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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erzbischof: Jesus war nie politisch korrekt, er war politisch gerecht 7. Februar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:43
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Aus Gründen der politischen Korrektheit würden westliche Medien und westliche Bischöfe die Christenverfolgung im Nahen Osten verschweigen,

sagt der melkitische Erzbischof Jean-Clément Jeanbart.

 

Aleppo (kath.net/jg)VG: Jean-Clément Jeanbart, der Erzbischof der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche von Aleppo, hat in einem Interview den Medien und den Bischöfen des Westens vorgeworfen, die Verfolgung der Christen im Nahen Osten durch Muslime zu verschweigen. Das berichtet Robert Spencer in einem Artikel für das FrontPage Magazine, dem Onlinemagazin des konservativen „David Horowitz Freedom Center“.

 

Die europäischen Medien würden die Meldungen über die Leidenden in Syrien unterdrücken und Vorgänge in dem von Bürgerkrieg betroffenen Land rechtfertigen, ohne die Informationen darüber zu prüfen. Auch die Bischöfe nimmt Erzbischof Jeanbart nicht von seiner Kritik aus. Diese hätten authentische Informationen von den syrischen Christen erhalten, aber diese nicht veröffentlicht, sagte er.

Die Bischöfe fühlten sich zu sehr der politischen Korrektheit und dem Dialog mit dem Islam verpflichtet, kritisierte der Erzbischof. Meldungen über Christenverfolgung durch Muslime seien daher nicht willkommen. Die Aufgabe eines Bischofs sei es, die Wahrheit zu verkünden, fuhr er fort und erinnerte an das Beispiel Christi.

„Jesus war nie politisch korrekt, er war politisch gerecht“.

 

 

 

Die Aufnahme so vieler muslimischer Migranten ohne diese auf Verbindungen zu Terroristen zu überprüfen sei ein Fehler, der die westlichen Staaten teuer zu stehen kommen werde, prophezeite Jeanbart. Wörtlich sagte er:

„Öffnet eure Augen, seht ihr nicht, was vor kurzem in Paris passiert ist“?

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Der Bischof hat berechtigt Kritik an den westlichen Medien und letztlich damit auch an der Kirche des Westens geübt. Diese Worte werden, wie schon viele, die aus Richtung von Bischöfen aus diesem christlichen Kulturkreis ausgesprochen wurden,  ungehört verhallen, weil unsere Medien und unsere Bischöfe sich nicht trauen, die Finger in die Wunde zu legen, nämlich das Unrecht des Islams, welches dieser an Christen und anderen religiösen Minderheiten in seinem Machtbereich (und wir meinen nicht nur den IS)  begeht, anzuprangern.

 

Selbstverständlich ist die Konsequenz, die der mutige Bischof, im letzten Satz des Bezugsartikels ausspricht, eine Tatsache, die kaum zu leugnen ist. Der Islam wird grundsätzlich nicht darauf angesprochen,  komme da ein Terroranschlag nach dem anderen, komme da die islamische Radikaltheologie- und -ideologie zum Ausdruck, die durchaus auch von den 4 Rechtsschulen des Islams kundgetan wird. Diese Politreligion unterliegt hier der freiwilligen Selbstzensur, die am den vorauseilenden Gehorsam vor der PC erinnert.

 

 

 

 

 

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Da war JESUS aus ganz anderem Holz geschnitzt. Die damalige jüdische Welt war auch religiös-politisch geprägt. Alle religiösen Regeln mussten auch befolgt werden und diese Regeln wurden dann zum Teil auch politisch umgesetzt wie z. B. der Ehebruch, auf dem die politisches Strafe der Steinigung stand. JESU Handeln war somit, wenn es um die Änderung der Interpretation oder Abschaffung von AT-Gesetzen ging, durchaus politisch.

 

Und weil er u. a. auch politisch-religiös aktiv war, weil ER  z. B. die Pharisäer und die Schriftgelehrten wie der Hohepriester  Kaiphas, die damals die religiös-politische Macht innehatten, Todesurteile auszusprechen und – wenn die Römer nicht die Besetzung Israels vollzogen hätten,  auch vollstrecken lassen konnten, führte es IHN zum Tod am Kreuz. Somit war es zu Recht  auch hochpolitisch, wenn JESUS die Reinigungsgesetze letztlich ad absurdum führte, das Ehebruchgesetz oder das Sabbatsarbeitsverbot des Alten Testaments durch SEINE Interpretation in SEINEM Sinne veränderte und den Pharisäern ihr eben „phariäserhaftes“ Verhalten, immer die ersten Plätze einnehmen zu wollen,  vorwarf und sie sogar ziemlich grob beleidigte.

 

Der Prozess gegen JESUS war eben auch ein hochpolitisch-religiöser Prozess, nicht nur, weil ER durch die Römer den Kreuzestod zu erleiden hatte.

Das Todesurteil selbst hatte Kaiphas bereits mental und öffentlich vorher ausgesprochen.

 

Diesen Mut JESU haben weder westliche Medien noch Bischöfe der Kirchen. Im Gegenteil, letztere legen am Tempelberg ihre Kettenkreuze nieder aus „Rücksichtnahme“ auf islamische Befindlichkeiten.  Nun, westliche Medien  sind in der Regel Hofmedien der politischen Korrektheit und den Parteien und der Politik des linken Establishments verpflichtet und haben das Christentum bereits nicht mehr auf dem Schirm und werden sich nicht die Feindschaft des Islams zuziehen.

 

Zeitungen, die dies satirisch aufgearbeitet hatten wie Charlie Hebdo in Paris oder die Jyllands Posten mit ihren Mohammed-Karikaturen haben die islamische Reaktion zum Teil mit dem Leben bezahlen müssen. Der Schrecken, den der Islam in die Herzen der  entsprechenden Journalisten trug, gilt noch heute. Kurt Westergaard und Salman Rushdie bekommen es noch heute zu spüren.

Leider haben diesen Mut der Anklage gegen islamische Scharia-Gesetze, unter den Nichtmuslime in islamischen Ländern zu leiden haben,  auch nicht die Bischöfe der „Groß-Kirchen“. Diese führen lieber einen konfliktfreien interreligiösen Dialog zur eigenen Gewissensberuhigung, deren Wirkung jedoch keinerlei Einfluss auf die 4 islamischen Rechtsschulen zeigt.

Sie verpuffen im Niemandsland. Jedenfalls erhalten Christen und andere religiöse Minderheiten keinerlei Erleichterungen durch diese Dialoge. Selbst die Verfolgung von Christen in islamischen Ländern wird nur pro forma thematisiert und mit in der kath. Kirche mit einem Gedenktag am 2. Weihnachtsfeiertag (Hl. Stephanus) bedacht. Wir nehmen die christlichen Werke „open doors“ und „Kirche in Not“ und „CSI Schweiz“ von dieser Kritik aus.

 

Schon Pilatus fragte JESUS: „Was ist Wahrheit?“. JESUS hat uns allen – nicht Pilatus – gezeigt, was Wahrheit ist. Er sagte über sich Göttliches, nämlich:“ Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ So ganz nebenbei vergab er menschlich ausgeführte Sünden, wenn sie an IHN glaubten. Welcher Mensch kann das von sich behaupten? In Verbindung mit seinen Worten, Taten im Rahmen seines Erlösungswerkes können Christen dieses Wort gut einordnen.

 

Wieder einmal hat ein Bischof aus anderem Kulturkreis unseren Bischöfen, aber auch unseren Christen den Spiegel vorgehalten. Es ist leider kaum noch zu zählen, wie oft unsere Bischöfe den Spiegel dieser Bischöfe weggedrückt haben, damit sich die Christen des Westens und deren „Hirten“ sich nicht in diesem Spiegel ansehen müssen.

Ein Armutszeugnis von Medien, der westlichen Politik, die diese Zustände gegen Christen im Nahen Osten als Kollateralschaden abhaken und insbesondere von den westlichen Kirchen, die noch immer dem Islam den roten Teppich des „Miteinanders“ ausrollen. Dieser Teppich wäre nicht einmal das Schlimmste, wenn dieses Ausrollen wenigstens mit unangenehmen islamischen Wahrheiten gepflastert wäre. Das Verschweigen von Islamsünden in Dialogen ist nicht nur feige, sondern auch schädlich und suizidal.

 

Diese Pflaster werden aber erst nicht geklebt und damit sind unsere Bischöfe und Christen keine Verteidiger der Wahrheit und fühlen sich nicht  nicht einmal zur Verteidigung und zum Schutz im Namen der verfolgten Glaubensgeschwister berufen.

 

Wir danken dem bischöflichen Spiegelvorhalter, dem melkitischen Erzbischof Jean-Clément Jeanbart für seine völlig berechtigte Kritik. Allerdings haben nicht die Muslime schuld, wenn sie islamische Regeln des Todes und der Sünde befolgen, die im Islam ja als Großtaten und Heldentaten verstanden werden. Darum ist es falsch, Muslime zu kritisieren. Richtig allerdings ist es, den Islam als die Ursache der religiös-politischen Ausgrenzung, der Dauerherabsetzung und Dauerbeleidigung sachlich zu kritisieren.

 

Möge der DREIEINE GOTT sich vom Leid der verfolgten Christen  berühren lassen und dieses Leid als Gebet auffassen und der Menschheit die unverdiente Gnade des Weltfriedens zuteil werden lassen.

 

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