kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vor Kanzlerin-Ägyptenreise: „Schlag ins Gesicht der Kopten“! 26. Februar 2017

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 22:03

Erst im Dezember wurde eine koptische Kirche in Kairo bei einem Anschlag verwüstet

GfbV kritisiert Merkel-Äußerung zu Kopten

 

 

 

Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, Ägyptens Staatsführung zu hofieren, um das Land zu mehr Kooperation in Flüchtlings- und Migrationsfragen zu bewegen.

 

 

„Wenn die Bundeskanzlerin Ägypten für seine angeblich beispielhafte Christen-Politik lobt, ist dies ein Schlag ins Gesicht der Kopten“, sagte der Afrikareferent der Menschenrechtsorganisation, Ulrich Delius. „Ägyptens Christen leiden auch unter Staatspräsident Abdel Fatah al Sisi noch immer unter Diskriminierung, Willkür und Straflosigkeit.“

Die Lage der Kopten sei schlechter als ihre vermeintlich positive rechtliche Situation erwarten lasse, kritisierte Delius. Statt sich für eine Verbesserung der Lage der Christen einzusetzen, nutze Merkel die Kopten-Frage, um die „katastrophale Menschenrechtsbilanz Ägyptens zu beschönigen“. In einer Video-Botschaft hatte die Bundeskanzlerin die Unterstützung von Ägyptens Regierung für die Kopten gewürdigt und gesagt, die Freiheit zur Religionsausübung für Kopten sei „beispielhaft“ für ein muslimisch geprägtes Land.

MEHR: http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Uebersicht/Goettingen-Kritik-an-Merkel-Aeusserung-ueber-aegyptische-Kopten

 

 

 

 

 

 

 

 

Ägyptische Kopten feiern Ostern

Menschenrechtler kritisieren Kanzlerin vor Ägyptenreise

„Schlag ins Gesicht der Kopten“

 

 

Kurz vor einer Reise nach Nordafrika in der kommenden Woche hat die Gesellschaft für bedrohte Völker Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, „die katastrophale Menschenrechtsbilanz Ägyptens zu beschönigen“.

 

 

 

 

Die Kanzlerin hofiere Kairo, um das Land zu mehr Zusammenarbeit in Flüchtlingsfragen zu bewegen. In einer am Sonntag in Göttingen veröffentlichten Erklärung heißt es weiter: „Wenn die Bundeskanzlerin Ägypten für seine angeblich beispielhafte Christen-Politik lobt, dann ist dies ein Schlag ins Gesicht der Kopten.“ Ägyptens Christen litten „noch immer unter Diskriminierung, Willkür und Straflosigkeit“, sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

Merkel hatte am Wochenende gesagt, die koptischen Christen in Ägypten hätten „eine sehr gute Situation für die Ausübung ihrer Religion“. Und weiter: „Gerade in einem muslimisch geprägten Land ist das auch beispielhaft.“

 

 

 

 

Wachsende Gewalt gegen Kopten

Die Kanzlerin besucht in dieser Woche Tunesien und Ägypten. In der Markus-Kathedrale in Kairo ist ein Treffen mit Kopten-Papst Tawadros II. geplant. Gemeinsam wollen sie die angrenzende Kirche Sankt Peter und Paul besuchen. Dort hatte sich im Dezember 2016 ein Selbstmordattentäter während eines Gottesdienstes in die Luft gesprengt und 27 Menschen getötet.

Menschenrechtler hatten zuletzt eine wachsende Gewalt gegen Christen in dem Land kritisiert. Auch das koptische Weihnachtsfest Anfang Januar war nach dem Anschlag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gefeiert worden.

 

 

 

 

Viele Übergriffe ungesühnt

Bei ihrem Besuch in Kairo wird die Kanzlerin und CDU-Chefin von Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi empfangen, mit dem sie auch über mehr Kooperation in Migrationsfragen sprechen will. Die Bundesregierung hatte in den vergangenen Monaten mehrfach betont, Ägypten habe große Bedeutung bei der Eindämmung von Flucht und Migration aus Afrika.

„Der jahrelange Streit um ein im September 2016 ratifiziertes Gesetz zur Regelung des Neubaus und der Renovierung von Kirchen zeigt, wie ungleich die Behandlung von Christen und Muslimen in Ägypten ist“, betonte GfbV-Referent Delius. So könnten Gouverneure den Neubau von Kirchen weiterhin willkürlich ablehnen. Im Alltag blieben die meisten Übergriffe auf Christen strafrechtlich ungesühnt: „Viele Kopten sehen sich daher als rechtlos und Bürger zweiter Klasse an.“ Die Kopten stellen rund zehn Prozent der Bevölkerung Ägyptens.

https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2017-02-26/menschenrechtler-kritisieren-kanzlerin-vor-aegyptenreise

 

7 Responses to “Vor Kanzlerin-Ägyptenreise: „Schlag ins Gesicht der Kopten“!”

  1. Johannes Says:

    Merkel hat uns mit ihrem Flüchtlingswahn nicht nur die schlimmste Krise eingebrockt, sie scheint auch nicht mehr zu wissen, was in der Welt im Gange ist. Sie sollte endlich ihren Sessel frei machen. Länger als acht Jahre zu regieren und dabei alles an die Wand zu fahren, sollte verboten und im Grundgesetz fest verankert werden!. Gleiches sollte auch für Abgeordnete gelten, die für das Volk keinen Nutzen haben. Namen erspare ich mir – sie sind bekannt. Viele davon sieht man jetzt bei den sinnlosen Karnevalssitzungen.

  2. Andreas Says:

    Es geht in diesem Video um babylonische, ägyptische u. griechische (philosophische) Einflüsse auf das frühe Christentum, insbesondere auf das sog. „Heidenchristentum“ (also nicht-jüdischer Herkunft wie es z.B. Apostel/Evangelisten waren), welche in die frühen Konzilien entscheidend hineinwirkten u. zu einer gravierenden Verfälschung des (Früh-) Christentums führten.
    Insbesondere Ägypten bzw. das damals römisch-griechische Alexandria (u. auch Karhago/Tunesien) war „Geburtsstätte“ des trinitarischen Glaubens, bevor diese theosophische Glaubenslehre nach zwei, drei Jahrhunderten der Spekulationen u. des Streites zum „unfehlbaren“ Dogma erhoben wurde. Bemerkenswert ist: das gesamte nahöstliche u. nordafrikanische Christentum, die christl. Großreiche wurde durch diese Debatten über lange Zeit geschwächt u. gespalten, und als schliesslich der Islam aufkam, war genau dieses Trinitätsdogma ideologischer Angriffspunkt u. Rechtfertigunggrund der islamischen Eroberungs-Ideologie – u. ist es bis heute!
    Das „trintarisch-christliche“ Rom ging auch bald unter u. wurde von den „Babaren“ eingenommen, Ostrom folgte bald bzw. fiel unaufhaltsam Stück für Stück an den anti-trinitarischen Islam. Ich halte das nicht für einen Zufall u. der Zusammenhang zwischen dem aufkommenden Trinitätsdogma u. dem anschliessenden Untergang der christlichen Reiche in Orient u. Afrika scheint mir evident.
    Diese Thematik ja schon öfter hier von verschiedener Seite zur Debatte gestellt, u. natürlich werden hier sehr heikle, fundamentale Fragen berührt, die entsprechend zu heftigen Reaktionen führen können, dennoch finde ich gerade auch anbetrachts der zunehmenden Übergriffe in Ägypten u. anderswo, dass wir die Augen vor dieser offenbarenden(!) Auseinandersetzung nicht verschliessen sollten.
    Vielleicht haben wir uns schon vor langer Zeit in schwere Sünde begeben, indem wir Dinge behaupteten bzw. verfälschten, welche nicht der biblischen Überlieferung entsprachen, welche von Menschen, wenn auch in allerbester Absicht frommend dazuerfunden wurden, aber den Zorn Gottes über uns brachten u. weiter bringen? Natürlich hängt nicht alles NUR mit dieser Frage zusammen, in Bezug zum Islam, aber auch Judentum ist sie aber von allergrößter Bedeutung, und wird es immer mehr werden, auch u. gerade für uns Euro-Christen!!

    • thomas Says:

      Das Trinitätsdogma , lieber Andreas, wird mit Sicherheit keine Gerichte Gottes auslösen,
      denn auch wenn Jesus nicht der allmächtge Gott ist, ist er aber der Sohn Gottes und der
      vom allmächtigen Gott beauftragte Richter, über die Menschheit und diese Erde, deshalb
      lies Jesus sich von seinem Apostel Thomas auch Gott nennen. Das byzantinische Reich
      in Nordafrika, christlicher Prägung, ging wegen ihrer Dekadenz und Sünden jeglicher Art
      unter. Bibeltreue, christliche Schriftsteller, berichten von allen Greulsünden sexueller Art
      zum Zeitpunkt des Untergangs, auch im Klerus und der Priesterschaft. In diesem Sinn ist
      das Gericht Gottes zu sehen. Auch in der Offenbarung, werden uns klar die Sünden aufgezählt,
      welche letztendlich zu großen Gerichten Gottes führen.

      • Andreas Says:

        Naja, es geht immerhin um das ERSTE GEBOT, werter @Thomas – „du sollst keine Götter neben mir haben“!!!
        Das hat Jesus immer wieder klargestellt u. bestätigt – so oft u. eindringlich, dass man beihnahe meinen möchte, er wollte einer (späteren) „Verwechslungsgefahr“ vorbeugen?
        Sicherlich kann es kein Frevel sein, Jesus WIE Gott anzubeten, ob man Ihn aber ALS Gott anbeten solle, würde ich (laut Jesus eigenen
        vielfachen Bekundungen u. Gebeten zu seinem/unseren Vater) aber strikt verneinen.
        Über das wichtigstes Gebet, von Jesus selbst „gestiftet“:

        >> Das Vaterunser
        Das Vaterunser ist das im Christentum am weitesten verbreitete Gebet, das Jesus Christus seine Jünger selbst gelehrt hat.
        Es ist das meist gesprochene Gebet der Christen in aller Welt. Sehr viel Substanz(!!) steckt in diesem Gebet.
        Die folgende Betrachtung erklärt nicht nur die Bedeutung des Vaterunser, sondern soll auch zum Nachdenken und Meditieren anregen.

        Vater unser im Himmel,
        geheiligt werde dein Name.
        Dein Reich komme.
        Dein Wille geschehe,
        wie im Himmel so auf Erden.
        Unser tägliches Brot gib uns heute.
        Und vergib uns unsere Schuld,
        wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
        Und führe uns nicht in Versuchung,
        sondern erlöse uns von dem Bösen.
        Denn dein ist das Reich und die Kraft
        und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
        Amen.
        Die Betrachtung des Vaterunser

        Vater unser im Himmel

        Wir dürfen Gott Vater nennen, denn durch die Taufe und durch den Glauben an Jesus Christus sind wir zu Kindern Gottes geworden.
        Gott, unser Vater, kennt uns von Mutterleib an, er hat uns geformt, uns ins Leben gerufen.
        Und in der Taufe hat er uns zugesagt: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ (Jesaja 43,1)

        Wir gehören alle zu Gottes Familie, und deshalb beten wir auch nicht „Mein Vater“, sondern „Vater unser im Himmel“.
        Jesus ruft uns in die Gemeinschaft seiner Jüngerinnen und Jünger. Er war den ersten von ihnen ein guter Lehrer und Ratgeber.
        Und sie haben uns alles, was er gelehrt und bewirkt hat, als Vermächtnis hinterlassen.
        In der Gemeinschaft derer, die mit uns im Namen des Vaters(!), des Sohnes(!) und des Heiligen Geistes(!) getauft sind, üben wir Nächstenliebe, die Bereitschaft, andere anzunehmen, wie sie sind, und auch denen zu vergeben, die uns das Leben schwer machen.
        Keine leichte Aufgabe – aber wir dürfen der Hilfe Gottes, unseres Vaters sicher sein. <<

        LG


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