kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamfeindlichkeit war noch nie so stark wie heute! 26. Januar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:40
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Auf einer Podiumsdiskussion in Hamburg kritisieren Islamverbände die Zunahme der Islamfeindlichkeit in Deutschland. Als ein jüdischer Zuhörer eine Frage stellen will, kommt es zum Eklat.

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Wer den Artikel gelesen hat, sollte so langsam immer mehr erspüren, warum die Islamfeindlichkeit immer größer wird. Der Islam und seine Traditionen werden immer umfassender. Niemand weiß genau, was in den islamischen Parallelgesellschaften so geschieht.

 

Niemand weiß, was in Moscheen gepredigt wird. Was wir zu hören bekommen, sind Schuldzuweisungen an andere, das Stellen von Forderungen im Sinne eines islamischen Staates, welcher mit diesem Artikel nun zitierfähig offen ausgesprochen wird und die immer über allem schwebende Inanspruchnahme der  Opferrolle der Islamvertretungen und der Muslime. Jedoch nicht ein Wort von Selbstreflexion, eine Wort von Hinterfragung der islamischen Religionsinhalte oder Selbstkritik. Im Gegenteil:

Bestrafung für Islamkritik wäre ein Wunschtraum dieser Islamvertreter.

 

 

Wenn die Religionsfreiheit Muslime über die Schaffung eines islamischen Staates hier in Deutschland laut nachdenken lässt, so gehört es auch zur Religionsfreiheit, diesen Staat von ganzem Herzen aus voller Seele und allen Kräften abzulehnen, und zwar mit allen erlaubten Mitteln. Und mit dem Erstarken der rechten Parteien wird eine Opposition nunmehr immer hoffähiger, die den Islam in seine Schranken weist. Das war mehr als überfällig. Kirchen und der Linksstaat ist offenbar nicht mehr dazu fähig. Leider machen sich Kirchen hier zu Handlangern ihrer eigenen Unterdrücker.

 

 

 

Kein Wort dieser Islamvertreter über die Religionsfreiheit in Islamland, wohlweislich nicht. Sie wollen die deutsche Regelung der Religionsfreiheit offensiv und aggressiv für ihre islamischen Unterdrückungszwecke gnadenlos ausnutzen. Das muss verhindert werden, wie wir mit auch nur einem oberflächlichen Blick in die Machtfülle der islamischen Staaten feststellen können.

 

 

 

Ob Arabien oder Iran. Der Islam kennt keine Trennung von Religion und Staat. Und genau das ist das für alle Menschen Besorgniserregende. Darüber hinaus hat der Islam ein mächtiges Gewaltproblem.

Nicht nur die Kopten in Ägypten wissen ein Klagelied davon zu singen.

Jede nichtmuslimische Gemeinde unter islamischer Herrschaft kennt die Schikanen der islamischen Machthaber.  Jedes islamische Gesetz und jede islamische Tradition, die Menschenrechte unterdrückt, ist hier in Europa abzulehnen.

 

 

Wie hier schon oft gefordert wurde, ist eine Begriffsbestimmung über Begrifflichkeiten zu erstellen, quasi ein Wörterbuch der Begrifflichkeiten, die bei identischem Wortlaut völlig verschieden interpretiert wird.

 

 

Frieden. Islam:

Frieden nur unter der Herrschaft des Islams. Haus des Friedens (Islamstaaten) Haus des Krieges (Staaten der Ungläubigen). Christliche-Allgemeine Menschenrechte Interpretation: Frieden für alle, egal welcher Religion sie angehören.

 

Gleichberechtigung. Islam:

Sieht Gleichberechtigung der Frau im häuslichen Bereich, aber nicht im rechtlichen Bereich. Gleichberechtigung unter Religionen ist im Islam völlig auf den Kopf gestellt. Christentum-Allgemeine Menschenrechte: Jeder ist gleich. Die Würde eines jeden Menschen (unabhängig von Religionszugehörigkeit) ist unantastbar.

 

 

 

 

Barmherzigkeit Gottes. Islam:

Barmherzigkeit Allahs bezieht sich ausschließlich nur auf Muslime und Christen, die die Dreieinigkeit ablehnen. Christen: Barmherzigkeit Gottes ist universell.

 

Freiheit: Islam:

Freiheit gegenüber Gott gibt es nicht. Es gibt nur die Freiheit den Islam anzunehmen, nicht aber die Freiheit, den Islam zu verlassen. Darauf steht die Todesstrafe und/oder die Verachtung der Familie. Islam heißt Unterwerfung (unter den Willen Allahs) Christentum: Freiheit der Kinder Gottes, Strengreligöse Regeln hebt Jesus teilweise auf (Reinheitsregeln, Sabbatarbeitsregeln, Ehebruchsteinigung) Die DREIEINIGKEIT will freiwillig in Liebe angebetet und verherrlicht werden, nicht aus Angst vor der Hölle.

 

So ließe sich die Liste beliebig fortsetzen. So beschuldigen sie am Elend der Kriege nur den Westen, nie die islamischen Diktatoren, die Machthaber. Selbstverständlich ist der Westen mitschuldig, aber eben nur mit Unterstützung islamischer Länder. Wo waren islamische Länder, als Hussein Kuweit angegriffen hatte? Wo sind islamische Länder, die Arabien im Jemen Einhalt gebieten? Im Gegenteil: Islamische Länder haben offen den IS unterstützt.

 

 

 

Selbst bei dieser Veranstaltung war der Judenhass nicht zu übersehen.

Wie soll Hass auf Erden, wie soll Hass, durch Religionen wie dem Islam hervorgerufen und als Mittel zur Eroberungsstrategie von Allah gefordert,  Frieden bringen? Und der Islam und seine Schriften sind voll von Hass, Unterdrückungsfantasien und der Unterteilung der Menschheit in Muslime und Nichtmuslime.

 

 

Der allgemeine Vorwurf, alle, die nicht Islamwissenschafter sind, haben den Islam nicht verstanden, ist völlig abwegig. Es mag sein, dass im Islam durchaus spirituelle Ansätze zu finden sind. Sie sind aber nur dann relevant, wenn diese Ansätze unpolitisch bleiben. Das aber ist gegen den Plan des Gründers, der außer Religionsgründer auch Politiker und Kriegsherr war. Jeder Mensch kann in jedem islamischen Land festmachen, wie islamische Gesetzmäßigkeiten mit Christen, mit Jesiden, Juden und anderen Religionsgemeinschaften umgehen. Das Dhimmisystem im Islam gleicht einer Haustierhaltung. Das Dschyzia-System gleicht Mafiamethoden.

 

 

 

Auch ohne den Koran gelesen zu haben, kommen alle Menschen, die sich kritisch mit den Gepflogenheiten in islamischen Ländern auch nur peripher im Hinblick auf Gleichbehandlung von Nichtmuslimen auseinandersetzen genau zu dem Ergebnis, welches der Koran vorgibt.

Die überheblichen und arroganten Elitetheologien des Islams sind die Ursache für einen Großteil des Unfriedens auf Erden, nicht nur die USA und andere Länder.

 

 

Und das Internet bietet Zugang nicht nur zu Instruktionen, wie Bomben für islamische Terroristen gebaut werden, sondern auch viele Texte, die sich kritisch mit dem Islam, zu Recht kritisch sachlich mit dem Islam und seinen Auswirkungen auf die Menschen beschäftigen. Und die Menschen sehen und spüren, wie aggressiv Muslime in den Aufnahmegesellschaften ihre Forderungen haarklein durchzusetzen versuchen, zunächst noch politisch. Sind die Mehrheiten jedoch vorhanden, wird auch vor Gewalt nicht mehr zurückgeschreckt wie wir im Iran gesehen haben, als der Schah vertrieben wurde.

 

 

Wir versuchen auch hier nicht die Schuld des Westens kleinzureden.  Weltkriege, Kriege zur Ressourceneroberung haben selbstverständlich auch im nichtislmamischen Bereich stattgefunden und finden noch immer statt. Aber die Mitschuld des Islams am Unfrieden dieser Welt ist seit seinem Bestehen Fakt.  Wir erinnern an dieser Stelle einmal an die Kriege, die der Islam seit Mohammed geführt hat. Dabei sind die Greueltaten des IS noch nicht einmal Bestandteil.

Und die mehr als unselige Rolle des Islams der historischen Sklaverei ist ebenfalls in westlichen Geschichtsbüchern vergessen.

https://de.europenews.dk/Chronologie-des-Islams-Aufzaehlung-islamischer-Kriegszuege-624-nChr-bis-2001-Islamische-Expansion-durch-das-Schwert-79177.html

Chronologie des Islams – Aufzählung islamischer Kriegszüge: 624 nChr. bis 2001 – Islamische Expansion durch das Schwert

30 Mai 2013

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The Blog of Snaker Mai 2013

 

 

Es begann 624 mit der Schlacht von Badr und dauert immer noch an:

Die Geschichte des Jihads, der Verbreitung des Islams mit dem Schwert

Dar al-Islam

Frieden im Islam = Herrschaft über alle Nichtmuslime!

Der islamische Begriff Dar as-Salam („Haus des Friedens“) bezeichnet alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft.

Gebiete, die nicht vom Islam kontrolliert werden, gelten als Dar al-Harb („Haus des Krieges“).

Die Bewohner des Dar as-Salam („Haus des Friedens“) sind entweder Muslime oder aber so genannte Dhimmis, Schutzbefohlene minderen Rechts.

 

 

Nicht-Muslime aus dem Dar al-Harb („Haus des Krieges“) müssen einen zeitweiligen Schutzvertrag (Aman) abschließen, wenn sie den Dar as-Salam („Haus des Friedens“) betreten wollen, da sie als so genannte Harbis sonst keinerlei Rechte hätten, nicht einmal das Recht auf Leben.

Ebenso dürfen Nichtmuslime im Dar as-Salam („Haus des Friedens“) dazu gezwungen werden, den Islam „anzunehmen“.

 

 

 

An der Zeittafel im folgenden Bericht kann man erkennen, dass die Kreuzzüge keinesfalls, wie viele Historiker behaupten, aus heiterem Himmel, oder als Aggression gegen die damaligen Muslime zu verstehen waren.

Es war eine Reaktion auf die ständigen Belagerungen und Eroberungen des Mittelmeerraumes durch die Muslime, die sehr viel später erst kurz vor Wien dauerhaft zurückgedrängt werden konnten.

Dauerhaft? Die Zeittafel endet mit dem Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001, aber bis heute dauert der Jihad gegen die ‚Ungläubigen‘ weiter an.

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Die Kreuzzüge werden oft als ein militärischer Angriffsschlag dargestellt.

Waren sie das?

Was sind die am weitest verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?

 

 

Wie haben die Muslime damals und heute die Kreuzzüge wahrgenommen?

In welchem Umfang bedienen sich heute extremistische Kreise der weit verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?

Wahrheit über Kreuzzüge: Robert Spencer über historische IrrtümerIbn Warraq „Über den Islam und die Kreuzzüge“

Übersicht über die Feldzüge Mohammeds Tränen des Dschihad – 270 Millionen Menschen durch Dschihad getötet

Hintergrund: Islam – Fragen & Antworten?

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The Blog of Snaker: Meine Intention dieser Zusammenfassung der nicht gerade friedlichen Ausbreitung des Islam ist nicht,die Geschichte anderer Religionen und Religionszugehörigen rein zu waschen, sondern lediglich mitdem Vorurteil aufzuräumen, der Islam habe sich nach Europa, Afrika und Asien friedlich ausgebreitet,was definitiv nicht der Fall gewesen ist.

Manch ein Muslim behauptet doch allen ernstes, der Islamhabe sich stets ‚verteidigt’, ja gar nach Europa ‚hineinverteidigt’. Phasen der Toleranz und desfriedlichen Zusammenlebens mit anderen Religionsformen hat es selbstveständlich auch in der Geschichte der Ummah gegeben, dennoch stand weitesgehend der eigene Vorteil und die Errichtungeines weltumspannenden Kalifaats im Vordergrund

 

 

 

Aufzählung islamischer Kriegszüge:

624 nChr. bis 2001

Chronologie des Islams – Islamische Expansion durch das Schwert

 

 

Die Zeittafel – Fakten:

624 Sieg von Badr und Vertreibung des jüdischen Stammes der Banu Qainuqa

625 Niederlage von Uhud und Vertreibung der Juden der Banu Nadir

627 die sogenannte ‚Grabenschlacht’; Massaker an den jüdischen Banu Quraiza

629 Muslime attackieren die byzantinische Garnison Muta Mohammed marschiert im Jahre 630 mit 10 000 Soldaten in Mekka ein, nachdem er Jahre zuvor es schon versucht hatte(628) und einen Friedensvertrag mit den Nichtmuslimen der Kureish abgeschlossen hatte, und richtet ein Blutbad im Namen des Islam an.

630 Kriegszüge und Belagerung der Stadt TaŽif (polytheistische Widerständler) und Tabuk. „Jahr der Abordnungen“ (April 630 – April 631), in dem Mohammed alle ihm bekannten Völker per Brief aufruft, den Islam anzunehmen.

– der Sultan Alp Arslan griff 513(armenische Zeitrechnung) die Stadt Ani an, ermordete alle nichtmuslimischen Einwohner bis auf die Frauen und Kinder, die in die Sklaverei geschickt wurden



 

 

 

(467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge)



632 Tod Mohammeds.

Der Islam ist zum Zeitpunkt des Todes Mohammeds durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden.

Nach dem Tode Mohammeds wurde der „Djihad“ (“Heiliger Krieg”) fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter Kriege.

633 muslimische Araber unter der Führung von Khalid ibn al-Walid attackieren und erobern die Festung Al-Hirah.

– Überfall auf Gaza bzw. Caesarea im Jahre 634: ca.4000 christliche, jüdische und samaritanische Bauern sollen durch das Schwert des Islam umgekommen sein

– November 633 Schlacht von Zumail, das islamische Heer unter der Führung von Khalid ibn al-Walid schlachtet die komplette Armee der arabischen Christen ab

635 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens.

636 Schlacht am Jarmuk (heutiges Jordanien). Das christliche byzantinische Heer wird von den Muslimen geschlagen. Ende der christliche Herrschaft in Syrien und Palästina.

636 verlieren die Perser bei Quadisiya am Westufer des Euphrat gegen die islamischen Invasoren

637 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.

637 muslimische Truppen erobern und zerstören die Stadt Ktesiphon, die eigentlich heute nicht mehr existiert. Ktesiphon liegt ca. 35 km südöstlich von Baghdad und war vor dem brutalen Einfallen des Islam der Sitz der christlichen Kirche Persiens.

 

 

 

– Ausrottung nichtmuslimischer Gemeinden in Ägypten im Jahre 639: al-Bahnsa( Ausrottung aller Bewohner), Faiyum und Abwait ebenfalls, in Nikiu wurde ebenfalls die gesamte Bevölkerung im Namen des Islam ermordet

639/640 muslimische Truppen erreichen die byzanthinische Festung Farma, belagern und nehmen es unter der Führung von Useifa.ibn-Wala im Februar 640 ein

– im Januar 641 überfällt ein arabisches Korps die Grenzfestung Pelusium und nimmt es ein

– nach wochenlanger Belagerung durch aus Arabien eingefallene Muslime, ergibt sich am 9.April(Montag vor Ostern) im Jahre 641 das Militärlager Babylon mit allen Vorräten und Truppen

– am 17.September 641 räumen die Byzantiner Alexandria, die Pyramidenschätze, die Toten werden geplündert; unter der zerstörten christlichen Philosophenschule zu Alexandria entdecken Muslime die kostbaren Elfenbeinbehälter mit griechischen und lateinischen Büchern.

 

 

 

 

642 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Eroberung der Stadt Dvin im Jahre 642: Die Bevölkerung wurde mit dem Schwert ausgelöscht

– Sieg über die Perser bei Nehawend in Medien 642

– September 642 eine islamische Invasionswelle erreicht auch das heutige Libyen, die byzanthinische Stadt Pentapolis wird erobert, die Bevölkerung entweder gezwungen, zum Islam zu konvertieren oder die spezielle Dhimmisteuer(Jizya) zu entrichten

Muslime zerstören 643 die Stadt Tripolis

645 Muslimische Armeen erobern das christliche Barka in Nordafrika (Lybien).

649 Istachr die Residenz der Sassaniden wird von den Muslimen attackiert und im Jahr 649 schließlich erobert und zerstört.

 

 

 

 

650 muslimische Truppen fallen in Euchaita(heutiges Armenien) ein, Mu’wayia lässt die Einwohner überwiegend abschlachten

653 nach einem Widerstand der Zoroastrier im religiösen Zentrum Estakhr, werden ca. 40 000 Menschen von den muslimischen Truppen abgeschlachtet oder erhängt

670 muslimische Truppen überfallen die Halbinsel Kyzikos

Das stark befestigte Karthago fällt aber erst 698 endgültig und wird von den Arabern zerstört. Die Ruinen Karthagos dienen jahrhundertelang als Steinbruch für die Bauten in Tunis, Kairouan, Sousse und in anderen arabischen Städten.

 

 

 

673 Eroberung von Rhodos durch ein muslimisches Heer.

674 Ein muslimischer Kriegszug gegen Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.

Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 703

704/705 Muhammad, der Sohn Marwans versammelt die Anführer der armenischen Bevölkerung in der Kirche St.Gregor in Nachitschewan und in der Kirche von Chram am Araxes(Aras) und steckt sie dann mitsamt der Christen in Brand

708 Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.

 

 

 

 

710 Mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: z. Bsp.: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

 

711 Muslimische Armeen überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Die Westgoten unter ihrem letzten König Roderich unterliegen in der Nähe des Flusses Guadalete den Angriffen der muslimischen Armeen: Ende des christlichen westgotischen Reiches.

 

 

 

 

Im Jahre 711 fallen 7000 muslimische Soldaten unter der Führung von Tarik ben Ziyad auf der iberischen Halbinsel ein

 

Einfall der Muslime unter der Führung des jungen Scheiches Muhammad Kassim 711 in Kabul

712 Musa erobert mit einer Streitmacht von ca. 18 000 Soldaten die Städte Sevilla und Mérida

712 muslimische Truppen erobern und plündern auch die Stadt Salamanca, die für längere Zeit unbewohnt bleibt

712 Die muslimische Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen.

713 Muslimische Armeen erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und fallen in das Gebiet des heutigen Südfrankreichs ein.

Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod und rund 380 Jahre vor dem Beginn der christlichen Kreuzzüge stehen damit muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im Reich der christlichen Franken (heute: Frankreich).

 

 

 

 

717 Ein erneuter muslimischer Kriegszug gegen Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.

720 Muslimische Armeen erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse.

723 Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich): Sieg des fränkischen Heeres über ein muslimisches Heer. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, behalten aber für Jahrhunderte weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.

 

 

 

725 Plünderung von Autun im Jahre

728 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 728

729 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 729

730 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 730

731 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 731

733 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 733

734 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 734

735 Muslime fallen 735 in Ales ein

 

 

 

 

 

737 im Jahre 737 wird die französische Stadt Avignon durch muslimische Truppen erobert; Plünderung des gesamten Rhone-Tal bis Lyon

751 arabisch-muslimische Truppen mit ca. 200 000 Mann attackieren am Ufer des Talas-Flusses Truppen der chinesischen Tang-Dynastie

781 bei der Plünderung von Ephesus werden ca. 7000 Griechen in die Gefangenschaft verschleppt

793 die Vororte von Narbonne wurden im Namen des Islam 793 in Brand gesetzt

795 islamische Truppen fallen in der spanischen Stadt Astorga ein. das muslimische Heer verschonte nur einen Teil der Bevölkerung Palermos, nur 3000 von 70 000 Einwohnern überlebte diesen Angriff

813 Muslime plündern im Jahre 813 die südfranzösische Stadt Nizza

 

 

 

 

818 Emir Hakam I schlägt einen Aufstand der Vorstädter blutig nieder, ca. 300 Adlige werden gekreuzigt, 20 000 Menschen vertrieben

828 Die Bewohner der Insel Ägina im Golf von Korinth wurde im Namen des Islam überfallen und alle Bewohner wurden entweder versklavt oder ermordet

829 arabisch-muslimische Truppen zerstören Centumcellae (heutiges Italien)

831 Muslime erobern die sizilianische Stadt Palermo

832 Muslime plündern die Stadt Marseille in Südfrankreich

835 Muslime von Harran erklären den Christen den Krieg und zerstören am Ostersonntag die Kirchen Mar Georgius in Qubba und Mar Achudhemmeh

 

 

 

 

Plünderung der Stadt Amorium im Jahre 838: Der Kalif al-Mu’tasim liess 4000 Einwohner ermorden,weitere 6000 wurden nach einer Gefangenenrevolte hingerichtet

838 Abd ar-Rahman b. al-Hakam, Herrscher über Andalusien, schickt ein muslimisches Heer nach Alava und die dortigen Festungen. Hisn al-Gharat wird belagert, erobert, geplündert und die Einwohner ermordet. Die Frauen und Kinder werden im Namen des Islam versklavt

843 Messina auf Sizilien wird von den Muslimen militärisch erobert.

843 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert.

844 Belagerung und anschließende Eroberung der sizilianischen Stadt Modica durch muslimische Truppen

 

 

 

846 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert.

848 erneute Plünderung der Hafenstadt Marseille im Jahre 848 am 5.August 848 schliessen die Einwohner von Ragusa Frieden mit den Muslimen und überlassen den Muslimen die Stadt, die daraufhin zuerst geplündert und anschliessend zerstört wird

849 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert. am 25.Juli 849 wurde Castro Giovanni durch muslimische Truppen überfallen, geplündert und etliche Einwohner hingerichtet

853 Papst Leo IV. ruft zur Verteidigung Roms gegen die Sarazenen auf:”Wer in diesem Kampf fällt, dem wird das Himmelreich nicht versagt bleiben.” Der spätere Kreuzzugsablass wird hier vorgedacht.

 

 

 

 

855 nach einer Revolte unterdrückter Christen, werden alle Christen der Stadt Hims(heutiges Syrien) entweder deportiert oder exekutiert, deren Kirchen zerstört

856 arabische Invasoren attackieren und zerstören im heutigen Italien die Kathedrale von Canosa in Puglia

– zwischen den Jahren 851 und 859 werden wegen islamkritischer Äusserungen in Córdoba 45 Todesurteile gegen Nichtmuslime ausgesprochen, unter ihnen der Priester Eulogius, der im Jahre 859 im Namen des Islam enthauptet wird

859 erneute Plünderung Nizzas Einfallen und Eroberung der italienischen Stadt Enna im Jahre 859, die in Qas’r Ianni umbenannt wurde

 

 

 

 

860/861 zog Muhammad Ab dar-Rahman gegen Pamplona, unterwarf es, plünderte es und tötete viele Menschen

861 arabisch-muslimische Truppen belagern im März die Stadt Ascoli, zerstören alle Kirchen, massakrieren die Kinder und verschleppen die Erwachsenen als Sklaven

866 Plünderung aller Kloster im Wadi Natrun

870 Muslime überfallen die Insel Malta im Jahre 870 und bleiben bis 1090

879 muslimische Sarazenen überfallen im Jahr 879 den Ort Numistro in der Provinz Potenza, zerstören den Ort vollständig; alle Einwohner flohen in die umliegenden Weiler, welche dann den Ort Muro Lucano errichteten

 

 

 

 

880 erneute Plünderung Nizzas

884 Rametta wurde 884 geplündert, viele Einwohner wurden als Sklaven verschleppt

– im Jahre 884 ging das große benediktinische Urkloster Monte Cassino bei Rom in Flammen auf

– Massaker in Italien: 878 fiel die Stadt Syrakus nach neunmonatiger Belagerung und tausende Menschen wurden im Namen des Islam umgebracht

900 Eroberung der Stadt Catania durch muslimische Truppen im Jahre 900 Massaker an tausenden von Christen und Konvertiten in Sevilla und Umgebung(891)

902 in Taormina wurde die Bevölkerung niedergemetzelt. Plünderung von Damaskus

903 nach der Plünderung von Thessaloniki werden ca. 20 000 Christen unter den arabisch-muslimischen Stammeshäuptern verteilt und in die Sklaverei verkauft.

918 Das auf dem italienischen Festland liegende Reggio in Kalabrien wird von den Muslimen militärisch erobert.

 

 

 

 

920 Plünderung Pamplonas durch Muslime

931 muslimische Truppen dringen in die Stadt Amorium ein und zünden die Bauten der Nichtmuslime an. Zudem rauben sie Wertgegenstände und Lebensmittel Plünderung der Stadt Ankuriya (Ankara)

936 im Jahre 936 plündern Muslime die ligurische Stadt Genua

937 Muslime wüten am Palmsonntag des Jahres 937 in Jerusalem, plündern und zerstören die Kirche auf dem Kalvarienberg sowie die dies wird u.a. als Grund für den Beginn des Auferstehungskirche 1.Kreuzzuges betrachtet

 

 

 

 

 

939 Plünderungszug der Muslime bis nach Genf

966 Muslime erklären nach der Rückeroberung einiger Teile Syriens durch Byzantiner Christen den Jihad und setzen das Dach der Auferstehungskirche in Jerusalem in Brand

979 Muslime setzen die Auferstehungskirche in Jerusalem in Brand, beim Einsturz der Kuppel kommt der Patriarch ums Leben

981 Überfall auf die Stadt Zamora(im heutigen Spanien) im Jahre 981: Verwüstung und Deportation von ca. 4000 Gefangenen

985 Überfall auf Barcelona 985: Einwohner wurden entweder ermordet, gefangen genommen oder verschleppt

987 Coimbra blieb nach der Eroberung 987 mehrere Jahre unbewohnt

997 wurde Santiago de Compostela geplündert(u.a. die christlichen Heiligtümer) und dem Erdboden gleichgemacht

 

 

 

 

 

1001 in Bagdad, einer ehemals von Christen bewohnten Stadt, wurden 1001 Unruhen gegen Christen angezettelt, Kirchen zerstört oder geplündert

1002 Das süditalienische Bari wird erneut von Muslimen erobert, allerdings von den Byzantinern rasch zurückerobert.

1009 Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche (einschließlich des Heiligen Grabes) wird zerstört.

1010 Mahmud überfällt mit seinen muslimischen Truppen die Stadt Multan, richtet ein Blutbad unter der Bevölkerung an und nimmt den Herrscher Daud gefangen

1011 Mahmud zerstört die indische Stadt Thaneswar bei Delhi

1018 Mahmud zerstört die Stadt Kanauj mit allen Tempeln und Heiligtümern Mahmud zerstört die heilige Stadt Krishnas, Mathura

 

 

 

 

1024 der brutale Muslimführer Mahmud of Ghazni plündert die für Hindus heilige Stadt Somnath und zerstört den heiligen Tempel Shiva-lingam; die Einzelteile des Tempels wurden mit dem geplünderten Tempelschatz nach Ghazni gebracht, wo die Bruchstücke dann zu Stufen am Tor der Hauptmoschee wurden; 50 000 erschlagene Hindus zierten die Vorplätze der Tempel

1033 Muslime massakrieren in Fez 5000-6000 Juden im Jahre 1033

1054 Die Orthodoxe Kirche (Hauptstadt Byzanz) und die Katholische Kirche (Hauptstadt Rom) trennen sich. Papst Urban II nahm später die Kreuzzüge als Anlass (oder: regte deshalb dazu an) die beiden Kirchen wieder zu vereinen.

1056 Muslime vertreiben 1056 ca. 300 Christen aus Jerusalem und verbieten, die wieder aufgebaute Grabeskirche zu betreten

 

 

 

 

1055 Die türkischen Seldschuken erobern Bagdad. Dies ist der Auftakt zu einer Reihe von Erfolgen, die sie schliesslich bis nach Jerusalem bringt, was letztendlich Papst Urban (der sie “Perser” nennt) zum Aufruf der christen zum Kreuzzug anregt.

1057 Sultan Tughrilbeg plünderte im Jahr 1057 die Stadt Balad am Tigris, ein Großteil der Bevölkerung konnte sich jedoch durch Tributzahlungen(Gold) loskaufen

– muslimische Truppen(ca. 3000 Mann) erreichen im Jahre 1057 die Festung Melitene(Malatya), setzen die Stadt in Brand und beginnen ein Massaker an der Bevölkerung, sodass sich Menschen unter den Leichenbergen zu verstecken versuchen. Anschliessend werden überlebende Christen gefoltert, um an versteckte Wertgegenstände zu gelangen. U.a. wird auch das Kloster von Bar Gagai eingenommen und verwüstet.

 

 

 

 

– von 400 Mönchen im Kloster der Nestorianer von Achmul wurden ebenfalls 1057 120 Mönche hingerichtet, die restlichen christlichen Würdenträger konnten sich freikaufen

1066 in Granada wurde im Jahre 1066 die gesamte jüdische Bevölkerung hingerichtet, ca. 3000 Menschenleben forderte der Hass der Muslime

1070 Die Seldschuken, ein Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird von ihnen zunehmend behindert.

1071 Schlacht bei Mantzikert (Kleinasien): ein christliches byzantinisches Heer wird durch eine muslimische Armee vernichtend geschlagen. Muslimische Armeen erobern Kleinasien, das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches.

 

 

 

 

Nach der Niederlage von Mantzikert wandte sich der christliche byzantinische Kaiser (Michael VII.) an den Papst (Gregor VII.) und das christliche Abendland mit der Bitte um Unterstützung durch die westliche Christenheit. Der Papst arbeitete einen Kreuzzugsplan aus, der aber wegen des Investiturstreits zwischen Papst und Kaiser nicht verwirklicht werden konnte.

1077 muslimisch-seldschukische Türken erobern 1077 Jerusalem und massakrieren ca. 3000 Menschen

– Zerstörung Ghanas (sudanesische Kultur), entstanden um 400, zerstört durch die muslimischen Almoraviden 1077

1086 Schlacht von Zallaqa: Der Almoraviden-Herrscher Yusuf ibn Taschfin marschierte in Andalusien ein, um andere muslimsche Invasoren in Andalusien im Jihad gegen Nichtmuslime zu unterstützen. Bei der Schlacht gegen König Alfons VI von Kastilien am 23.Oktober starben allein unter den Kastilliern 59 500 Soldaten.

 

 

 

 

Yusuf b.Tashfin enthauptete 24 000 Menschen und liess die Köpfe sammeln und in einer Minarettenform aufspiessen. Das Schlachtfeld wurde Zallaqa (auf deutsch: rutschiger Boden) genannt, weil die Krieger aufgrund der enormen Mengen vergossenen Blutes wiederholt ausrutschten.

1095 Als Reaktion auf das weitere militärische Vordringen der Muslime wandte sich erneut der christliche byzantinische Kaiser (Alexios I. Komnenos) durch eine Gesandtschaft auf dem Konzil von Piacenza an den Papst (Urban II.) und das christliche Abendland mit der dringenden Bitte um Hilfe gegen die islamischen Angriffe. Auf der Synode von Clermont (Frankreich) wird daraufhin der Kreuzzug beschlossen.

1095 Papst Urban II. ruft am 27. November zum 1. Kreuzzug gegen den islamischen Orient auf. Es existieren acht verschiedene Berichte von dieser Ansprache des Papstes auf der Synode von Clermont-Ferand. “Deus vult”, Gott will es. Papst Urban II ruft zum Kreuzzug auf: “Wer von euch heute ein Räuber war, der soll nun ein Ritter sein.” Der Benediktiner Robert von Reims verfasst den heute bekanntesten Text über diese Ansprache, deren Augenzeuge er ist, im Jahr 1107.

 

 

 

 

1096

1. Kreuzzug (15.7.1099 Erstürmung Jerusalems)

Gottfried von Bouillon führt diesen an. Seine Truppen belagern Jerusalem und nehmen es schließlich ein. Ein fürchterliches Blutbad war die Folge.

Die muslimische und jüdische Bevölkerung wird umgebracht. Gründung des christlichen Staates Jerusalems, dessen Beschützer (sein Nachfolger nannte sich schließlich König) Gottfried von Bouillon wurde.

 

1096-1099 Beginn der Kreuzzüge. .

(1. Kreuzzug von Papst Urban II. veranlaßt mit dem Ziel Jerusalem zu erobern und die Macht des türkischen Islam zu stoppen.)

Die von dem Araber Mohammed in Mekka 630 begründete Religion des Islams wurde zur Bedrohung für Byzanz.

Da sich auch die heiligen Stätten des Christentums in Jerusalem in den Händen der Araber befanden, rief Papst Gregor VII. zum Kreuzzug auf.

 

 

 

 

 

1100 Kanem (östlich vom Tschadsee):

Islamisierung im Jahre 1100

1137 im Jahre 1137 nahm Mas’ud, der Sultan von Iconium(Konya), Adana in Kilikien ein und führte die gesamte Bevölkerung in die Gefangenschaft

1144 Einnahme Edessas durch Nur ad-Din Zengi 1144/45: 5000-6000 sollen hingerichtet worden sein, weitere 10 000 junge Männer wurden angeblich versklavt

1147 Bernhard von Clairveaux veranlaßt den 2. Kreuzzug, welcher unter dem Stauferkönig Konrad III stattfindet. 2. Kreuzzug 1147-1149 Sächsische Fürsten führen mit Unterstützung christianisierter Slawen einen Kreuzzug gegen die Obotriten und die Liutizen.

1153 die irakische Stadt Tikrit wurde 1153 im Namen des Islam vollständig zerstört

1159 die jüdischen Menschen in Tunis werden durch den Almohaden Abd al-Mu’min zur Wahl gestellt: Entweder den Islam annehmen, oder getötet zu werden.

 

 

 

1160 Im Bünnis mit dem Dänenkönig Waldemar I führt der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Kreuzzug gegen die Wenden. Die Obotriten (auch: Abodriten) unter ihrem König Niklat werden ihm tributpflichtig.

1171 Kilidsch Arslan II. führt die gesamte Bevölkerung der Gegend um Melitene (Malatya) in die Gefangenschaft

1187 Das christliche Königreich Jerusalem, geschwächt durch innere Ohnmacht und Thronwirren, wird durch Sultan Saladin eingenommen. Grund für den 3. Kreuzzug. Schlacht bei Hattin

 

 

 

Am 4. Juli 1187 erlebten hier die Kreuzfahrer wahrscheinlich ihre größte militärische Niederlage.

Zwischen Akko und dem See Genezareth, im Süden der “Hörner von Hattin” trafen hier die Kreuzfahrer auf die Truppen von Saladin. Es sollen 1200 Ritter und 20.000 Soldaten gewesen sein die unter Reimund von Tripolis und König Guido von Jerusalem angetreten waren.

König Guido und der Großmeister der Templer gerieten am Ende der Schlacht in Gefangenschaft. Raimond von Tripolis konnte entfliehen. Rainald de Chattillon wurde nach der Gefangennahme enthauptet. Nur etwa 200 Ritter hatten sich am Ende durch Flucht retten können, während alle anderen Ritter der Orden auf Saladins Geheiß noch auf dem Schlachtfeld enthauptet wurden. Durch diese Schlacht ging Jerusalem wieder verloren. Die Nachricht dieser vernichtenden Niederlage führte letztlich zum dritten Kreuzzug.

 

 

 

 

1189

3. Kreuzzug.1189-1192

Der dritte Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Rückeroberung Jerusalems von den Moslems. Der Kreuzzug wurde von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I (Friedrich Barbarosssa) angeführt und erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer. Kaiser Friedrich I kam im Verlauf des Kreuzzuges ums Leben

1193 Muhammad Ghoris Leutnant Qutubuddin Aibak unterdrückte 1193 einen Hinduaufstand; er errichtete aus den gefallenen Hindus drei Türme aus Köpfen, die Kadaver wurden den Tieren zum Fraß gegeben völlige Zerstörung der buddhistischen Universitätsstadt Nalanda durch muslimische Krieger unter Führung durch Bakhtiyar Khilji.

1197 die indische Stadt Bihar wurde 1197 durch den General Muhammad Khalji in Schutt und Asche gelegt

1200 Muhammad Ghuri erobert und zerstört die bekannten buddhistischen Klöster Vikramashila und Odantapuri

 

 

 

 

 

1202

4. Kreuzzug 1202-1204

1209 Beginn der Kreuzzüge gegen die Albigenser (Katharer in Südfrankreich)

1212 Der Kinderkreuzzug – Ein merkwürdiges Ereignis, denn zwischen den beiden Zügen (Deutschland und Frankreich) ist keinerlei Verbindung erkennbar. Laut Stadtchronisten sollen im Jahr 1212 zwischen 7.000 und 25.000 Kinder, aber auch Erwachsene, ausgehend von Köln und Lothringen ins Heilige Land aufgebrochen sein.

Als Anführer wird ein charismatischer Kölner Junge namens Nikolaus (möglicherweise ein junger Adliger) bzw. in Frankreich ein Junge namens Stephan genannt. Über den deutschen Kreuzzug liegen einige glaubwürdige, zeitgenössische Dokumente vor. Von Seiten der Geistlichkeit wurde dieses Vorhaben Berichten zu Folge abgelehnt. Das Schicksal der Kindern ist unsicher.

 

 

 

 

Möglich, dass ein Teil von ihnen in Marseille, Genua oder Brindisi an Bord von Schiffen gegangen ist, von den Kapitänen aber als Sklaven verkauft wurden. Andere wiederum sollen Rom erreicht haben. Die ablehnenden Haltung der Kirche hat sie wohl zur Aufgabe ihre Vorhabens bewogen. Einige von ihnen kehrten über die Alpen zurück, andere blieben als Bedienstete in Italien. Es gibt leider nur wenige Quellen zu den Kinderkreuzzügen.

Falls sie tatsächlich stattgefunden haben, so setzte die Legendenbildung möglicherweise schon sehr frühzeitig ein. Der Rattenfänger von Hameln soll sich darauf beziehen. Eine recht ausführliche Darstellung bietet Thomas Ritter, “Im Namen des Herrn”

 

 

 

1217 Kreuzzug gegen Ägypten. 1217-1221

1218

5. Kreuzzug 1218-1229

1228 5. Kreuzzug; Vertrag zwischen Friedrich II. und Sultan al-Kamil: Friedrich II. erfolgreich durch Verhandlungen. 1228-1229

1232 werden die Juden in Marrakesch massakriert

1234 Kreuzzug gegen die Stedinger Friesen (Bauern); Vorwürfe: Teufel in Gestalt eines Bockes/Frosches, Homagium, Unzucht. Dem Erzbischof von Bremen ging es um die Abgaben der Stedinger, die sie ihm aus politischen Gründen verweigerten; Folge: Vernichtung der Aufständischen bei Altenesch, der Rest erkennt die Forderungen an.

1247 die Stadt Tiberias wird 1247 von Baibars al-Bunduqdari zerstört

1248

6. Kreuzzug unter Ludwig IX , König von Frankreich gegen Ägypten. 1248-1254

1261 überfallen Muslime Mossul und töten alle Nichtmuslime, die nicht den Islam annehmen wollten

 

 

 

 

 

1264 in Kairo werden Juden und Christen mit dem Feuertod bestraft, durch hohe Lösegeldsummen und unter Peitschenhieben können einige dem Tod entrinnen. Durch die Folter sterben dennoch zahlreiche Nichtmuslime.

1266 der Sultan Rukn ad-Din Baibars läßt in Sis (Kozan) 22 000 Menschen umbringen Bewohner der Städte Adana, Ayas und Tarsus werden als Gefangene von muslimischen Truppen abgeführt

1268 So eroberte Baibars al-Bunduqdari 1268 Antiochia von den Kreuzfahrern zurück, ließ die Einwohnerschaft größtenteils ermorden und den Rest in die Sklaverei verkaufen.

 

 

 

 

1270

7. Kreuzzug; König Ludwig IX von Frankreich.

1273 syrische Muslime aus Aintab(Gaziantep) und al-Bira(Birecik) überfallen das Gebiet Claudias am oberen Euphrat und verschleppen einen Großteil der Bevölkerung

1275 Baibar und seine Truppen richten Massaker an, Mopsuestia wird komplett niedergebrannt und die Bevölkerung durch die muslimischen Truppen ausgelöscht Plünderung von Sis durch muslimische Truppen

1285 muslimische Räuber überfallen die Stadt Erbil und ermorden und verschleppen einen Großteil der Einwohner

1286 rotten sich 4000 berittene Muslime zusammen, plündern zuerst die umliegenden Dörfer von Mossul und attackieren und plündern anschliessend Mossul. Die Attacken richten sich gegen Juden und Christen.

 

 

 

am 18.Mai 1291 fällt die christliche Stadt Akkon in die Hände der Muslime; die Mehrzahl der Einwohner endet unter dem Schwert

1296 nach der Konversion der barbarischen und blutrünstigen Mongolen zum Islam, wurde Täbris 1296 von den Mongolen überfallen, alle Kirchen zerstört und Nichtmuslime drangsaliert

1313 Eroberung der Stadt Magnesia am Sipylos (heutzutage Manisa) wurde 1313 durch die Seldschuken erobert

 

 

 

 

1315 In Nubien erlag Donqola den Moslems 1315

1326 Sultan Orhan I belagert und erobert die Stadt Brussa(heutige Bursa)

1357 erobern muslimische Truppen der Osmanen die Stadt Gallipoli. Es erfolgt eine groß angelegte Ansiedlung von Muslimen aus Anatolien.

1361 erobern die Osmanen die byzantinische Stadt Adrianopel, heutzutage trägt sie den türkischen Namen Edirne

 

 

 

– im Jahre 1361 erobert der Delhi-Sultan Firuz Schah Orissa. Der König Bhanudeva III. (reg. 1352- 1378) wird von Firuz Schah überrascht, flieht auf eine Insel und wird gezwungen für eine Weile Tribut zu zahlen. Der Jagannatha-Tempel in Puri soll damals zerstört worden sein.

1364 osmanische Truppen fallen 1364 in Plowdiw ein und benennen die Stadt in Filibe um

1375 erobern osmanische Truppen die Stadt Nisch

1386 erobern osmanische Truppen die Stadt Sofia 1389 Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen.

 

 

 

 

 

 

Die Balkanstaaten werden muslimische Vasallen

1398 der strengreligiöse Muslim Timur Lenk richtet am 17.12.1398 in Delhi ein Massaker an und zerstört fast die gesamte Stadt. Ca. 100 000 Bürger, überwiegend Hindus werden im Namen des Islam abgeschlachtet……

1400 in Aleppo werden alle jüdischen Männer in den Synagogen durch den Muslimführer Tamerlane getötet, die Frauen vergewaltigt

1413 die Osmanen erobern die Stadt Scala Nova (heutzutage Kusadasi in der Türkei)

1427 erobern muslimische Truppen die Stadt Krusevac und im Zuge der gezielten Islamisierung wird der Stadt der neue Name Alad%u17ea Hisar gegeben

1429 die muslimischen Sarazenen überfallen Malta und verschleppen ca. 3000 Malteser in die Sklaverei

 

 

 

 

 

 

1430 Thessalonike wird am 29.März 1430 überfallen

1453 Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der Orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser Konstantin XI. Palaiologos fällt bei der Verteidigung der Stadt.

Ende des christlichen byzantinischen Reiches

1465 die primär in den Mellahs(sogenannte Judenviertel) lebenden jüdischen Menschen in Fez fallen erneut einem Massaker zum Opfer, bei dem fast alle Juden der Stadt ermordet werden

1470 die Türken stürmen im Namen des Islam im Jahre 1470 Negroponte auf Euböa

1478 die Krim wird von muslimischen Truppen überfallen und annektiert

1480 ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.

 

 

 

 

1504 Soba (beim heutigen Khartum) erlag den Muslimen 1504

1521 ein muslimisches Heer erobert Belgrad.

1526 verloren die Ungarn die Schlacht von Mohacs gegen die islamischen Invasoren(Osmanen); der größte Teil des Landes ging an die Osmanen und bis zu 200 000 ungarische Bauern und Kleinstädter wurden massakriert

– 28 September 1526 die Stadt Szeged im heutigen Ungarn wird von osmanischen Truppen geplündert

Am 10. Mai 1529 brach Sultan Soliman mit einem Heer von rund einer Viertelmillion Mann von Konstantinopel auf. Am 8. September fiel Ofen. Nun rückte die Armee rasch gegen die Erblande vor. Wer sich nicht in schützende Burgen flüchten konnte, wurde getötet oder in die Sklaverei verkauft. Schutt und Asche säumten den Weg des türkischen Heeres.

 

 

 

 

15 August 1529 osmanische Truppen fallen in Kalocsa ein und vertreiben die Bevölkerung

– 1529 die Stadt Pécs wird von osmanischen Truppen erobert. Während der Herrschaft der Muslime werden Kirchen zerstört oder in Moscheen umgewandelt und Koranschulen gegründet.

– Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.

1537 der muslimische Piratenfürst Chaireddin Barbarossa überfällt die griechische Insel Naxos und plündert sie.

 

 

 

 

1541 osmanische Truppen erobern die Stadt Vác

1543 osmanische Truppen erobern die Stadt Székesfehérvár. Ein Großteil der Stadt wird zerstört, insbesondere christliche Kirchen und die Mehrzahl der Bewohner flüchtet

1544 Hayreddin erobert die vor dem italienischen Festland liegende Insel Ischia und nimmt dort ca. 4000 Menschen als Gefangene, auch auf Lipari werden 9000 Menschen in die Sklaverei verschleppt

1547 Turgut Reis verwüstet Gozo(Malta)

1550 Sarazenen überfallen und plündern die heutzutage zu Italien gehörden Insel Pantelleria

– erneut überfällt der muslimische Pirat Turgut Reis Gozo, ca. 1000 Männer, Frauen und Kinder werden verschleppt.

1551 schwerwiegendster Überfall auf Gozo(Malta) durch Turgut Reis, bei dem nur die Festungen Mdina und Birgu unbetroffen bleiben, ein Grossteil der Bevölkerung wird abgeschlachtet, verschleppt und Dörfer niedergebrannt.

1553 Turgut Reis plündert 1553 Kalabrien, macht einen Überfall auf Elba und belagert dann Bonifacio auf Korsika.

 

 

 

 

– weiterer Überfall muslimischer Truppen auf Pantelleria

1554 muslimische Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste und verschleppen 7000 Einwohner in die Sklaverei

1555 muslimische Piraten unter der Führung von Turgut Reis überfallen die korsische Stadt Bastia und nehmen ca. 6000 Einwohner als Gefangene

1558 Überfall der Korsarenverbände auf die auf Menorca liegende Stadt Ciudadela, wobei ca. 4000 Menschen in die Sklaverei verschleppt wurden

– SCHÄDELOBELISK: Zwischen Hafen und Burg ließ Dragut 1560 nach der Eroberung des Forts aus den Schädeln der geköpften Spanier als Abschreckung eine Pyramide errichten. Die gesamte spanische Besatzung von 5000 Mann verlohr bei der Eroberung der Burg ihr Leben. 9 Meter hoch und mit Ton haltbar gemacht stand hier diese Pyramide fast 300 Jahre. Erst 1848 wurde das grausige Monument auf Druck der Franzosen beseitigt. Heute erinnert an dieser Stelle ein schlichtes Mahnmal an die schreckliche Vergangenheit.

 

 

 

 

 

1563 muslimische Piraten unter der Leitung von Turgut Reis überfallen die Gegend um Granada (bspw. Almunecar) und nehmen ca. 4000 Einwohner als Gefangene

im Jahre 1570 landet der brutale Mustafa Pascha auf Zypern mit 120 000 Soldaten; die Hauptstadt Zyperns, Nicosia, fällt am 9.September 1570; das Haupt des erschlagenen Enrico Dandolo wird von den Türken auf hoher Stange vor den Toren Famagustas aufgepflanzt

1571 Belagerung der Stadt Famagusta, anschließend Kapitulation der Christen, denen freier Abzug gewährt wird; kurz nach der Öffnung der Tore wird das Versprechen verwehrt und alle christlichen Offiziere und Generäle werden entweder sofort enthauptet oder zu Tode gefoltert; dem Stadthalter, Marcantonio Bragadin, der die Kapitulation unterschrieben hatte, wird bei lebendigem Leibe und unter Beihilfe eines Arztes die Haut vom Leibe geschunden. Erst am dritten Tage dieser barbarischen Folter im Namen des Islam, stirbt Marcantonio Bargadin

 

 

 

 

– die Krimtataren dringen bis nach Moskau vor

1579 Muslime der Falethan zerstören die Hauptstadt der Baduis: Pakuwan auch Sunda Kelapa genannt (heutiges Indonesien)

1588 werden die Juden Lybiens zum Übertritt zum Islam gezwungen, Nichtkonvertiten getötet.

1591 erobern Ahmed al-Mansur und seine Truppen Timbuktu und bringen mehrere tausend Sklaven zurücknach Marokko

1603 Verwüstung der südl. Steiermark durch die Osmanen

1605 Verwüstung der westl. Steiermark durch die Osmanen

1617 muslimische Piraten überfallen und zerstören Bouzas, Cangas und die Kirchen von Moaña und Darbo

1656 Ihtimam ad-Daula Muhammad fordert alle Juden von Isfahan auf, das Stadtzentrum zu verlassen

 

 

 

 

 

1663 fiel Großwesir Köprülü mit 100.000 Mann in Oberungarn ein, eroberte Neuhäusel/Nove Zamky und stieß gegen Neutra/Nitra, Leva und Freistadt/Hlohovec vor. Dann aber zogen sich die Osmanen in ihre Winterquartiere zurück, bauten allerdings Neuhäusel zur Festung gegen die Kaiserlichen aus.

im Januar 1670 wird das große Heiligtum von Mathura, der Kesav-Rai-Tempel, völlig zerstört und an seiner Stelle eine Moschee errichtet

1678 die Stadt Chigirin wird von Kara Mustafa und seinen Truppen attackiert und erobert

1682 Zweite Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch muslimische Heere.

1683 Die zweite Belagerung Wiens durch muslimische Heere scheitert.

 

 

 

 

13 Oktober 1686 osmanische Truppen brennen das Schloss bei Kalocsa nieder

1756 der Scheich Abdallah asch-Schabrawi hetzt Muslime der Al-Azhar-Universität gegen koptische Christen auf. Christen wurden erschlagen, getseinigt. Zudem wird die nahegelegene Kirche von Damirdasch geplündert

1770 Der Anführer des griechischen Aufstandes auf Kreta, Daskalogiannis, stimmt 1770 Friedensverhandlungen mit den Osmanen zu, um das Leben seiner Weggefährten zu retten. Der Pascha von Chania stellt ihm jedoch eine Falle und lässt Daskalogiannis die Haut bei lebendigem Leibe abziehen.(Vollstreckung am 17.Juni 1771 in Heraklion). Sein Bruder wird gezwungen, diese Tortur mitanzusehen und verliert daraufhin seinen Verstand.

1785 wurden Hunderte von Juden von Ali Gurzi Pascha in Libyen ermordet.

am 24.Juni 1821 ermorden osmanische Türken in Heraklion auf Kreta den Erzbischof von Kreta, Gerasimos Pardalis und fünf weitere Bischöfe.

 

 

 

 

im Juli 1821 wird der zypriotische Erzbischof Kyprianos zusammen mit 470 prominenten griechischen Zyprioten in Nicosia auf Zypern exekutiert(teils durch Enthauptungen)

im Jahre 1821 des griechischen Aufstandes werden in der Stadt Chania auf Kreta mehrere hundert Griechen von Osmanen ermordet

am Ostersonntag, den 10.April 1821 wird Patriarch Gregory V von Konstantinopel von den Osmanen gehängt, anschließend seine Leiche geschändet und ins Meer geworfen

eine Woche Später im April 1821 wird sein Nachfolger Patriarch Cyril VI von Osmanen im Eingangsbereich der Kathedrale zu Adrianopel erhängt. Zwei Erzbischöfe und zwölf Bischöfe werden ebenfalls von Osmanen ermordet.

 

 

 

 

1822 osmanische(muslimische) Truppen ermorden am 11.April 1822 fast alle Einwohner der Insel Chios. Von 120 000 Einwohnern gelingt nur 15 000 die Flucht. Die Restlichen werden entweder abgeschlachtet oder in die Sklaverei geschickt.

1836 der Osmanensultan Mahmud II. ordnet die Deportation mehrerer tausend armenischer Kinder an 13.März 1839

alle Juden, die den Islam in der Stadt Maschad nicht annehmen wollten, wurden ermordet(ca. 31 Juden)

1857 Vertreibung aller Juden aus Herat im Jahre 1857(zuvor aus Maschad geflüchtet) durch Muslime

1860 Ausrottung von ca. 20 000 Christen im heutigen Libanon bzw. in Syrien

 

 

 

 

1876 verkünden Einwohner der heute zu Bulgarien gehörenden Stadt Batak die Unabhängigkeit und Abspaltung vom Osmanischen Reich. Am 30.April umzingeln 8000 muslimische Soldaten, unter Ihnen auch muslimische Kämpfer der umliegenden Dörfer(Pomaken) das kleine Dorf. Nach den ersten Kampfhandlungen nehmen die Aufständischen das Angebot von Ahmet Aga an, die Aufständischen könnten unter der Bedingung der Entwaffnung und Herausgabe aller Munition der Aufständischen das Dorf verlassen. Ahmet Aga verspricht unter Eid, sie gehen zu lassen.

Nach den ersten Waffenniederlegungen brechen die muslimischen Truppen das Versprechen und schlachten einen Großteil der jetzt unbewaffneten Bevölkerung ab, wobei viele Einwohner im Namen des Islam enthauptet werden. Die Angaben der Opfer liegen zwischen 3000-7000, unter Ihnen viele Frauen und Kinder

– afghanische Muslime ermorden in der Stadt Maimanah nördöstlich von Herat (heutiges Afghanistan) 13 Juden

1894 Genozid an den Armeniern: 100 000 – 200 000 Ermordete in Trabzon, Samsun und inMesopotamien(1894-1896)

1900 Anfang des 20.Jhds. wurden ca. 96 000 Jakobiten in der Stadt Mardin in Mesopotamien im Namen des Islam umgebracht

1903 in der iranischen Stadt Yazd werden ca. 100 Bahais durch die islamische Obrigkeit ermordet

1907 werden in Casablanca 30 Juden ermordet

 

 

 

 

1909 Genozid an den Armeniern: Weitere 30 000 Opfer in der Gegend um Adana im Jahre 1909

am 30.10.1910 werden in Shiraz(Iran) 12 Juden getötet und 50 verletzt. Fast 6000 Juden werden enteignet

1922 die jemenitische Regierung erlässt ein Gesetz, welches besagt, daß alle jüdischen Kinder unter 12 zum Islam konvertieren müssen

Am 23. August 1929 kam es zu einem heftigen arabisch-jüdischen Zusammenstoß in Jerusalem, hinter dem die Agitation des Großmufti von Jerusalem, Hadj Amin el-Husseini stand. Die Unruhen griffen auf andere Städte über. Am schlimmsten waren die arabischen Massaker in Hebron und Safed. Allein dem Massaker von Hebron fielen 67 Juden zum Opfer. Die jüdischen Gemeinde floh daraufhin nach Jerusalem.

1934 Nationalsozialisten stacheln die muslimische Bevölkerung zu Massakern an Juden an. In Constantine(Algerien) fallen ca. 25 Juden dem Hass zum Opfer.

1936 werden 10 Juden bei Ausschreitungen in Bagdad und Basra durch radikale Muslime ermordet

am 2.Oktober 1938 massakrieren Muslime in Tiberias(Palästina) ca. 20 Juden(unter Ihnen Frauen und Kinder)

 

 

 

 

am 1 und 2. Juni 1941 werden in Baghdad(Irak) bei anti-jüdischen Pogromen ca.180 Juden von aufgebrachten Muslimen abgeschlachtet

1945 Anti-jüdische Propaganda in Ägypten endet in einem Pogrom mit 10 ermordeten Juden, 350 Verletzten, einer zerstörten Synagoge, eines zerstörten, jüdischen Krankenhauses und Altenheimes am 5.November 1945 ermorden aufgebrachte Muslime in Tripoli(Libyen) ca. 140 Juden, fast alle Synagogen werden zerstört

1946 der Präsident der Muslim-Liga, Jinnah, proklamiert den 16.August 1946 auf dem indischen Subkontinent zum “Tag der direkten Aktion”, worauf es in Kalkutta zu Massakern kommt. Es wurde versucht, dass demographische Gleichgewicht zu Gunsten der Moslems zu verschieben, um die Stadt ins pakistanische Staatsgebiet integrieren zu können.

1947 Pogrom an jüdischen Bewohnern der Stadt Aleppo in Syrien, Zerstörung aller jüdischen Synagogen, 7000 der 10000 Juden ergreifen die Flucht

1947 bei anti-jüdischen Pogromen werden in der jemenitischen Stadt Aden 82 Juden ermordet, hunderte von Häusern der jüdischen Minderheit zerstört.

 

 

 

 

1948 Bei Bombenattacken gegen die jüdische Bevölkerung in Kairo, Ägypten, sterben ca. 70 Juden, ca. 200 werden verletzt.

1948 blutige Angriffe auf die jüdische Gemeinde in Marokko führen zur Ermordung von ca. 44 Juden in den Städten Oujda und Djerada.

1955 bei einem Pogrom in Istanbul, Izmir und Ankara im Jahre 1955, welches sich gegen Christen und Juden richtet, werden zwischen 11-15 Christen ermordet und alleine in Istanbul 32 Griechen schwerverletzt. Von insgesamt 80 orthodoxen Kirchen in und um Istanbul werden 60-72 Kirchen durch den Mob beschädigt, 30 christliche Schulen in Brand gesetzt und ca. 3500 Wohnhäuser der Nichtmuslime zerstört.

1967 Ausschreitungen gegen die rund 70 000 damals in Tunesien lebenden Juden, Brandschändung der grössten Synagoge von Tunis, Zerstörung vieler jüdischer Geschäfte

1971 während der Freiheitskämpfe der Ostbengalen wurden 1971 ca. 500 000 Hindus mit Unterstützung der Jamaat-e-Islami bestialisch ermordet

 

 

 

 

ab 1971 Der zum Islam konvertierte Diktator Idi Amin Dada erreicht die Spitze der Macht, zerstört systematisch alle Synagogen und verbrennt Heilige Bücher die noch vorhanden sind. (Opfer sind die ugandischen Juden der Abayudayas)

1975 Bei der Invasion Osttimors 1975 wurden schätzungsweise an die 200 000 Christen, Buddhisten und Anhänger von Stammesreligionen durch Muslime ermordet, weitere 100 000 folgten im Laufe der nächsten 25 Jahre

1976 palästinensische und libanesische Muslime ermorden im Libanon im Ort Damour 300-600 christliche Einwohner

1998 Auf Java(Indonesien) werden ca. 500 Kirchen von radikalen Muslimen in Brand gesetzt Ostern 2000

Ca. 800 Häuser und Geschäfte in Poso werden von radikalen Muslimen auf Sulawesi zerstört

2006 Papst Benedikt XVI. zitiert in einem Vortrag in Regensburg aus einem Disput des christlichen byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos mit einem persischen islamischen Theologen:

“Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.”

 

 

 

 

Aufgebrachte Moslems, die in diesem Zitat eine schwere Beleidigung des friedfertigen Islam und seines Propheten sehen, sind empört: Es kommt zu Mordaufrufen gegen den Papst, auf christliche Kirchen werden Anschläge verübt, eine katholische Nonne in Somalia wird erschossen, die angeblich mit El Kaida in Verbindung stehende irakische Terrorgruppe Ansar al-Sunna drohte mit Angriffen einer “islamischen Armee” auf Rom.

Mai 2006 Im indischen Teil in Kaschmir dringen radikale Muslime in das Dorf Thawa ein, die hinduistischen Bewohner werden aussortiert, müssen sich aufreihen und werden im Namen des Islam exekutiert. Insgesamt werden in der Region 34 Hindus verschleppt oder ermordet.

August 2007 radikale Muslime verüben in zwei Dörfern in der Nähe von Mossul im Irak zwei folgenschwere Anschläge auf die kleine yezidische Gemeinschaft, bei denen ca. 500 Menschen, überwiegendAnhänger der Yeziden, ums Leben kommen. Hunderte Menschen werden bei den im Namen desIslam begangenen Attentaten verletzt

09.11.2001 In den USA werden 4 Maschinen entführt, 2 davon fliegen in das World Trade Center, dessen Türme später einstürzen und fast 3000 Menschen unter sich begraben. Eine Maschine fliegt in das Pentagon, und eine Maschine sollte ins Capitol fliegen, was die Insassen aber vereitelten.

 

 

 

Ende der Aufzählung und Ende des Kommentars. Werden Kriege im Namen des Islams durchgeführt, so sind diese islamisch durch Allah gerechtfertigt. Werden Kriege im Namen des Christentums durchgeführt, so wird diese Religion missbraucht. Werden Kriege wegen Ressourcen oder aus anderen ideologischen Gründen geführt, so ist die Ursache der Atheismus, der das Recht des Stärkeren einführt, weil er auf keine göttliche Instanz Rücksicht zu nehmen hat.

 

 

 

Möge der DREIEINE GOTT durch GOTTES SOHN JESUS CHRISTUS, durch den HEILIGIEN GEIST und dem VATER der gesamten Menschheit die Gnade schnenken, den Weltfrieden zu bekommen.

ER möge den Hassenden die Herzen erweichen, den Habgierigen das Unrecht ihres Tuns vor Augen führen und den religiös Verblendeten die einzige Friedensquelle GOTTES, nämlich SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS bekannt machen.

 

2 Responses to “Islamfeindlichkeit war noch nie so stark wie heute!”

  1. Bazillus Says:

    Aufgrund der identischen Benennung der Überschrift dieses Kommentars habe ich mal gegoogelt und folgenden Link gefunden:

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161206311/Islamfeindlichkeit-war-noch-nie-so-stark-wie-heute.html
    Vielleicht hat sich der Kommentar auf diesen Artikel bezogen?
    In diesem Artikel heißt es u. a.

    Eine weitere Ursache der Islamfeindlichkeit seien falsche Interpretationen des Islams durch Nicht-Experten, sagte Ramezani. Mehr als 80 Prozent der Medien verbreiteten falsche Informationen. Politische Parteien dürften sich nicht in religiöse Angelegenheiten einmischen. „Sie haben nicht das Recht, ihre Meinung in religiösen Fragen zu äußern“, sagte der Ajatollah nach den Worten eines Übersetzers.

    und

    Der südafrikanische Islamwissenschaftler Farid Esack kritisierte, dass Deutschland den Muslimen bestimmte Vorgaben mache. Es gelte aber Meinungsfreiheit. „Die Idee eines islamischen Staates in Deutschland muss vertreten werden dürfen“, forderte er. Er warf den Ländern des Nordens Ausbeutung und Waffenexporte vor. Deutschland sei nicht bereit, Namibia für den Völkermord an den Herero und Nama im Kaiserreich Entschädigung zu zahlen. An Israel gingen dagegen Milliarden von Euro.

    Ja, die Idee, aus Deutschland einen islamischen Staat machen zu wollen, ist endgültig wohl jetzt öffentlich salonfähig geworden. Wir haben jetzt wohl den Zeitpunkt erreicht, dass öffentlich gefordert wird, dass sogar jeder politischen Partei das Recht abgesprochen wird, den Islam zu kritisieren (obwohl der Islam politische Wege geht) und dass Deutschland zum „islamischen Staat“ werden soll. Wir haben es wirklich weit gebracht. Danke, lieber Politiker und auch den Kirchen hier in diesem Lande. Meister Beck hat ja ein wenig Paroli geboten in diesem Artikel. Niemanden interessieren da draußen solche Äußerungen. Die Islamvertreter sprechen das alles jetzt offen aus und niemand schert sich drum. Das ist er eigentliche Skandal.

  2. thomas Says:

    Und statt die Probleme anzugehen, wird in deutschen Medien, den ganzen Tag gegen Trump
    gehetzt . Nun hat wenigstens Putin, erst einmal vorläufige Ruhe, vor den deutschen Lügenmedien.

    Fortgesetzter Verfassungs- und Gesetzesbruch der Regierenden
    27. Januar 2017 dieter

    Gesetzesbrecher

    Vom Feinsten! Herbert Ludwig beschreibt in ausdrucksvollerweise den Verfassungs- und Gesetzesbruch der Regierenden. Bei den Hofberichterstattern der Regierung werden Sie solche Aufklärungsartikel niemals zu lesen bekommen.

    Gesetzesverstöße der Regierenden werden von den Fake-Medien, im Volksmund auch als Lügenpresse erklärt, gerne ausgeblendet, um die Masse nicht unnötig zu beunruhigen, die sich, sobald sie die Wahrheit über dieses korrupte und diktatorische Politsystem erfährt, sich mit Mistgabeln ausrüsten könnte und …

    Der folgende Artikel ist nicht nur lesenswert, sondern auch sehr erhellend und sollte m.E. in jeder Tageszeitung abgedruckt werden. Da dies leider nicht der Fall sein wird, sollte er unbedingt in vielen Blogs Verbreitung finden.

    ***********

    von Herbert Ludwig (fassadenkratzer)

    „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat
    noch anderes als eine große Räuberbande.“
    Augustinus

    Die Bundesregierung stellt sich in der Migrationskrise fortgesetzt über das Recht. Sie hat sich von der fundamental-demokratischen Verfassungsnorm, die alles Handeln der Exekutive an das Gesetz bindet, selbstherrlich gelöst. Dabei wird sie von nahezu allen Parteivertretern im Parlament offen oder duldend unterstützt. Es gibt keine wirkliche demokratische Kontrolle und kein funktionierendes Korrektiv in diesem staatsstreichähnlichen Geschehen, das von den systemischen Hof-Medien skandierend begleitet wird. Der sonst zum eigenen Nutzen so viel beschworene Rechtsstaat ist von einer geschlossenen Politelite in totalitärer Manier außer Kraft gesetzt.

    Zahlreiche renommierte Staats- und Verfassungsrechtler haben eindeutig dazu Stellung genommen.1 Doch ihre warnenden und anklagenden Stimmen werden nur von wenigen gelesen und von der politischen Klasse ignoriert. Einigen ihrer Argumentationen, die zum Teil auch tieferen gesellschaftlichen Ursachen nachspüren, soll hier mitdenkend nachgegangen werden.

    Moralismus und Universalismus

    Die rechtswidrige dauerhafte Öffnung der Grenzen für einen ungehinderten und unkontrollierten Zustrom von Millionen von Migranten und Flüchtlingen aus den Krisen- und Armutsgebieten der Welt wird von der Regierung mit einer „humanitären Verpflichtung“ begründet, die sich aus „unseren westlichen Werten“, besonders aus dem Grundrecht der Würde des Menschen ergebe. Die Kirchen sekundieren mit Appellen an das Gebot der christlichen Nächstenliebe, und Tausende heißen die Schutz und Hilfe Suchenden aus den fremden Kulturkreisen warm und fröhlich willkommen. Romantisch überhöhte Moral verdrängt das Recht und die Realität des Machbaren. Das von hoher Stelle ausgegebene Mantram „Wir schaffen das“ appelliert an den dumpfen Willen einer diffusen Gemeinschaft, die in Illusionen darüber gehalten wird, was denn da überhaupt zu schaffen sei.

    „Abweichendes wird als amoralisch ausgegrenzt. … Einem realpolitischen Vorschlag quantitativer Grenzen wird die idealisierte Position eines schrankenlosen Asylgrundrechts gegenübergestellt. Das Grundgesetz soll normativer Ausdruck des Willens sein, Deutschland zum sicheren Hafen für Menschen zu machen, die dem fraglos bestehenden, weltweiten Leid entkommen wollen.“ 2

    Die emphatische Dichtung Friedrich Schillers „Alle Menschen werden Brüder“, der selbst Realist genug war, dies als seelisch-geistige Haltung zu verstehen, die die fruchtbaren Unterschiede bestehen lässt, wird in die Utopie einer offenen Weltgesellschaft heruntergezogen, in der sich jeder niederlassen können soll, wo er will, ohne dass ihn noch irgendwelche Staatsgrenzen daran hindern dürften, „brüderlich“ am Eigenen aller Anderen teilzunehmen.

    „Diese Forderungen kleiden sich in die Tugend der Toleranz, zielen auf die Inklusion aller Menschen und finden in der Freundlichkeit der Willkommenskultur ihren signifikanten Ausdruck – Höhepunkt der im Ausland eher zwiespältig beobachteten jüngsten deutschen Sondermoral. … Der geistig vorherrschende menschenrechtliche Universalismus sucht … ´ausgrenzende` Unterscheidungen, wenn irgend möglich, zu vermeiden. … Die obwaltende ´Friede, Freude, Eierkuchen`- Mentalität einer saturierten, weithin entpolitisierten und von ihrer moralischen Werteorientierung selbst am meisten begeisterten Wellness- und Spaßgesellschaft sucht sich … unangenehm differenzierenden Entscheidungen und den daraus möglicherweise ´hässlichen Bildern` möglichst zu entziehen. Daher fragt man qua Regierungsanweisung gar nicht erst nach der Identität der Flüchtlinge, warum, woher und vor wem sie flüchten. Das geltende Recht wird einfach außer Kraft gesetzt, um harte Entscheidungen erst gar nicht treffen zu müssen.“ 3

    Bedeutung der Grenzen

    Doch gerade die sich abgrenzenden freiheitlichen demokratischen Staaten sind Garanten von Freiheit, Recht, Wohlstand und relativem Frieden, in denen Flüchtlinge Schutz vor Krieg, Hunger, Verfolgung und Repression suchen.

    „Flüchtlinge überwinden … nicht nur Grenzen, sie flüchten, wenn sie Schutz vor Verfolgung suchen, gerade auch hinter eine Grenze, weil nämlich nur eine territorial umgrenzte Herrschaft ein realistisches Schutzversprechen abgeben kann. …
    Räumliche Grenzziehungen gehören in ausdifferenzierten sozialen Gemeinschaften zu den ganz allgemeinen Grundbedürfnissen, einen territorialen Ordnungsanspruch gegenüber anderen … Gemeinschaften zu verbinden. …
    Menschen suchen innerhalb der deutschen Staatsgrenze den Schutz, den nur eine funktionierende Territorialgewalt anbieten kann. Ohne Territorialität gibt es keine Zuflucht, kein Schutzversprechen, sondern allenfalls ein Weglaufen als fluider Dauerzustand. In einen ´failed state` mit unfreiwillig offenen Grenzen flüchtet niemand. Und für diejenigen, die vor Verfolgung fliehen, dürften vorbehaltlos offene Grenzen, über die auch die Peiniger aus dem Herkunftsland unbehelligt nachziehen können, kein ausnahmslos attraktives Freiheitsversprechen sein.“ 4

    Das ist das eine. Dem Moralismus der humanitären Verpflichtung hielt bereits im Januar 2016 der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Udo Di Fabio in einem Gutachten für die aber vollmundig-tatenlos bleibende bayerische Landesregierung nüchtern die verfassungsrechtlichen Fakten und staatsrechtlichen Notwendigkeiten vor:

    „Das Grundgesetz garantiert jedem Menschen, der sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befindet und ihrer Herrschaftsgewalt unterworfen ist, eine menschenwürdige Behandlung (Art. 1 Abs. 1 GG). Das Grundgesetz garantiert jedoch nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis. Eine solche unbegrenzte Rechtspflicht besteht auch weder europarechtlich noch völkerrechtlich. Entsprechende unbegrenzte Verpflichtungen dürfte der Bund auch nicht eingehen. Eine universell verbürgte und unbegrenzte Schutzpflicht würde die Institution demokratischer Selbstbestimmung und letztlich auch das völkerrechtliche System sprengen, dessen Fähigkeit, den Frieden zu sichern, von territorial abgrenzbaren und handlungsfähigen Staaten abhängt. …
    Eine völkerrechtliche Verpflichtung zur unbegrenzten Aufnahme von Opfern eines Bürgerkrieges oder bei Staatenzerfall besteht nicht und wäre im Falle ihres Bestehens ein Verstoß gegen die unverfügbare Identität der Verfassungsordnung“.5
    „Der Bund hat im Rahmen seiner Kompetenzen dafür Sorge zu tragen, dass elementare Gefährdungen für den Bundesbestand unterbleiben und wirksam abgewehrt werden. Dem kann pauschal nicht entgegengehalten werden, die Bundesregierung sei aus Gründen des Schutzes der Menschenwürde zu Grenzöffnungen verfassungsrechtlich verpflichtet. Das Verfassungsrecht hat mit Art. 16 a GG zwar eine klare Entscheidung für das Grundrecht auf Asyl getroffen; es gewährt gem. Abs. 2 aber kein subjektives Recht bei Einreise über einen sicheren Drittstaat.“ 6
    „Auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland kann der Schutz der Würde des Menschen nur dann wirksam gewährleistet sein, wenn die Kontrolle über die Einreise in das Staatsgebiet nicht verloren geht. Es unterliegt einem Missverständnis, wer glaubt, dass die Menschenrechte wegen ihrer universellen Geltung die staatliche oder supranationale Rechtsordnung suspendieren oder gar derogieren (abschaffen) könnten.“ 7

    Gerne wird geltend gemacht, die völlige Grenzöffnung im Spätsommer 2015 sei notwendig gewesen, die damaligen Flüchtlingsmassen in Ungarn aus einer menschenunwürdigen Situation zu befreien. Die Bundesregierung habe sozusagen aus einem übergesetzlichen Notstand heraus gehandelt. Dem hält Prof. Di Fabio treffend entgegen:

    „Selbst wenn man unterstellt, dass die Lage Ende August und Anfang September 2015 quasi im rechtfertigenden Notstand zu Gunsten einer menschenwürdigen Behandlung von Flüchtlingen notwendig gewesen sein sollte, so würde das nichts an der Tatsache ändern, dass damit allenfalls eine punktuelle, auf wenige Tage beschränkte einstweilige Maßnahme zu rechtfertigen wäre, aber keine längere oder gar dauerhafte Außerachtlassung des geltenden Rechts.“ 8

    Auch zu dem ständigen Hinweis der Kanzlerin, eine umfassende Grenzsicherung könne nur auf gemeinsamer europäischer Ebene erfolgen, und da müsse man eben Geduld haben, verweist Di Fabio nüchtern auf das Grundgesetz und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts:

    „Das Grundgesetz setzt die Beherrschbarkeit der Staatsgrenzen und die Kontrolle über die auf dem Staatsgebiet befindlichen Personen voraus. … Der Bund ist aus verfassungsrechtlichen Gründen im Sinne der demokratischen Wesentlichkeitsrechtsprechung nach dem Lissabon-Urteil des BVerfG verpflichtet, wirksame Kontrollen der Bundesgrenzen wieder aufzunehmen, wenn das gemeinsame europäische Grenzsicherungs- und Einwanderungssystem vorübergehend oder dauerhaft gestört ist.“ 9

    Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Hans-Jürgen Papier konstatierte ebenfalls im Januar 2016 in einem Interview mit dem Handelsblatt: „Die Flüchtlingskrise offenbart ein eklatantes Politikversagen. Noch nie war in der rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik die Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit so tief wie derzeit.“ 10

    Ungeachtet dieser gewichtigen Stimmen renommierter Staatsrechtler ist es mit den offenen Grenzen weitergegangen. Zu den über 1 Million illegal eingereisten Personen von 2015 sind 2016 weitere mehr als 320.000 über die deutschen Grenzen geströmt -– reduziert nur durch die gegen Merkels Willen erfolgte Schließung der Balkanroute.11a Hinzu kamen im Zuge des Familiennachzuges weitere 105.000 Personen.11b Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) rechnet durch den Nachzug von Familienangehörigen mit einer mittelfristigen Verdoppelung der bereits 500.000 eingereisten Syrer in Deutschland.11c Erst kurz vor den Weihnachtsferien 2016 haben auf Betreiben Bayerns an wichtigen Autobahn-Grenzübergängen von Österreich nach Deutschland Rund-um-die-Uhr-Kontrollen begonnen, die aber vorerst bis Februar 2017 befristet sind.12

    Staatsvolk und Einwanderung

    Das Grundgesetz ist explizit die Verfassung des deutschen Volkes, wie es sich auf der Basis seelischer, sprachlicher und kultureller Gemeinsamkeiten historisch entwickelt hat. Subjekt der Demokratie ist also nicht irgendein beliebiges Volk oder irgendeine Bevölkerung, sondern das deutsche Volk. Dieses ist Subjekt der verfassungsgebenden Gewalt und der demokratischen Legitimation staatlicher Herrschaft. Das Prinzip dieser so verstandenen Nationalstaatlichkeit ist daher

    „der verfassungsrechtliche Rahmen, welcher der Einwanderungspolitik vorgegeben ist. Für eine aktiv gestaltende Migrationspolitik ergibt sich daraus zunächst, welche Ziele sie nicht verfolgen darf: Sie darf nicht die Überwindung des Nationalstaates durch eine multikulturelle Gesellschaft oder gar einen Vielvölkerstaat anstreben. Die Entstehung ethnisch-religiöser und sprachlicher Parallelgesellschaften darf weder geplant noch in Kauf genommen werden.“ 13

    Ein Volk ist natürlich keine statische Größe, sondern entwickelt sich weiter. Auch das deutsche Volk hat in seiner Geschichte immer Menschen aus anderen Völkern aufgenommen, die sich integriert, ja assimiliert haben, also ganz in der kulturellen Volksgemeinschaft aufgegangen sind. Aufgabe der Politik ist es, in allen Entwicklungen die kulturelle und sprachliche Identität des Volkes zu erhalten.

    „Damit wäre es, um den Extremfall zu bezeichnen, unvereinbar, wenn die Migrationspolitik dazu führt, dass in Deutschland eine kulturell hier nicht verwurzelte Mehrheitsbevölkerung entsteht. … Bleibt die Geburtenrate der Deutschen so niedrig wie bisher und die der Immigranten so hoch, wie sie in ihren Herkunftsländern ist, wird der Extremfall immer wahrscheinlicher. Und wenn die Grenzen für alle Immigrationswilligen ohne Obergrenze geöffnet bleiben, wird dieser Fall in absehbarer Zukunft sogar mit Gewissheit eintreten. …
    Die Verfassung lässt dem Gesetzgeber die Möglichkeit offen, durch Einbürgerungen auch die Zusammensetzung des Staatsvolkes zu verändern. Aber diese Ermächtigung bedeutet nicht, dass Regierung und Parlament durch politische Entscheidungen eine völlig neue ethnisch-kulturelle Struktur des Staatsvolkes herbeiführen dürfen.“ 14

    Die Politik verwischt vielfach den Unterschied zwischen Flüchtlingen und Immigranten. Letztere dürfen im Grunde nur bei positiver Integrationsprognose, also Integrationsfähigkeit, -willigkeit und vorhandener Integrationskapazität aufgenommen werden. Flüchtlinge muss man auch in größerer Zahl ins Land lassen, wenn es eine realistische Rückkehrperspektive gibt. Fehlt diese, sind sie auch Einwanderer, für die die Integrationskriterien gelten. Eine Vielzahl von Äußerungen der Regierung zeigt, dass sie von einem dauerhaften Bleiben der über eine Million „Flüchtlinge“ ausgeht, die 2015 eingeströmt sind. Die Frage einer Obergrenze speziell für Asylberechtigte stellt sich daher gar nicht. Wenn die Kanzlerin ständig summarisch eine Obergrenze ablehnt, bewegt sie sich stets außerhalb der Verfassung, an die sie gebunden ist. Es handelt sich auch bei den meisten Asylsuchenden praktisch um Einwanderer, die in Bezug auf eine Obergrenze mit den Immigranten zusammen gesehen werden müssen.

    Anders als in jedem Einwanderungsland der Welt werden die Eingelassenen aber nicht nach den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarkts, ihren beruflichen Qualifikationen, ihrer Integrationsfähigkeit und -willigkeit ausgewählt. Sie werden überhaupt nicht ausgewählt, sondern einfach in unbegrenzter Zahl unkontrolliert aufgenommen. Die Integration wird plakativ gefordert, wird aber bei einer solchen noch ständig weiter wachsenden Zahl von Menschen, die in so kurzer Zeit aus völlig fremden und zum großen Teil noch archaischen kulturellen Zusammenhängen kommen, unmöglich sein.

    „Die sich unter dem Aspekt der Nationalstaatlichkeit aus dem Grundgesetz ergebende Obergrenze für die Aufnahme von Immigranten ist mit einer Million von in Deutschland aufgenommenen Flüchtlingen im Jahr 2015 schon evident überschritten worden.“ 15
    „Was gegenwärtig unter Billigung der Bundesregierung stattfindet, ist eine Umstrukturierung der Bevölkerung Deutschlands. Aus der nach Sprache, Kultur und Geschichte deutschen Mehrheitsbevölkerung wird eine multikulturelle Gesellschaft ohne einheitliche Sprache und Tradition. Die Politik der offenen Grenzen läuft auf das hinaus, was der Titel eines berühmten Buches zum Ausdruck bringt: ´Deutschland schafft sich ab´. Bundeskanzlerin Merkel ist vom TIME-Magazin zur Person des Jahres 2015 erkoren worden, weil sie mit ihrer Politik den Prozess vorantreibe, ´eine alte und quälende nationale Identität abzulegen`. …
    Die Bundesregierung ist an das Grundgesetz gebunden. Sie ist nicht berechtigt, die Identität des Volkes, das sie repräsentiert und dessen Wohl zu wahren sie geschworen hat, einwanderungspolitisch aufzulösen. Rechtlich steht dem das Grundgesetz entgegen.“ 16

    Das heißt, die Bundesregierung bricht vorsätzlich die Verfassung, indem sie das Subjekt der verfassungsgebenden Gewalt, das Volk selbst, in einen Auflösungsprozess führt. Das ist im Grunde ein beispielloser hochverräterischer Vorgang, dessen globaler Hintergrund hier schon aufgezeigt wurde: Globale Planung der Massenmigration.

    Funktionsfähigkeit des Staates

    Weitere verfassungsrechtlich vorgegebene Grenzen der Flüchtlings- und Migrantenaufnahme ergeben sich aus der Notwendigkeit, die Funktionsfähigkeit des Staates zu erhalten. Der Staat darf – auch dort, wo er aus humanitären Gründen Menschen aus akuter Not helfen will – nicht die Fähigkeit verlieren, seine verfassungsrechtlichen Aufgaben zu erfüllen, wie z.B. die Wahrung der inneren Sicherheit.

    Selbst Minister haben erklärt, dass man teilweise die Kontrolle über die „Flüchtlinge“ verloren habe. Bis heute scheint z.B. nicht aufgeklärt, wo sich 300.000 nicht registrierte Eindringlinge befinden. Es ist klar, dass viele Islamische Terroristen unkontrolliert einreisen konnten. Die Straftaten, Terroranschläge und Belästigungen der angeblich das Land Bereichernden nehmen trotz aller Dementis zu. All dies geht auf eindeutig verfassungswidriges Handeln der Regierung zurück.

    „Die Regierung darf nicht sehenden Auges Zustände herbeiführen, in denen die Polizei nicht mehr in der Lage ist, flächendeckend das Gewaltverbot durchzusetzen und die die Menschen gegen Übergriffe anderer wirksam zu schützen. … Sie darf nicht zulassen, dass Zustände entstehen, in denen durch Konfliktpotentiale aus Einwanderungsgruppen, wie sie in Frankreich sichtbar wurden, die innere Sicherheit derart bedroht wird, dass dann massive Freiheitseinschränkungen notwendig werden, um die Gefahren unter Kontrolle zu halten (Verstärkung der Tendenz zum Überwachungsstaat, Erleichterung polizeilicher Eingriffe bis hin zu Notstandsmaßnahmen).“ 16

    Ebenso darf die Regierung nach dem Sozialstaatsprinzips der Verfassung durch das grenzenlose Einströmen von Immigranten, die dann am Sozialsystem des Volkes teilnehmen, das Land nicht „in eine Lage hineingleiten lassen, in der massive Absenkungen des Sozialstandards notwendig werden, um alle Menschen versorgen zu können.“ 17

    Die fehlende demokratische Legitimation

    Die Entscheidung der Bunderegierung, die Grenzen für alle offenzuhalten, die als Flüchtlinge und Migranten nach Deutschland wollen, hat auch verfassungsrechtlich keine demokratische Legitimation, und zwar aus mehreren Gründen, die der Verfassungsrechtler Prof. Dietrich Murswiek am Ende eines Artikels wie folgt zusammenfasst18:

    – Eine Entscheidung von so weitreichender Bedeutung darf nicht von Kanzlerin und Regierung allein getroffen werden. Dem steht die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entgegen, nach der wesentliche Entscheidungen dem Parlament vorbehalten sind. „Die Öffnung der Schleusen für über eine Million ´Flüchtlinge` allein im Jahr 2015 ist hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland und des deutschen Volkes von äußerster Dramatik. Die Zusammensetzung des Volkes und seine Identität, die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die Aufgabenlast der Kommunen und Landkreise, die Folgezwänge für die Bereitstellung von Wohnungen, ärztlicher Versorgung und Sozialhilfe, die hieraus resultierenden Belastungen des Haushalts in Höhe von vermutlich 30 Milliarden Euro pro Jahr sind einige Stichworte für solche Auswirkungen. … Indem die Bundeskanzlerin diese Entscheidung aus einem moralischen Bauchgefühl heraus spontan getroffen hat, ohne zuvor das Parlament zu fragen, hat sie den demokratischen Parlamentsvorbehalt eklatant verletzt.“

    – Fast alle Flüchtlinge, die in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen sind, können sich weder auf das Asylgrundrecht berufen noch haben sie einen Aufenthaltstitel. Fast alle Flüchtlinge müssten nach § 18 Abs. 2 AsylG von den Grenzbehörden ´zurückgeschoben` werden. Die Bundesregierung hat offenbar angeordnet, dass diese Vorschrift nicht angewendet wird. Damit verletzt sie nicht nur diese Norm, sondern stellt die Bindung der Exekutive an das Gesetz (Art. 20 Abs. 3 GG) in Frage. ….
    Indem die Bundesregierung sich über das Gesetz stellt, handelt sie nicht nur rechtsstaatswidrig, sondern auch ohne demokratische Legitimation. Denn die Exekutive schöpft ihre Legitimation gerade aus der Bindung an das parlamentsbeschlossene Gesetz.“

    – „Die Regierung darf nicht die Identität des Volkes, dem sie ihre Legitimation verdankt, strukturell verändern. Das Volk ist das Subjekt der Demokratie. Die Regierung leitet ihre Legitimation von diesem Subjekt ab, aber darf nicht über das Subjekt verfügen. Indem die Bundeskanzlerin eine Entscheidung trifft, die sich auf die Identität des Volkes und auf den Charakter des Staates als des Nationalstaats dieses Volkes gravierend auswirkt, ohne das Volk zu fragen, macht sie sich selbst zum Souverän. Das ist mit dem Prinzip der Volkssouveränität nicht vereinbar. …
    Solange das Volk … nicht gefragt worden ist, ob es der Umwandlung Deutschlands in einen multikulturellen Staat zustimmen will, ist eine Politik der für alle wirklichen oder vermeintlichen Flüchtlinge ohne Obergrenze offenen Grenzen mit dem Grundgesetz unvereinbar.“

    – „Völkerrechtlich steht dem deutschen Volk das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu. Dieses impliziert das Recht der sprachlich-kulturell-historisch geprägten, auf einem bestimmten Territorium ansässigen Nation, sich in ihrem eigenen Staat zu organisieren. Das Grundgesetz ermächtigt nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts die Staatsorgane nicht, das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes aufzugeben. Dieser Schritt sei allein dem unmittelbar erklärten Willen des Volkes vorbehalten.“

    Zusammenfassung

    Die Bundesregierung bricht vorsätzlich die Verfassung, indem sie durch das Zulassen unbegrenzter Migrationsströme auf absehbare Zeit eine kulturell hier nicht verwurzelte Mehrheitsbevölkerung entstehen lässt und dadurch das eigene Volk, das Subjekt der verfassungsgebenden Gewalt, in einen Auflösungsprozess hineintreibt, der zu einem Identitätsverlust des deutschen Volkes führt.

    Die Bundesregierung bricht vorsätzlich die Verfassung, indem sie die Funktionsfähigkeit des Staates aufs Spiel setzt: Die innere Sicherheit kann sie bereits vielfach nicht mehr gewährleisten, und sie höhlt das Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes aus, indem durch die Teilhabe der Immigrationsströme am Sozialsystem das Land in eine Lage hineingleitet, in der massive Absenkungen des Sozialstandards notwendig werden, um alle Menschen versorgen zu können.

    Und die Bundesregierung bricht zudem auch vorsätzlich die Verfassung, indem sie sich über das Prinzip der demokratischen Legitimation, die Bindung an die parlamentsbeschlossenen Gesetze, wie § 18 Abs. 3 Asylgesetz, hinwegsetzt.

    Es geschieht der einmalige Vorgang, dass die Politiker, welche die Regierung bilden, tragen und stützen, sich über Verfassung und Gesetz erheben, die ihr Handeln allein legitimieren können. Sie maßen sich eine eigene Machtvollkommenheit an. Das ist de facto ein Staatsstreich einer politischen Kaste gegen das eigene Volk. Der Rechtsstaat ist außer Kraft gesetzt und die Demokratie punktuell bereits in eine Diktatur übergegangen. Nach den eingangs zitierten Worten des Kirchenvaters Augustinus werden wir von einer Räuberbande beherrscht. Und diese Kaste hat alle staatlichen Institutionen so durchsetzt, dass jegliche Korrektur verhindert wird.

    Was täglich in ihren Propaganda-Medien an Problemen und Details der Migrationskrise geschrieben wird, lenkt ständig von dem ab, was dem ganzen Fiasko zugrunde liegt und dem Volk nicht bewusst werden soll: der skandalöse fortgesetzte Verfassungs- und Rechtsbruch der politischen Klasse. Denn noch hat das Volk in der Wahl die Macht, dem Spuk ein Ende zu setzen.

    ———————————————————
    1 So vor kurzem in: Otto Depenheuer/Christoph Grabenwarter (Hg.):
    Der Staat in der Flüchtlingskrise, Paderborn 2016
    2 Prof. Frank Schorkopf a.a.O., S. 13
    3 Prof. Otto Depenheuer a.a.O., S. 22, 23
    4 Prof. Klaus F. Gärditz a.a.O., S. 106, 107, 114
    5 Gutachten Prof. Di Fabio, S. 118, 119
    6 a.a.O., S. 90
    7 a.a.O., S. 103
    8 a.a.O., S. 91-92
    9 a.a.O., S. 117-118
    10 handelsblatt.com 12.1.2016
    11a zeit.de 8.1.2017
    11b welt.de 19.1.17
    11c freiewelt.net vom 4.1.2016
    12 welt.de 15.12.2016
    13 Prof. Dietrich Murswiek im Band Anm. 1, S. 125-126
    14 Prof. Murswiek a.a.O., S. 126, 127
    15 Murswiek a.a.O., S. 130
    16 Murswiek a.a.O., S. 133
    17 Murswiek a.a.O., S. 130
    18 Murswiek a.a.O., S. 134-137


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