kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erinnerung an verfolgte Christen bei Empfang in Marsberg 1. Februar 2017

Filed under: Koptische Kirche im Ausland — Knecht Christi @ 15:16

bischof-damianDas Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche dankt beim ökumenischen Neujahrsempfang in Marsberg für die Hilfe. Es gibt auch mahnende Worte.

Sein persönliches Kreuz übergibt Bischof Damian, Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschlang aus dem Kloster Brendhausen, auf dem ökumenischen Neujahrsempfang an Bürgermeister Kllaus Hülsenbeck.

Links: Superintendent Pfarrer Alfred Hammer. Rechts: Propst Meinolf Kemper.

Sein koptisches Kreuz hält Bischof Damian, Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland aus dem Kloster Brenkhausen bei Höxter während seines Besuches in Marsberg fest in Händen. Während des Gottesdienstes zum Ökumenischen Neujahrsempfang am Sonntag in der Propsteikirche, ebenso beim Empfang in der Alten Propstei. „Ich schenke Ihnen mein persönliches Kreuz als Segen, als Schutz und als Zeichen der Verbundenheit“, sagte der Generalbischof und gab es Bürgermeister Klaus Hülsenbeck.

 

 

 

 

 

 

 

Bischof Damian hat selbst Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung kennengelernt

 

„Sie bilden hier in Marsberg eine rettende Insel für Hoffnungslose und bieten den Flüchtlingen vielfache Hilfe an“, dankte er für das Engagement um die Flüchtlinge. Bischof Damian hat selbst Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung kennengelernt. Wegen seines Glaubens. „Auch heute noch werden 200 Millionen Christen auf der Welt mit dem Tod bedrängt“, so Propst Meinolf Kemper. Es sei kaum zu ertragen, wie wenig das wahrgenommen werde: „Deshalb wollen wir bei unserem Neujahrsempfang besonders an sie denken.“

Er sei sehr dankbar, dass er nach Marsberg eingeladen worden sei, sagte der Bischof. Seine koptisch-orthodoxe Gemeinde sei durch die Chefarztfamilie des verstorbenen Dr. Ishag mit der Stadt verbunden. Die koptisch-orthodoxe Kirche ist die ursprüngliche Kirche Ägyptens, die bereits im ersten christlichen Jahrhundert von dem Evangelisten und Apostel Markus gegründet wurde. „Sie ist nie Staatskirche gewesen, sondern musste sich von Anbeginn in einer Umwelt behaupten, die dem Christentum feindlich gegenüberstand“, so der Bischof.

 

 

 

 

 

 

 

Rund 10,000 Kopten leben derzeit in Deutschland

 

Die Verfolgung der Christen sei hochaktuell. Bei einem Empfang beim Bundespräsidenten, damals Horst Köhler, habe er ihm gedankt, dass er hier mit seinen Glaubensbrüdern und -schwestern in Frieden leben dürfe. „Das Leben in Deutschland ist eine Gnade. Es ist nicht selbstverständlich Würde zu erfahren und Menschenrechte zu genießen.“ Und weiter: „Denken Sie aber auch an Menschen, die anders denken. Kein Mensch wurde als Terrorist geboren“.

 

In Ägypten seien Christen Bürger zweiter Klasse. Heute leben 6000 Kopten in Deutschland. Seit 1993 gibt es eine koptische Gemeinde in Höxter-Brenkhausen, die das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster renovieren. Die Ruine ist Ausflugsziel und Tagungsort auch für Jugendliche. Dazu hat die Gemeinde eine ehemalige Kaserne gekauft und für Flüchtlinge umgebaut. 2014 zogen die ersten ein. Zwischen 400 und 600 Menschen könnten untergebracht werden. In den 29 Gebäuden leben Frauen mit Kindern, Familien und alleinstehende Männer. Die meisten seien behindert und hätten Verletzungen wie Querschnittslähmungen, so der Bischof. Sie werden durch die Malteser betreut in Kooperation mit den katholischen, evangelischen und koptischen Gemeinden.

https://www.waz.de/staedte/altkreis-brilon/erinnerung-an-verfolgte-christen-bei-empfang-in-marsberg-id209449153.html

 

2 Responses to “Erinnerung an verfolgte Christen bei Empfang in Marsberg”

  1. thomas Says:

    Die Aussendung der zwölf Apostel
    1 Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister, sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.
    2 Die Namen der zwölf Apostel1 aber sind diese: Der erste Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes;
    3 Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Lebbäus, mit dem Beinamen Thaddäus;
    4 Simon der Kananiter2, und Judas Ischariot, der ihn auch verriet.
    5 Diese zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Begebt euch nicht auf die Straße der Heiden3 und betretet keine Stadt der Samariter;
    6 geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
    7 Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!
    8 Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!
    9 Nehmt weder Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel,
    10 keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Hemden, weder Schuhe noch Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.
    11 Wo ihr aber in eine Stadt oder in ein Dorf hineingeht, da erkundigt euch, wer es darin wert ist, und bleibt dort, bis ihr weiterzieht.
    12 Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüßt es [mit dem Friedensgruß]4.
    13 Und wenn das Haus es wert ist, so komme euer Friede über dasselbe. Ist es aber dessen nicht wert, so soll euer Friede wieder zu euch zurückkehren.
    14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen noch auf eure Worte hören wird, so geht fort aus diesem Haus oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!
    15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sodom und Gomorra erträglicher gehen am Tag des Gerichts als dieser Stadt.
    16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!
    Die kommenden Verfolgungen
    17 Hütet euch aber vor den Menschen! Denn sie werden euch den Gerichten ausliefern, und in ihren Synagogen werden sie euch geißeln;
    18 auch vor Fürsten und Könige wird man euch führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.
    19 Wenn sie euch aber ausliefern, so sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
    20 Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist’s, der durch euch redet.
    21 Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und ein Vater sein Kind; und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen.
    22 Und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
    23 Wenn sie euch aber in der einen Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, bis der Sohn des Menschen kommt.
    24 Der Jünger ist nicht über dem Meister, noch der Knecht über seinem Herrn;
    25 es ist für den Jünger genug, daß er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausherrn Beelzebul5 genannt, wieviel mehr seine Hausgenossen!
    Vom Bekennen
    26 So fürchtet euch nun nicht vor ihnen! Denn es ist nichts verdeckt, das nicht aufgedeckt werden wird, und nichts verborgen, das man nicht erfahren wird.
    27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht, und was ihr ins Ohr hört, das verkündigt auf den Dächern!6
    28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!
    29 Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
    30 Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.
    31 Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.
    32 Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel;
    33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel.
    Kämpfe und Opfer der Nachfolge
    34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
    35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36 und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
    37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
    38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt7 und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.
    39 Wer sein Leben8 findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!
    Vom gerechten Lohn
    40 Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
    41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist,9 der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen;
    42 und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch, der wird seinen Lohn nicht verlieren!


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