kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ist Kritik an der Massenzuwanderung unchristlich? 22. November 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:45

Winner of French primaries for centre-right, right coalition:

Muslim Brotherhood affiliates must be DISMANTLED

 

 

 

 

Mit dem Begriff der Nächstenliebe wird seit dem Beginn der Migrationskrise reichlich Schindluder getrieben.

 

 

Besonders jene, die ohnehin Atheisten oder höchstens Taufschein-Christen sind, wollen den christlichen Kritikern der Massenzuwanderung ständig erklären, dass man unchristlich sei und das Gebot der Nächstenliebe missachte, wenn man nach strengeren Migrationsgesetzen verlangt oder gar geschlossene Grenzen fordert.

MEHR:

Ist Kritik an der Massenzuwanderung unchristlich?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wie der Begriff der „Liebe“ inflationär gebraucht wird, so wird auch angesichts der Flüchtlingskrise der Begriff „Nächstenliebe“ inflationär gebraucht mit stetig fallender Bedeutung mit dem Ziel der Bedeutungslosigkeit.

 

Der obige Artikel ist lesenswert und insbesondere für diejenigen lesenswert, die in Politik und Kirche genau diesen Begriff auf die Flüchtlingskrise anwenden. JESUS bringt als Beispiel den unter die Räuber gefallenen Reisenden. Wie heute auch, gingen viele an diesem brutal Verletzten vorüber und fühlten sich nicht zuständig. Ein Samariter kam des Weges, ein Mann, der einer Volksgruppe angehörte, die von den Juden als minderwertig angesehen wurden.

 

 

Dieser zeigte Nächstenliebe, die notwendig war und die von JESUS auch als vorbildhaft hingestellt wurde. Die Hilfe des Samariters war für den Fall umfassend. Er verband seine Wunden und brachte ihn in ein Wirtshaus und gab Geld für seine Pflege bis er wieder gesund war, Hilfe zur Selbsthilfe im klassischen Fall. Ja, das war und ist Nächstenliebe.

 

 

Diejenigen, die jetzt bei der Flüchtlingskrise die „Nächstenliebe“ bemühen, bedenken nicht, dass Nächstenliebe wie so gut im Artikel ausgeführt, den Einzelnen überfordern kann. Und haben alle Flüchtlinge die Nächstenliebe verdient? Flüchtlinge, die reine Wirtschaftsflüchtlinge sind, fallen unter den den politischen Willen, diesen Menschen entweder politisch zu helfen und aber auch von diesen Integrationsleistungen zu verlangen.

Unter die Kategorie der Erfüllung der „Nächstenliebe“ fallen diese Menschen nicht. Uneingeschränkte Hilfe in einem fremden Land, die eine Vollversorgung auf Dauer zum Inhalt hat, ist keine Nächstenliebe. Hier wird die Nächstenliebe pervertiert, weil hier „Nächstenliebe“, bis diese sich durch Identitätslosigkeit aufgelöst hat, gefordert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bei der Toleranz muss die eigene Identität bestehen bleiben, die die gesunde Selbstliebe, die eine Voraussetzung für die Nächstenliebe darstellt, als kraftvolle Eigenstärke definiert.

Die Eigenstärke ist es, die die Nächstenliebe erst möglich macht. Aus der Stärke heraus kann echte Toleranz entstehen. Aber eben keine Toleranz der Intoleranz und in dieses Schema passt auch die Nächstenliebe. Wenn aber ein Land nur Selbsthass kennt, wie Deutschland, so kann dieser Selbsthass und der übertriebene Schuldkomplex zum Untergang führen. Und diesen Untergang sind die anderen EU-Länder nicht bereit, mitzutragen.

 

 

 

Die Flüchtlingsfamilie, die direkt aus Kriegsgebieten flieht, ist ein Subjekt der Nächstenliebe.

Diese Menschen brauchen unsere Hilfe und unsere Solidarität und solche Flüchtlinge wissen um ihre Integrationsleistungen und bedanken sich für die freundliche Aufnahme und Hilfe.

 

 

Ja, die Auswahl sollte Europa leicht fallen: Christen und Menschen, die unsere Lebensweise akzeptieren und alle Menschen, die ihre Mitmenschen egal, welchen Glauben sie haben, als gleichwertig ansehen, haben Hilfe verdient, wenn sie in echter Not wie z. B. Kriegsflucht hinter sich haben.  Keine Hilfe verdienen diejenigen, die meinen, aufgrund ihres Glaubens das Recht ableiten zu dürfen, Andersgläubige diskriminieren und  mobben zu dürfen und ihr religiöses Dogma der Werteunterscheidung in sich tragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist kein Akt der Nächstenliebe, kriminelle „Flüchtlinge“ zu schützen  und Menschen, die sich durch Betrug ihren Aufenthalt erschlichen haben, Zustimmung und Akzeptanz entgegegenzubringen.  Wir denken, dass  der unter die Räuber Gefallene aus dem JESUANISCHEN Gleichnis einem Kriegsflüchtling gleichgesetzt werden kann und sollte.

Dieser Mensch wurde halb tot geschlagen, während unsere zum größten Teil junge männlichen Flüchtlinge eher den Eindruck machen, als seien es Menschen, die nur ihren Vorteil suchen. Das ist legitim, hat aber nichts mit dem Begriff der „Nächstenliebe“ zu tun.

 

5 Responses to “Ist Kritik an der Massenzuwanderung unchristlich?”

  1. Ivanfi Says:

    Unchristlich sind VÖLKERRECHTSWIDRIGEN WESTLICHEN KRIEGE auf der Welt seit 1999, die westliche Weltzerstörung, womit 100 Millionen Menschen auf dem Balkan, in Nahen und mittleren Osten in Nordafrika ins Elend, Terror, für eine völlig unabsehbare Zeit, FÜR JAHRZEHNTE INS ELEND GESTOßEN WURDEN!

    Unchristlich ist das Schweigen und wohlwollende oder fahrlässige, flegmatische Duldung dieser völkerrechtswidrigen Kriege durch alle CHRISTLICHEN und nichtchristlichen Institutionen der BRD, durch die BRD-Gutmenschen, (NGOs en mas) die sich sogar einbilden, die Westliche Weltzerstörung sei GUT FÜR DIE WELT!

    Unchristlich ist das SCHÖNREDEN, RECHTFERTIGEN der westlichen Weltzerstörung durch alle etablierten BRD-Parteien und deren Steigbügelhalter- und Speichellecker Journalisten, die ich mit dem SAMMELBEGRIFF BRD-LÜGENPRESSE bezeichne.

    Unchristlich ist das KRIMINELLE, EISERNE FESTHALTEN an der Zerstörung Syriens durch die KRIMINELLEN westlichen Länder und Golfmonarchen; unterstützt durch alle Politiker der etablierten BRD-Parteien und deren Steigbügelhalter- und Speichellecker Journalisten, (durch die BRD-LÜGENPRESSE)

    Der Westen will Syrien UM JEDEN PREIS ZERSTÖREN.
    Russland will genau dies UM JEDEN PREI VERHINDERN!
    Dies ist eine Situation die ich Vietnam 2.0 bezeichne.

    Der Westen wird auch im Vietnam 2.0 der VERLIERER sein!

    Alle deutschen Politiker und Journalisten, BRD-GUTMENSCHEN, insbesondere die CHRISTLICHEN EKD u DBK, die an diesem schändlichen Zerstörungskrieg gegen Syrien medial und VERLOGEN PROPAGANDISTISCH beteiligt waren und sind,
    können vor Scham im Erdboden versinken!

  2. Ivanfi Says:

    Unchristlich sind die VÖLKERRECHTSWIDRIGEN WESTLICHEN KRIEGE auf der Welt seit 1999, die westliche Weltzerstörung, womit 100 Millionen Menschen auf dem Balkan, in Nahen und mittleren Osten in Nordafrika in ARMUT, TERROR, für eine völlig unabsehbare Zeit, FÜR JAHRZEHNTE! INS ELEND GESTOßEN WURDEN!

    Unchristlich ist das Schweigen und wohlwollende oder fahrlässige, flegmatische Duldung dieser völkerrechtswidrigen Kriege durch alle CHRISTLICHEN und nichtchristlichen Institutionen der BRD, durch die BRD-Gutmenschen, (NGOs en mas) die sich sogar einbilden, die Westliche Weltzerstörung GUT FÜR DIE WELT sei!

    Unchristlich ist das SCHÖNREDEN, RECHTFERTIGEN der KRIMINELLEN westlichen Weltzerstörungen durch alle etablierten BRD-Parteien und deren Steigbügelhalter- und Speichellecker Journalisten, die ich mit dem SAMMELBEGRIFF BRD-LÜGENPRESSE bezeichne.

    Unchristlich ist das KRIMINELLE, EISERNE FESTHALTEN an der Zerstörung Syriens durch die westlichen Länder und Golfmonarchen; unterstützt durch alle Politiker der etablierten BRD-Parteien und deren Steigbügelhalter- und Speichellecker Journalisten, (durch die BRD-LÜGENPRESSE)

    Der Westen will Syrien UM JEDEN PREIS ZERSTÖREN.
    Russland will genau dies UM JEDEN PREIS VERHINDERN!
    Dies ist eine Situation die ich Vietnam 2.0 bezeichne.

    Der Westen wird auch im Vietnam 2.0 der VERLIERER sein!

    Alle deutschen Politiker und Journalisten, BRD-GUTMENSCHEN, insbesondere die CHRISTLICHEN EKD u DBK, die an diesem schändlichen Zerstörungskrieg gegen Syrien medial und VERLOGEN PROPAGANDISTISCH beteiligt waren und sind,
    können und müssen vor Scham im Erdboden versinken!

  3. thomas Says:

    Ich glaube kaum, das viele Menschen, in den letzten 1000 jahren, in Europa, überhaupt über solchen
    Unsinn, wie Massenzuwanderung ist Nächstenliebe, gesprochen hätten. Da mußte erst die deutsche
    ,dekadente, Gutmenschendiktatur zum wohle des Großkapitals entstehen. In der Bibel erzählt Jesus
    die Geschichte vom barmherzigen Samariter, nachdem er gefragt wird was Nächstenliebe heisst.
    In der Geschichte wird von einem Mann erzählt, der seinen Nächsten liebt, in dem er einen Schwerverletzten von der Strasse holt und versorgt – dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit
    sein. Hieraus lässt sich nun in keinster weise eine männliche Masseinwanderung ableiten, von Anhängern
    einer Kriegs und Gewaltreligion mit Welteroberungsplänen. Des weiteren kann das fördern von sozialen
    Spanungen, durch einwandern in die Sozialsysteme, wohl kaum als christlische Nächstenleibe ausgelegt
    werden, zumal die islamischen Invasoren schon an tausenden von Nächsten vorbeigewandert sind, eher
    sie deutschen Boden betreten haben. Weiterhin liegen diese wohlgenährten Sozialflüchtlinge nicht
    schwerverletzt auf der Erde , in diesen Zustand befinden sich stattdessen immer mehr Biodeutsche,
    zwecks nicht freiwilliger Begattungsbereitschaft, oder nicht schnellem übergeben der Geldbörse,
    zwecks gewaltsam eingetriebener Zuwanderungssteuer in Form eines arabischen Raubüberfalls.
    Es handelt sich also um eine geradezu teuflische Verdrehung einer Bibelstelle, zum Nachteil der
    deutschen Bevölkerung. Die islamischen Länder bzw. deren Regierungen sind selbst für ihre
    Bevölkerung verantwortlich und in Sau die Arabien und Umgebung ist genug Platz für unqualifizierte
    Sozialschmarotzer, die lediglich in den deutschen Sozialstaat geflüchtet sind, um ohne Arbeit an
    Wohlstand zu kommen. was auch in keinem Land möglich ist, es sei denn dort regieren Menschen,
    die eigentlich in eine Klapsmühle gehören, wie in Deutschland. Täglich wird nun, ganz ohne Nächstenliebe,
    vergewaltigt, ermordet, überfallen, geschändet und eingebrochen mit Todesfolge, in nie dagewesenem
    Außmass. Desgleichen kennt man eigentlich nur von Krisengebieten, aus denen die Hauptverursacher
    kommen. Nun soll den Restdeutschen, durch manipulierte Umfragen wieder eingeredet werden, das
    die Verursacherrin, nämlich das Berliner Satansweib, doch die beste Kanzlerin wäre – das grenzt schon
    an die höchste Form von dämonischer Geisteskrankheit. Diese Regierung wird nur noch von Kaiser
    Wilhelm und Adolf Hitler (seine Schwester hiess Angela) in den Schatten gestellt, aber es wird hart
    daran gearbeitet, die beiden zu topen. Von Nächstenliebe also keine Spur und ein schlechtes Gewissen
    braucht sich Niemand einreden zu lassen. Sozialhilfe kann in den islamischen Länder beantragt werden,
    dort lebt der Nächste.
    ————————————————————————————————————————————

    (Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
    (Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder / Jürgen Tiemann 00 2006-11-14)

    Gnade sei mit euch von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
    Aus dem Evangelium des kommenden Sonntags aus Matthäus 25: Jesus spricht: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matth. 25,40)

    Liebe Schwestern und Brüder!
    Zu der Zeit, da Monarchien die Länder beherrschten, war es eine reizvolle Vorstellung für Dichter und Denker wie z. B. William Shakespeare, der Herrscher könnte verkleidet als einfacher Mönch oder Mann von der Straße sich in seinem Reich umhören. Auf diese Weise zu Erkenntnissen zu kommen, die ihm von dem Palast aus unzugänglich waren, wurde für den Herrscher zu einem Gewinn – und für die Beherrschten gleichermaßen.

    Die Vorstellung des Rollentausches und Perspektivwechsels enthält, nicht nur aus Sicht eines machtlosen Poeten, eine gesellschaftskritische Empfehlung. Wenn der Herr erlebt, unter welchen mühsamen und schwierigen Bedingungen der Knecht arbeiten muss, dann wird er anders reden und entscheiden. Wenn die Leute spüren, wie sehr die Führung ihre Lage kennt, versteht und zum Besseren wendet, dann werden sie sie eher anerkennen und Vertrauen gewinnen oder sich gar für Beteiligung gewinnen lassen. Ein Perspektivwechsel kann, systemisch gesehen, ein starres Sozialgefüge in guter Weise verändern in Richtung einer flexiblen, lebensfähigen Selbstorganisation.

    Um diese verändernde Kraft des Perspektivwechsels geht es in Jesu Wort, wenn er sich mit den Geringen identifiziert.
    1. Indem ich den anderen erkenne, sehe ich mich und meine Aufgabe neu, werde ich von Verengungen und Selbstbezogenheiten befreit. In der momentanen Situation tun uns als evangelischer Kirche klare Aufgabenstellungen gut, zumal wenn sie uns auf Menschen hinweisen, die uns brauchen.
    (…)
    2. Aber indem Jesus sich mit den Geringen identifiziert und uns zum Perspektivwechsel einlädt, kann auch eine Veränderung der inneren Haltung intendiert sein. Das Erreichen von politisch und ethisch korrekten Standards ist gewiss ein Erfolg, bleibt aber gefühlskalt. Die Betroffenen spüren unter Umständen zu wenig die Würde und Liebe, die sie bräuchten. Wenn ich mich in die Lage des anderen hineinversetze, merke ich, dass ich nicht um politischer oder christlicher Ideale willen geachtet werden möchte.
    (…)
    3. Jesus geht es um Taten der Barmherzigkeit für die Geringsten und die Konsequenzen.
    Die Ankündigung des Gerichts, in deren Zusammenhang bei Matthäus das Wort von den Geringsten steht, deutet quasi mit mahnendem Zeigefinger darauf hin, wie wichtig die Werke sind. Wir Evangelischen haben damit ein Problem. Theologisch ist gegen den Gerichtsgedanken viel eingewendet worden. Er lässt sich gut missbrauchen für eigene Zwecke und scheinbar objektive Verurteilungen. In der Geschichte sind viele der Versuchung erlegen, selbst Weltenrichter zu spielen.
    (…)

    Superintendent Jürgen Tiemann, Predigt beim Gottesdienst zur Eröffnung der Westfälischen Landessynode am 14.11.2006 in Bielefeld-Bethel

    —————————————————————————————————————————————

    Wie man sieht, lassen sich diese Worte des Herrn in Mt 25,40 auch gut für die eigenen Zwecke des Predigers missbrauchen. Er interpretiert diese Aussage als eine Aufforderung zum „Perspektivwechsel“. Wohl weil er damit „in der momentanen Situation der evangelischen Kirche” eine klarere Aufgabenstellung erreichen und begründen möchte.

    Doch Jesus will uns hier nicht zum Perspektivwechsel einladen! Wir müssen hier nichts uminterpretieren! Der Herr meint dies genau so, wie er es gesagt hat: „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan”. – Christus ist tatsächlich in jedem rechtgläubigen Christen. Und was wir einem der geringsten dieser Christen getan haben, das haben wir daher auch dem Herrn getan. Das beweist der folgende Ausspruch des Herrn.

    An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

    Jh 14,19 Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich: weil ich lebe, werdet auch ihr leben. 14,20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Jh 14,19-20;

    Jürgen Tiemann meint zwar völlig richtig: „Jesus geht es um Taten der Barmherzigkeit für die Geringsten” aber er verfälscht – bewusst oder unbewusst – das Objekt dieses Satzes. Es sind nicht die Geringsten gemeinhin, sondern es sind die geringsten seiner (Jesu) Brüder (grie.: adelphos), von welchen der Herr hier spricht. Die ersten Menschen, welche der Herr seine Brüder nannte, waren die Apostel. Das lässt sich auch mit verschiedenen Aussagen des Herrn nachweisen:

    Fürchtet euch nicht! Geht hin, verkündet meinen Brüdern, daß sie hingehen nach Galiläa!

    Mt 28,8 Und sie gingen schnell von der Gruft weg mit Furcht und großer Freude und liefen, es seinen Jüngern zu verkünden. 28,9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten zu ihm, umfaßten seine Füße und warfen sich vor ihm nieder. 28,10 Da spricht Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin, verkündet meinen Brüdern, daß sie hingehen nach Galiläa! Und dort werden sie mich sehen. Mt 28, 8-10;

    Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.

    Jh 20,17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott Jh 20,17;

    Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder.

    Mt 12,49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder! 12,50 Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Mt 12,49-50;

    Jene, die den Willen des Vaters tun, der in den Himmeln ist, das sind die Brüder des Herrn. Das waren am Beginn die 12 Jünger, dann die erweiterte Jüngerschar, und von damals bis heute sind es unverändert alle rechtgläubigen Christen, die an den Vater im Himmel glauben und seinen Willen tun.

    Damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Röm 8,29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Röm 8,29;

    Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen,

    Hbr 2,11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen, 2,12 indem er spricht: «Kundtun will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingen.» Hbr 2,11-12;

    Und damit scheint nun der Superintendent der evangelischen Kirche das Wesentliche in diesem Gleichnis noch gar nicht gelesen – oder verstanden zu haben. Der Herr spricht hier von den geringsten seiner Brüder. Dass die gottlose Welt dies nun gern uminterpretiert – nach dem Text der Europahymne „Alle Menschen werden Brüder” – mag schon stimmen. Aber das ändert nichts am Aussagegehalt dieser Worte. Die Brüder Jesu Christi sind die christlichen Gläubigen und nicht irgendwelche Menschen, welche sich ihr Leben lang nicht um Gott geschert haben und jetzt plötzlich, weil es halt gerade so zur weihnachtlichen Stimmung passt, „Brüder” des Herrn (und der Christen!) sein sollen.

    Wenn die in diesem Dokument zitierten Autoren, welche offensichtlich alle Menschen zu Brüdern Jesu erklären, eine große Erbschaft machen würden, und es würde plötzlich jemand auftreten und behaupten er sei ihr Bruder und möchte seinen Anteil haben, würden sie diese „Bruderschaft” wahrscheinlich nicht so freizügig auslegen. Doch wenn es darum geht, die Brüder Jesu Christi zu benennen, erklären sie taxfrei die ganze Welt zu Brüdern des Herrn. Auch wenn es gerade auch diese „Brüder” sind, welche weltweit 250 Millionen Christen verfolgen, unterdrücken und ausgrenzen.

    Und so finden wir denn auch in den folgenden Zitaten nirgends einen Autor, der auf diesen Kern, auf diese Wahrheit des Gleichnisses eingehen würde. Alle stürzen sich zwar auf die „Brüder”, unterschlagen aber geflissentlich deren tatsächliches Verwandtschaftsverhältnis. Es wäre ja peinlich, wenn man den derart bemitleideten „gesellschaftlich Ausgestoßenen”, „benachteiligte Schwulen” und anderen „Geschwistern” zumuten müsste, zuerst einmal zum Glauben an Jesus Christus als ihren Erlöser zu kommen, um sich zu den Brüdern des Herrn zählen zu können.

    Wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner!

    Mt 18,15 Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 18,16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde! 18,17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner! Mt 18,15-17;

    Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind?

    1Kor 5,11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. 5,12 Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 5,13 Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus! 1Kor 5,11-13;

    Hier einmal das Gleichnis in seinem vollen Wortlaut:

    Der barmherzige Samariter.

    Lk 10,25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

    10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 10,30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen.

    10,31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir es bezahlen, wenn ich wiederkomme.

    10,36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk 10,25-37;

    Dieses „Gesetz”, von dem der Herr hier in Lk 10,26 spricht, ist die Thora, das Buch Moses (konkret: 5. Mose 6,5 bzw. 3. Mose 19,18), auf welches er sich auch in Mt 22,37-40 bezieht.

    Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

    Mt 22,35 Und es fragte einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, und versuchte ihn und sprach: 22,36 Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 22,37 Er aber sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. » (5. Mose 6,5). 22,38 Dies ist das größte und erste Gebot. 22,39 Das zweite aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» (3. Mose 19,18). 22,40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Mt 22,35-40;

    Wie der Herr hier sagt, hängen an diesen zwei Geboten – der Gottes- und der Nächstenliebe – das ganze Gesetz (alle Gebote Gottes) und die Propheten. Es ist daher von allergrößter Wichtigkeit, diese Aussagen richtig zu interpretieren und zu verstehen. Und dennoch ist das obige Gleichnis vom barmherzigen Samariter mit seiner Aussage über die Person des „Nächsten” wahrscheinlich jenes, welches aufgrund oberflächlicher Betrachtungsweise in der Welt am meisten missverstanden wurde und wird. Bei diesem Missverständnis handelt es sich – um dies vorwegzunehmen – nicht um die Aufforderung barmherzig und hilfsbereit zu sein. Dies ist richtig und wichtig und geht ganz klar aus der Aussage des Herrn am Ende des Gleichnisses, in Vers Lk 10,37 hervor.

    Das Missverständnis beruht vielmehr darauf, dass die Antwort auf die Frage des Schriftgelehrten falsch interpretiert wird. Und auch manche Ausleger verstricken sich im Text des Gleichnisses und beantworten mit aller Ausführlichkeit die Frage, warum Priester und Levit – im Gegensatz zu dem Samariter – dem Überfallenen nicht geholfen haben, ohne der eigentlichen Frage dieses Gleichnisses: „Wer ist mein Nächster” bzw. „Wen muss ich lieben wie mich selbst” das erforderliche Augenmerk zu schenken.

    Die landläufige Meinung – welche durch Sozialeinrichtungen aller Art verständlicherweise aufgegriffen und weiterverbreitet wird – ist, dass wir hier von Gott aufgefordert werden, alle Armen und Hilfsbedürftigen so zu lieben wie wir uns selbst auch lieben, und ihnen aus dieser unserer Liebe eine entsprechende Hilfe und Unterstützung zuteil werden lassen.

    Wenn wir uns nun aber diesen Text genauer ansehen, erkennen wir eine etwas andere Aussage. Dort heißt es nämlich in der abschließenden Frage des Herrn an den Schriftgelehrten:

    „Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war?”

    Er wird also gefragt, wer der Nächste ist – und zwar der Nächste für den, der unter die Räuber gefallen war. Dies sollte dann die Antwort auf seine Frage aus Vers Lk 10,29 sein: „Wer ist denn mein Nächster?”

    Gleichzeitig ist dies aber auch die Konkretisierung der Person des „Nächsten” aus dem zweiten Gebot – nach dem Gebot der Gottesliebe – und bezeichnet für uns Christen jene Menschen, welche wir lieben sollen wie uns selbst. Und hier erkennen wir in der obigen Frage des Herrn – und der Antwort des Schriftgelehrten – einen Unterschied zur gängigen Interpretation.

    Der Herr fragt, wer der Nächste geworden ist jenem Menschen, der unter die Räuber gefallen war. Und der Schriftgelehrte antwortete: „Der die Barmherzigkeit an ihm tat”. Daher ist nicht der Hilfsbedürftige der Nächste des Samariters gewesen, sondern umgekehrt, der Samariter hat sich durch seine Hilfe als der Nächste des Überfallenen erwiesen.

    Daraus ergibt sich aber die Konsequenz, dass hier nicht den „Samaritern” – also den Helfern – geboten wird, die Armen und Hilfsbedürftigen „wie sich selbst zu lieben”. Sie sollen wohl barmherzig sein und ihnen helfen. Damit stellen sie ja letztendlich unter Beweis, dass auch sie diese Bedürftigen lieben. Aber es sind jene Bedürftigen, denen von ihnen geholfen worden ist, welche – nach diesem Gebot Gottes – aufgefordert werden, ihre Helfer zu lieben „wie sich selbst”.

    Und hier erkennen wir auch den Unterschied zum säkularisierten Verständnis. Während dieses versucht – in Umkehrung des Wortsinnes – den Eindruck zu vermitteln, dass in diesem Gleichnis der Überfallene der Nächste des Samariters ist und postuliert, dass die Armen der ganzen Welt die „Nächsten” der Wohlhabenderen sind, meint der Herr hier einerseits die ganz persönliche Hilfe in unserer unmittelbaren Umgebung und gebietet andererseits jenen, denen geholfen worden ist, ihre Helfer zu lieben „wie sich selbst”.

    Das Gebot der Nächstenliebe ist also nach den Worten des Herrn in diesem Gleichnis: Liebe jene Menschen, welche dir geholfen haben und zeige ihnen ebenso deine Liebe wie sie dir ihre Liebe gezeigt haben, indem sie dir geholfen haben. Nächstenliebe ist also daher keine Kategorie des Mitleids sondern eine solche der Dankbarkeit.

    Und wie leicht erkennbar, gilt dieses Gebot nicht nur für Arme und Bedürftige. Es gilt auch für uns, die wir nicht bedürftig sind, indem auch wir allen jenen, welche uns im Leben geholfen haben – Eltern, Geschwister, Verwandte, Bekannte, Freunde und auch Fremde, welche uns in einer Notsituation beigestanden sind – persönlich dankbar sein und sie lieben sollten, wie wir uns selbst lieben. Sie – und nicht alle Menschen dieser Erde – sind nach der Bibel unsere Nächsten.

    Und mit dieser biblisch korrekten Sicht des zweiten Gebotes, der Nächstenliebe, unten in Mt 22:37-39, erklärt sich auch das von Herrn hier genannte erste Gebot, die Gottesliebe.

    «Du sollst Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.»

    Mt 22,37 Er aber sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.» 22,38 Dies ist das größte und erste Gebot. 22,39 Das zweite aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 22,40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Mt 22,37-40;

    Wir sollen also Gott nicht deshalb lieben weil er etwa bedürftig wäre oder unserer Hilfe in irgendeiner Weise nötig hätte, sondern weil er uns unser Leben und alles was wir dazu benötigen geschenkt hat. Er hat alles erschaffen – das Universum und unseren Planeten und allem was darauf ist und lebt. Und er hat es uns geschenkt.

    Und deshalb sollen wir Gott von ganzem Herzen lieben, weil er so für uns gesorgt hat, ebenso wie wir unseren Nächsten lieben sollen, der uns in unsrem Leben geholfen und sich um uns gesorgt hat.

    Doch ebenso wie weiter oben, bei der Umdeutung der Brüder des Herrn – also der rechtgläubigen Christen – auf die „Fremden und Obdachlosen der ganzen Welt” die Zielgruppe verfälscht wird und die damit verbundene Verheißung:

    Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!

    Mt 25,34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Mt 25,34;

    nicht zum Tragen kommen kann, wird auch hier, bei der Umkehrung der Zielgruppe des Nächsten auf „alle Armen der Welt“, eine falsche Fährte gelegt. Auf dieser Fährte werden oberflächliche und leichtgläubige Menschen – wie einstens Adam und Eva – im Vertrauen auf falsche Einflüsterer und in der Überzeugung auf dem richtigen Weg zu sein, verführt und in ihr Verderben marschieren.

    Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

    Mt 25,40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. 25,41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 25,42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; 25,43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 25,44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 25,45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan. 25,46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben. Mt 25,40-46;

    Die Nächstenliebe

    Eine der größten Betrügereien dieser Welt ist die völlige Sinnumkehr der biblischen „Nächstenliebe“ durch Kirchen, Prediger und Hilfsorganisationen, um bei leichtgläubigen Menschen Mitleid zu erregen und ohne viel Aufwand Geld zu scheffeln.

    Das Gebot der Nächstenliebe ist nach den Worten des Herrn im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, in Lk 10,36-37: Liebe jene Menschen, welche dir geholfen haben und zeige ihnen ebenso deine Liebe wie sie dir ihre Liebe gezeigt haben, indem sie dir behilflich waren. Nächstenliebe ist also daher keine Kategorie des Mitleids sondern eine solche der Dankbarkeit.

    Und mit dieser biblisch korrekten Sicht des zweiten Gebotes, der Nächstenliebe in Mt 22,37-39, erklärt sich auch das von Herrn dort genannte erste Gebot, die Gottesliebe. Wir sollen Gott nicht deshalb lieben, weil er etwa bedürftig wäre oder unsere Hilfe in irgendeiner Weise nötig hätte, sondern weil er uns unser Leben und alles was wir dazu benötigen geschenkt hat. Er hat alles erschaffen – das Universum und unseren Planeten und alles was darauf ist und darauf lebt. Und er hat es uns geschenkt.

    Und deshalb sollen wir Gott von ganzem Herzen lieben, weil er so für uns gesorgt hat. Und so sollen wir auch unseren Nächsten lieben, der uns in unserem Leben geholfen und sich um uns gesorgt hat. Die Gottlosen und Götzendiener dieser Welt aber sind unserer Liebe nicht Wert (2Mo 20,3-6; Mt 12,34-35; 2Kor 6,14-15; Mt 18,17; 1Kor 5,13).

    Der Schriftgelehrte wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?

    Lk 10,25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 10,30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 10,31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 10,36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk 10,25-37;

    Auslöser für dieses Gleichnis des Herrn war ja die Frage eines Schriftgelehrten, welcher in Lk 10,29 den Herrn fragte: „Wer ist denn mein Nächster?“ Da erzählte der Herr dieses bekannte Gleichnis von einem Mann, der überfallen, ausgeraubt und schwer verletzt auf der Straße liegengelassen wurde. Im Gegensatz zu einem Priester und einem Levit, die an dem Mann achtlos vorbeigingen, hielt ein Mann aus Samarien an und leistete ihm Hilfe. Und als der Herr das Gleichnis zu Ende erzählte hatte, fragte er den Schriftgelehrten in Lk 10,36: „Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war?“ Und folgerichtig antwortete der Schriftgelehrte: „Der die Barmherzigkeit an ihm tat“ und bestätigte damit, dass es der helfende Samariter war, der für den Überfallenen der Nächste war.

    Leider ist dieser eindeutige Sachverhalt aber dann in der Vergangenheit immer wieder verkehrt worden, indem man behauptete, dass nicht der Samariter, welcher Barmherzigkeit an ihm tat, der Nächste des Überfallenen, sondern der Überfallene der Nächste des Samariters sei. Problematisch wird nun aber diese falsche Deutung, wenn man die Konsequenzen bedenkt. Die Schrift sagt, dass wir unseren Nächsten lieben sollen, wie uns selbst. Und hier macht es nun einen gewaltigen Unterschied, ob wir zu einer derartigen Liebe gegenüber jenen verpflichtet sind, die Barmherzigkeit an uns taten, wie es das Gleichnis sagt, oder ob wir nach der verkehrten landläufigen Meinung alle Hilfsbedürftigen dieser Welt lieben müssten. Die christliche Nächstenliebe ist daher nach der Schrift unsere Liebe zu jenen Menschen, welche sich uns gegenüber als barmherzig erwiesen haben.

    Die Nächstenliebe.

    Eine der größten Betrügereien dieser Welt ist die völlige Sinnumkehr der biblischen „Nächstenliebe“ durch Kirchen, Prediger und Hilfsorganisationen, um bei leichtgläubigen Menschen Mitleid zu erregen und ohne viel Aufwand Geld zu scheffeln.

    Das Gebot der Nächstenliebe ist nach den Worten des Herrn im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, in Lk 10,36-37: Liebe jene Menschen, welche dir geholfen haben und zeige ihnen ebenso deine Liebe wie sie dir ihre Liebe gezeigt haben, indem sie dir behilflich waren. Nächstenliebe ist also daher keine Kategorie des Mitleids sondern eine solche der Dankbarkeit.

    Und mit dieser biblisch korrekten Sicht des zweiten Gebotes, der Nächstenliebe in Mt 22,37-39, erklärt sich auch das von Herrn dort genannte erste Gebot, die Gottesliebe. Wir sollen Gott nicht deshalb lieben, weil er etwa bedürftig wäre oder unsere Hilfe in irgendeiner Weise nötig hätte, sondern weil er uns unser Leben und alles was wir dazu benötigen geschenkt hat. Er hat alles erschaffen – das Universum und unseren Planeten und alles was darauf ist und darauf lebt. Und er hat es uns geschenkt.

    Und deshalb sollen wir Gott von ganzem Herzen lieben, weil er so für uns gesorgt hat. Und so sollen wir auch unseren Nächsten lieben, der uns in unserem Leben geholfen und sich um uns gesorgt hat. Die Gottlosen und Götzendiener dieser Welt aber sind unserer Liebe nicht Wert (2Mo 20,3-6; Mt 12,34-35; 2Kor 6,14-15; Mt 18,17; 1Kor 5,13).

  4. thomas Says:

    Dänemark, macht aus Nächstenliebe zu seinem Volk, den Sack zu.

    Kein Platz mehr für Flüchtlinge in Dänemark

    © AFP 2016/ Scanpix Denmark/Claus Fisker Politik 19:30 23.11.2016(aktualisiert 19:45 23.11.2016) Zum Kurzlink Themen: Migrationsproblem in Europa (1215) 0 22170 Die Regierung des Königreichs Dänemark hat am Dienstag offiziell abgelehnt, rund 500 Flüchtlinge aufzunehmen, die entsprechend dem Programm des zuständigen UN-Hilfswerkes in diesem Land untergebracht werden sollten. Ein Migrant im Mittelmeer (Archivfoto) © AP Photo/ Emilio Morenatti Problem mit Migranten: „Europäische Geheimdienste wurden absichtlich geschwächt“ Laut der dänischen Ministerin für Integration, Inger Stöjberg, wurde das Programm mit dem Ziel gestoppt, „besser für diejenigen zu sorgen, die bereits nach Dänemark gekommen sind“. Dies solle dem Staat ermöglichen, mit der Situation „in ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht“ fertig zu werden. Die Ministerin hatte im August bekanntgegeben, dass die im UN-Programm vorgesehene Aufnahme von 491 Flüchtlingen ausgesetzt sei. Es wurde berichtet, dass Dänemark im Jahr 2016 rund 5.700 Asylanwärter aufgenommen hat. Im Vorjahr hatten mehr als 20.000 Menschen Asylanträge gestellt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit Anfang 2016 mehr als 328.000 Flüchtlinge auf dem Seeweg nach Europa gelangt. Mehr als 4.000 von ihnen sind ums Leben gekommen bzw. für vermisst erklärt worden

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161123313486287-fluechtlinge-daenemark-programm-gestoppt/

  5. thomas Says:

    »JHWH ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?« – König David (Psalm 27,1)


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