Bishop Angaelos, head of the Coptic Church in the UK, joined the campaign.
«GENUG IST GENUG»
Der Westminster-Palast, das «London Eye» und viele andere Gebäude in London und in ganz Großbritannien wurden am letzten Mittwoch in blutrote Farbe getaucht – als Mahnung daran, dass Millionen von Christen für ihren Glauben rund um die Welt verfolgt und unterdrückt werden.
Religiöse Führer aller Religionen solidarisierten sich.
http://www.christiantoday.com/article/colour.of.blood.london.turns.red.for.millions.killed.in.religious.persecution/101829.htm
Die Heimat des britischen Parlaments sowie Westminster Abbey, die Kathedrale von Westminster, die Orthodoxe Koptische Kathedrale St. George’s sowie Dutzende von weiteren Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen öffentlichen Gebäuden in London und im ganzen Land liessen sich am 23.11.2016 rot erleuchten, um den Tag der verfolgten Christen unübersehbar zu markieren. Islamische, jüdische und christliche Führer schlossen sich der Kampagne «Roter Mittwoch» an, um eindringlich auf den Mangel an Religionsfreiheit überall auf der Welt hinzuweisen.

Spezieller Doppeldeckerbus
Die Aktion war von der katholischen Stiftung «Hilfe für die Kirche in Not» (Aid to the Church in Need, ACN) organisiert worden. Ein Bericht des US-Staatsdepartements aus diesem Jahr enthüllte, dass 76 Prozent der Weltbevölkerung mit starker oder sehr starker Behinderung der Religionsfreiheit leben. Ein spezieller Doppeldeckerbus kreuzte durch London; er besuchte das «Imam Khoei»-Islamzentrum und die liberale jüdische Synagoge in Nord-London, um dann an der St. Pauls-Kathedrale und schliesslich am Parlamentsgebäude zu stoppen.

Syrischer Patriarch: Religiöse Gewalttäter zur Rechenschaft ziehen
Vor der Westminster Abbey, deren beeindruckende Front in rotes Licht getaucht war, erklärte der Syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Aphrem II: «Dieser Anblick ist eine Erinnerung, dass Märtyrertum immer noch unter uns ist und es wohl auch bleiben wird.» In einem Interview mit der Agentur «Christian Today» ergänzte er: «Christen und auch Angehörige anderer Glaubensrichtungen werden überall auf der Welt verfolgt, und die Politiker und Regierungen beachten das kaum. Es ist wichtig, dass Menschen, die im Namen der Religion gegen andere Menschen Gewalt ausüben, zur Rechenschaft gezogen werden, damit sich die Spirale nicht immer weiter dreht.»
«Ausserordentliche Unterstützung»
Lord Alton aus Liverpool, katholischer Lobbyist, war der Urheber der Kampagne, den Westminster-Palast rot zu erleuchten. Am Schluss des Tages erklärte er, er habe «ausserordentliche Unterstützung» in seiner Aktion erlebt. «Millionen von Menschen leiden wegen ihres Glaubens. Der Artikel 18 der universalen Menschenrechtserklärung wird täglich gebrochen.» Und er fuhr fort: «Egal ob du als Christ in Nordkorea in einem Gulag sitzt, ob du als Ahmdi in Pakistan oder Baha’i im Iran oder als Muslim im Staat Rohingya in Burma oder als Atheist in Saudi-Arabien lebst – es kommt alles aufs Gleiche heraus: Menschen werden wegen ihres Glaubens auf die schlimmste und furchtbarste Art unterdrückt.»
Genug ist genug


Sehr gute Aktion. Davon wünsche ich mir mehr!