kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Im Mohameds Paradies ist der Wein erlaubt 9. März 2017

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 10:25

Viele Menschen in Europa verzichten in der Fastenzeit auf Alkohol. Im Islam ist Alkohol immer verboten, sagt man. Aber stimmt das? Ein paar Koran-Suren sprechen da eine etwas andere Sprache – und die islamische Geschichte erst recht.

 

 

 

 

 

 

Das islamische Alkoholverbot gründet im Koran. Allerdings gibt es in der heiligen Schrift des Islam durchaus unterschiedliche Ansichten über den Alkohol. So heißt es in Sure 16, Vers 67:

Und wir geben euch von den Früchten der Palmen und der Weinstöcke, woraus ihr euch ein Rauschgetränk macht und einen schönen Lebensunterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben.“

 

 

Peter Heine:
„Das heißt, der Rauschtrank, der aus Wein oder Datteln hergestellt ist, ist eine Wohltat, die Gott den Menschen zukommen lässt. Der ist ein Zeichen für die Vollkommenheit der Schöpfung.“

 

 

 

 

 

Dann in Sure 4, Vers 43:

„Oh ihr, die ihr glaubt, kommt nicht zum Gebet, während ihr betrunken seid, bis ihr wieder wisst, was ihr sagt.“

Peter Heine: „Das ist natürlich nicht unvernünftig, diese Formulierung.“

 

 

 

Und in Sure 5, Vers 90:

„Oh ihr, die ihr glaubt. Der Wein, das Glückspiel, die Opfersteine, die Lospfeile sind ein Gräuel und  Teufelswerk. Meidet es, auf dass es euch wohl ergehe. Der Satan will ja durch Wein und Glückspiel Feindschaft und Hass zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Gottes und vom Gebet abbringen. Werdet ihr wohl damit aufhören.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Frage der Interpretation

Berücksichtigt man die vermutete Offenbarungsreihenfolge der Koransuren, sieht man einen Wechsel von einer bejahenden zu einer akzeptierenden bis hin zu einer ablehnenden Position. Wein oder Nicht-Wein? Die Koranexegeten nach Mohammed standen vor dem Problem, wie sie diese Worte interpretieren sollten. Bis heute streiten zwei Richtungen um die rechte Interpretation.

 

 

In der traditionellen islamischen Auslegung wird auf die so genannte Abrogation verwiesen: Im Falle sich widersprechender Suren heben die späteren Aussagen die früheren auf. Das bedeutet: die Verse aus der späten Medina-Zeit gelten. Alkohol ist tabu.

Die liberale Auslegung betont dagegen, dass es in den späteren Versen um die Verbindung zwischen Alkohol und Glücksspiel gehe. Und da der Wein in einem anderen Koranvers zu den guten Gaben der Schöpfung gezählt wird, gehe es in Sure 5 darum, dass der Alkohol in Zusammenhang mit dem Glücksspiel verboten sei.

 

 

 

 

 

Irdischer versus paradiesischer Wein

Außerdem gab es aus Sicht des Propheten offenbar zwei verschiedene Weinarten: die irdischen und die paradiesischen, erklärt der Islamwissenschaftler Peter Heine.

„Die Seligen im Paradies, die können ja Wein trinken, im Koran wird gesagt, dass da Flüsse von Milch und Honig und Wein vorhanden sind. Und der Wein, der ist so: Da kann man so viel davon trinken, wie man will; man bekommt keine Kopfschmerzen.“

 

 

 

 

Man kann davon ausgehen, dass sich die Muslime in den ersten Jahrhunderten nach Mohammed nicht alle aufs Jenseits vertrösten ließen. Auf jeden Fall prosteten sich 200 Jahre nach dem Tod des Propheten Muslime noch mit Weinkelchen zu, sagt Stephanie Brinkmann. Die Hamburger Professorin für Islamwissenschaften hat sich intensiv mit dem Thema Alkohol im Islam beschäftigt.

„Wir haben im 9. Jahrhundert Prosaschriften zur Weinzeremonie. Welchen Wein trinkt man zu welchem Essen? Wir haben Listen zu Weinnamen, wir wissen von vielen Herrschern, die Wein konsumiert haben. Aus all diesen Berichten wissen wir: Wein gab es, Wein wurde getrunken.“

MEHR: http://www.deutschlandradiokultur.de/islam-und-alkohol-im-paradies-ist-wein-erlaubt.1278.de.html?dram:article_id=380518

 

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