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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Trump setzt auf die Partner Ägypten und Saudi-Arabien 1. Februar 2017

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 20:49

 

 

 

Neben Irak und Jemen sind das Libyen, Somalia, Syrien, der Sudan und Iran.

 

 

 

 

 

Why would two young men in Turkey cut off a little dog’s ears and post the photos and video on social media?

 

 

 

 

 

 

 

 

AFGHANISTAN: Former child bride has her ears hacked off by her husband after he accused her of speaking to other men

 

Die anfängliche Begeisterung für den neuen amerikanischen Präsidenten Trump im Orient hat schlagartig nachgelassen. Während bei seinem Amtsantritt am 20. Januar die Hoffnung in den meisten arabischen Ländern über den Neuen im Weißen Haus überwog, kommt der erste Dämpfer wie eine kalte Dusche über die Staaten, deren Bürger jetzt nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen. Dass er schon im Wahlkampf mit Sanktionen gegen Muslime gedroht hatte, wurde zum großen Teil willentlich überhört.

 

Nach der Enttäuschung durch Obamas Politik im Nahen und Mittleren Osten wurde das Wunschdenken zur Tatsache.

Iran droht nun damit, künftig auch keine Visa für US-Bürger mehr auszustellen, Iraks Parlament in Bagdad erwägt seinerseits einen Einreisestopp für Amerikaner. Allerdings hat sich niemand in der ersten Reaktion überlegt, wie die US-Soldaten, die im Kampf gegen die Terrormiliz Daesch im Irak kämpfen, dann einreisen sollen. Doch Trumps Vorgehen erfordere eine Reaktion, hört man allenthalben in Bagdad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist nicht die Religion, sondern der Terror, sagt Trump als Begründung für das Einreiseverbot für die Bürger aus vorwiegend muslimischen Ländern.

Sein Dekret begründet er mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Doch seine Auswahl wirft Fragen auf: Die Flugzeugentführer von damals stammten aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und dem Libanon. Keines dieser Länder ist vom Einreiseverbot betroffen, obwohl Saudi-Arabien und auch Katar als Terrorfinanziers Nummer eins im Mittleren Osten bekannt sind.

Saudi-Arabien ist maßgeblich als Unterstützer der Terrormiliz Daesch und anderer Dschihadisten-Grupen ausgemacht, in Syrien und im Irak liefert das Land sich einen Stellvertreterkrieg mit Iran.

 

 

 

Und Ägypten?

Die zweitgrößte Gruppe ausländischer Kämpfer bei Daesch sind Ägypter. Bei großen Anschlägen im Ausland sind immer auch Nilbewohner mit von der Partie. Osama bin Ladens Nachfolger bei Al-Kaida, Ayman a-Zawahiri, kommt auch aus Ägypten.

 

Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi wird nicht müde, seinen Kampf gegen den Terror zu betonen.

Auf dem Sinai sterben weitgehend von der westlichen Öffentlichkeit unbeachtet täglich Menschen im Kampf gegen einen Ableger von Daesch. Der gesamte Nordsinai ist schon seit Jahren zur No-Go-Zone erklärt worden. Zuweilen kommt der Terror von dort auch nach Kairo. Doch Donald Trump misst mit zweierlei Maß.

 

 

 

 

 

 

Mit der Auswahl der Länder offenbart der neue US-Präsident seine künftige Nahost-Politik. Alles, was Amerika und ihm nützt, gilt auch hier. Saudi-Arabien war stets ein verlässlicher Partner der USA. Die Amerikaner unterhalten dort seit dem zweiten Golfkrieg 1991 einen wichtigen Stützpunkt, bilden das Militär aus und verkaufen jede Menge Waffen und militärisches Gerät. Die US-Firma Lockheed hat dort einen ihrer wichtigsten Standorte.

 

 

 

 

Was für Russlands Präsident Wladimir Putin derzeit Syrien bedeutet, ist für die Amerikaner der Wüstenstaat am Golf:

der Stützpfeiler ihrer Einflussspähre. In Saudi-Arabien haben sie in den zurückliegenden Jahren Milliardengeschäfte getätigt und eine gesicherte Ölversorgung organisiert.

Umgekehrt würde die Börse in New York in die Knie gehen, würden die Saudis ihr Geld aus den USA abziehen, besagen Analysten. Auch von Donald Trump weiß man, dass er gerne Geschäfte mit Riad macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Interessenlage in Ägypten dagegen ist eine andere. Hier geht es vornehmlich um Israel. Als Kairo Ende Dezember einen Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat einbrachte, um gegen den erweiterten Siedlungsbau der Israelis auf palästinensischem Territorium zu protestieren, rief der designierte US-Präsident Trump bei Staatspräsident al-Sisi an und bat ihn, das Ansinnen fallenzulassen.

Ägypten zog prompt den Antrag zurück, Neuseeland und Senegal brachten ihn tags darauf ein.

 

Mit der Enthaltung der noch amtierenden Obama-Administration war es das erste Mal, dass Israel von der Weltgemeinschaft aufgefordert wurde, den Siedlungsbau zu stoppen.

Eine der ersten Entscheidungen von Trump war die Gewährung von 1,3 Milliarden Militärhilfe an die Ägypter für ein weiteres Jahr. Der Einfluss des Trump-Schwiegersohns Jared Kushner, einem orthodoxen Juden, ist bereits spürbar.

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Der-neue-US-Praesident-setzt-auf-die-Partner-Aegypten-und-Saudi-Arabien-_arid,1541043.html

 

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