kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischöfe: „Christentum ist dazu verpflichte, Flüchtlinge aufzunehmen“! 26. Februar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:29

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Die AfD und der Kulturkampf in den Kirchen

 

 

 

 

Das Christentum verpflichte dazu, Flüchtlinge aufzunehmen, sagen die Bischöfe. Doch nicht alle Christen denken so.

Der Kampf um Identität und Sicherheit hat auch die Kirchen erreicht.

 

 

Wenn es um die Flüchtlinge geht, stehen die beiden großen Kirchen fest hinter Angela Merkels Willkommenskurs von 2015. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich Bedford-Strohm, begrüßten die Flüchtlinge persönlich am Münchner Hauptbahnhof. Sie predigen entschieden über christliche Nächsten- und Fernstenliebe und zeigen „klare Kante“ (Bedford-Strohm) gegen die AfD, gegen „völkisches Gedankengut“ und „rechtsextremistische Kampfrhetorik“ .

 

 

 

„Die Kirche lehnt die politische Programmatik des Rechtspopulismus ab, bestimmten rechtspopulistischen Positionen und Kampagnen widerspricht sie entschieden und ächtet sie“, schreibt der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in dem gerade erschienenen Buch „AfD, Pegida und Co – Angriff auf die Religion?“ (Herder). Die Kirche trete ein für die ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt. „Denn Christen unterscheiden nicht nach Herkunft, Kultur oder Religion, sondern erkennen in jedem Menschen das Abbild Gottes“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zwischenkommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Denn Christen unterscheiden nicht nach Herkunft, Kultur oder Religion, sondern erkennen in jedem Menschen das Abbild Gottes. Tat JESUS das auch? JESUS war Jude und hat Menschen, die Außenstehende waren im Gleichnis des Barmherzigen Samariters hervorgehoben, hat andererseits aber auch die Tochter einer  nichtjüdischen, nämlich einer kanaanäischen  Frau, die hartnäckig geblieben ist und JESUS ihre Unterwerfung bezeugt hat, geheilt, nach einem ziemlich ausgrenzenden Disput. Doch der HERR ist noch nicht am Ziel mit ihr. „Es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und es den Hunden hinzuwerfen“.

Die kanaanäische Frau verstand die Antwort sofort!

Konnte sie noch auf irgendetwas hoffen? Doch sie antwortet: „Ja, Herr; und doch fressen die Hunde von den Brotkrumen, die von dem Tisch ihrer Herren fallen.“

Hätte diese Frau nicht ihre untergebene Stellung JESUS gegenüber anerkannt, hätte ER ihre Tochter geheilt?

Ja, der Mensch steht im Christentum im Vordergrund, offensichtlich bei den Kirchen nur dann, wenn sie nichts mit der AfD zu tun haben. Haben die Kirchen auch bei der Linken oder bei den Grünen so reagiert?

Menschen, die sich hier an unsere Gesetze halten, wird kein Christ, auch nicht die AfD, das Asylrecht absprechen, wenn es gerichtlich rechtskräftig anerkannt wurde. Im Evangelium geht es immer um den Menschen. Völlig richtig. Aber Menschen, die ihrerseits einer Religion anhängen, für die Christen minderwertig sind, so glauben wir, müssen auch JESU Gesetzen differenziert betrachtet werden.

Hier geht es offenbar nicht um Gesetzestreue, sondern um jeden Menschen, der hier kriminell wird, der hier als abgelehnter Asylbewerber geduldet wird und Menschen aus dem Islam, die aufgrund ihrer Radikalisierung zu Terroristen werden können? Wollen die Bischöfe auch diese Menschen hier behalten? Wird hier die christliche Nächstenliebe nicht etwas überstrapaziert?

Ende des Zwischenkommentars.

 

 

 

 

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Auch „Bibelfreunde“ sympathisieren mit AfD

 

Doch das sehen bei Weitem nicht alle Kirchenmitglieder so. Etliche finden es falsch, dass die Bischöfe so dezidiert auftreten und sich politisch so klar positionieren (siehe Interview). Auch fromme Christen fürchten, die Flüchtlinge könnten das Land verändern und sorgen sich um die Identität Deutschlands. Dass sich in manchen Gemeinden die Abläufe ändern, um die neu Dazugekommenen besser zu integrieren, empfinden sie nicht als Bereicherung, sondern als Zumutung.

 

 

 

Auch Bibelfreunde sympathisieren mit der AfD und beziehen die Nächstenliebe nur auf die Angehörigen der eigenen Familie, der eigenen Nation und der eigenen Religion. „Was mich besonders empört, ist die Äußerung von Kirchenvertretern, man wolle bei der Aufnahme von Flüchtlingen keinen Unterschied zwischen den Religionen und Konfessionen machen.

 

 

 

Sind wir schon so weit, dass wir aus Gründen der Political Correctness die Mahnung des heiligen Apostels Paulus vergessen haben: ,Helft zuerst Euren Brüdern’?“, schreibt ein katholischer Philosophieprofessor auf der AfD-nahen, sich christlich gebenden Online-Plattform „Charismatismus.wordpress.com“.

Viele Autoren auch der rechtskatholischen Plattform „kath.net“ fühlen sich, wenn es um das rückwärtsgewandte Familienbild, den Lebensschutz oder gegen den Islam geht, bei den neuen Rechten mehr zu Hause als in ihrer Kirche. Zugleich suggerieren die „Christen in der AfD“, sie seien die eigentlichen „Retter des christlichen Abendlandes“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klare Kante gegen links: Auch Christen fühlen sich in der AfD zu Hause.

Bischöfe beobachten mit Sorge eine wachsende Kluft zwischen Kirchenleitung und Kirchenvolk. Und so wird in Kirchenleitungssitzungen, in katholischen und evangelischen Akademien und Gemeindekirchenräten gegrübelt, wie man umgehen soll mit den Andersdenkenden in den eigenen Reihen.

Soll man Brücken bauen zu den Rechtspopulisten, um verlorene Schäfchen zurückzugewinnen, oder Verbindungen kappen, um sich vor bedrohlichen Einflüssen zu schützen? Und was heißt es eigentlich, Christ zu sein? Der Kulturkampf um Identität, Sicherheit und Werte, der die politischen Wahlkämpfe dieses Jahr bestimmen wird, hat auch die Kirchen erreicht.

 

 

 Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

 

 

 

 

 

Zwischenkommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Selbst Merkel hat es zumindest dem Anschein nach begriffen, dass Rückführungen stattfinden müssen. Die etablierte Linksfraktion aus SPD/Grünen/FDP und Linken will alles hier behalten, was nichtdeutsch ist und lehnt jegliche Verschärfungsregeln ab. Zunehmend nimmt die CDU/CSU, die noch ein „C“ im Logo führt,  Position der AfD ein. Niemand hat etwas gegen echte  Flüchtlinge und echte Asylanten, die anerkannt werden. Es ist jedoch nicht unchristlich, denen, die hier kein Asylrecht bekommen haben,  Duldungsrechte  abzusprechen. Auch wer hier mit Sünden wie Betrug und Kriminalität sich dieses Asylrecht oder Duldungsrecht erschlichen hat, hat jegliches Recht verloren, bleiben zu dürfen. Wer mit mehrfacher Identität mehrfach den Staat abzockt, gehört nicht in dieses Land. Wer hier klaut, raubt, vergewaltigt, gehört nicht in dieses Land.

 

 

 

 

 

Und da ist es nicht unchristlich, eine solche Position zu vertreten. Flüchtlinge  tragen von Natur aus keinen Heiligenschein, ebensowenig wie Christen und überhaupt alle Menschen.

Während die Regeln des Christentums weitgehend politisch umgesetzt werden könnten ohne gegen die Verfassung zu verstoßen, könnten die Regeln der islamischen Scharia dies eben nicht.

Aber genau das wollen islamische Organisationen wie DITIB und ZdM.

 

Und wer als Kirche, deren Führer die Auswirkungen eines Erstarkens des Islams für ihre Mitgeschwister weltweit vor Augen vorgeführt bekommt, noch immer weltfremd agiert, der vertritt nicht mehr JESUS, sondern nur einen Teil der JESUANISCHEN Lehre, nämlich die Nächstenliebe, nicht jedoch die GOTTESLIEBE. 

Jedem einzelnen Christen ist Notwehr erlaubt, wenn er angegriffen wird. Warum sollte das nicht der Fall sein dürfen, wenn ein Staat angegriffen wird nämlich mit einer Religionsideologie, die es gewohnt ist, andere Menschen, Länder und Kontinente zu unterjochen.

Die kirchlichen  Führer meinen mit der Soziallehre JESU – jedoch ohne die Glaubensinhalte JESU, der die Wahrheit und das Leben ist und niemand zum VATER kommt, denn durch ihn –  bei den Menschen punkten zu können und fahren auf gleicher Schiene wie die politkorrekten Politiker.

 

 

 

 

Wären diese Kirchenführer genauso eifrig, die Glaubenssätze des Christentums genauso wichtig zu nehmen wie die Sozialagenda des Evangeliums, würden sie glaubwürdiger daherkommen.

Sie meinen, das Christentum ausschließlich mit Nächstenliebe ausfüllen zu können, was die eigenen Glaubenden auf Dauer in Gefahr bringen wird. Überdies sonnen sie sich gern mit moralischer Überlegenheit.

Auf JESUS können sie sich da nicht berufen. Kirchenführer sollten kluge Hirten sein, die Gefahr für ihre Herde abwenden  und sie nicht ins Verderben laufen lassen sollten.

http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/newsdetail/C2644/naher_osten_genozid_an_christen

 

Es gibt auch Hirten, die eine andere Sichtweise haben.

Ende des Zwischenkommentars.

 

21,5 Prozent der Katholiken ausländerfeindlich

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 wählten laut Infratest/dimap 15 Prozent der Protestanten und 13 Prozent der Katholiken AfD. In Rheinland-Pfalz sah es ähnlich aus. Den Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer hat das nicht überrascht. In seiner repräsentativen Langzeituntersuchung „Deutsche Zustände“ zeichnete sich ein stabiles Muster ab: Je religiöser sich die Befragten einschätzten, umso mehr werteten sie Homosexuelle ab, äußerten sich rassistisch, antisemitisch und sexistisch. „Religiosität, die den christlichen Wertvorstellungen der Nächstenliebe, der Gleichwertigkeit von Menschen und ihrer Wertschätzung folgen sollte, schützt nicht vor Menschenfeindlichkeit“, sagt Heitmeyer. Im Gegenteil: Die Kirchen hätten da ein besonderes Problem, weil so viele ältere Menschen Mitglied sind.

Mit zunehmendem Alter steige die Zustimmung zu rechten Haltungen. Problematisch sei auch die große Homogenität in Kirchengemeinden. „Es braucht heterogene Gruppen, damit sich Meinungen überkreuzen und die Menschen sich nicht gegenseitig hochschaukeln“, sagt der Soziologe.

 

 

 

Die Leipziger Studie über die „enthemmte Mitte“ ergab 2014, dass 21,5 Prozent der Katholiken und 17,9 Prozent der Protestanten ausländerfeindlich eingestellt sind. 15,5 Prozent der Katholiken und 12,9 Prozent der Protestanten vertraten chauvinistische Positionen, 5,7 Prozent der Katholiken und 5,4 Prozent der Protestanten äußerten sich antisemitisch.

Diese Positionen sind nicht automatisch identisch mit rechtspopulistischen Einstellungsmustern, aber es gibt große Überschneidungen. Die Konfessionslosen lagen bei diesen Punkten unter den Prozentzahlen der Christen. Die These, die Kirchenleitende gerne vortragen, wonach ein fester christlicher Glaube zu mehr Offenheit gegenüber Andersgläubigen führe, ist also bestenfalls die halbe Wahrheit.

 

 

 

 

Es ist ja auch noch nicht lange her, dass sich die Kirchen mit großer Mehrheit von autoritären, antidemokratischen Denkmustern distanziert haben. Erst nach 1945 kam dieser Prozess in Gang – und auch nur schwerfällig. Das hierarchische Organismusmodell der katholischen Kirche spreche Menschen an, die anfällig sind für autoritäres Denken, sagte die Theologin Saskia Wendel kürzlich auf einer Tagung der Katholischen Akademie in Berlin. Auch herrsche in rechtskatholischen Kreisen eine große Freiheitsskepsis. Glaube werde als Fähigkeit aufgefasst, sich der Autorität Gottes und der Kirche zu unterwerfen und zu gehorchen.

 

 

 

Konservative Theologen lehren, dass es „außerhalb der Kirche kein Heil“ gebe, was exklusive Wahrheitsansprüche gegenüber anderen Religionen befördert. Rechte Populisten könnten leicht daran anknüpfen – zumal wenn jemand Glauben und Wissen verwechsle und vergesse, dass Aussagen über die Wirklichkeit Gottes nur vorläufig sein könnten, sagte Wendel – und forderte eine „machtkritische Analyse vormoderner Elemente in der Theologie“.

Zwischenkommentar von „Kopten ohne Grenzen

Wir dürfen nicht den Fehler machen, den Begriff  „Ausländerfeindlichkeit“ begrifflich zu entkernen. Ausländerfeindlichkeit heißt, dass sich Einheimische gegen alles Fremde wenden,  gegenüber allen Ausländern feindlich gegenübertreten und ihnen Böses wollen in verbaler, psychischer und physischer Weise  aus rassistischen Gründen.

Deutschland nach dem 2. WK ist wohl kaum als ausländerfeindlich anzusehen. Hier feiern die verschiedensten Kulturen, Ethnien und Religionen mehr als fröhliche Urstände. Kaum ein Land der Erde  ist ausländerfreundlicher als Deutschland.

 

 

 

 

Das hat sich erst geändert, als Merkel sämtliche Schleusen geöffnet hat und mehr als 1 Millionen insbesondere muslimische junge Männer dieses Land erreichten, und zwar junge Männer aus einem Kulturkreis, welche den radikalen Islam aus Afghanistan, Pakistan und den arabischen Ländern einschließlich dem Maghreb wie eine Fahne vor sich hertragen.

 

 

Im Gegensatz zu den Kirchenführerkreisen, denen die Christenverfolgung in diesen Ländern letztlich mehr als unwichtig ist, spüren hier Christen, dass dieses Land auf einem falschen Weg ist. Sie haben zu Recht Vorbehalte gegen diese jungen Männer, die aus ihrem Kulturkreis Frauenverachtung und Ungläubigenverachtung und Antisemitismus mitbringen.

Inwieweit das Alter von Christen in der Beurteilung der politischen Lage der Jetztzeit  eine Rolle spielt, vermögen wir nicht zu sagen. Aber Alter wird mit Weisheit gleichgesetzt und alte Menschen haben mehr Erfahrung und möglicherweise mehr Interesse an Politik und möglicherweise sogar mehr Interesse an Infos, wie mit Christengeschwistern bereits in der Türkei oder erst recht in anderen islamischen Ländern umgangen wird. 

Wer die letzten beiden Absätze des Teilartikels liest, hat den Eindruck, als ob die Theologen schon lange Zeit nicht mehr in der Kirche waren. Auch ältere Gläubige in den Kirchen sind der Softtheologie mehr als aufgeschlossen.

Die „rechtskatholischen“ Kreise nehmen halt die Worte JESU noch etwas ernster als die Befreiungstheologen, die  ja nur noch die Soziallehre des Christentums auf den Glaubensinhalt übertragen wollen und nur noch das Interesse des Menschenwohls, nicht mehr den Willen GOTTES im Auge haben. 

Ende des Zwischenkommentars.

Reaktionäre Katholiken und fundamentalistische Protestanten

Die Anfälligkeit von Protestanten für autoritäre Denkmuster zeigte sich zuletzt während des Nationalsozialismus. Die evangelische Kirche unterwarf sich Hitler bereitwillig und zu großen Teilen. Die katholische Kirche hielt größeren Abstand, doch auch unter Katholiken fand die nationalsozialistische Ideologie viele Anhänger.

Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Auch die Online-Foren, Blogs und Zeitschriften, über die sich reaktionäre Katholiken und fundamentalistische Protestanten austauschen, sind bekannt. „Doch bis vor Kurzem wurden sie als Phänomene an den Rändern abgetan“, sagt Andreas Lob-Hüdepohl, katholischer Theologe und Mitglied im Deutschen Ethikrat. „Die mit den fundamentalistischen Einstellungen, das waren immer die anderen, die Spinner und Kampfbeter.“ Manchmal habe man sich über sie geärgert, meistens habe man sie belächelt.

Zwischenkommentar von „Kopten ohne Grenzen

Es ist beim Lesen dieses Artikelabschnitts der Eindruck entstanden, dass JESUS nicht autoritär war. JESUS war kein Demokrat, sondern hat die Sache des VATERS vertreten ohne Wenn und Aber. Er hat nicht nur einmal die Hölle als Abschreckung dem Sünder gegenübergestellt, nicht sehr demokratisch und politkorrekt.

Nur zur Info: In katholischen Kreisen wurde die NSDAP kaum gewählt. Die überwiegende Mehrheit der Katholiken hat nicht diese Partei gewählt, also was soll diese Geschichtsklitterung im Bezugsaritkel

 

Katholiken wählten Hitler nicht

 

Dort heißt es:

Diese Mahnung hat eine Debatte eröffnet, inwieweit deutsche Katholiken dereinst den nationalsozialistischen Ungeist abgelehnt hätten oder nicht. Die einen verweisen auf die katholische Widerstandsgeschichte, die sich mit 3000 ermordeten Priestern und Namen wie Bischof Galen, dem Prälaten Lichtenberg bis zu Pater Kolbe verbindet.

Die anderen erinnern an die Konkordate der Amtskirche und die fehlende scharfe Abgrenzung gegenüber dem Hitlerregime. Ein Blick auf das Wählerverhalten im Deutschen Reich 1932 und 1933 gewährt tiefere Aufschlüsse. Die Karte, die anschaulich die Verteilung der Stimmen zeigt, weist aus, dass in katholischen Regionen die NSDAP auffallend schwach vertreten war und dass umgekehrt dort, wo kaum Katholiken lebten, die Nationalsozialisten besonders gut abschnitten…

An anderer Stelle:

Auch nach 1933 hatten es die Nationalsozialisten in den katholischen Gebieten nördlich der Mainlinie schwerer als anderswo. In seinem soeben erschienenen Buch „Mitläufer, Feiglinge, Antisemiten? – Katholische Kirche und Nationalsozialismus“ weist Michael F. Feldkamp“ auf die seit 1936 im Reich schrittweise unternommene Maßnahmenpolitik, zur Entfernung von Kreuzen in Schulen hin: „Vielerorts haben die Eltern die Entfernung der Schulkreuze aus den Klassenzimmern nicht hingenommen.

Spektakulär sind die Vorgänge im Freistaat Oldenburg, der kirchlich zum Bistum Münster gehört. Dort hatte die Bevölkerung im November 1936 in massiven Protesten die NS-Gauleitung zum Nachgeben gezwungen.“

 

 

 

 

Dergleichen wiederholte sich, als die Nationalsozialisten 1937 und 1941 abermals im Westen und Süden Deutschlands Kreuze aus den Schulen entfernen wollten. Feldkamp zitiert aus einem Polizeibericht aus dem bayerischen Ebermannstadt vom 30. Juni 1941: „wesentlich ernster ist dagegen die Missstimmung einzuwerten, die der „Kruzifixerlass“ bei dem ­glaubenstreuen katholischen Landvolk auslöste.

Vielleicht seit Jahren erschütterte keine staatliche Maßnahme beziehungsweise Anordnung das Vertrauen so sehr, als dies hier geschah.“ Der Erlass sei „praktisch unwirksam“ geblieben. Was dem Unrechtsstaat Hitlers versagt blieb, brachte schließlich das wiedervereinigte Deutschland fertig.

Ende des Zwischenkommentars.

 

 

 

 

 

 

Beim Kirchentag sollen AfD-Vertreter nicht ausgeladen werden

 

 

Wie gering die Bereitschaft ist, auf Menschen mit abweichenden Meinungen zuzugehen, zeigte im November eine qualitative Studie, die die EKD beim Sozialforschungsinstitut Proval in Auftrag gegeben hatte. Die Forscher untersuchten, was die Basis in den Gemeinden über Homosexuelle, Muslime und Juden denkt. Sie stießen auf eine „intolerante Kultur der Toleranz“: Auch dort, wo die Kirche nach außen hin tolerant auftritt, gibt es nach innen die Tendenz zur Intoleranz gegenüber Andersdenkenden.

Die Kirchenvorstände machen deutlich, was nach außen hin sagbar ist, sodass der offizielle Diskurs „über das Judentum, den Islam und die Homosexualität durch Verständnis und Offenheit geprägt ist“, heißt es in der Studie. Doch „dieselben Diskursprinzipien, die Offenheit und Toleranz nach außen sicherstellen sollen, grenzen nach innen die Kirchenmitglieder, die zu diesen Fragen eine weniger offene oder eine vorururteilsbehaftete Meinung vertreten, aus.“

Die Studie ist zwar nicht repräsentativ, doch Gespräche mit Kirchenmitgliedern zeigen, dass der Befund nicht untypisch ist. So bekam etwa ein Protestant in seiner niedersächsischen Gemeinde zu hören, so jemanden wie ihn „brauchen wir nicht“. Er hatte in einer internen Runde gesagt, dass zwei der fünf Flüchtlinge, die er betreue, „miese Kerle“ seien, weil sie versucht hätten, ihn zu beklauen.

 

Zwischenkommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Auch hier ein Rundumschlag und keine Nennung von Gründen:

Über den Islam brauchen hier keine weiteren Ausführungen gemacht zu werden.  Ob in den Gemeinden das Judentum noch immer so schlecht dasteht wie annodazumal können wir keine Ausführungen machen. Hinsichtlich der Homosexualität ist ganz klar kirchliche Marschroute, dass Homosexualität an sich eine Sünde darstellt, jedoch der Sünder zu lieben sei.

 

 

Ob das bei den Gläubigen immer so praktiziert wird, bleibt zu hoffen. Aber niemand muss Homosexualität in seinem Meinungsspektrum akzeptieren, höchstens tolerieren, nicht akzeptieren. Das heißt, dass die Akzeptanz der Homosexualiät ebenfalls zur Sünde gehört.   Nun, wenn in interner Runde gesagt wird, dass zwei der fünf Flüchtlinge Diebe seien, so sollte dies ausgesprochen werden dürfen und nicht wieder die rosarote Brille des Wegsehens praktiziert werden. Vorurteile werden dann erzeugt, wenn eben solche Dinge erlebt werden. Erleben viele Menschen solche Dinge, dann ist ein Vorurteil geboren, was nicht richtig ist, aber menschlich verständlich.

Ende des Zwischenkommentars.

 

 

 

 

 

 

 

 

Predigten und Apelle sind kontraproduktiv

 

Predigten und Appelle von oben zementieren bei denen, die eine andere Meinung vertreten, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Deshalb hört man nun von Bischöfen und Pfarrern, man müsse neue Formen des Dialogs finden und mehr Räume für persönliche Begegnungen schaffen.

„Wenn wir die erreichen wollen, die auf der Kippe stehen, müssen wir in die Milieus reingehen und uns die Hände schmutzig machen. Wir müssen Zumutungen aushalten und argumentativ gut gerüstet sein“, sagt Prälat Karl Jüsten, der das Katholische Büro in Berlin leitet.

 

 

 

Beim evangelischen Kirchentag im Mai in Berlin sollen AfD-Vertreter nicht kategorisch ausgeladen werden wie vor einem Jahr beim Katholikentag in Leipzig. Ob jemand auf einem Podium mitdiskutieren darf, soll davon abhängig gemacht werden, ob sich die Person in der Vergangenheit rassistisch oder menschenverachtend geäußert hat.

Berlins Landesbischof Markus Dröge will sogar öffentlich mit Anette Schultner, der Vorsitzenden der Bundesvereinigung „Christen in der AfD“, diskutieren, ob sich das Christsein mit dem Engagement in dieser Partei verträgt. Allerdings haben sich schon über 1000 Kirchentagsfreunde gegen Schultners Auftritt gewandt. Der Kirchentag solle einer Partei, „die sich nicht klar von nationalsozialistischem Gedankengut und antisemitischer Hetze abgrenzt“, kein Forum bieten, heißt es in der Online-Petition https://weact.campact.de/petitions/einladung-des-evangelischen-kirchentags-an-afd-funktionarin-uberdenken.

 

 

 

 

 

 

 

Abschlusskommentar von „Kopten ohne Grenze

 

 

 

Nun wurde zumindest eingesehen, dass eine Totalblockade der AfD mehr schadet als nützt, denn auch AfD-Mitglieder, AfD-Politiker und AfD-Wähler können – wer hätte das gedacht –  Christen sein. Wer eine solche abgehobene Einstellung hat  wie Herr Jüsten, dass man sich die „Hände schmutzig macht, überhaupt mit AfD-nahen Personen in Kontakt zu treten, hat JESU Auftrag nicht verstanden. In der Kirche wird somit Meinungszensur ausgeübt.

Auch hier wieder die Deutungshoheit über die  Begriffe „Rassismus“ und „Menschenverachtung“, welche den vermeintlich moralisch hochstehenden Menschen, insbesondere denen  der Kirche, immer leichter über die Lippen kommen, obwohl weder Rassismus noch Menschenverachtung vorliegt. Hier sollte die Kirche aufpassen, dass sie selbst nicht ausgrenzt und das praktiziert, was sie anderen vorwirft.

 

 

 

 

 

Wer bei Kirchentagen lediglich im eigenen politikorrekten Eigensaft suhlen will und keine anderen Meinungen zulassen will, grenzt mit seinem Verhalten bereits Menschen aus und betreibt bereits selbst Ausgrenzung und damit  Menschenverachtung.

Also die kath. Kirche hat mit 3000 in der Nazizeit ermordeten Priestern und Namen wie von Galen, Lichtenberg und Kolbe bekannte Vertreter der Widerstandsbewegung hinter sich, auch wenn es damals andere gab innerhalb dieser Kirche, die sich dem Nationalsozialismus verbunden fühlten.

Wer heute als KIrche nicht einmal den „Christen in der AfD“ Gelegenheit geben will, zu Parteitagen, sorry, Kirchentagen einzuladen, der hat JESUS überhaupt nicht verstanden.

Es ist niemanden zuzumuten, sich jede Sekunde, jede Minute und jede Stunde seines Lebens klar von nationalsozialistischem Gedankengut und antisemitischer Hetze zu distanzieren, vor allem dann, wenn es überhaupt nicht notwendig ist.

 

Im AfD-Programm wurden bislang keine nationalsozialistischen Gedankengüter gefunden. Aber der  Kirche sollte schon klar sein: Sie selbst lädt Menschen, die sie Flüchtlinge nennt,  ein, denen nicht nur mit der Muttermilch der Antisemitismus  in die Wiege gelegt wurde, sondern auch  damit aufwuchsen.

 

Wie in die Politik: Deutsche dürfen zu Recht keine Antisemiten sein. Steht dieses  Privileg steht nur Muslimen zu!?

 

 

 

Wir sind der Meinung, dass niemand Judenhasser, dass niemand Christenhasser und niemand Muslimhasser, niemand Buddhistenhasser, niemand Kommunistenhasser, niemand Sozialistenhasser oder Atheistenhasser  sein darf. Davon sind auch Flüchtlinge nicht ausgenommen.

Der DREIEINE GOTT möge SEINEN HEILIGEN GEIST nicht nur auf alle Menschen, sondern insbesondere auf gläubige Menschen ausgießen, damit sie endlich damit aufhören, andere in irgendeiner Weise auszugrenzen im Namen CHRISTI des eingeborenen SOHNES des VATERS in Gemeinschaft mit dem  HEILIGEN GEIST.

 

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