kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islam-Workshop: Werden Chefredakteure beeinflusst? 13. Januar 2017

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:04

Journalist kritisiert: Der Staat greift in den Prozess der Meinungsbildung ein!

 

 

Frankfurt am Main (kath.net/idea): Scharfe Kritik an einer geplanten Veranstaltung des Bundesinnenministeriums gemeinsam mit islamischen Verbänden für Chefredakteure hat der Journalist Volker Siefert (Frankfurt am Main) geübt. Wie er in einem Kommentar unter der Überschrift „Heile-Islam-Welt-Workshop im Innenministerium“ im Magazin des Deutschen Journalisten-Verbandes „Journalist“ (Remagen) schreibt, haben sich die Mitgliedsverbände der Deutschen Islamkonferenz von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) einen Lehrgang gewünscht, „in dem Chefredakteure aller relevanten Medien in Deutschland lernen sollen, wie man richtig über den Islam berichtet“. Er werde nun Anfang 2017 in Räumen des Ministeriums stattfinden und sei vom Innenministerium und islamischen Verbänden entwickelt worden: „Damit haben die Verbände geschafft, wovon Lobbyisten sonst nur träumen: Nämlich dass der Staat in den Prozess der Meinungsbildung eingreift und Begrifflichkeiten und die Art, wie über etwas berichtet wird, direkt mit den inhaltlich verantwortlichen Führungskräften der Medien bespricht.“

 

 


Siefert: Ein Minister darf Journalisten keinen Nachhilfeunterricht geben



Das Vorgehen werde vom Innenministerium als „vollkommen normal“ heruntergespielt. Siefert: „Wenn das normal wäre, dann müsste das Bundeswirtschaftsministerium doch längst gemeinsam mit der Autoindustrie einen Workshop über eine ,arbeitsplatzsensible’ Berichterstattung in der Diesel-Affäre veranstaltet haben.“ Der Staat habe sich aus der Lobbyarbeit herauszuhalten: „Ein Minister darf für nichts und niemanden als Co-Veranstalter gemeinsam mit einer Interessengruppe Nachhilfeunterricht für Journalisten geben.“ Siefert arbeitet als freier Journalist unter anderem für den Hessischen Rundfunk (HR) und beschäftigt sich vor allem mit islamisch motiviertem Extremismus.

2006 wollte der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit der Deutschen Islamkonferenz den „institutionellen Rahmen für den Dialog zwischen Menschen muslimischen Glaubens und Vertretern aller Ebenen unseres Gemeinwesens“ schaffen. An ihr nehmen zehn Dachverbände teil, darunter die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Alevitische Gemeinde Deutschland (alle Köln).

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Es wird immer skurriler. Der Islam steht hier noch immer unter Kindchenschemaschutz. Nun sollen Chefredakteure der Mainstreampresse schon zu staatlich gelenkten Seminaren gehen, um dort zu lernen, wie politkorrekt über den Islam zu berichten ist.

Wie islamische Verbände ticken, sollte doch langsam auch den Politikern aller Couleur bekannt sein. Sie wollen islamische Gesetze hier in Deutschland in die deutsche Gesetzgebung infiltrieren. Hier werden Journalisten sowohl an  Islamlobbyleine  als auch an  staatlicher Leine wie Marionetten eingenordet. Im Grunde ein ungeheuerlicher Skandal. Hier soll nichts anderes gemacht werden, als die Meinungsfreiheit manipuliert werden, nichts anderes.

Und wie DITIB agiert, sollte doch jeder wissen und wie Herr Mazyek als Vorsitzender des Zentralrats der Muslime agiert, dürfte doch der geneigten Leserschaft ebenfalls bekannt sein. Sie setzen gnadenlos ihre Lobbypoltiik gegenüber dem immer hilfloser agierenden Staatsinstitutionen durch.

 

 

 

Und wie DITIB das Verhältnis zu nichtislamischen Traditionen sieht, wird anschaulich in folgendem Link:

Türkischer Verband macht Stimmung gegen christliche Kultur

 

Mitglieder der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib, der verlängerte Arm der Religionsbehörde Diyanet in der Türkei) haben in Deutschland zuletzt massiv Stimmung gegen das christliche Weihnachtsfest und gegen Silvesterfeiern gemacht. […] Weihnachten stehe für den Unglauben der Christen, heißt es etwa in unterschiedlichen zu den Bildern verbreiteten Texten der Ditib. Dabei wird auch der Kampfbegriff „Kuffar“, also etwa: Ungläubige/Gotteswidersacher, benutzt. […] Ditib unterhält Moscheen in Hamburg und ist Partner der Stadt im Vertrag mit den muslimischen Verbänden und hat so auch Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung an den Schulen. In den sozialen Netzwerken wurden massenhaft Zeichnungen auch von Ditib-Jugendorganisationen verbreitet, in denen man sieht, wie ein mutmaßlich muslimischer Mann einen Weihnachtsmann zusammenschlägt.

Der Buchautor Ahmad Mansour warf dem rot-grünen Senat zugleich „Naivität“ im Umgang mit dem Islamismus vor. „Hamburg ist bei dem Thema besonders naiv“, sagte Mansour dem Abendblatt. „Weil man einen Vertrag mit den Verbänden geschlossen hat, sieht man über alle Probleme hinweg. Lehrer trauen sich in Hamburg kaum noch, diese Themen anzusprechen – weil sie nicht als Rassisten oder Islamgegner eingeordnet werden wollen.“

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

Nun, der Weihnachtsmann ist nicht einmal eine christliche Figur. Sie hat  unseres Wissens Coca-Cola ins Leben gerufen  und ist ein werbeträchtiger Abklatsch des hl. Nikolaus, der ironischerweise ein großer Heiliger war, der in dem Gebiet der heutigen Türkei lebte. Selbstverständlich ist der „Weihnachtsmann“ in das säkulare christliche Kulturgut eingeflossen. Sinnigerweise müsste auch DITIB wissen, was Weihnachten zumindest oberflächlich bedeutet: Die Feier und Freude über die Geburt JESU, der ja im Islam ein „großer Prophet“ sein soll.

Das Plakat zeigt es wieder einmal. Islamische Gewalt gegen eine fiktive Person, die für christlichen Frieden und christliche Kultur steht. Aber selbst das scheint dem DITIB ein Dorn im Auge zu sein. Schließlich sollen Muslime laut diverser Fatwen den Christen nicht zu deren Festen gratulieren.

Wie naiv sind staatliche Stellen, mit solchen Islamvertretern auch nur irgendeinen Vertrag abzuschließen, geschweige denn einen Staatsvertrag über Bildung und andere weitreichende Kompetenzen der islamischen Gemeinde. Und wie der Zentralrat der Muslime die rechtliche Integration sieht, nämlich mehr als selektiv und nur aus  koranischen Regeln, die immer über den deutschen Gesetzen stehen, heraus wie Frau von Storch so findig vorgetragen hat, dürfte doch mittlerweile auch bekannt sein.

Gehört dieser Islam, von diesen Islamvertretern betrieben, wirklich zu Deutschland?

 

 

Beatrix v. Storch, Islam

 

Und nun scheint ausgerechnet der Staat, der mit solchen Islamlobbyisten Staatsverträge schließt, jedem Journalisten  einen Leitfaden an die Hand geben zu wollen, wie über den Islam berichtet werden soll. Für jeden Journalisten sollte dies ein Angriff auf die Meinungsfreiheit sein. Journalisten brauchen keine Übermutti, die ihnen sagen will, wie über den Islam zu berichten sei.

Wie wäre es mit der Wahrheit, also mit allem, dem guten wie dem bösen?

 

One Response to “Islam-Workshop: Werden Chefredakteure beeinflusst?”

  1. thomas Says:

    Deutschland ist ein Schiff, welches während eines Tsunamis, von den schlimmsten Insassen
    einer Klapsmühle gesteuert wird.
    Ich persönlich, kann diese Dummheit, der Regenten nicht mehr ertragen.
    Sie beleidigen fortgesetzt den russischen Präsidenten und nun auch den US amerikanischen –
    sind unfähig auch nur ein großes Problem in Deutschland zu lösen und fördern eine Kriegs
    und Welteroberungsreligion. Eine solche Dummheit ist nicht menschlich, sie ist dämonisch,
    geradezu ein Fluch Gottes über dies Land.


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