kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

tschechischer Missionar und Filmemacher im Sudan verurteilt! 1. Februar 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:21

Tschechischer Filmemacher zu 20 Jahren Haft verurteilt

 

 

Khartum (idea): Im Sudan ist ein tschechischer Missionar und Filmemacher zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Khartum sprach Petr Jasek am 29. Januar der staatsfeindlichen Aktivitäten, der Verbreitung falscher Nachrichten und Diffamierung des Staates schuldig, berichtet der christliche Informationsdienst World Watch Monitor unter Berufung auf das tschechische Außenministerium. Jasek hatte versucht, einen Film über die Christenverfolgung im Sudan zu drehen.

 

 

 

http://www.christianpost.com/news/sudan-sentences-christian-missionary-20-years-in-prison-disseminating-reports-of-christian-persecution-173904/

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit drei weiteren Christen – Pastor Kuwa Shemaal, Pastor Hassan Abdelrahim Kodi sowie dem vom Islam zum Christentum übergetretenen Menschenrechtler Abdelmoneim Abdelmoula – war er im Dezember verhaftet worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten sie daraufhin als „Gefangene des Monats Dezember“ benannt und zu ihrer Unterstützung aufgerufen. Anfang Januar wurde Kuwa Shemaal freigelassen. Die anderen beiden Christen wurden zu jeweils zwölf Jahren Haft verurteilt.

 

 

 

Das Urteil gegen die anderen beiden Christen steht noch aus. Ihnen legte das Gericht unter anderem zur Last, Videomaterial über eine Verfolgung von Christen im Sudan produziert zu haben. Die IGFM und idea rufen weiterhin dazu auf, in Briefen an den sudanesischen Staatspräsidenten Umar Hassan Ahmad al-Bashir die Freilassung der Christen zu fordern.

Der Sudan hatte vor 30 Jahren den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert. Damit hat sich das nordostafrikanische Land verpflichtet, unter anderem das Recht auf Religionsfreiheit zu achten.

97% der rund 35 Millionen Einwohner des Sudan sind Muslime.

Der Anteil der Christen liegt bei 1,5%.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Die Religion des Friedens agiert hier wieder recht friedlich.

Männer, die auszogen, Christenverfolgung sichtbar zu machen. Nun sitzen sie für 12 bzw. 20 Jahren in sudanesischen Gefängnissen. Und wieder einmal zeigt sich, dass die Religionsfreiheit in islamischen Staaten leider nur auf dem Papier steht, wenn sie überhaupt gesetzlich verankert ist. Der Fall hier zeigt wieder einmal, wie verquickt Staat und Religion im islamischen Staat Sudan ist.

 

Wer religiöse Themen verfilmen will und dabei den Islam letztlich schlecht aussehen lassen muss aufgrund realer Verhältnisse, ist gleich ein Staatsfeind. Da wird dann ein religiöser Konflikt zu einem politischen Unrecht. Die Begründung, dass die Filmemacher und Missionare Videomaterial über die Verfolgung von Christen im Sudan hergestellt zu haben, reicht aus, um diese Männer jahrelang hinter Gittern verschwinden zu lassen.

Offensichtlich haben sie mit ihrem Videomaterial ins Schwarze getroffen. Ja, wer ertappt wird, kann seine ganze politische Macht ausspielen, um solche Tatsachen nicht öffentlich werden zu lassen, obwohl Jedermann weiß, dass in islamischen Staaten religiöse Minderheiten eh verfolgt, zumindest aber diskriminiert werden. 

 

Wir weisen bei der Gelegenheit auf die Länderprofile von open doors hin, nach der es der Sudan auf Platz 5 der Christenverfolgung gebracht hat.

 

 

Sudan

 

Die Zusammenfassung mag reichen:

Zusammenfassung

 

Position auf dem Weltverfolgungsindex

87 Punkte / Platz 5 (WVI 2016: 84 Punkte / Platz 8)

Triebkräfte der Verfolgung

Die Triebkräfte der Verfolgung im Sudan sind eine Kombination von „Islamischer Unterdrückung“ und „Diktatorischer Paranoia”.

Aktuelle Einflüsse

 

 

 

 

 

Der Sudan wird seit 1993 auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) geführt und befand sich meist unter den ersten zwanzig Ländern. Die systematische Verfolgung von Christen im Sudan erinnert beinahe an eine Politik der ethnischen Säuberung. Unter der autoritären Herrschaft von Omar al-Bashir und seiner Partei gibt es keine Rechtsstaatlichkeit. Presse- und Mediengesetze wurden verschärft, und die Meinungsfreiheit stark beschnitten. Die ethnisch-kulturelle Landschaft ist sehr vielschichtig und kompliziert: Araber stehen gegen Afrikaner, Muslime gegen Christen.

Die Abspaltung des Südsudan 2011 hat diese Probleme nicht gelöst. Dies betrifft besonders die ethnischen Afrikaner, von denen eine beachtliche Zahl Christen sind und noch immer im Land leben. Historisch ist der Islam tief in der sudanesischen Gesellschaft verwurzelt und die Regierung verfolgt streng die Politik einer Religion, einer Sprache und einer Kultur. In verschiedenen Teilen des Landes gibt es andauernde Konflikte.

 

 

 

 

 

Betroffene Kategorien von Christen

 

Im Sudan sind alle vier Kategorien von Christen von Verfolgung betroffen: Sowohl Gemeinschaften von ausländischen Christen und Arbeitsmigranten als auch Christen aus traditionellen Kirchen, Christen muslimischer Herkunft und Christen aus protestantischen Freikirchen leben unter schwerer Verfolgung. Staatliche Sicherheitsbeamte schikanieren und schüchtern sie ein.

 

 

 

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

 

 

  • Insgesamt ist der Druck auf Christen im Sudan im Berichtszeitraum des WVI 2017 merklich angestiegen und erreichte ein extremes Ausmaß.

  • Es herrscht immenser Druck in allen Lebensbereichen; am höchsten ist er jedoch in den Bereichen „kirchliches Leben“ und „Leben in Staat“, während der Druck im „Privatleben“ am niedrigsten ist.

  • Die beiden Triebkräfte Diktatorische Paranoia und Islamische Unterdrückung schaffen ein äußerst feindseliges Umfeld für Christen. Während sich Islamische Unterdrückung hauptsächlich auf die Bereiche des Familienlebens und des gesellschaftlichen Lebens auswirkt, stellt die Diktatorische Paranoia ein großes Problem in den Bereichen Leben im Staat und kirchliches Leben dar.

  • Die Wertung für den Bereich „Gewalt“ ging zwar im Vergleich zum WVI 2016 etwas zurück, liegt jedoch immer noch im extremen Bereich. Es wurden zahlreiche Verhaftungen, Angriffe auf Kirchen und christliche Gebäude und Tötungen von Christen (vor allem in den Nuba-Bergen) verzeichnet.

  • Insgesamt hat sich die Verfolgungssituation von Christen seit der Unabhängigkeit des Südsudan verschlimmert, da die Regierung die Umsetzung ihrer Politik einer Religion, einer Sprache und einer Kultur vorantreibt.

 

 

Auch wir wollen das Schicksal dieser Männer bekannt machen und schließen uns dem Gebetsanliegen für sie an. HERR JESUS CHRISTUS, schenke diesen Männern die Kraft, im Gefängnis durchzuhalten. Schenke ihnen Wärter, die sie wenigstens menschlich behandeln. Der HERR möge ihnen Folter und Gewalterfahrungen ersparen.

 

 

HERR JESUS CHRISTUS, DU bist am Kreuz gestorben und kennst das Leid dieser Männer. DU kennst ihren Glauben. HILF Ihnen, wie DU es für richtig hältst.

Schenke ihnen die Freiheit! Schenke DU  Ihnen DEINE Barmherzigkeit durch DEINEN VOLLKOMMENEN VATER in der Einheit mit dem HEILIGEN GEISTE. Amen!

 

3 Responses to “tschechischer Missionar und Filmemacher im Sudan verurteilt!”

  1. thomas Says:

    Inzwischen gibt es aber Nord und Südsudan .

  2. Andreas Says:

    Fake News?:
    >> Laut einer Gruppe katholicher Würdenträgter, die sich verschiedene Quellen wie die WikiLeaks E-Mails beziehen, behaupten, dass George Soros, Barack Obama und Hillary Clinton im Vatikan einen Putsch orchestrierten, um den konservativen Papst Benedikt zu stürzen und ihn durch den radikalen Linken Papast Franziskus zu ersetzen. <<
    http://1nselpresse.blogspot.co.at/2017/02/wikileaks-clinton-obama-und-soros.html


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