kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ZUM NAHOSTKONFLIKT 13. Januar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:56

Die jüngsten Äußerungen Obamas und Kerry´s zum Nahostkonflikt und den Verrat an ISRAEL.

 

 

 

 

Wer sich zum Nahostkonflikt äußert, sollte ein Minimum an geschichtlicher Kenntnis haben! Die jüngsten Äußerungen des scheidenden US-Präsidenten Obama hinsichtlich einer „Zweistaaten-Lösung“ und der Besiedelung des israelischen Kernlandes durch Juden erinnern an dessen berüchtigte Kairo-Rede (6/2009) und zeigen, dass sein scheinbar positives Verhältnis zum engsten Verbündeten im Nahen Osten nur Lippenbekenntnisse waren. Bemerkenswerter Weise hat auch der deutsche Außenminister Steinmeier ungefragt die Kritik Obamas an der israelischen Siedlungspolitik unterstützt. Deshalb sei ein kurzer historischer Rückblick erlaubt.

 

 

 

 

Immer wieder wird das Existenzrecht Israels nicht nur von den Arabern bestritten, sondern auch von Menschen, die man als Antisemiten bezeichnen muss (s. Ps. 83!). Dabei hat Israel aufgrund des Völkerrechts, aber auch durch Beschluss der UNO vom 29.1.1947 (Res. 181) das Recht, auf seinem uralten biblischen Territorium Judäa, Samaria und Galiläa erneut einen jüdischen Staat zu errichten, was auch ausdrücklich dem Willen GOTTES entspricht – siehe die Propheten!

 

Wo sonst?

Die Römer bereiteten zwar dem Rest des ersten Judenstaates ein vorläufiges Ende, doch gab es trotz der allgemeinen Vertreibung der Juden immer auch eine ununterbrochene jüdische Einwohnerschaft im Lande – vor allem in den Städten Jerusalem, Tiberias, Hebron und Safed. Die Araber eroberten das Land 638, also sechs Jahre nach Muhammads Tod, und hielten es bis in die Kreuzfahrerzeit besetzt. Muhammad selbst besuchte Jerusalem nur im Traum, was von seiner Kindfrau Aisha im Hadith von al-Bukhari bestätigt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die heute als drittwichtigstes islamisches Heiligtum betrachtete el-Aqsa Moschee auf dem Tempelberg ist die im 6. Jh von Kaiser Justinian I. erbaute dreischiffige Basilika Santa Maria, die 617 nach erheblicher Beschädigung wieder hergestellt und bis 711 als Kirche genutzt wurde. Erst der Sohn des Kalifen Malik, Abdel-Whad, entweihte die prächtige Kirche und baute sie 79 Jahre nach dem Tode Mohammeds zu einer Moschee um, indem er das typische Kuppeldach aufsetzen ließ (hierzu siehe „Mythos el-Aqsa Moschee“ http://www.schroeter.wordpress.com).

 

 

Nach der Kreuzfahrerzeit gab es wechselnde Oberherrschaften im Heiligen Land, bis schließlich unter Sultan Selim I. (1512-1520) und seinen Nachfolgern für Jahrhunderte die Gebiete bis Ägypten in das Osmanische Reich einverleibt wurden. Das Osmanische Reich, im I. WK mit Deutschland verbündet, verlor erst nach der Niederlage seine Territorien im Nahen Osten, was zugleich auch sein Ende im Oktober 1918 bedeutete bis es 1923 zur Gründung der Republik Türkei unter Mustafa Kemal Pascha Atatürk kam. Die arabischen Gebiete und „Palästina“ (eine geographische Bezeichnung für ein bestimmtes Gebiet westlich und östlich des Jordan) standen zunächst unter dem Mandat der Siegermächte.

Es folgten neue Staatsgründungen der Araber (u.a. Syrien, Libanon) und der neue Staat „Transjordanien“, das spätere Jordanien, wurde von „Palästina“ abgetrennt. Zuvor war die „Balfour-Deklaration“ (2.11.1917) erfolgt, die, unterstützt von der britischen Regierung, die „Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk“ vorsah. Eine verstärkte jüdische Einwanderung nach „Erez Israel“ folgte, vor allem nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Geringerer als Mark Twain besuchte auf seiner Orientreise 1867 auch das „Heilige Land“, das Teil des Osmanischen Reiches war, und beschreibt es als heruntergekommene dünn besiedelte Einöde, die von einzelnen Beduinen durchzogen wurde. Nur wenige Städte waren etwas mehr bevölkert. Ein erster offizieller Zensus im Jahre 1844 zählt in Jerusalem 7.120 Juden, 5.760 Muslime und 3.390 Christen. 1874 berichtete der amerikanische Konsul de Haas, dass Jerusalem 30.000 Einwohner habe, von denen 20.000 Juden seien.

 

 

In sein Tagebuch schrieb Mark Twain: „Von allen Ländern mit öder Landschaft muss Palästina, glaube ich, der Gipfel sein. Die Berge sind kahl, sie haben stumpfe Farben, sie zeigen unmalerische Formen. Die Täler sind hässliche Wüsten, von einer schwachen Vegetation gesäumt, die einen sorgenvollen und verzagten Ausdruck an sich hat. (Zitiert in Reusch / Gerloff: Grenzenloses Israel – ein Land wird geteilt, Holzgerlingen 2015³)

 

 

 

 

 

 

 

How do you know all those cute little Syrian Muslim ‘refugee’ children Obama’s been dumping into the U.S. weren’t part of the Caliphate Cubs trained by ISIS?

 

 

 

 

 

 

Die „Philister“, von denen sich der Begriff „Palästina“ ableitet, waren übrigens Bewohner der griechischen Ägäis, die sich schon im ersten Jahrtausend vor allem in fünf „Philisterstädten“ an der Küste Kanaans niedergelassen hatten und bis zum siebten vorchristlichen Jahrhundert ein Dorn im Fleische Israels waren. Sie gingen zusammen mit dem „Nordreich“ Israel 622 v.Chr. unter, als diese Gebiete von den Assyrern besiegt und eingenommen wurden. Übrig blieb das „Südreich“ Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, das Jahrhunderte später nach der römischen Eroberung zur Provinz „Syria-Iudaea“ wurde. Übrig blieb aber auch die von den „Philistern“ abgeleitete Bezeichnung „Palästina“, die von Kaiser Hadrian eingeführt wurde. Aufgrund des Bar Kochba Aufstandes (132-135 n. Chr.) wollte er alles, was an die Juden erinnerte, auslöschen und benannte deshalb die Province Iudaea in Palaestina um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Araber, die sich heute als „Palästinenser“ bezeichnen, haben nie einen eigenen Staat mit einer eigenen Hauptstadt gebildet. Ihre Sprache, Religion und Kultur unterscheidet sich in nichts von den übrigen arabischen Stämmen – im Gegensatz etwa zu dem Volk der Kurden, dem ein eigener Staat vorenthalten wird. Der Anspruch der „palästinensischen“ Araber auf ein eigenes „Staatsgebiet“ auf israelischem Territorium (so klein wie Hessen) ist absurd. Ebenso absurd ist die Idee, Ost-Jerusalem mit der heiligsten Stätte Israels, dem Tempelberg, zur Hauptstadt eines solchen Kleinst-Staates machen zu wollen. Bemerkenswert ist allerdings, dass ausgerechnet der deutsche Außenminister in vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Arabern schon jetzt in Berlin Dahlem ein Botschaftsgebäude für diesen imaginären Staat errichten ließ!

 

 

 

 

 

Wenig bekannt und kaum beachtet, hat auch Muhammad das Land westlich und östlich (!) des Jordan als das „heilige Land der Kinder Israel“ bezeichnet (u.a. Sure 5,21 und 7,137) – allerdings von seiner Gottheit „Allah“ zugebilligt. Der Koran erwähnt im Übrigen Jerusalem nicht ein einziges Mal, während in der Bibel Jerusalem mehr als 800mal erscheint und von Jesus als die Stadt des „großen Königs“ bezeichnet wird.

 

 

Nach der Neugründung des Staates ISRAEL (1948) griffen fünf arabische Staaten Israel an. Etwa 750.000 Araber wurden durch diesen Krieg zu Flüchtlingen – gleichzeitig wurden wenigstens 800.000 Juden aus arabischen Ländern vertrieben und flohen ohne ihre Habe nach Israel. Außerdem annektierten die Jordanier entgegen den Beschlüssen der UNO die „Westbank“ (Judäa und Samarien) und den Ostteil Jerusalems. Es wurden dort alle 58 Synagogen zerstört, der Friedhof auf dem Ölberg geschändet. Der Ostteil der Stadt wurde hermetisch abgeriegelt. Die für Juden und Christen heiligen Stätten konnten nicht mehr aufgesucht werden. Der einzige Zugang war das Mandelbaumtor, das nur mit besonderer Genehmigung passiert werden durfte. Über das Ende der Teilung Jerusalems (1967) und Berlins (1989) freuten wir uns.

Das soll nun für ISRAELS 3000jährige Hauptstadt nicht mehr gelten?

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 1948 bis zum 6-Tage-Krieg 1967 besaßen die Araber genau das Gebiet, auf dem sie einen Staat „Palästina“ hätten errichten können. Diese Absicht hatten jedoch die arabischen Staaten niemals. Vielmehr kam es 1964 in Ägypten (Nasser) zur Gründung der Terrororganisation PLO, der sich später sechs weitere anschlossen – darunter die „Fatah“ (arab. „hataf“ = „schneller Tod“) – die alle das gleiche Ziel haben: die Zerstörung Israels und die Rückgewinnung der einstigen islamischen Eroberung. Die Führung der PLO übernahm schon bald der Ägypter Arafat, zuvor unehrenhaft aus der ägyptischen Armee ausgestoßen und später als „Bauingenieur“ in Kuwait tätig.

 

 

 

Selbst in der Gründungsakte der PLO vom Mai 1964, der „PLO-Charta“, ist weder von einem zu schaffenden Staat „Palästina“ noch von einer Hauptstadt Jerusalem die Rede. Das Ziel der Terrororganisation ist aber in Artikel 13 ausdrücklich festgeschrieben und gilt bis heute: „Arabische Einheit und die Befreiung Palästinas sind zwei sich ergänzende Ziele und die Erreichung des einen erleichtert die Erreichung des anderen. Arabische Einheit führt also zur Befreiung Palästinas, und die Befreiung Palästinas führt zu arabischer Einheit. Die Tätigkeit für die Verwirklichung des einen Ziels geht einher mit der Tätigkeit für die Verwirklichung des anderen.“

 

 

Trotzdem hat Israel immer wieder seinen guten Willen gezeigt: Im Hebron-Abkommen (1997) überlässt Israel die Stadt Jericho und Teile von Gaza der arabischen Selbstverwaltung „Palästinensischen Autonomie“ (PA). Hebron – unter König David Israels erste Hauptstadt überhaupt und Grabstätte der Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob – wird teilweise geräumt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Juli 2000 verhandelten Präsident Clinton (USA) und Ministerpräsident Barak (Israel) mit dem Terroristenchef Arafat in Camp David (II) über einen zu gründenden „Palästinenser-Staat“. Obwohl MP Barak 95 bis 97 Prozent der von den Arabern geforderten Fläche des israelischen Kernlandes (Judäa, Samaria, Gaza) sowie den Osten Jerusalems (!) – das 1980 zur „ewigen und unteilbaren Hauptstadt Israels“ erklärt worden war – anbot, lehnte Arafat mit Blick auf die PLO-Charta ab! Der enttäuschte Clinton sagte zu ihm: „You have been here 14 days and said no to everything.”

 

 

Nach dem Tode Arafats 2004 zeigte Israel erneut seinen guten Willen. MP Sharon ließ gegen den Willen der jüdischen Bevölkerung den Gazastreifen gewaltsam räumen: „Land für Frieden“! Doch statt der erhofften friedlichen Entwicklung intensivierte sich seitdem die Aggression der hinzugezogenen Araber, der arabische Raketenbeschuss aus Gaza wurde unerträglich und führte zu israelischen Gegenschlägen. In Gaza und in den Gebieten der „PA“ offenbart sich inzwischen das Chaos einer aggressiven islamischen „Verwaltung“.

 

 

 

 

 

Abschließend noch ein Wort zur „Vertreibung“ von etwa 620.000 Arabern aus dem Kernland Israels. Selbst wenn es eine Vertreibung war – andere Quellen sprechen auch von Flucht, zu der diese Menschen von ihrer eigenen Führung aufgerufen waren – so wurden im Gegenzug etwa 800.000 Juden unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe aus den arabischen Ländern vertrieben, wo sie oft schon seit Jahrhunderten, wenn auch als Dhimmis, lebten.

 

Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, die arabischen Flüchtlinge – die ja ursprünglich ab dem 20. Jh. in die fast menschenleere Wildnis des Jordanlandes geströmt waren (siehe das Tagebuch des Mark Twain von 1867 und dazu Statistiken über die Bevölkerungsentwicklung dort!), als dieses unter dem Fleiß der jüdischen Einwanderer erneut prosperierte. Die Araber hätten wieder in ihre benachbarten Heimatländer zurückkehren sollen, wo sie entsprechend ihrer Kultur, Sprache und ihres islamischen Glaubens besser leben könnten. Immerhin umfasst das arabische Territorium, darunter die reichen Ölstaaten, eine Fläche, die größer ist als die Europas. Doch keines der Bruderländer will sie aufnehmen oder gar unterstützen (hierzu s. Gen 16,11f).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland hat nach dem Krieg nicht nur mehr als ein Drittel seiner Fläche verloren, sondern nahm auch etwa 13,5 Millionen vertriebener oder geflüchteter Landsleute vor allem im westlichen Teilstaat auf und integrierte diese. Wäre von den Arabern ein wirklicher Friede im Nahen Osten gewünscht, so könnte auch dort die „deutsche“ Lösung ein nachahmenswertes Beispiel sein!

 

Dagegen steht aber ein grundlegendes Gesetz des Islam: Ein Territorium, das einmal von Muslimen erobert wurde – ob für kurze oder längere Zeit – und wieder verloren ging, wird auch weiterhin als nicht aufzugebendes Land Allahs betrachtet. Das gilt im Übrigen nicht nur für das spanische Andalusien, sondern auch für jedes Stück Land, auf dem eine Moschee errichtet wurde!

 

 

 

 

Kein Gebiet erhält noch immer so viel unkontrollierte und nicht zweckgebundene „Entwicklungshilfe“ wie die „Palästinensische Autonomie“ und Gaza – jährlich mehr als eine Milliarde Euro, die vor allem deutsche und amerikanische Steuerzahler etwa je zur Hälfte aufbringen (müssen). Diese Gelder werden vor allem für Waffen und Tunnelbau verwendet, der Rest fließt in die Taschen korrupter Clans.

So zweigte allein Arafat aufgrund von Recherchen des IWF 900 Millionen Euro „Entwicklungsgelder“ auf seine Privatkonten in der Schweiz ab, die jedoch nie zurückgefordert wurden.

 

9 Responses to “ZUM NAHOSTKONFLIKT”

  1. thomas Says:

    Sehr gut und Faktenreich geschrieben – vielen Menschen wird heute vorenthalten, das Israel sich
    innerhalb des letzten Jahrhunderts, mehrfach gegen islamische Heere verteidigen mußte.
    Im übrigen, wird uns der endzeitliche Nahostkonflikt, schon seit cirka 2800 Jahren in der
    Heiligen Schrift beschrieben. Ohne den Staat Israel, inklusive Jerusalem, konnte es nie eine
    Endzeit der Endzeit geben.

    Sacharja 12

    Jerusalem wird zum Laststein für alle Völker; seine Feinde werden vertilgt
    1 Dies ist die Last, das Wort des Herrn über Israel: Es spricht der Herr, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet:
    2 Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch1 für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems.
    3 Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich Jerusalem zum Laststein2 für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewißlich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.
    4 An jenem Tag, spricht der Herr, will ich alle Pferde mit Scheu schlagen und ihre Reiter mit Wahnsinn; über das Haus Juda aber will ich meine Augen offen halten, und alle Pferde der Völker will ich mit Blindheit schlagen.
    5 Und die Fürsten Judas werden in ihrem Herzen sagen: Meine Stärke sind die Bewohner Jerusalems, durch den Herrn der Heerscharen, ihren Gott!

    Im Nahen Osten, um Israel herum spielt die endzeitliche Musik, hier wird es zum größten Krieg
    aller Zeiten kommen, unmittelbar vor der zweiten Ankunft von Jesus Christus.

    Joel 4, 1-3
    „1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde,
    2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt
    3 und über mein Volk das Los geworfen…“

    ♫♪ ♔The Phenomenon of Trumpet Sound in the sky of Jerusalem. October 1, 2016 ♫♪♔

    https://gloria.tv/video/vHXstedivk9W1DHHBivHxwpua

    Sachraja 14, 16: Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerusalem gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

    Ezechiel/Hesekiel 36, 24
    24 Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land.

    Ezechiel/Hesekiel 34, 28-30

    28 Sie werden nicht länger eine Beute der Völker sein, von den wilden Tieren werden sie nicht gefressen. Sie werden in Sicherheit wohnen und niemand wird sie erschrecken.
    29 Ich pflanze ihnen einen Garten des Heils. Sie werden in ihrem Land nicht mehr vom Hunger dahingerafft werden und die Schmähungen der Völker müssen sie nicht mehr ertragen.
    30 Sie werden erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott, mit ihnen bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind – Spruch Gottes, des Herrn.

    Weiter verhieß Jesus: „Und sie (die Juden) werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, BIS die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.“ (Lukasevangelium 21,24)

    Wie Petrus angibt, dass sich die Prophetien der alttestamentlichen Propheten noch alle erfüllen müssen, so verheißt auch Jesus in diesen beiden Aussagen Gericht und Wiederherstellung für Israel – und zwar auf zwei Ebenen: geistlich und irdisch-materiell

    In der zweiten Aussage verheißt verheißt er eine Zeit, in der Jerusalem wieder unter jüdischer Herrschaft sein wird:
    Das hat sich erfüllt: 70 n.Chr. eroberten die Römer Jerusalem und zerstreuten das jüdische Volk in alle Länder. In diesem Jahrhunder kam Jerusalem wieder unter jüdische Herrschaft.

    Die Bibel beschreibt, daß Israel eine zeitlang unter der Züchtigung Gottes ist – er zerstreut sie in alle Länder, und Heiden gehört das Land Israel, und das alles aufgrund ihrer Sünde.
    Israel hat immer gegen Gott gesündigt (wir Christen ja auch!).
    es hat auch zum größten Teil Jesus und das Evangelium nicht angenommen. Paulus sagt aber, daß Gott sie um unseretwillen für das Evangelium verschlossen hat. Dazu Gott Israel nämlich berufen – die Völker zu segnen. Das heißt, alles was sie durchmachen, machen sie einerseits um ihrer Sünde willen durch, andererseits aber auch um unseretwillen: Damit die Botschaft von Jesus und die Errettung durch ihn zu uns Heiden gelangen konnte.
    („Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren; durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden“ Römer 11,25.11).
    Aber diese „Verstockung“ Israels durch Gott ist zeitlich begrenzt. Gott hat von den Büchern Mose bis ins Neue Testament verheißen, daß er selbst Israel wiederherstellen wird.

    Genauso deutet Paulus an, daß nach einer Zwischenzeit von Gottes Erbarmen über die Heidenvölker er sich seinem Volk Israel wieder zuwenden wird und es gemäß den alttestamentlichen Verheißungen wiederherstellen wird.:

    Verstockung ist Israel zum Teil wiederfahren, BIS die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel errettet werden…Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar (Römerbrief 11,25-26.29).

    Um Israel müßen wir uns also keine Sorgen machen, wohl eher um Deutschland und Westeuropa !

  2. Andreas Says:

    Unfassbar, was sich Obama/Kerry, aber auch Frankreich u. der Rest der EU-Länder gegenüber Israel herausnehmen!!
    Wer gibt ihnen das Recht, über die Zukunft des Heiligen Landes zu bestimmen??
    Hier ein Appell an die Christen (ich stelle den kompletten Text rein, auch wenn er ziemlich lang ist):

    Ein Aufruf an alle Christen, ihre Geburtsstätte und die Heimat des jüdischen Volkes zu verteidigen. Gastkommentar von Pfr. Petra Heldt

    Jerusalem (kath.net/audiatur) Wir müssen verhindern, dass es zu einer Kapitulation vor der Islamisierung des Nahen Ostens und Europas kommt. Wir müssen verhindern, dass die Altstadt Jerusalems, die seit mehr als 3.000 Jahren das Herz des Judentums und seit 2.000 Jahren den Sitz des Christentums bildet, islamisch wird – als Teil eines bald islamischen und vermutlich auch terroristischen Staates. In einem solchen Staat, das zeigen alle Umfragen, würden die nächsten Wahlen für den Einzug der terroristischen Gruppe der Hamas sorgen. Dies hätte letztendlich die Zerstörung des gesamten jüdisch-christlichen Erbes zur Folge – ein Vorgang, den wir bereits überall im Nahen Osten beobachten konnten.

    Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gab am 13. Oktober 2016 ihre vorläufige Zustimmung zu einer Resolution, die die Verbindungen des Judentums zu ihren heiligsten religiösen Stätten leugnet: dem Tempelberg und der Klagemauer. Die Abstimmung in Paris könnte den Tempelberg fest als muslimische Stätte etablieren. Seit der Neuschreibung der Geschichte durch die UNESCO – sie bezeichnete historische biblische Stätten wie die Höhle der Patriarchen in Hebron und Rachels Grab in Bethlehem als islamisch, obwohl es den Islam erst seit dem siebten Jahrhundert gibt und er also erst Jahrhunderte später entstand – versuchen muslimische Wachen auf dem Tempelberg bereits, die revisionistische Agenda der UNESCO durchzusetzen. Am 1. Januar 2017 drängte die Waqf (eine islamische Stiftung zum Erhalt all dessen, was jemals von den Muslimen im Namen Allahs für alle Zeit besetzt wurde) den angesehenen israelischen Archäologen Professor Gabriel Barkay, nicht den Namen „Tempelberg“, sondern den muslimischen Ausdruck für diesen Ort zu verwenden. Nach dem Einschreiten der israelischen Polizei führte Barkay seine Rede fort und nutzte fortan die Abkürzung „TB.“. Er weigerte sich, sich wie ein Dhimmi („tolerierte“ Staatsbürgerschaft zweiter Klasse für nicht-muslimische Minderheiten) zu verhalten.

    Eine ähnliche Veranstaltung im Oktober 2016 nahm einen anderen Ausgang. Bei einem Besuch des Tempelbergs befolgten Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm, die Vorsitzenden der katholischen beziehungsweise protestantischen Kirchen in Deutschland, die Anweisungen und nahmen ihre Kreuze ab. Nach heftiger Kritik in Deutschland gegen das Kreuzverbot auf dem Tempelberg entschuldigte sich Kardinal Marx. Bischof Bedford-Strohm hingegen entschuldigte sich nicht, sondern beschuldigte die israelischen Sicherheitsbehörden – ein Vorwurf, den Israel zurückwies.

    Die Konferenz in Paris könnte den Tempelberg judenrein und christenrein machen und damit das Dhimmitum in Europa vorantreiben.

    Seit 3.000 Jahren besagt die jüdische Geschichte: „Jerusalem, du bist gebaut als eine festgefügte Stadt“ (Psalm 122:3). Seit jeher war Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Vaterlandes. Weder unerbittlicher Terror noch zahlreiche Kriege oder zynische Boykotte gegen den jüdischen Staat konnten die Geschichte Israels zerstören. Mit einem harten Schnitt könnten jedoch die Pariser Friedenskonferenz und eine darauffolgende Abstimmung des Sicherheitsrats genau das bewirken: das Ende der jüdischen Geschichte in ihrer Heimat. Basierend auf der Charta der Hamas, die Israels Existenzrecht leugnet, könnte diese Abstimmung das Auslöschen der jüdischen – und damit auch christlichen – Geschichte besiegeln und sie durch den Islam ersetzen. Dies wäre das Ende für Israel, das einzige aufstrebende, schöne, florierende und wahrhaft demokratische Land im Nahen Osten. Es würde die Religionsfreiheit beenden, die Israel Menschen aller Bekenntnisse aus allen Teilen der Welt garantiert. Es wäre das Ende für die Inspiration der jüdisch-christlichen Kultur und das Ende der Glaubensrichtungen der Juden, Christen und ja, sogar der Muslime, die Israel bietet.

    Was treibt westliche Politiker dazu, als Erfüllungsgehilfen bei der Zerstörung der jüdisch-christlichen Kultur im Nahen Osten und Europa mitzuwirken? Warum legt die Pariser Friedenskonferenz einen Grundstein für die Zerstörung des jüdischen Staates, während Christen in muslimischen Ländern in historisch beispiellos hohen Zahlen ermordet werden? Warum lässt man Millionen von Christen über die versuchte Zerstörung ihrer Geburtsstätte auf dem Tempelberg im Dunkeln, wo die Jünger Jesu an Pfingsten befähigt wurden, ihren Glauben in die ganze Welt hinaus zu tragen? Nicht wenige Antworten auf diese Fragen deuten auf die Gier nach Macht und Geld hin. Dies könnte eine der letzten Chancen der Christenheit sein, das jüdisch-christliche Erbe zu retten und zu ehren. Ein Erbe, das mit Liebe und Vertrauen erschaffen und trotz zahlreicher Gefahren über Jahrtausende hinweg weitergegeben wurde.

    Die Christen von heute sind dankbar dafür, dass Israel den biblischen Glauben mehr denn je durch zahlreiche archäologische Funde auf dem Tempelberg, in der Stadt Davids, in Qumran, in Masada, in Be’er Scheva, in Bethlehem, in Tekoah, in Ariel, am Jordan, in Jericho, in Kafarnaum, Megiddo, Nazareth, Tel Dan und an Hunderten anderen biblischen Orten im Land Israel unterstützt.

    Dies ist der Grund dafür, dass die Christen nicht schweigen werden, wenn dafür gestimmt wird, dass all diese Orte an jene übergeben werden, die sie zerstören werden – so, wie sie Palmyra, Antiochia, Nisibis, Nineve und Ende 2014 das älteste christliche Sankt Elias Kloster im Irak zerstörten, das durch den sogenannten Islamischen Staat dem Erdboden gleichgemacht wurde. Es wurde berichtet, dass der IS die christliche Stätte einnahm und die Christen zwang, zum Islam zu konvertieren – sie mussten eine Sondersteuer bezahlen oder wurden hingerichtet. Das ist die Realität, der sich Christen und Juden im Nahen Osten seit mehr als einem Jahrtausend gegenübersehen.

    Die jüdisch-christliche Kultur ist auf einer Geschichte gegründet, die durch die Heilige Schrift übermittelt wurde. Dies muss in der Öffentlichkeit, in den sozialen Medien, in den Printmedien, im Fernsehen und im Radio, in allen Medien also angesprochen werden. Auf den Straßen von Paris muss der Protest gegen den Versuch einer Neuschreibung der Geschichte bei der Friedenskonferenz und einer darauffolgenden Abstimmung des Sicherheitsrats zu hören sein. Solche Demonstranten sind wie ein „Mann, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riß treten könnte für das Land“ (Ezechiel 22:30) – damit die einzige Bastion der Demokratie, der Verfechter der Christenheit, der letzte Bewahrer des jüdisch-christlichen Erbes im Nahen Osten und in Europa weiterhin gedeihen kann.

    (aus kath.net – Pfarrerin Dr. Petra Heldt ist Direktorin der Ökumenisch-theologischen Forschungsgemeinschaft in Jerusalem)

  3. Johannes Says:

    In dieser Angelegenheit ist auch die Stellung unserer Merkel-Regierung (Groko), besonders aber die des Außenministers Steinmeier (SPD) zu beachten! Verbal tritt die Regierung zwar für ISRAEL ein, nicht aber tatsächlich. Herr Steinmeier ist während seiner Amtszeit viel in der Weltgeschichte herumgereist. Außer Mahnen, Fordern, Beschwichtigen ist aber nichts, absolut nichts, herausgekommen. Im Gegenteil, seine Bewertung der Konferenz zum Atomvertrag mit dem IRAN, an der er teilnahm, bezeichnete er als “historisch”, obwohl damit gerade die Bedrohung ISRAELS erheblich zugenommen hat. Und – das sollte nicht in Vergessenheit geraten – er hat sich zusammen mit Obama immer lautstark für eine Zwei-Staaten-Lösung im kleinen ISRAEL (so klein wie das Bundesland Hessen) eingesetzt und damit eine Fortsetzung der Nahost-Krise geradezu eingeleitet. Steinmeier setzt sich damit auch für eine Teilung Jerusalems ein, wobei ausgerechnet ISRAELS heiligste Stätte, der Tempelberg, wieder an die Araber abgegeben werden soll.

    Auch auf der gerade zu Ende gegangenen Pariser Konferenz von 70 Staaten – aber ohne ISRAEL und die „Palästinenser“ – haben sich Steinmeier und der US-Außenminister Kerry ausdrücklich für eine Teilung ISRAELS und Jerusalems ausgesprochen. Vor diesem Hintergrund ist auch verständlich, warum der deutsche Außenminister in vorauseilendem Gehorsam vor den „Palästinensern“ schon jetzt ein Botschaftsgebäude für diesen imaginären Staat „Palästina“, den es in der Geschichte nicht gegeben hat, in einem vornehmen Stadtteil Berlins errichten ließ.

    Als die Teilung Berlins und Deutschlands vor gut 25 Jahren beendet wurde, zeigten sich alle hoch erfreut, obwohl die SPD eine Vereinigung nicht wirklich wollte. Jerusalem und ISRAEL sollen nach dem Willen der Bundesregierung und des noch amtierenden US-Präsidenten sowie der UNO wieder geteilt werden! Das ist völlig unverständlich, hat aber wohl etwas mit dem latenten Antisemitismus in Deutschland, auch dem der Kirchen, zu tun.

    Wer die Nahost-Geschichte nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches 1917 kennt, aber auch in der Bibel Bescheid weiß, kann ISRAEL in seinem Bemühen die Einheit zu bewahren und zu verteidigen nur unterstützen. Die sogenannten “palästinensischen“ Araber bilden keine eigenständige Nation! In Kultur, Sprache und islamischer “Religion” unterscheiden sie sich in nichts von den übrigen Arabern, die bereits 77 Prozent des ehemaligen britischen Mandats “Palästina” 1947 erhielten, aus dem sich der neue Staat Jordanien herausbildete und damit zum eigentlichen “Palästinenser”-Staat wurde. Hierzu bitte auch einmal die Chartas von PLO (1964) und HAMAS (1988) lesen, die beide nicht von einem Staat „Palästina“ sprechen – und schon gar nicht von einer Hauptstadt Jerusalem – aber die Zerstörung ISRAELS zum Ziel haben, um das „Gebiet“ mit der arabischen Nation zu vereinen (siehe Art. 13 der PLO-Charta).

    Die Bundesrepublik Deutschland, die in besonderer Weise aufgrund der Geschichte dem Staat ISRAEL verbunden ist, hat sich uneingeschränkt für das Existenzrecht und die Einheit des jüdischen Staates einzusetzen. Das scheint der jetzigen Regierung und besonders dem Außenminister Steinmeier, der Präsident des deutschen Volkes werden will, abhandengekommen zu sein.

    Es ist in der Tat so – wie Andreas schon geschrieben hat – dass sich das prophetische Wort Sacharjas (ab Kapitel 8 ff) zu erfüllen beginnt. Siehe auch Psalm 83! Der TAG DES HERRN naht. Maranatha, ja komme bald HERR JESUS. Auf welcher Seite werden die Christen nun stehen?

    • Andreas Says:

      Ich weiß ja nicht wie es euch/Ihnen geht, aber mir ist schon ein wenig mulmig anbetrachts dieser Entwicklung! Ich kann z.Zt. nicht sagen, ob ich mehr Panik bekomme als Freude empfinde, dass eventuell der Herr bald nahen könnte – und sei es noch ein ziemliches Weilchen bis dahin. Wer freut sich denn schon auf seinen natürlichen Tod, selbst wenn er/sie gewiss ist, von Gott erlöst zu werden u. himmlische Geborgenheit zu finden? Natürlich tröstet das – v.a. dann, wenn es soweit ist. Aber wie soll man sich auf die apokalyptische Drangsal, auf Verfolgung, Verrat, Mord o. ein diabolisches Inferno (Armaggeddon) „freuen“? Was, wenn man das „Zeichen“ aufgedrückt o. unter die Haut gechiped bekommen soll u. nicht entfliehen kann? Soll man dann verhungern o. Selbstmord machen? Wie verhält sich eine frömmige 80jährige Rollstuhlfahrerin, welche Chance hat sie? Vielleicht erfahren viele die Gnade, rechtzeitig entrückt zu werden, aber viele Christen werden dieses Glück vielleicht nicht haben und müssen harte u. härteste Prüfungen durchleben – während die Gottesfeinde die Sau rauslassen u. sich am Elend der letzten Christen ergötzen? Allmählich muss man sich ja Gedanken in diese Richtung machen, niemand kann sich völlig sicher sein, zu den Auserwählten zu gehören, die sanft entschlummern dürfen.
      Wie also soll/kann man sich darauf vorbereiten, wohin sollte/könnte man fliehen, wo u. wie überleben? Wäre das überhaut geboten bzw. dann noch möglich?

      • thomas Says:

        Glauben – Beten – Gott vertrauen – seine Gebote halten – schlechten Umgang meiden (auch Namenschristen) – in der Bibel lesen damit man die christlichen Sekten und falschen Propheten
        erkennt – sich Christen suchen, die biblisch,christlich Leben und sich vom dekadenten Schmutz
        fern halten.

        Ich war früher ein ängstlicher typ Mensch, Gott hat mich durch ein hartes Leben gehen lassen,
        dies hat meinen Glauben gestärkt und heute habe ich nur noch selten Angst – meine Angst wurde
        durch den Glauben überwunden.

        Tag und Stunde von der letzen Schlacht, kenne ich nicht , aber auf Grund der sich vor unseren
        Augen erfüllenden Endzeitpropetie, (gerade über Israel) des desolaten Zustands der Erde, bin
        ich der Meinung, das wir im letzten Zipfel der Endzeit leben. Gott wird sich das treiben der westlichen
        Welt aber so, oder so nicht mehr lange anschauen, das hat er noch nie getan.

        Gott wir dafür sorgen, das seine Auserwählten, durch die Drangsal kommen und Niemand wird verloren
        gehen !

        Johannes 15

        10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
        11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
        12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
        13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
        14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
        15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
        16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
        17 Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

        Off.3

        10 Weil du das Wort meiner Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, zu versuchen, die auf Erden wohnen.

        Daniel 12

        1 Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem irgendeine Nation entstand bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet.
        2 Und viele von denen, die im Land des Staubes1 schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu.
        3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.

        Weissagung über die Dauer der endzeitlichen Drangsal
        4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim2 und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen3, und die Erkenntnis4 wird sich mehren.
        5 Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes5 und einer dort am Ufer des Stromes.
        6 Und einer sagte zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war: Wann ist das Ende dieser außergewöhnlichen Ereignisse?
        7 Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt: Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit6! Und wenn die Zerschlagung der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet werden.
        8 Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein?
        9 Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten7 und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
        10 Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
        11 Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
        12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!
        13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los8 am Ende der Tage.

        Off. 7

        13 Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes. (Matthäus 24.21) (Offenbarung 12.11) 15 Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird sein Zelt über ihnen errichten. 16 Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird je die Sonne auf sie fallen, noch irgend eine Glut; (Jesaja 49.10) 17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Quellen der Wasser des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen

        Matthaeus 24
        …13Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. 14Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

        Joel 2

        283:1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen;

        293:2 auch will ich mich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.

        303:3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf;

        313:4 die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.

        323:5 Und es soll geschehen, wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der HERR berufen wird.

        Sacharja 14

        16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Völkern, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.
        17 Aber über die Geschlechter auf Erden, die nicht heraufziehen werden nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über die wird’s nicht regnen.

        Micha 4

        Das kommende Friedensreich Gottes
        1 In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben. Und die Völker werden herzulaufen,
        2 und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des HERRN gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.
        3 Er wird unter vielen Völkern richten und mächtige Nationen zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.
        4 Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des HERRN Zebaoth hat’s geredet.
        5 Ein jedes Volk wandelt im Namen seines Gottes, aber wir wandeln im Namen des HERRN, unseres Gottes, immer und ewiglich!
        Die Begnadigung des zerschlagenen Volkes
        6 Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich die Lahmen sammeln und die Verstoßenen zusammenbringen, alle, die ich geplagt habe.
        7 Ich will die Lahmen als Rest übrig lassen und die Verstoßenen zum mächtigen Volk machen. Und der HERR wird König über sie sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.


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