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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Westliche Medien stellen Bürgerkrieg in Syrien einseitig dar 19. November 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:22

Christlicher Arzt berichtet aus der Hölle von Aleppo

Westliche Medien berichten einseitig über den Bürgerkrieg in Syrien.

 

 

 

 

Korntal (kath.net/idea): Diesen Vorwurf hat der syrische Arzt Jany Haddad (Aleppo) bei einem Vortrag in Korntal bei Stuttgart erhoben. Nach seinen Worten wird der syrische Präsident Baschar al-Assad als Mörder hingestellt, die Rebellen als Opfer. Assad setze sich aber für die Christen ein und bekämpfe die islamischen Rebellengruppen mit Hilfe Russlands.

Diese Kämpfer stammten bis zu 80% aus Ländern wie England, Frankreich, Kanada, Tschetschenien, Tunesien und Afghanistan. Allein 500 seien aus Belgien gekommen. Haddad warf den genannten Ländern vor, diese Kämpfer nicht mehr aufzunehmen, nachdem sie von Assads Soldaten gefangen genommen wurden. Er beklagte auch, dass Rebellen Nahrungsmittel beschlagnahmten, die von der Regierung in den belagerten Osten Aleppos geschickt wurden. Sie verkauften diese bis zum fünfzigfachen Preis an die notleidende Bevölkerung.

 

 

 

 

 

 

Aleppo eine „Stadt des Todes“

 

 


Wie Haddad ferner sagte, gibt es keinen friedlichen und moderaten Islam. Jeder Muslim könne aufgrund seines Glaubens zum Terroristen werden. In jedem stecke ein potenzieller Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Immer wieder komme es zu unvorstellbaren Gräueltaten durch Rebellen, indem sie Christen kreuzigten, die sich weigerten, zum Islam überzutreten. Aleppo sei zu einer „Stadt des Todes“ geworden. Lebten vor dem Bürgerkrieg rund sechs Millionen Menschen in der Metropole und ihrer näheren Umgebung, seien es heute nur noch 1,8 Millionen.

 

Es gebe kaum funktionierende Krankenhäuser und wenige Ärzte. Haddad zufolge können außerdem drei Millionen syrische Kinder keine Schulen besuchen, da sie von Rebellen zerstört, von Flüchtlingen belegt seien oder aufgrund fehlender Transportmittel nicht erreicht werden könnten. Dem Bürgerkrieg seien bislang rund 500.000 Menschen zum Opfer gefallen, 12,1 Millionen Syrier lebten als Flüchtlinge im eigenen Land, 7,5 Millionen seien ins Ausland geflohen. Vor dem Krieg hätten in Aleppo 400.000 Christen gelebt, heute seien es nur noch knapp 40.000.

 

 


Syrische Christen helfen einander über Konfessionsgrenzen hinweg

 

Haddat, der auch Pastor einer baptistischen Gemeinde ist, berichtete, wie Christen über Konfessionsgrenzen hinweg einander helfen: „Die Kirche lebt trotz des Bürgerkriegs.“ So unterstützten Christen traumatisierte Kinder, Witwen und Waisen. Gemeinsam habe das christliche Hilfskomitee 37 Brunnen bei Kirchen, Gemeindehäusern und Schulen gebohrt. Dadurch erhielten 400.000 Menschen frisches Wasser. Rund 5.000 Familien bekämen außerdem monatlich Essenspakete. In der St.- Lukas-Klinik arbeiten rund 30 Fachärzte ehrenamtlich mit. Für umgerechnet einen Euro erhielten die Patienten eine umfassende Untersuchung.

Haddat rief die Besucher dazu auf, für verfolgte Christen zu beten: „Seid Fürsprecher vor dem Herrn! Setzt euch für die verfolgten Christen bei euren Politikern ein! Erhebt eure Stimme für die, die keine Stimme haben“!

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Praxis dieses Arztes lässt viele Medien und politische Einschätzungen über Syrien ins Wanken geraten. Nicht nur die mediale US-Präsidenten-Wahl war einseitig ausgerichtet, sondern was noch viel schlimmer und einschneidender ist: Assad wurde immer als Schlächter hingestellt und die Hilfe der USA für die „Rebellen“ als positiv. Kein Wunder, dass die Medien hier kein verlässliches Informationspodium bieten. Es ist unglaublich, wie Medien sich als nützliche Idioten vor den Karren politischer Meinungsmacher spannen lassen. Assad war nicht mehr Diktator als Erdogan es jetzt auch ist. Mit Erdogan geht Merkel politisch ins Bett und Assad wurde von den USA und anderen Lobbyisten einfach so fallengelassen, nur weil ein US-Präsident mit Namen Bush ihn zur Achse des Bösen erklärte.

 

 

Wer nun tatsächlich die Bösen sind, stellt sich peu à peu heraus. Zumindest haben sie schon längst wie Assad auch ihre Unschuld verloren und können nun mit ihm auf gleichem Level spielen nur mit dem Unterschied, dass Assad Christen hilft und die USA durch ihren Einmarsch und dem Hinterlassen verbrannter Erde Christen im Irak zerstört haben und Christen  in Syrien fallen gelassen haben wie heiße Kartoffeln. Die USA ist kein verlässlicher Partner für Christen, ebensowenig wie die Heuchel-EU. Niemand hat sich für gefährdete Minderheiten in Syrien oder im Irak eingesetzt bis auf die Kirchen in den Ländern vor Ort.

 

 

Ein christlicher Arzt, der in der Hölle von Aleppo geblieben ist, berichtet über einen völlig anderen Assad, der Christen unterstützt.

Welche Unterstützung haben Christen denn in Aleppo von den Regierungen des Westens erhalten?

Welche Unterstützung haben die Christen in Aleppo denn von den westlichen Kirchen erhalten?

 

 

 

 

Welche Unterstützung haben Christen denn von dem friedliebenden Islam erhalten?

 

 

 

Das, was dieser Arzt, der zu den Heiligen des Alltags zählt, berichtet, kann niemanden kalt lassen. Und auch seine Einschätzung, dass jeder Muslim aufgrund SEINES GLAUBENS zum Terroristen werden kann, sollte die gebührende Aufmerksamkeit in den Medien haben. Ein betroffener Zeuge, der von der Kreuzigung von Christen durch muslimische Bestien berichtet und von Beschlagnahmen von Lebensmitteln, die hier oftmals so achtlos weggeworfen werden, die dann unerschwinglich den  Notleidenden verkauft werden, muss ernst genommen werden.  Wir nennen dies Ausnutzung von Notlagen, welches ein schweres Verbrechen darstellt.

 

Denn dieser Zeuge bekommt täglich Kriegsverletzungen von Menschen im Krankenhaus oder  auf den OP-Tisch zu sehen und zu behandeln. Er bleibt und arbeitet EHRENAMTLICH!!!!! Diese Zeugen sind authentischer als jeder Bericht von Journalisten, die sich eben nicht vor Ort in Aleppo  befinden. Wir hören vom inneren Kreis dieser menschlichen Katastrophe und niemand im Westen hört zu, niemanden in den Kirchen Europas interessiert, was Christen in Aleppo zurzeit durchmachen. Sie genügen sich selbst.

 

 

 

Hoffnung bietet allein die Hilfe von Christen untereinander über Konfessionsgrenzen hinweg. Wie mutig und tapfer Christen dort unter widrigsten Verhältnissen ausharren, und zwar in Verhältnissen, die von den USA (Obama, der gern von Menschenrechten faselte), Saudi Arabien (welches nur „Menschenrechte für Muslime kennt“)  und anderen manipuliert und unterstützt wurden und Christenleid lediglich als Kollateralschaden mit einem Eisherzen erster Klasse in Kauf genommen wurde, lässt die Hoffnungslosigkeit für die Menschen dort steigen. Syrien, unter die Räder von politischen, religiösen, kalten Kriegs- und Wirtschaftsinteressen geraten, war einst ein Land, in dem verschiedene Religionen relativ friedlich nebeneinander herleben konnten. Dieses Land wurde wie Irak von diesen Ego-Polit-Lobbyisten zerstört und ist nicht wieder zu erkennen.

Wenn JESUS auf Aleppo schaut, wird er sich wieder ans Kreuz genagelt fühlen angesichts der

 

 

– Arroganz der Kriegstreiber, ob muslimisch oder westlich geprägt

– Kaltherzigkeit der Politik in Ost und West gegenüber dem Leid der Menschen

– Kaltherzigkeit der Kirchen in Europa, den USA und überall auf der Welt gegenüber der verfolgten Christen und anderen Minderheiten

– Brutalität, die im Namen von Religionen an Menschen, Christen und Muslimen verübt werden und der

– Lethargie der Extraklasse, die sich die Weltbevölkerung für die Schicksale der Menschen in Kriegsgebieten leistet nach dem Motto: Hauptsache mich selbst trifft so etwas nicht“,

  eine mehr als  trügerische Wahrnehmung.

 

 

 

Mit jedem Tag ohne Hilfe verlängert sich das Leiden von Menschen. Christen in Aleppo fühlen sich mit JESUS CHRISTUS, so wie dieser Zeuge CHRISTI Herrn Dr. Haddat,  im Leid zutiefst verbunden. Welcher GOTT könnte dieses Wunder schaffen außer einem GOTT, der dieses Leid selbst als JESUS CHRISTUS am Kreuz erlebt hat.

Haddat rief die Besucher dazu auf, für verfolgte Christen zu beten: „Seid Fürsprecher vor dem Herrn! Setzt euch für die verfolgten Christen bei euren Politikern ein! Erhebt eure Stimme für die, die keine Stimme haben“!

 

 

Ja, beten wir einmal speziell für verfolgte Christen nicht nur in Aleppo, sondern auch im Irak, in Libyen, in aller Welt, erheben wir unsere Stimme in unseren Gemeinden und Vereinigungen.

Beten wir für den Weltfrieden auch gegen jegliche  irdische zerstörerische Macht, gegen religiösen Wahn und ideologische Blindheit. Der DREIEINE GOTT möge der Menschheit diese unverdiente Gnade zuteil werden lassen.

 

2 Responses to “Westliche Medien stellen Bürgerkrieg in Syrien einseitig dar”

  1. marcos Says:

    Auch in Sarajevo verkauften Mos. Mafia Typen die Hilfslieferungen an die Bevölkerung…..

  2. Ivanfi Says:

    Der Staat Syrien, mit dem Präsidenten Assad an der Spitze führt seit 2011 einen heldenhaften, vaterländischen Verteidigungskrieg gegen die westlichen Zerstörungsbestrebungen.
    Der Westen will seit 2011 mit einem Budget von über 6 Milliarden Dollar den Staat Syrien UM JEDEN PREIS ZERSTÖREN. Russsland will genau dies UM JEDEN PREIS VERHINDERN.
    Weder Syrien, noch Russland werden den KRIMINELLEN westlichen Zerstörungsbestrebungen nachgeben.
    Mit diesem STELLVERTRETERKRIEG gegen Russland befindet sich der Westen in einer – Sackgasse!


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