kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal Schönborn: Kreuz soll Welt gerechter machen! 18. Februar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:55

Wenn das Kreuz im Gerichtssaal, Klassenzimmer und in Krankenhäusern nicht für Veränderung steht, ist es bloß ein wirkungsloses Stück Kultur.

 

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): Das Kreuz hat nach den Worten von Kardinal Christoph Schönborn wichtige Funktionen im öffentlichen Raum. „Das Kreuz soll etwas verändern, die Welt gerechter machen. Sonst ist es ein wirkungsloses Stück Kultur“, meldete sich der Wiener Erzbischof in seiner Freitags-Kolumne der Gratiszeitung „Heute“ in der aktuellen Kreuz-Debatte zu Wort. Das Symbol der Christen dürfe nicht als „Schmuckstück in einem Kulturmuseum“ gesehen werden, sondern vielmehr als Erinnerungszeichen.

MEHR: http://www.kath.net/news/58564

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Kardinal Schönborn hat hier wahre Gedanken aufgeschrieben. Er hat sie nicht an Christen gerichtet, sondern an die säkulare Welt. Das Kreuz soll an Gerechtigkeit, an Unparteilichkeit und an sonstige soziale Missstände erinnern, unabhängig von seiner ursprünglichen  religiösen Bedeutung.

Wer das Kreuz an der Wand und das Kopftuch – und das tun leider viele Verwirrte – miteinander vergleicht, hat den Sinn des Kreuzes auch für Nichtchristen nicht und nie verstanden.

 

 

Das Kreuz selbst außerhalb der christlichen Religion  für

Verbot der Todesstrafe,

Verbot der Kreuzigung, wie sie beim IS noch immer betrieben wurde,

Einhaltung der Gerechtigkeit,

Ohnmacht der Gefolterten

Ohnmacht der Verfolgten

Ohnmacht der Diskriminierten

das Mobbingverbot

das Schicksal der Ausgegrenzten

die Erdung der Menschen und deren Erhöhung nach dem Erdenleben.

 

 

 

Der Mann am Kreuz, nämlich JESUS, steht  außerhalb der religiösen Bedeutung für

Mut, alte Gesetze neu zu interpretieren

Mut zur Meinungsfreiheit gegenüber den damaligen Machthabern

Fürsorge, Menschen von physischen und seelischen Verwundungen zu heilen

Verantwortung für andere zu übernehmen

Umkehrung der politischen Verhältnisse (Die letzten werden die Ersten, die Ersten die letzten sein)

Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Güte

 

 

Zusammen sind (JESUS und das Symbol des Kreuzes) selbst in ihre Symbolik für säkulare Kreise unschlagbar, geschweige denn für Christen.

 

Darum sind die Debatten über Kopftuch, welches ein persönliches Bekenntnis zu einem spezifischen Glauben darstellt und Kreuz an der Wand von Gerichtssälen und Schulklassenzimmern überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Selbst viele Christen tragen ein Kreuz an der Kette leider nur noch als Schmuckstück, so dass die religiöse Sinngebung diesem Symbol des lediglich irdisch Schönen nicht mehr gegeben ist.  Es hat mit dem Kreuz CHRISTI nichts mehr zu tun.

Der irdische Glanz von Kreuzen als Schmuckstück ohne jeglichen Sinn degradiert das Kreuz in seiner ganzen Erkenntnisinhaltsfülle selbst in seiner Säkularität zu einem irdischen eitlen Popanz der Trägerin oder des Trägers.

Im Übrigen ist das Kreuz in Europa ein geschichtlich gewachsenes Symbol für das Christentum, welches dieses Europa in seiner Leitkultur geprägt hat und hat daher schon mehr angestammte Rechte als andere religiöse Zeichen des Bekenntnisses, zumal das Bekenntnis zum Islam immer eine Glücksache ist, inwieweit die Trägerin mit den Grundsätzen der freiheitlich demokratischen Grundordnung übereinstimmt.

 

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