kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Predigt von KoG zu „Christkönig“ 20. November 2016

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 11:48

Wir feiern an diesem Sonntag das Fest CHRISTKÖNIG.

 

 

 

Schauen wir uns die politischen Könige, die gesellschaftlichen „Könige“ der Kunst und Kultur, die religiösen Könige, aber eben auch die Könige im privaten Bereich dieser Welt an.

Wie werden irdische Könige gemacht?

 

 

 

Die einen sind Diktatoren, die jetzt z. B.  in der Türkei die Demokratie schleifen, andere sind Diktatoren von Geburt an, die an die Erbhoffolge erinnern, wieder andere werden gewählt, wieder andere sind Häuptling eines Stammes. Andere „Könige“ sind Stars und Sternchen, die den Trend in Musik, Mode, Kunst und Glitter vorgeben wollen. Wieder andere „Könige“ sind Firmenführer von Großunternehmen, die mal eben über Arbeit oder Nichtarbeit entscheiden können.

Sie bestimmen, ob so mal eben 30 000 Arbeitsplätze wegfallen können, weil sie verantwortungslose Misswirtschaft betrieben haben. In der Demokratie werden Könige gewählt, die mit ihrem Gefolge Meinungsdiktaturen aufbauen und jeden diskreditieren, der eine andere Meinung vertritt. Da gibt es Königinnen, die die Macht des europäischen Mannes durch Genderideologie brechen wollen, aber dem Mann aus dem Orient keinerlei Kritik entgegenhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da gibt es noch andere Könige, die in Religionen so tun, als ob sie von oben herab die Menschheit einteilen können in Gut und Böse. Da gibt es Könige, die Spaß daran haben, ihres Gottes Wort vom Töten wörtlich zu nehmen und den „König“ über Leben und Tod im Auftrag ihres Gottes geben, um dann das Schwert, die Machete oder den Säbel  auf dem Nacken von  Christen, Priestern, Minderheiten vor der Kamera mordend zur Nachahmung zum Einsatz zu bringen.

Da gibt es Könige im privaten Bereich, die sich als Macho die Macht herausnehmen, Frauen und Mädchen zu schlagen, sie zu vergewaltigen oder patriarchalisch über sie zu bestimmen.  Da gibt des Königinnen und Könige, die ihre Familien und ihren Freundes- und Bekanntenkreis in ihrem Sinne zu manipulieren versuchen, nur um ihr Ego durchsetzen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie in ihrer jeweils führenden Position, die Macht oder auch den Einfluss, den Meinungs- und Modetrend gern bestimmen wollen oder aber die Arbeitswelt oder die eigene Familienwelt  regeln wollen. Das geschieht immer von einem Thron aus. Von dem Thron der politischen Macht, dem Thron des Erfolges in Kunst und Kultur oder auch dem Thron, von dem von oben aus über das Wohl und Wehe der Wirtschaft, des Geldes und der Arbeit entschieden wird oder vom Thron der starren Religionsbuchstabenregeln oder einfach nur vom Thron der Ichbezogenheit in der Familie im Zusammenleben aus.

 

 

 

Nun hören wir an diesem Sonntag von einem König, der in kein Schema passen will, welches in der Einleitung beschrieben wurde. ER wurde schon zu Lebzeiten König genannt. An SEINEM Kreuz hing, von Pilatus selbst angeordnet,  die Tafel mit dem Spruch: „JESUS von Nazareth, KÖNIG der Juden“ Was sagte JESUS selbst über sich.

War ER ein König?

JA, ER war KÖNIG, aber sein REICH war nicht von dieser Welt.

 

 

Dieser KÖNIG JESUS passt in keine Schublade. Dieser KÖNIG passt deshalb in keine Schublade, weil er GÖTTLICH ist und die Menschen irdisch denken. Selbst aus ihrer irdischen Verfasstheit denken sie Ihren Gott, der letztlich genauso irdisch zu handeln hat, wie die Menschen es gern sehen würden, weil sie selbst gern so handeln würden, als wären sie Gott.

 

ER, JESUS CHRISTUS,  forderte von seinen Nachfolgern Dinge wie Friedenswahrung, GOTTES- und Nächstenliebe, ja sogar Feindesliebe. ER forderte einen Jüngling auf, der IHM folgen wollte auf: „Verkaufe alles, was Du hast und dann komm und folge mir nach!“  ER heilte Kranke, weckte Tote auf zum Leben, gebot Sturm, kehrte in Häusern von Sündern ein und belehrte die Rechtgläubigen darüber, dass die Kranken (Sünder) der Heilung bedürfen, nicht die Gesunden (die ohnehin schon glauben). ER erzählte Gleichnisse, die die Zuhörer zum Nachdenken anregten und  das irdische Denken auf den Prüfstand stellten.

 

 

 

 

 

 

 

 

ER war eben königlich in SEINEM Leben und in SEINEM Tun, in SEINER Predigt, in SEINEM TOD und in SEINEM nachtodlichen LEBEN. Darum verstand IHN niemand.

 

 

 

ER legte sich mit den damaligen jüdischen Religionsgelehrten, den Pharisäern, an und gab ihnen verbal Saures. ER vollbrachte Wundertaten hier auf Erden. ER segnete die Armen und die Kinder und begegnete ihnen mit besonderer Aufmerksamkeit, den Reichen las er die Leviten, sofern sie den Reichtum als Lebenssinn auserkoren hatten. ER sagte den Letzten die ersten Plätze beim Hochzeitsmahl zu.

ER gab beim letzten Abendmahl den Apostlen SEINEN LEIB und SEIN BLut zu essen bzw.  zu trinken und nannte dieses Brot, Brot des Lebens. ER ließ sich gefangen nehmen, um sich an das Kreuz schlagen zu lassen für unsere Sünden. ER stand glorreich von den Toten auf und fuhr in den Himmel und sitzt zur Rechten des VATERS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser KÖNIG wäre Gift für jede Gewerkschaft von heute gewesen.

Dieser KÖNIG wäre Gift für jegliche Wirtschaftsbeziehung, für jeden Arbeitgeber gewesen, denn da geht es um Leistung, Geld und Karriere, um das Ich, nicht um die Segnung der Armut.

Dieser Arbeitgeber müsste dann einem, der nur eine Stunde gearbeitet hätte, den gleichen Lohn geben wie einem der volltags gearbeitet hätte. Da würde jeder Arbeitgeber pleite gehen und jede Gewerkschaft würde auf die Barrikaden gehen.

 

 

 

 

Dieser KÖNIG hätte in der Politik kaum ein Jahr Regierungszeit überlebt. Dieser KÖNIG hielt den Rechtgläubigen den Spiegel der eigenen Eitelkeiten vor.

Dieser KÖNIG wäre eher ein KÖNIG der Bettler denn EINER  der Reichen, Schönen oder Etablierten gewesen, die es sich in ihrer Thronglocke so abgehoben von der Bevölkerung bequem gemacht haben. ER wäre nach heutigem Verständnis ein Quertreiber gegen den Zeitgeist gewesen.

 

 

Dieser KÖNIG war undercover als GOTTES SOHN unter den Menschen unterwegs. Die Menschen erkannten IHN nicht und die SEINEN nahmen IHN nicht auf. Vielmehr gaben sie IHN auf, indem sie es zuließen, dass ER am Kreuz starb. Aber JESUS CHRISTUS hat dies bewusst in Kauf genommen. Er wollte dies genauso.

Dieser GÖTTLICHE KÖNIG hat mit SEINEM ganzen Leben und in SEINEM Tod und in SEINER Auferstehung und Himmelfahrt gezeigt, wie Liebe, wie GOTTESLIEBE, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Vergebung bis zur Selbstaufgabe,  Gerechtigkeit und Solidarität mit den Ärmsten der Armen  funktioniert. ER zeigte uns auf, dass sich niemand zu wichtig nehmen sollte. ER zeigte uns, wie wir IHM nachfolgen können.

ER, der CHRISTKÖNIG ist der HERR über Leben und Tod.

Wenn wir IHM nachfolgen, so laufen wir nicht auf Fließsand, sondern auf festem Grund. Auf SEINEM WEG und SEINER WAHRHEIT und in SEINEM LEBEN und in SEINER LIEBE können wir nicht straucheln, wenn wir es nur wollen, ernsthaft wollen mit reinem Herzen wollen in Gebet, Wort und Tat.

Amen

 

2 Responses to “Predigt von KoG zu „Christkönig“”

  1. Captain Future Says:

    Vielen Dank für die gute Predigt!!!


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