kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Falschmeldung über „Zwangsbekehrung von Muslimen“ diffamiert Christen 16. November 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:18

Christliche Anti-Balaka-Milizen gehen grausam gegen die muslimische Minderheit im Land vor und hindern sie an der Ausübung ihrer Religion.

Chaos in Zentralafrika

Christen zwingen Muslime zu konvertieren

 

 

 

http://www.n-tv.de/panorama/Christen-zwingen-Muslime-zu-konvertieren-article15634606.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/christliche-milizen-gegen-muslime-amnesty-ethnische-saeuberungen-in-zentralafrika-12797515.html

 

 

 

Im Jahre 2015 war nicht nur der Beginn der offenen Grenzen, sondern auch die Zeit der Falschmeldungen über einen Konflikt, der sich in Zentralafrika abspielte.

 

Christlichen Milizen wurde vorgeworfen, Muslime zum Christentum zwangsbekehrt zu haben. Zunächst einmal wird im Bericht der FAZ heuchlerisch völlig unterschlagen, dass die Muslime seit Jahren ethnische Säuberungen u. a. auch  unter Christen durchgeführt haben. Diese  muslimischen Milizen sind natürlich vom Ausland finanziell ausgestattet und hochgerüstet worden mit dem Auftrag, in Zentralafrika einen islamischen Gottesstaat zu errichten.

Diese Reaktion ist zunächst einmal eine Reaktion gegen diese muslimischen Gräueltaten, über die niemand mehr spricht. Wir hoffen, dass sich AI genauso vehement gegen diese islamischen Ursachen-Untaten ausgesprochen hat. Aber AI scheint von Christen eh nicht viel zu halten. Es waren nicht einmal Christen, die diese Muslime ermordet haben. DIese zusätzliche mediale Diskriminierung von Christen in diesem Land spottet somit jeder Beschreibung. Folgend ein Bericht über eine solche Falschmeldung.

 

 

 

 

 

 

 

https://www.opendoors.de/od_live/zar_falschmeldung_ueber_zwangsbekehrung_von_muslimen_diffamiert_christen/

 

 

 

 

 

ZAR: Falschmeldung über „Zwangsbekehrung von Muslimen“ diffamiert Christen

 

 

(KELKHEIM, 5. August 2015): Muslime in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) seien von christlichen Milizen dazu gezwungen worden, ihren Glauben aufzugeben oder sogar zum Christentum zu konvertieren, hieß es am 31. Juli in einer dpa-Meldung, die sich auf einen Bericht von Amnesty International vom Vortag bezog. Das christliche Hilfswerk Open Doors, das seit 60 Jahren und in mehr als 50 Ländern verfolgten Christen zur Seite steht, widerspricht dieser Meldung entschieden auf Grundlage eigener Beobachtungen im Land seit Ausbruch der Gewalt Ende 2012 und aufgrund der Aussagen von Leitern unterschiedlicher Kirchen im Land.

Mehr als 50% der Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik sind Christen, etwa 14% Muslime, andere sind größtenteils Animisten. Die Anti-Balaka entstanden – quasi als Bürgerwehr – als Antwort auf die landesweiten Gräueltaten der islamischen Seleka seit Ende 2012, die mit Mord und Zerstörung in der ZAR einen muslimischen Gottesstaat errichten wollten. Weil sie sich aus Nicht-Muslimen formiert haben, werden die Anti-Balaka fälschlicherweise als christliche Miliz bezeichnet. Die zuerst verstreuten Milizen organisierten sich 2013 und 2014 mit ungeheurer Gewalt gegen die Seleka und einheimischen Muslime der ZAR, ohne zwischen Muslimen und Dschihadisten zu unterscheiden. In Interviews und auf Bildern sind die Sprecher der Anti-Balaka mit ihren Amuletten auch an ihrem Auftreten unschwer als Animisten zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirchen verurteilen Anti-Balaka und jede Gewalt

 

Die Bischofskonferenz und mit ihr Pastoren wie Dieu-Seni Biwoko und  Justin Nary aus Carnot, der 800 Muslime vor den Anti-Balaka in seiner Kirche verbarg, stellen klar: „Die Anti-Balaka sind keine Christen. Sie sind Diebe.“ Pastor Frederick Trinchero vom Konvent der Notre Dame du Mont Carmel in Bangui unterstreicht dies: „Die Anti-Balaka können sich nicht als Christen bezeichnen.“ Und verweisend auf die vielen durch die Anti-Balaka vertriebenen Muslime fügt er hinzu: „Wir sind froh, dass Tausende von Muslimen Zuflucht in unseren Kirchen und Klöstern gefunden haben.“

 

2015 ergeht der Aachener Friedenspreis an den Erzbischof von Bangui, Dieudonné Nzapalainga und Imam Oumur Kobine Layama. Beide stehen für den Frieden ein, mehrmals riskierte Bischof Nzapalainga dafür Leib und Leben. Sie verwehren sich dagegen, den Konflikt als Religionskrieg zu missdeuten. Zusammen mit Rev. Nicolas  Guérékoyamé-Gbangou, dem Präsidenten der Evangelischen Allianz der ZAR, reisen sie unermüdlich durchs Land, um alle Parteien zu Frieden und Versöhnung aufzurufen.


Bereits im September 2014 wurde der katholische Pfarrer Bernard Kinvi, Leiter des katholischen Hospitals in Bossemptele, mit dem ‚Alison Des Forges Award‘ von Human Rights Watch ausgezeichnet, weil er über mehrere Monate hunderte Muslime unter Lebensgefahr in seiner Kirche versteckte.

 

 

 

 

 

Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, nimmt Stellung zu Berichten wie zuletzt auf N-TV. „Die Christen in der ZAR leiden durch solche Falschmeldungen gleich doppelt. Zum einen wurden hunderte Christen durch die ins Land eingefallenen Islamisten grausam ermordet und viele christliche Frauen vergewaltigt. Und nun müssen sie in der internationalen Presse noch eine „Rufmord-Kampagne“ erleben, in der sie Überschriften lesen wie „Christen ermorden Muslime“ oder „Christen führen Zwangsbekehrungen von Muslimen durch“. Wir alle sind der Wahrheit verpflichtet. Open Doors unterstützt seit Jahren die Kirchen und Friedensbemühungen im Land.

Lassen Sie uns für ein Ende der Gewalt und für die Familien beten, die den Tod von Angehörigen zu beklagen haben.“

Ende des Artikels

 

 

 

 

 

Die Frage bleibt allerdings:

Sollen sich Christen nicht gegen Milizen wie die Seleka auch militärisch verteidigen dürfen?

Kann und darf es sein, dass sich Christen nie verteidigen dürfen und somit zum idealen Opfer-Freiwild muslimischer Hass- und Aggressions-Denkweisen verkommen müssen?

Die Fragen müssen erlaubt sein.

 

 

 

 

 

Aber was überhaupt nicht geht, ist, dass den Christen medial die Schuld von Hunderten von Muslimen in die Schuhe geschoben wird, obwohl Animisten diese Taten begangen haben. Was spielt AI hier für eine Rolle?

Vielleicht mögen einzelne Christen, die vielleicht Opfer in der eigenen Familie zu beklagen haben, sich den Animisten-Milizen angeschlossen haben. Ausschließen kann man dies nicht.

Aber können wir  ihnen dies verdenken für den Fall, dass es tatsächlich so gewesen sein soll?

 

 

 

 

Fest steht jedoch, dass sämtliche Kirchenoberen in diesem Land diese Racheaktionen verurteilten. Auch das spielte im AI-Bericht keinerlei Rolle. Hier soll offensichtlich Stimmung gegen Christen gemacht werden. Diese dürfen sich offensichtlich nicht wehren, während bei Gewaltexzessen von Muslimen jahrelang geschwiegen wurde. Bei AI sollte sich einmal eine objektivere Sichtweise einstellen. Solche Falschmeldungsberichte und  Berichte ohne Schilderung der Gesamtsituation zu berücksichtigen, ist kaum zu ertragen. Eine solche Berichterstattung ist tendenziell und verlogen. Ja: Rufmord-Kampagne ist das richtige Wort und einer Menschenrechtsorganisation unwürdig.

 

Die Presse spielt hier auch die antichristliche Karte und übernimmt solche AI-Berichte nur zu gern.

 

Der DREIEINE GOTT möge der Welt die unverdiente Gnade des Weltfriedens schenken. Schließen wir uns darüberhinaus dem Gebetsanliegen von open doors an: Lassen Sie uns für ein Ende der Gewalt und für die Familien beten, die den Tod von Angehörigen zu beklagen haben.“

 

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