kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Flüchtlinge retten Deutschland vor der Rezession 27. November 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:01

Die deutsche Post schreitet bei der Integration von Flüchtlingen voran.

Nach einem sechswöchigen Praktikum gibt es bereits den festen Arbeitsvertrag. Bundeskanzlerin Merkel ist dennoch unzufrieden.

 

 

Das Plus bei der deutschen Wirtschaftsleistung hat sich im dritten Quartal halbiert. Dass es überhaupt noch einen Zuwachs gibt, liegt an den Staatsausgaben für die Versorgung der Flüchtlinge.

Einer der häufigsten Vorwürfe an die Adresse Deutschlands lautet: Das Land nutze seinen finanziellen Spielraum zu wenig. Nun zeigt sich, dass die Bundesrepublik bei diesem Vergleich als Prügelknabe nicht wirklich taugt. Immerhin legte der Staatskonsum im dritten Quartal um ein Prozent zu. Das geht aus den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

MEHR: https://www.welt.de/wirtschaft/article159728771/Fluechtlinge-retten-Deutschland-vor-der-Rezession.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Das hieße ja, dass Länder mit stetig wachsender Überbevölkerung die stärksten Volkswirtschaften sein müssten nach dem Modell, welches die Autoren  da präsentieren.   Die Realität sieht leider anders aus. Die wirtschaftliche Quadratur des Kreises wurde hier entwickelt. Die private Rentenvorsorge liegt praktisch am Boden. Altersarmut muss ebenfalls bewältigt werden. Und nach der Rechnung dieser Autoren würden dann 10 Millionen Flüchtlinge auch ein  x-faches Wachstum bedeuten. Sie werden sich dann auch schon auf die nächste Flüchtlingswelle freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Realität zeigt aber andere Zahlen:

Das Land Nordrhein-Westfalen nimmt und nahm deutschlandweit die meisten Flüchtlinge auf und hat wohl mit höherer Arbeitslosenquote zu kämpfen als die anderen Bundesländer und hatte die höchsten Sozialausgaben zu schultern. Es ist das bevölkerungsreichste Land der BRD, aber wohl auch  das am höchsten verschuldete.

Warum will es in NRW nicht so klappen wie die Autoren sich das vorstellen? Nach der Rechnung der Autoren müsste NRW die beste wirtschaftliche Entwicklung vorweisen können. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

 

 

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article154883853/Katastrophale-Wirtschaftsprognose-fuer-NRW.html

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/wirtschaftswachstum-nrw-ist-der-kranke-mann-deutschlands-aid-1.5969142

http://www.derwesten.de/wirtschaft/warum-die-wirtschaft-in-nrw-so-schwach-ist-id12080606.html

 

 

 

Offensichtlich will die Wirtschaft in NRW nicht mehr investieren.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koenigsteiner-schluessel-so-werden-fluechtlinge-auf-die-bundeslaender-verteilt-a-1080243.html

Nach diesem Schlüssel nimmt NRW mit 21,21 % die meisten Flüchtlinge, Bayern folgt mit 15,52 %, B-Württemberg folgt mit 12,86 %. Nach der Rechnung der Autoren müsste NRW die positivste Wirtschaftsentwicklung zeigen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Und bevor Merkel die Grenzen völlig öffnete, war NRW das Land, welches schon die letzten Jahre immer die meisten Einwanderer aufgenommen hat.

Dazu passt ein Artikel http://www.aachener-nachrichten.de/mobile/lokales/nordkreis/staedte-stoehnen-unter-fluechtlingsanstieg-zahl-verdoppelt-1.897305

Dieser Artikel datiert vom 20.08.2014, also lang bevor überhaupt die Rautenkanzlerin die Flüchtlinge im September 2015 einlud.

Dort heißt es: 

Das Land NRW, das die Asylsuchenden über einen Schlüssel auf die Städte und Gemeinden verteilt, beteiligt sich lediglich mit rund einem Drittel an den Kosten für die Unterbringung und Auszahlung. „Das ist zu wenig“, befindet nicht nur der Beigeordnete der Stadt Baesweiler, Frank Brunner. Jährlich schlagen die finanziellen Aufwendungen für die derzeit 144 zugewiesenen Asyl begehrenden Personen in Baesweiler mit 772.000 Euro zu Buche.

„Die 600.000 Euro, die wir davon selbst aufbringen müssen, sind für uns eine Menge Geld. Aber es sind Pflichtausgaben, die wir als Kommune zu leisten haben.“ In dieser Summe sind nicht nur die Kosten für einen adäquaten Wohnraum enthalten, sondern auch die Geldauszahlungen an die Flüchtlinge.

Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus 2012 sieht das Asylbewerberleistungsgesetz nämlich einen Anspruch der Flüchtlinge auf den Regelsatz aus der Sozialhilfe vor, also 391 Euro – abzüglich 29 Euro für Hausrat, weil sie diesen in den Unterkünften ohnehin gestellt bekommen.

Ende des Artikelausschnitts, wohlgemerkt aus dem Jahre 2014.

 

 

 

 

Warum ist NRW dann auf wirtschaftlichem Abstiegskurs?

Versicherungen, Banken, VW (jetzt mal so eben 30 000 Plätze), Fusionen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken, Kaufhausriesen und der Auflagenschwund von Zeitungen (der wohl solchen Artikeln wie dem Bezugsartikel geschuldet ist) schrauben daran, Arbeitsplätze abzubauen.

Im Grunde fallen für jeden weggefallenen Arbeitsplatz Sozialversicherungszahlungen, Steuern und Pflegeversicherungsbeiträge weg. Ein Staat, der sich selbst durch seine Sozialabgaben an immer mehr Menschen  finanziert,  ist wohl die Wunschvorstellung der Autoren. Der Staat zahlt, die Wirtschaft floriert. Die Renten werden auf 46 % auf Dauer eingefroren. Wie wäre es, den Rentnern eine Grundrente von 2.500 €  monatlich zu schenken, denn dann wird sich das System der Autoren selbst finanzieren und aufrechterhalten.

 

Immer weniger Arbeitsplätze bedeutet immer weniger Einnahmen für den Staat und den gesetzlichen Rentenversicherungen.

Hinzu kommt durch die stetig verbesserte Roboterentwicklung, dass auch der Staat und die Wirtschaftsunternehmen weiterhin Arbeitsplätze abbauen werden in den nächsten Jahrzehnten. Aber das macht ja nichts, der Staat kann dann ja immer mehr Menschen unterhalten.

 

 

Wie kommt es dann, dass immer mehr Menschen am Existenzminimum leben und dass die Tafeln eine stetig erhöhte Nachfrage haben?

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/armut-deutschland-2016-paritaetische-verband

Das Modell „Armut für alle“ scheint in greifbare Nähe zu rücken. Nun bei Rechenakrobaten  aus den Medien mag die Widewidewitt-Welt der Pippi Langstrumpf durchaus etwas Sympathisches haben.

Bis 2018 wird sich die Zahl der Obdachlosen auf ca. 540 000 erhöht haben, wenn wir den Prognosen der „Zeit“ vom 05.10.2015 Glauben schenken dürfen.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/deutschland-studie-obdachlosigkeit

Die Flüchtlinge werden diese Situation noch weiter verschärfen. Die Kommunen können die  Obdachlosen kaum noch bewältigen.

 

 

Vom Anstieg der Kriminalität durch mafiöse Familiengroßclans,  europäischen mobilen Heuschrecken-Wandereinbrechern, Vergewaltigungen, Morden und Totschlägen, Körperverletzungsdelikten und der erhöhten Terrorgefahr war bislang noch nicht einmal die Rede. Aber das wollen wir besser nicht weiter vertiefen. Hinterher macht noch jemand die Rechnung auf, dass große Terroranschläge volkswirtschaftliche Vorteile böten, da der Wiederaufbau ja neue Arbeitsplätze schafft und die Konjunktur dadurch angehoben wird.

Und in 10 Jahren wird dann die Behauptung aufgestellt, dass die Flüchtlinge dieses Land nicht nur aufgebaut haben, sondern diesem Land endlich wieder wirtschaftliches Leben eingehaucht haben. 

 

Aber zumindest hat der Artikel eines erreicht:

Er macht Mut, er steigert die Hoffnung,wenn auch nicht so ganz einsichtig und die Autoren befinden sich in bester Gesellschaft mit den „Wir-schaffen-das-Seifenblasen-Wolkenkuckucksheim-Luftschlössern“ der Oberschicht, die mit der Bevölkerung nicht viel MEHR gemein haben als das Menschsein.

Aber wenn’s wenigstens denen  hilft und sie glücklich macht?

 

3 Responses to “Flüchtlinge retten Deutschland vor der Rezession”

  1. thomas Says:

    Solche mutigen Menschen wie Herr Wilders, sind selten aber notwendig, ich wünsche ihm Kraft und
    Gesundheit.

  2. Johannes Says:

    In diesem Monat war ich drei Wochen in Ägypten unterwegs. Auf dem Weg zum Flugplatz begleitete uns ein junger Ägypter, der fließend Hessisch (!) sprach. Ich fragte erstaunt nach. Er war noch nie in Deutschland, habe aber Germanistik studiert (vermutlich bei hessischen Professoren) und damit auch in seinem Land die Grundlage für einen gut bezahlten Job zumindest in der Touristik erworben. Warum er nicht nach Deutschland „flüchtet“? Er kenne die Situation in Deutschland: früh aufstehen, von morgens bis abends malochen, überfüllte Städte, Verkehrslärm, Hektik, Staub, Gestank und Schmutz in den Großstädten (wie auch und noch schlimmer in Ägypten!). Er liebe aber seine Heimat, ein überschaubares Umfeld, die Wärme, das Meer, ein sinnvolleres Leben ohne Hektik und mit Muße, seinem Beruf nachgehen, auch wenn er erheblich weniger Einkommen habe. Gewissermaßen ein Leben wie Diogenes in der Tonne – aber man kann auch mit Wenigem über die Runden kommen. Das beeindruckte mich doch sehr, weshalb ich es hier weitergebe…

    • Madeleine Says:

      Der junge Ägypter hat recht. Unsere Flüchtlinge werden es auch noch zu spüren bekommen. Das Leben ist Deutschland ist hart. Und wenn sie etwas erreichen wollen, müssen sie hart malochen.

      Grüße
      Madeleine


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s