kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sächsischer Landesbischof traf orientalischen verfolgten Christen 14. März 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 11:18

Orientalisches Christentum ist ‚einem Vernichtungsfeldzug ausgesetzt‘

 

 

 

 

 

Sächsischer Landesbischof Rentzing traf orientalischen verfolgten Christen: „Ich erschrak darüber, dass ich bis dahin so wenig Notiz von den Geschehnissen in seiner Heimat genommen hatte“.

 

 

 

 

Dresden (kath.net) „Unsere Möglichkeiten mögen hier begrenzt sein. Aber wir können diese Verfolgung immerhin öffentlich anprangern. Und genau das sollten wir auch tun.“ Dies schrieb der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen, Carsten Rentzing, in einem Pastoralbrief an die Pfarrer, wie die Sächsische Landeskirche in einer Pressemeldung bekannt gab. Er wolle die Pfarrer seiner Landeskirche „ermuntern in den Gottesdiensten der verfolgten Glaubensgeschwister in besonderer Weise zu gedenken“. Der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sei er dankbar dafür, dass sie bereits seit einigen Jahren am Sonntag Reminiscere zum Gebet für die verfolgte Christenheit aufrufe.

 

 

 

 


Rentzing bezog sich in seinen Äußerungen auf Menschen, die verfolgt waren und mit denen er sprach. Sie hätten zwar alles verloren und Grund zu resignieren, aber dennoch vertrauten sie auf Gottes Barmherzigkeit, die sie nach eigener Aussage rettete. Gemäß der Pressemeldung hatte der Landesbischof die Schilderungen eines Flüchtlings als „furchterregend“ empfunden. Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin: „Ich erschrak allerdings auch darüber, dass ich bis dahin so wenig Notiz von den Geschehnissen in seiner Heimat genommen hatte. Wissen wir, dass große Teile des orientalischen Christentums an ihren angestammten Orten einem Vernichtungsfeldzug ausgesetzt sind?“, zeigt er sich angesichts der Realität erschreckt. „Wissen wir nicht mehr, dass das Leid unserer Geschwister nicht ohne Auswirkungen auf uns selbst bleiben kann?“



Wegen des unerschütterlichen Glaubens der geflüchteten Christen, ihr Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, sei der Landesbischof davon überzeugt, „dass unsere Kirche in den vergangenen Monaten zum Instrument der Barmherzigkeit Gottes wurde, indem wir Menschen, die Opfer der Unbarmherzigkeit der Welt wurden, halfen und ihnen beistanden. Diese Hilfe galt allen Menschen, ganz unabhängig von ihrer Glaubenseinstellung.“

 

 

 

 

 

Mother’s Facebook post to her son, victim of Muslim jihad attack in Dusseldorf

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Es ist sicherlich lobenswert, wenn evangelische Bischöfe jetzt den Vernichtungsfeldzug gegen Christen, also auch gegen JESUS und das Christentum im Orient anprangern.

 

 

 

Dieser Feldzug beginnt für diesen Bischof offensichtlich erst mit der Erzählung eines christlichen Flüchtlings von Angesicht zu Angesicht. Wir fragen uns allen Ernstes: In welcher Welt lebte dieser Bischof und in welcher Welt lebten mit ihm die satten Christen insbesondere Europas und Nordamerika die letzten Jahre, ja, fast  Jahrzehnte? Die heiße Kriegsphase im Syrienkonflikt dauert mittlerweile seit 6 Jahren an und begann 2011. Der Irakkrieg, den die USA zusammen mit GB mittels falschen Geheimdienstmeldungen begonnen hatten, begann 2003 und mit diesem begann der Niedergang des chaldäischen Christentums.

Keine Reaktionen, sondern alles nur Kollateralschäden?

 

 

 

 

Die Bischöfe des Orients haben die ganze Zeit über in das Weltchristentum  verzweifelte SOS-Rufe gesandt und angemahnt. Kaum bis keine Reaktion. Bis auf ein paar schwächliche Reaktionen des Vatikans und hier und da einer Einzelstimme von Bischöfen in Europa: Nichts.

Offensichtlich haben Bischöfe wie Herr Rentzing und die meisten anderen Hirten, seien sie evangelisch oder katholisch, die drei Affen gegeben, nichts Hören, nichts Sagen und nichts Sehen wollen. Für sie spielte sich Kirche in der jeweiligen Enklave der örtlichen Kirchturmgemeinde und der Diözesen ab.

 

 

 

Keine regelmäßigen Fürbitten für verfolgte Mitgeschwister, keine Sammlungen für verfolgte und diskriminierte Mitgeschwister, keine Predigten von Mitarbeitern der Hilfsorganisationen wie Open Doors oder Kirche in Not oder anderen. Über die Märtyrer des alten Roms wurde mehr gepredigt und an sie gedacht als an die Märtyrer, die tagtäglich im Orient in heutiger Zeit vor unseren Augen gemordet wurden von islamischen Fanatikern.

 

 

Für jeden war Barmherzigkeit vorhanden, selbstverständlich zu Recht für Alte, Kranke,  Sterbende, für Mütter mit Kindern und für Kirchentage, aber über die Tragödie, ja die andauernde Katastrophen für verfolgte Mitgeschwister wurde hier in den hiesigen Kirchen kaum  berichtet, gepredigt und veröffentlicht und wenn, dann hatten unsere Glaubensgeschwister  nur halbherzige Lobby.

 

 

 

 

 

Dieser Bischof meint, allen Flüchtlingen hier Barmherzigkeit schenken zu sollen.

 

 

 

Unsere Meinung dazu: Echten Flüchtlingen ja, aber nicht reinen Wirtschaftsmigranten, kriminellen  und betrügerischen Migranten, die falsche Angaben zum Alter  gemacht und falsche Identitäten angegeben haben. Wäre das gesamte Geld, welches  bislang in Deutschland für Flüchtlinge ausgegeben wurde, in die Flüchtlingslager der Türkei, Jordaniens und Libanons geflossen,  und zwar vor Ort  geflossen, hätten wir keine Flüchtlngskrise.

Denn die Menge des Geldes hätte nicht nur die Wirtschaft vor Ort angekurbelt und die Flüchtlinge für einen Bruchteil der Lebenshaltungskosten  dort vor Ort ernähren können und somit  hätte dies ungleich mehr Hilfe den Menschen vor Ort geboten.  Aber dazu hätte es der kirchlichen Parteinahme, des kirchlichen Alarmschlagens und des kirchlichen Engagements bedurft, die Politik in konzertierter Aktion in politischen Zugzwang zu bringen.

 

 

Hätte Europa Luftbrücken zu diesen Flüchtlingslagern aufrechterhalten und eine geordnete Flüchtlingsaufnahme gestartet, hätten wir das Maghrebproblem nicht, das IS-Kämpfer-Problem zumindest in dieser Größenordnung  nicht und wir hätten das hier geltende Asylrecht aufrechterhalten können.

 

 

 

 

 

 

Und ja: Hätten die Christen hier sich dafür eingesetzt, dass Christen und andere verfolgte Minderheiten in Europa Schutz gefunden hätten und Muslime in ihren eigenen Kulturstaaten Schutz gefunden hätten, so wäre uns hier viel Kulturschock-Kriminailtät, Vergewaltigung und möglicherweise auch Terroranschläge erspart geblieben. Es stimmt, dass Nächstenliebe nicht teilbar ist.

Aber es ist eben auch Fakt, dass die islamische Kultur sich hier kaum integrieren lässt, auch nicht nach x Generationen. Und da müsste dann der Zwang des Faktischen auch aktzeptiert, verkündet und auch politisch durchgesetzt werden.

 

 

 

 

 

Die Erkenntnis des Bischofs hätte schon vor langer Zeit erlangt worden sein können, dass verfolgte Christen einen festen Glauben haben im Gegensatz zu satten Namens- und Taufscheinchristen, die  ihr eigenes aus menschlicher Sicht gedachtes Wohlergehen in  den Willen Gottes hinein interpretieren und dieses  dann auch noch als den ureigenen Willen Gottes verkaufen, wenn er dies hätte gewollt. 

Wir wissen nicht, was Priester, Bischöfe und andere Christenleader bewogen hat, die ganze Zeit nichts oder erheblich zu wenig zu unternehmen. Trotzdem danken wir Herrn Bischof Rentzing für sein Statement der Ehrlichkeit.

Wir bitten den DREIEINEN GOTT, dass sich diese Erkenntnisse dieses Bischofs wie ein Lauffeuer in die Seelen der Christen und deren Hirten hier einbrennt und  in ihnen das lodernde Feuer der Liebe zu den verfolgten Mitgeschwistern entfacht.

 

One Response to “Sächsischer Landesbischof traf orientalischen verfolgten Christen”

  1. Johannes Says:

    Im Grunde wissen alle Bischöfe nichts über die Verfolgung, Unterdrückung, ja Ermordung unserer Glaubensgeschwister im Nahen Osten. Dabei könnten sie eine Menge über diese Christenverfolgung wissen, wenn sie es nur wollen. Das Schlimme ist aber, dass sie sehr bequem geworden sind in ihrem Amt und trotzdem sehr viel Geld verdienen: 10.000 bis 13.000 EURO monatlich plus Auto, Sekretärin, freies Wohnen etc. etc.

    Trotz allem biedert sich die Spitze der ev. Kirche wie Bedford-Strohm, Hein, Meyns, July, Dröge, Schad, Jung sowie die früheren Kock, Friedrich, Schneider dem Islam an und behauptet, Christen und Juden einerseits und Muslime andererseits verehrten und beteten denselben Gott an, der sich in der Bibel offenbart. Das ist GÖTZENDIENST und VERRAT am HERRN! Und die übrigen „Bischöfe“ schweigen, was ebenso VERRAT am HERRN und GÖTZENDIENST ist. GOTT wird das nicht ungestraft lassen. ER hat nicht einmal Sein EIGENTUM ISRAEL verschont (siehe die Bücher der Propheten!) – wenn auch nicht für immer.

    Glaubt die Kirche, dass sie für ihren ABFALL verschont wird? Das wäre Wunschdenken. Nur wer Buße tut, bereut und um Vergebung bittet, der wird (wieder) angenommen, wie es uns der HERR JESUS selbst und Seine Jünger gelehrt haben.


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