kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptisches Ehepaar ermordet aufgefunden! 20. Januar 2017

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:03

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Mehrere Gewalttaten gegen Kopten innerhalb kurzer Zeit

 

 

 

Open Doors, Kelkheim: Nur knapp einen Monat nach dem Anschlag auf eine Kirche in Kairo, bei dem 27 Christen getötet und viele weitere – zum Teil lebensgefährlich – verletzt wurden, kam es in der vergangenen Woche zu weiteren Gewalttaten gegen koptische Christen in Ägypten. Am Morgen des 6. Januar wurde ein christliches Ehepaar erstochen in seinem Bett aufgefunden, nur drei Tage zuvor hatte es bereits einen ähnlichen Mord gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein schrecklicher Weihnachtsmorgen

Es war der Weihnachtstag der koptischen Christen. Nachdem Kirolos Sami seine Eltern Gamal (60) und Nadia (48), die in einiger Entfernung im Gouvernement Al-Minufiyya im Norden des Landes wohnten, am Vormittag telefonisch nicht erreichen konnte, alarmierte er seinen Onkel Magdy Amin Girgis und bat ihn, nach dem Rechten zu sehen. Dieser suchte daraufhin das Haus seiner Schwester und ihres Mannes auf, wo er noch am Abend zuvor mit den beiden gegessen hatte – nicht ahnend, was ihn dort erwartete. Als ihm niemand die Tür öffnete, rief er einen Tischler zur Hilfe, um in das Haus zu gelangen. Der Anblick, der sich ihm im Schlafzimmer seiner Verwandten bot, war schrecklich: Die beiden waren in ihren eigenen Betten grausam ermordet worden.

 

 

 

 

 

 

 

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Getötet wegen ihres Glaubens

Nach Aussagen der Polizei handelt es sich um einen Raubmord, aber Magdy berichtete gegenüber World Watch Monitor, dass Nadia noch ihren Schmuck getragen und auch sonst nichts gefehlt habe. Deshalb geht er fest davon aus, dass die beiden wegen ihres christlichen Glaubens ermordet wurden. Das Ehepaar wurde noch am selben Tag bestattet, die Trauerfeier fand in der koptisch-orthodoxen Mar-Girgis-Kirche unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Neben ihrem Sohn Kirolos hinterlassen die Samis eine verheiratete Tochter, Marian. Um ihrer Trauer über die Ermordung Ausdruck zu verleihen, sagten alle drei Kirchen in dem Dorf Tukh El-Dalkah, wo das Ehepaar lebte, ihre Weihnachtsgottesdienste an diesem Tag ab.

 

 

 

 

 

 

Feindseligkeit gegenüber Christen nimmt zu

Als Hauptverdächtige für den Doppelmord gelten zwei Männer, die ihre Opfer Berichten zufolge nicht persönlich kannten. In Tukh El-Dalkah wohnen hauptsächlich Christen, es gibt jedoch auch einige salafistisch geprägte Dörfer in der Umgebung. Erst drei Tage zuvor war in Alexandria ein anderer koptischer Christ, Youssef Lamei, unter ganz ähnlichen Umständen ermordet worden.

Auf dem neuen Weltverfolgungsindex von Open Doors steht Ägypten auf Rang 21 und ist damit im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Platz nach oben gerückt. Ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung sind koptische Christen. Aufgrund ihrer langen Geschichte im Land werden sie von der Regierung und dem muslimischen Teil der Gesellschaft in gewissem Maße toleriert, auch wenn sie in ihrem Alltag zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt sind. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation jedoch durch zunehmende Angriffe vonseiten islamistischer Gruppen merklich verschlechtert.

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2017/januar/aegypten_christliches_ehepaar_ermordet_aufgefunden/

 

 

 

 

 

 

 

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Die Märtyrer von der Kairoer Kirche der Hl. Apostel Petrus und Paulus

Am 11. Dezember 2016 in den Himmel beim Bombenanschlag gegangen.

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wieder ist in der ägyptischen Heimat eine Verschlechterung der Gesamtsituation für koptische Christen eingetreten. Der Präsident Al Sisi in Kairo ist weit weg. In den Gemeinden und entfernten Städten und Dörfern bilden sich immer wieder Gruppen der Salafisten und Muslimbrüder, die den Christen gegenüber islamisch feindlich gesonnen sind.

Auch wird der Präsident nicht verhindern können, dass sich Salafisten und Muslimbrüder, die ihren Weg in Ägypten mit Herrn Al Banna im Jahr 1928 begannen, ihren Weg durch die ägyptischen Institutionen u. a. bei den Sicherheitskräften und Behörden gebahnt haben. Die Intensität der Aufklärung von Straftaten, die sich gegen Christen richten, ist noch immer schleppend, kein Wunder, gelten Christen neben Juden doch zu den abscheulichsten Geschöpfen Allahs.

 

 

 

Die Taktik der Behörden ist klar. Die Polizei will wie hier auch verschleiern. Sie will Ruhe in der Bevölkerung und täuscht dieselbe mit Falschbehauptungen, also „neudeutsch“ Fakenews, indem  sie vorgibt,  dass es sich um einen Raubmord gehandelt haben soll, um die wahren Motive zu verschleiern, nämlich den islamischen Gewaltterror gegen Kopten und andere Christen. Man hat Interesse daran, die Fälle als „normale“ Kriminalfälle aussehen zu lassen. Die polizeilichen Aussagen können nur unrichtig sein, denn sonst hätten ja keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen anlässlich der Gottesdienste stattfinden müssen.

Wir hier in Deutschland und Westeuropa werden  dieselben Zustände in näherer Zukunft auch noch kennenlernen müssen, dass Gottesdienste in Kirchen unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen vor islamistischen Angriffen abgehalten werden können. Der open-doors-Weltverfolgungsindex ist ein sensibler Gradmesser der Christenverfolgung und -diskriminierung.

 

 

Schließen wir uns den Gebetsanliegen von open-doors an und bitten den DREIEINEN GOTT inständig um den unverdienten Weltfrieden im Großen und JESU Frieden im Kleinen. Bitten wir für Ägypten und seine Menschen, dass sie endlich in Frieden leben können.

 

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