kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kopten auf Sinai-Halbinsel auf der Flucht 9. März 2017

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 10:29

 Neue Spirale der Gewalt gegen ägyptische Kopten

Koptische Christen auf Sinai-Halbinsel auf der Flucht – Sogar die salafistische Al-Nur-Partei verurteilt die Morde an den Christen.

Al Arish (kath.net/Fides): Die angekündigten Morde an koptischen Christen im Norden der Sinai-Halbinsel während der vergangenen Wochen hat zur Flucht von über 100 christlichen Familien aus der Provinzhauptstadt Al-Arish nach Ismailia rund 120 Kilometer östlich von Kairo geführt.

Die Flucht der christlichen Familien begann, nachdem ein koptischer Klempner am vergangenen Donnerstag von Terroristen in seiner eigenen Wohnung ermordet worden war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Es ehrt ja die muslimischen Organe, Parteien und Institutionen, die die Morde an unseren Mitgeschwistern verurteilen. Und diese Statements mögen in diesem Zusammenhang auch ehrlich gemeint sein. Sie verbinden jedoch mit ihrer Kritik Sachargumente und einen Zweck. Ihnen geht es im Grunde nicht um die Opfer selbst, denn diese schmoren ja nach islamischem Verständnis in der Hölle.  Der Großmufti hat Angst um die poilitsche Einheit Ägyptens  und die Al-Nur-Partei weiß nur zu gut, welchen Hass alle islamischen Ur-Schriften  gegen Christen und Juden ausspricht und diese Partei vertritt einen Scharia-Islam reinsten Wassers gleich dem Saudi Arabiens.

Was sollen Christen da von dieser Partei erwarten?

 

 

 

 

 

Uns fällt auf, dass die Mordserien an Christen durch muslimische Organisationen verurteilt werden. Soweit, so richtig. Enthalten dieses Statements  dieser muslimischen Organisationen aber auch Mitgefühl für die christlichen Opfer und deren Angehörigen? Werden die Gläubigen aufgefordert,  für deren Seelenheil  der Ermordeten zu beten  in Moscheen  oder zuhause, oder ist das vielleicht sogar koranisch verboten? Hindert folgender Vers des Korans an diesem Tun, an diesem Gebet für Christen und andersgläubige oder Ungläubige?

 

 

S 9 V. 84 bestimmt: „…Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; sie glaubten nicht an den Gott des Islams und Seinen Gesandten, und sie starben im Ungehorsam.“ 

 

 

 

Fatwa über Papst Johannes Paul II.
Wie Muslime zu dem verstorbenen Papst stehen sollen
Von Scheichs Nasser Ibn Sulaiman al-’Umar
(Institut für Islamfragen, dh, 7.11.2005)


Frage: Ein Muslim fragt, ob
1. der Papst (Johannes Paul II.) als Gottloser oder Gläubiger gestorben ist;
2. Muslime für ihn beten dürfen;
3. Muslime ihn verfluchen dürfen.


Antwort:
1. Der Papst ist zweifellos als Gottloser gestorben.
2. Man darf nicht für ihn beten. (Sure 9,113 und 84) … . Er ist gottlos gewesen, weil er an Jesus Christus geglaubt hat. (Sure 9,30).
3. Man darf ihn verfluchen, weil er als Gottloser gestorben ist … . Ob man dies in der Öffentlichkeit tun sollte, ist abhängig von den Vor- und Nachteilen, die dadurch entstehen könnten.


Scheich al-’Umar betont, dass ein Mensch, der auch nur die geringste Kenntnis von der Lehre des Islam habe, diese Fragen nicht stellen würde.
Quelle: saaid.net/fatwa/f55.htm

 

 

 

 

 

Wir zitieren diese Fatwa nicht, weil es sich hier um einen Papst der kath. Kirche handelt, sondern um einen Christen. Der Leserschaft ist bekannt, dass Muslime nicht in von Christen „verdorbener Erde“ bestattet werden dürfen.

 

 

 

 

 

Das alles verbietet der Koran. Die Fatwa bezieht sich genau auf diese Verse. Selbst über den Tod hinaus Hass, ja sogar das Fluchen von Muslimen gegen Anders- und Ungläubige, seien sie tot oder lebendig,  ist erlaubt. Darum sind diese Statements von Sprechern dieser islamischen Organisationen lediglich zweckgebunden.

 

 

 

Würde für die Opfer und deren Familien Mitgefühl und Gebet ausgesprochen und empfohlen so würde uns dies nicht nur  erstaunen, sondern unsere Freude über diese Statements wäre perfekt und auch  sehr groß. Ein ledigliches Verurteilen der Anschläge ist deshalb zu halbherzig und darum auch nicht ehrlich. Diese Statements wollen lediglich den Islam vor Kritik schützen, mehr nicht. Das Seelenheil der ermordeten Christen und aller Nichtmuslime ist diesen muslimischen Organisationen von Religions wegen egal. Das ist das ewige islamische Dilemma.

 

 

Und genau da beginnt bereits in diesen Statements der Hass zu wirken, weil sie aus nicht von Liebe gegenüber diesen ermordeten Christen erfüllt sind.   Würden diese Sprecher dies sagen, würden sie in der innerislamischen Welt keine Anerkennung mehr finden.

 

 

 

 

Gleichwohl sind diese Statements positiv zu bewerten. Denn die koptischen Mitgeschwister sind letztlich auf das Wohlwollen der islamischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen. Der islamische Radikalismus ist eben halt nicht durch Inhaftierungen und Gewalt zu lösen, obwohl er politische Erleichterung bringt. Aber letztlich braucht es einen inneren Wandel in der islamischen Gesellschaft nicht nur in Ägypten, sondern in der ganzen islamischen Welt.

 

 

 

 

Wie jedoch erreicht es die Menschheit, den allahisch verordneten islamischen Hass auf Christen, Juden und alle anderen anders- und nichtgläubigen Menschen zu überwinden?

 

 

 

 

Dazu erfordert es viel Aufmerksamkeit des Gesamtchristentums auf die Opfer dieses islamischen Hasses. Das jedoch ist bislang ausgeblieben.

Es bedarf der Grunderkenntnis, dass der Hass nicht erst mit der Ermordung von Christen oder an anderer Stelle von Muslimen oder anderen Menschen im Namen Allahs beginnt, sondern mit allen Ausgrenzungs- und Hasstendenzen in der Lehre des Islams, ja im Koran selbst, in den Hadithen und der Vita des Proheten.

solange dieser Hass, dies Abneigung und dieses Schlechtreden in Koranschulen und Moscheen gepredigt wird, wird sich an diesen Zuständen nichts ändern.

 

 

Es bedarf des HEILIGEN GEISTES der Wahrheit, der Ehrlichkeit und der Liebe, die eigene Religion hinterfragen zu können, um solche Verse, wie sie oben zitiert wurden religiös zu ächten.  Dieser HEILIGE GEIST GOTTES scheint im Koran jedoch in vielen Stellen für immer ausgeschlossen worden zu sein.

 

 

 

Und es bedarf offensichtlich des Gebetes der gesamten Menschheit.

 

 

Möge der DREIEINE GOTT diesen ermordeten Christen und ihren Angehörigen, den ermordeten Soldaten und Polizeiangehörigen, auch wenn sie muslimischen Glaubens waren,  gnädig sein und sie in SEIN REICH aufnehmen und den Familienangehörigen Kraft und Mut schenken, in JESUS den WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN immer mehr zu erkennen. Darum bitten wir im Namen des  VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES.

 

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