes Geistes Kind dieser Präsident ist. Er ist ihr Vorbild im Glauben. Für sie ist er eine Art Messias, der den Islam wieder groß machen will und die gebeutelte islamische Seele, die durch Atatürk geprellt wurde,  wieder heilt. Atatürk wird nur noch für den islamischen Nationalismus der Türkei gebraucht. Eine Kombination ist jedoch eine gefährliche politische Mischung.

 

 

 

 

 

Der folgende Welt-Artikel bringt es auf den Punkt:

Muslimbrüder zerstören Deutschland von innen:

Radikaler Islam 

 

 

 

 

 

Probe gefällig?

„…Während eines kürzlich stattgefundenen Gerichtsprozesses gegen die MB-nahe „Holy Land Foundation“ in den USA tauchte ein Dokument auf, in dem die Strategie der MB für den Westen dargelegt wurde. Es gehe um einen „Gesellschafts-Dschihad“, bei dem die westliche Zivilisation von innen heraus vernichtet werden solle. Und es sei die Pflicht eines Moslems, sich diesem Dschihad anzuschließen, wo immer der Gläubige sich auch befinde – bis Allahs Religion über alle anderen Religionen gesiegt habe.

 

 

Während eines kürzlich stattgefundenen Gerichtsprozesses gegen die MB-nahe „Holy Land Foundation“ in den USA tauchte ein Dokument auf, in dem die Strategie der MB für den Westen dargelegt wurde. Es gehe um einen „Gesellschafts-Dschihad“, bei dem die westliche Zivilisation von innen heraus vernichtet werden solle. Und es sei die Pflicht eines Moslems, sich diesem Dschihad anzuschließen, wo immer der Gläubige sich auch befinde – bis Allahs Religion über alle anderen Religionen gesiegt habe.

 

 

 

Diese Gesellschafts-Dschihadisten gibt es auch bei uns. Die Muslimbrüder haben in Deutschland etwa 1300 Mitglieder, wobei die „Islamische Gemeinschaft Deutschland“ (IGD) laut Verfassungsschutz als nationale deutsche Repräsentantin betrachtet werden kann. Diese Gesellschafts-Dschihadisten gibt es auch bei uns. Die Muslimbrüder haben in Deutschland etwa 1300 Mitglieder, wobei die „Islamische Gemeinschaft Deutschland“ (IGD) laut Verfassungsschutz als nationale deutsche Repräsentantin betrachtet werden kann.

 

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

 

 

Damit ist das Ziel der Muslimbrüder klar. Damit ist auch klar, warum Erdogan wie Rumpelstilzchen agierte, als die Niederlande seinen Politkern die Wahlkampfauftrtte verwehrt hat. Auf seine Bürger nur in der Türkei scheint kein Mehrheitsverlass hinsichtlich des Referendums zu sein. Er braucht für sein Referendum auch die Auslandstürken, die vom Westen so großzügig – ein schwerster politischer Fehler – mit doppelter Staatsangehörigkeit ausgestattet wurden und nun in zwei Ländern wahlberechtigt sind. Sie sind offensichtlich das Zünglein an der Waage.

 

 

Der Auftritt Erdogans mit seinen überzogenen Drohungen wirkt bei den hier lebenden Erdogan-Fans hier mehr als jeglicher Wahlkampfauftritt. Sie folgen ihrem Idol nach, wollen aber nicht auf die sozialen Errungenschaften, die es in Deutschland und den Niederlanden hier noch gibt, verzichten. Hier abkassieren und seine Seele dem islamischen Nationalismus der Türkei verschenken.

 

 

 

 

 

 

Erdogan ist ihr Führer und wenn dieser Führer von Allahs Gnaden seinen Soldaten, also seinen Fans in den Niederlanden und in Deutschland Befehl gibt, loszuschlagen, werden sie es tun. Sie werden dann für Allah in den Tod gehen, um dann noch als Märtyrer wie die Muslimbrüder es propagieren. Diese Gefahr ist durchaus real. Graue Wölfe, AKP-Anhänger und Rabia-Gruß-Anhänger hier unter der Türkenschaft ergeben eine gefahrvolle Mischung einer Islamvorstellung verbunden mit nationalistischem Gedankengut, die hier viel zu lange bewusst und politisch gewollt, übersehen wurde.

 

 

 

Wenn jemand frohlockt um der wirtschaftlichen Schwäche der Türkei oder der vermeintlichen Schwäche Erdogans nach dem Motto „Was kann der uns schon anhaben“ und seine Gefährlichkeit in Sachen Islam in Kombination mit dem türkischen Nationalismus, der schon im Osmanischen Reich präsent war,  nicht sieht, ist naiv. Erdogan hat seine Kolonne hier in der EU gut im Griff und kann sie kräftig manipulieren und sie zu Ausschreitungen wie die Muslimbruderschaft  dies als religiös-politische Agenda ausgibt, aus dem Inneren der Länder heraus,  veranlassen. 

 

 

 

 

 

 

 

Die Legende vom Trojanischen Pferd wiederholt sich gerade in ganz Europa und wer glaubt, dass Salafisten und Muslimbrüder hier untätig sind, irrt gewaltig, denn dieses sind die unsichtbaren Reiter des Trojanischen Pferdes in einem Kontinent, dessen Politiker von totaler Dummheit, Naivität, Ignoranz und elender Speichelleckerei dem Islam gegenüber nur so strotzen. Sie waren und sind diejenigen, die das islamische Troja-Pferd schützen wollen mit ihrer Islamismus und Islamkunstunterscheidung, ein mehr als durchsichtiges und immer mehr als katastrophale Folgen für die hiesige Bevölkerung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man höre und achte auf die letzten Sätze des Herrn Stadler in dieser noch immer mehr als aktuellen Rede ab 7.30. Denn das ist das wahre Übel unserer Politelite.

 

8 Responses to “Erdogan, der Moslembruder!”

  1. Thomas Says:

    Trump der Christenbruder
    ————————————————————————————————————————————–

    Trump an der Macht – was hat Gott vor?

    Christen wissen aus der Bibel, dass der „Gott des Himmels … Könige absetzt und Könige einsetzt“ (Daniel 2,21). Somit stellt sich für Christen die Frage, welchen weltpolitischen Schachzug Gott mit Donald Trump als US-Präsidenten und mit seinem Vize Mike Pence vorhaben könnte. Wie immer man die beiden Männer politisch wie auch persönlich bewerten mag, sie bekennen sich zu einem biblischen Glauben und – zu Israel. Das sollte Christen hellhörig machen.
    Trump, der sich in seinem Wahlkampf höchst unchristlich präsentierte, schreibt in seinem Buch „Great Again! Wie ich Amerika retten werde“ in dem Kapitel über „Werte“: „Meine religiösen Werte habe ich von meiner Mutter. Die erste Kirche, der ich angehörte, war im Stadtteil Queens die First Presbyterian Church im Viertel Jamaika. Jeden Sonntag bin ich dort zum Bibelunterricht gewesen. Die Kirche hatte starken Einfluss auf mich. Später war ich bei der Marble Collegiate Church von Reverend Norman Vincent Peale, wenn ich in New York war … Reverend Peale war die Art Geistlicher, die mir gefiel, aber ich mochte ihn auch als Mensch. Ich mochte vor allem seine Predigten. Er weckte in mir sehr positive Gefühle gegenüber Gott und sorgte dafür, dass ich mich auch selbst positiv einschätzte … Ich glaube, viele Menschen schockiert es total, wenn sie herausfinden, dass ich Christ bin, dass ich es mit der Religion halte … Ich gehe in die Kirche, ich liebe Gott, und ich habe eine durch Liebe geprägte Beziehung zu ihm … Gott ist jeden Tag Teil meines Lebens.“ In diesem Kapitel „Werte“ gibt Trump auch ein klares Bekenntnis zur Bibel ab. Sie sei das wichtigste Buch auf dieser Welt und „tief in meinem Inneren hat mir die Heilige Schrift geholfen, zu dem zu werden, was ich geworden bin.“
    Welchen nachhaltigen Einfluss der US-Pastor Norman Vincent Peale auf Trumps Glauben ausgeübt hat, ist schwer einzuschätzen. Peale war Mitbegründer des „Positiven Denkens“ und entwickelte daraus eine Mixtur aus Christentum und Psychologie. Er behauptete, okkulte Botschaften erhalten zu haben, und war zudem Rotarier und Freimaurer im höchsten, dem 33. Grad. In einem Interview mit TOPIC aus dem Jahr 1999 beschrieb der mittlerweile verstorbene evangelikale US-Bestseller-Autor Dave Hunt die Theologie von Peale so: „Er fragt zum Beispiel: Wer ist Gott? Ein theologisches Wesen? Nein, Gott ist Energie! So, wie Du Gott einatmest und seine Energie visualisierst, wirst Du auch mit ‚göttlicher‘ Energie aufgeladen. Die Welt, in der du lebst, ist eine mentale und keine physische Welt. Und wenn Du Deine Gedanken änderst, ändert sich alles andere auch. Dein Unbewusstes hat die Kraft, Wünsche in Realitäten umzusetzen … Billy Graham hat Norman Vincent Peale gelobt und unterstützt. So hat Graham im amerikanischen Fernsehen erklärt, er kenne niemand, der so viel für die Sache Christi und das Königreich Gottes getan hat wie Ruth und Norman Vincent Peale. Und mit so einer Unterstützung wurden diese Vorstellungen angenommen und können in die evangelikale Welt eindringen. Peales Buch ‚Die Kraft des positiven Denkens‘ ist ein Bestseller und wurde von vielen Evangelikalen gelesen. Darin schreibt Peale: ‚Positives Denken ist nur ein anderer Begriff für Glaube‘.“
    Was in seinem Buch „Great Again! Wie ich Amerika retten werde“ in etlichen Passagen klar herauskommt, ist das Bekenntnis zu Israel. Trump schreibt, dass er das jüdische Volk liebe, und wenn er Präsident würde, das Iran-Atom-Abkommen von 2015 rückgängig machen werde. Iran sei ein übler Feind Israels, der bekämpft werden müsse.
    Trump könnte auch etwas besiegeln, was seit Jahren als Gesetzesvorschlag in den USA im Raum steht. Bereits 1995 hat der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, dem zufolge Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkannt und die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden soll. Bisher hat jeder US-Präsident einen solchen Schritt mit seinem Veto verhindert. Trump nominierte als neuen US-Botschafter für Israel den Juden David Friedman, der erklärt hat, die US-Botschaft nach Jerusalem holen zu wollen. Ein Veto ist somit jetzt schon vom Tisch. Zum Chefberater für den Nahen Osten hat sich Trump seinen jüdischen Schwiegersohn Jared Kushner an seine Seite geholt. Laut Trump soll er den gesamten Nahen Osten befrieden. Sollte die US-Regierung Jerusalem als „ewige Hauptstadt“ Israels anerkennen, wird dies in der islamischen Welt für einen Schock sorgen. Erst im Oktober letzten Jahres hatte die UNESCO, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris, eine Resolution verabschiedet, nach der der Tempelberg in Jerusalem nicht jüdisch (!) sei, sondern rein islamisch (!). Es gebe keine historischen jüdischen Verbindungen zur Klagemauer und zum Jerusalemer Tempelberg, wurde behauptet. Diese Entscheidung kam auf Druck islamischer Staaten zustande. Nur sechs Länder stimmten gegen die absurde UNESCO-Resolution – darunter Deutschland und die USA. Wenn Trump nun Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennt, ist ein Konflikt von weltumspannender Dimension losgetreten. Wie schon ein hochrangiger palästinensischer Beamter sagte, sei eine solche Aktion eine Kriegserklärung an die islamische Welt. Was wird Trump als treuer Partner Israels tun, wenn es zu einem großen Nahost-Krieg kommt? Werden Teile der islamischen Welt – möglicherweise mit Mini-Atombomben aus US-Arsenalen – in die Vernichtung gebombt? Und wird Trump dafür den Befehl geben?
    Derzeit beobachten TOPIC-Leser, die in der Nähe von US-Basen in Deutschland wohnen, wie fast nonstop US-Militärmaschinen landen, um was auch immer zu den Stützpunkten zu bringen. Schon immer war Deutschland bei Militär-Operationen im Nahen Osten Drehscheibe und Nachschub-Basis. Bereiten sich die Amerikaner bereits auf einen großen Nahost-Krieg vor? Oder geht es bei den regen Aktivitäten um etwas ganz anderes? Beispielsweise um die Frage: Wie werden sich die Muslime in Europa verhalten, wenn die muslimische Welt im Nahen Osten zu einem gemeinsamen Feldzug gegen Israel bereit ist? Werden sie sich an die Seite ihrer Glaubensbrüder stellen und hier durch Protest und Terror gegenüber Juden aktiv werden? Möglicherweise kalkulieren US-Strategen bereits bürgerkriegsähnliche Zustände in Europa ein, deren wirkliche Ursachen aber im Nahen Osten liegen. Zustände, die von den Amerikanern hierzulande niedergeschlagen werden müssen. Und das in Verbindung mit hiesigen Streitkräften. Erstmals in der Geschichte Deutschlands wird in diesem Februar eine große Terrorübung stattfinden, bei der Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten sollen. Das ist der allererste Einsatz von deutschem Militär im Inneren, der über die Hilfe bei Naturkatastrophen hinausgeht. Diese Terrorübung wurde allerdings schon vor Trumps Wahlsieg beschlossen.
    Was hat Gott mit den beiden neuen Spitzenleuten in der US-Regierung vor? Denn mit dem Vizepräsidenten Mike Pence rückt ein weiterer Christ ins Weiße Haus. Der 58-Jährige sagt von sich, er habe 1978 sein Leben Jesus Christus übergeben. Pence war Katholik und wechselte nach seiner Bekehrung in das evangelikale Lager. Der Gouverneur von Indiana gilt als ein Mann, der nicht nur von sich sagt, dass er an Jesus glaube, sondern der auch versucht, Politik nach biblischen Vorgaben zu machen. So spricht er sich gegen die Homo-Ehe aus, verurteilt den Mord von Babys im Mutterleib (Abtreibung) und stellte 2002 einen Antrag, dass die Evolution als Erklärung für das Leben auf der Erde in den Schulbüchern als eine Theorie neben anderen Möglichkeiten – wie der biblischen Schöpfungslehre – zu kennzeichnen sei. Mike Pence gilt als ruhig und besonnen und tritt als starker Redner auf. Der Christusgläubige Politiker würde Nachfolger von Trump, wenn dieser nicht mehr Präsident wäre. Man darf gespannt sein, welche Weichenstellungen Trump und Pence vornehmen werden, denn jetzt regieren sie das immer noch mächtigste Land der Welt.

    TOPIC Nr. 02/2017

    • saphiri Says:

      Danke für den informativen Kommentar.

      „Christen wissen aus der Bibel, dass der „Gott des Himmels … Könige absetzt und Könige einsetzt“ (Daniel 2,21). “

      Christen glauben dies, aber sie wissen es nicht.
      Aber Christen wissen, was Jesus gesagt hat, durch Berichte seiner Gerichtsverhandlung vor Pontius Pilatus: „Das Reich meines Vaters ist nicht von dieser Welt“. Jesus trennt Politik von Religion!
      Das sollten wir Christen nicht vergessen!

      • Thomas Says:

        Dennoch gehört Gott die ganze Welt und erfüllt seinen Plan und nichts geschieht ausser diesem.
        Ich glaube dies nicht nur ich weiss dies auch, weil ich der Bibel glaube.

  2. Andreas Says:

    Der Hitlergruss sieht dem Rabia-(Un-)Heilszeichen gar nicht so unähnlich – man sieht haptsächlich vier ausgestreckte Finger!
    Ist die Moslembruderschaft in der EU eigentlich verboten? Immerhin hatten sie schon mit dem „Pführer“ eng zusammengearbeitet, wenn ich mich nicht irre.
    Nun wird uns seitens der sunnitischen Führungsmacht Türkei u. im Namen von 2 Milliarden Muslimen offen mit Religionskrieg gedroht – während alle hier bei uns, die genau vor solch einer Eskalation immer gewarnt hatten, als Nazis u. Rassisten bepöbelt, diffamiert u. rechtlich verfolgt werden. Von daher kann man für den türkischen „Freespeech“ geradezu dankbar sein, spätestens jetzt kann sich niemand mehr rausreden u. von einem „friedlichen Euro-Islam“, einer „chrislamisch-humanistischen“ goldenen NWO-Zukunft faseln – die Masken sind endgültig gefallen!!

    • Andreas Says:

      PS: hab jetzt bis spät in die Nacht mal nachrecherchiert: die sog. „Türken“ der heutigen Türkei sind im krassen Gegensatz zu allen anderen „Turkstaaten/Völkern“, die allesamt auffällig chinesische Gesichtszüge haben, wie z.B. auch die Mongolen, Tibeter, Kasachen, Turkmenen o. Kirgiesen. Die heutigen „Türken“ jedoch sind eine völlig andere, eigene „Rasse“, genaugenommen ein Mischvolk aus Kurden (die damals überall in der Levante lebten), Armeniern, Georgiern u.v.a. Persern (Iraner), welche alle genetisch relativ eng miteinander verwandt sein dürften u. weiter westlich den ehemaligen Byzantinern/Griechen u. röm. Restbevölkerung.
      Die sog. Vorfahren der (echten!) Türken, vermutlich mittelasiatischer Abstammung (Kasachstan etc.), müssten eine west-chinesisch/mongolische „Optik“ gehabt haben (z.B. Hunnen) und eroberten als kriegerisches Reitervolk die damalige Mischbevölkerung des byzantinischen Reiches. Historiker schreiben von ca. einer Million Krieger (vielleicht auch viel weniger?), welche vermutlich nur die Oberschicht u. v.a. das Militär bildeten, sich nach u. nach mit der angestammten Mehrheitsbevölkerung vermischten u. in ihr allmählich aufgingen. Die Mehrheit der heutigen Türken sehen schon rein äusserlich im Osten kurdisch-persisch-armenisch aus, im Westen eher etwas mit griechischem, teils sogar jüdischem Einschlag. Chinesisch-mongolische Gesichtszüge erkennt man nur sehr selten, zumal meist stark abgeschwächt. Man muss sich das wohl ähnlich vorstellen wie mit der germanischen Invasion in Italien o. Spanien, wo nach vielen Jahrhunderten der Fremdherrschaft das Germanentum kulturell u. äusserlich romanisiert bzw. keltisiert (Spanien) wurde.
      So, wie man heutzutage v.a. in Norditalien u. Nordspanien häufiger noch Blondhaarige u.o. Blauäugige sieht, so erkennt man bei manchen Türken sehr vage den mongolisch-chinesischen Typus (die markanten Backenknochen/Dreiecksform der Gesichter, Augenform).
      Auch die Deutschen sind ein jahrtausendealtes Mischvolk, wo die einzelnen „Ethnien“ kaum noch zu unterscheiden sind: Germanen, Kelten, Slawen mit starken jüdischen, etwas romanischen u. baltischen Einflüssen.
      Fazit: der prä-faschistoide Türkentum-Nationalismus eines Erdogans o. der grauen Wölfe u. all ihrer Symphatisanten basiert auf einer Historien-Lüge, die völlig aus der Luft gegriffen ist u. zum Himmel stinkt! Und mit Islam bzw. Führungsanspruch innerhalb der Sunni-Umma hat Erdogans Türkentumswahn ohnehin nichts zu tun, Mekka u. Medina liegen woanders u. Mohamed war semitischer Araber, nicht Mongole, nicht Kurde, schon gar nicht nicht Fake-„Türke“…

  3. Hier finden sich Texte, die die weltlichen Hintergründe etwas beleuchten.

    http://www.weltvonmorgen.org/lesen-artikel.php?id=93&title=fnf-prophetische-zeichen-fr-den-nahen-osten

    Die Frage ist eben, was aus dem Nahen Osten wird: der König des Nordens und der König des Südens. http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.116

    Die Migrantenfrage ist ein Plan der NWO. Siehe auch http://www.kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/nwo.html aber Vorsicht, die Seite ist auch nicht ganz richtig, da hier Marienanbetung.

    Momentan kommt viel zusammen, was den Menschen blind macht: „Göttinnenenergie“, also spirituelle Selbstgerechtigkeit und die Verweiblichung der Gesellschaft (die Frau braucht den Mann nicht mehr „er ist überflüssig, da sie sich selbst versorgt), gepaart mit Ich bin im Glauben (Laodizea) und dem Ich bin der Welt und Selbstverwirklichung, das alles kommt aus Offenbarung 6,2. Ein Scheinfriede, der sehr brüchig ist, weil den Frieden mit Gott durch den Glauben an den Christus der Bibel hat er nicht und somit sind die Konsequenzen heute für morgen schon absehbar.

    Siehe dazu auch Geöffnete Siegel, clv (kostenfrei zu laden), ab Seite 74.
    http://clv.de/Buecher/Buecher-zur-Bibel/Geoeffnete-Siegel.html

    Hierbei geht es NICHT darum, die Bibel als Tageszeitung zu benutzen und die eigene Neugier zu befrieden (Nahrung Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen=ENDET NIE, genau wie die Wissenschaft NIE Antworten findet), sondern die nötigen Konsequenzen zu ziehen und das ist die Bekehrung (Christus = Baum des Lebens).

    https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=309&part_id=2424

    Wer sich auf Dauer nicht bekehrt, wird keinen Schutz haben vor DEN EIGENEN SELBSTSÜCHTIGEN HERZENSWÜNSCHEN UND ER WIRD HINZU NOCH GERICHTET DURCH DAS WORT GOTTES; WEIL ER NICHT GLAUBT UND ER HAT DIE NWO GEGEN SICH UND DAS LEHRSYSTEM IN DEN SCHULEN; ER HAT KEINE GELEGENHEIT ZUR UMKEHR UND VOR ALLEM WER SOLL IHM ETWAS BEIBRINGEN.

    Der Unbekehrte heute hat mächtige Feinde:
    die NWO

    und hinzu liegt noch Gottes Zorn auf ihm

    Die Frage ist demnach: Herzenswünsche oder Gottesfurcht, Kennst Du Jesus, den Christus der Bibel. Hast Du dich bekehrt.

    https://bibelmedizin.wordpress.com/2017/03/19/der-turm-von-siloah/


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