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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogans staatlich organisierte Freiheitsberaubung stoppen! 11. November 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 01:06

Aufruf zu einer zur Demonstration am 12.11.2016 in Köln

 

 

 

Alevitische Gemeinde ruft zur
Demonstration auf:

„Erdogans staatlich organisierte
Freiheitsberaubung stoppen“!

Samstag, den 12. November 2016, um 13 Uhr
Deutzer Werft in Köln

 

 

 

 

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. und ihrer Freunde, die für den kommenden Samstag zu einer Großdemonstration in Köln aufgerufen haben. „Die staatlich organisierte Freiheitsberaubung macht vor niemandem Halt. Weder wirtschaftlich noch kulturell noch für die Sicherheit Europas kann eine türkische Diktatur ein Mehrwert sein“, erklärt die Gemeinde in einer Mitteilung.

 

„Auch die GfbV verfolgt die neuesten Entwicklungen in der Türkei mit großer Sorge. Zehntausende Menschen wurden willkürlich verhaftet oder ihnen wurde der Arbeitsplatz weggenommen, weil sie verdächtigt werden, mit der Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht einverstanden zu sein“, kritisiert Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Ganz unverhohlen hat Erdogan die Opposition auch im türkischen Parlament ausgeschaltet: Viele Mitglieder der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) wurden verhaftet, gegen alle Abgeordneten der Republikanischen Volkspartei CHP wurde Strafanzeige gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aleviten geraten durch die fortschreitende Islamisierung der Türkei, die Erdogan und seine streng islamische AKP-Partei nach dem Putschversuch Mitte Juli noch verstärkt haben, immer stärker unter Druck. Als Mitglieder einer liberalen Glaubensgemeinschaft lehnen sie eine enge Auslegung des Korans, wie es bei den Radikalislamisten der Fall ist, strikt ab.

Etwa 15 bis 20 Millionen der 74 Millionen Einwohner der Türkei sind Aleviten. Ethnische Türken, Kurden sowie Araber bekennen sich zu diesem Glauben. In Deutschland leben zwischen 700.000 und 800.000 Aleviten.

 

Für Nachfragen ist der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido erreichbar unter
Tel. 0173/ 67 33 980.

 

 

 

 

 

 

6 Responses to “Erdogans staatlich organisierte Freiheitsberaubung stoppen!”

  1. thomas Says:

    Hier nochmal das Demokratieverständnis der islamischen Welt, aus einem anderen Teil der Welt –
    das hat aber nicht mit dem Islam zu tun, sondern ist dem Zufall geschuldet.

    Politik » Welt
    Zehntausende Muslime protestieren gegen christlichen Gouverneur von Jakarta
    Zehntausende Muslime haben in Jakarta gegen den christlichen Gouverneur der indonesischen Hauptstadt protestiert und Ermittlungen wegen Gotteslästerung gegen ihn gefordert. Am Abend schlug die zunächst friedliche Kundgebung in Gewalt um.
    JAKARTA, INDONESIA – NOVEMBER 04: Protester march to the Merdeka Palace on November 4, 2016 in Jakarta, Indonesia. Indonesian police fired tear gas and water cannon to disperse hardline Muslim protesters outside the Presidential Palace in Jakarta, demanding for the city’s Christian Governor Basuki T. Purnama to be prosecuted for alleged blasphemy. The accusation is directed against Jakarta Govneror Basuki „Ahok“ Tjahaja Purnama, an ethnic Chinese, who is running in Indonesia’s upcoming election, a country with the world’s largest Muslim population. (Photo by Oscar Siagian/Getty Images)

    Protestmarsch von Muslimen zum Merdeka Palast am 4. November 2016 in Jakarta, IndonesienFoto: Oscar Siagian/Getty Images

    Zehntausende Muslime haben am Freitag in Jakarta zunächst friedlich gegen den christlichen Gouverneur der indonesischen Hauptstadt protestiert und Ermittlungen wegen Gotteslästerung gegen ihn gefordert.

    Am Abend schlug die Kundgebung in Gewalt um. Demonstranten setzten vor dem Präsidentenpalast Polizeifahrzeuge in Brand, wie ein AFP-Reporter berichtete. Auf beiden Seite gab es Verletzte.

    Die Polizei ging mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor, die auch Flaschen und Steine warfen.
    Festnahme des Gouverneur gefordert

    Nach Angaben der Polizei waren nach den Freitagsgebeten rund 50.000 Menschen auf die Straßen geströmt, viele von ihnen trugen weiße islamische Gewänder. Sie forderten die Festnahme von Gouverneur Basuki Tjahaja Purnama und eine Verurteilung nach den strengen Blasphemie-Gesetzen des Landes.

    Dem chinesischstämmigen Christen Purnama, der unter dem Namen Ahok besser bekannt ist, werden islamfeindliche Äußerungen vorgeworfen.

    Er hatte im September angedeutet, dass einige muslimische Theologen mit der Interpretation eines Koranverses falsch lägen, wonach Muslime keine Nicht-Muslime wählen dürften. Der Gouverneur will sich im Februar wiederwählen lassen. Viele der protestierenden Muslime sehen nun ihre heilige Schrift beleidigt.

    Aus Furcht vor gewaltsamen Auseinandersetzungen waren 18.000 Beamte im Einsatz, außerdem flogen Hubschrauber über Jakarta. Ähnliche Demonstrationen gab es in anderen indonesischen Städten. (AFP)

  2. Andreas Says:

    Ha, super Titelbild – fehlen noch Merkel, Erdogan u. Netanjahu, und die Schwätzer-u. Kriegstreiber-Clique wäre im wesentlichen „Geschichte“!!
    300000-5000000 Tote, völlig zerstörte Regionen/Städe, Millionen Kriegsflüchtlinge – „klasse“ Performance der „Top-Eliten“, insbesondere der Medien, da wurde wiedermal „ganze Arbeit“ geleistet…

  3. thomas Says:

    Bei einer deutschlandweiten Razzia haben am Dienstag in der Früh rund 1.000 Polizeibeamte 50 Objekte der kriminellen Türken-Gang „Osmanen Germania“ gestürmt. Die Gruppierung bereichert auch Österreich mit ihrer Anwesenheit.

    Polizei befürchtet Eskalation der Gewalt

    Gegenüber der Bild Zeitung erklärte ein Beamter, dass den Ermittlungsbehörden Erkenntnisse vorliegen, dass Mitglieder der Osmanen enge Kontakte zum türkischen Geheimdienst pflegen sollen. Es bestünde die Gefahr, dass Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, wie z.B. Maschinenpistolen, zum Nachteil von kurdischen Gegnern auf deutschem Bundesgebiet eingesetzt werden könnten.

    „Kriegsgegner“ der nationalistischen „Osmanen“ ist die kurdische Rockergruppierung „Bahoz“. Gesucht wird nach Schusswaffen, Schriftstücken, Computern und Drogen. Schon wiederholt kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Banden, bei denen auch Schusswaffen sichergestellt werden konnten.

    Ethnischer Konflikt zwischen kriminellen Migrantenbanden

    Besonders brisant geworden ist die Rivalität zwischen den türkischen und kurdischen Kriminellen durch den Krieg des türkischen Präsidenten Erdogan gegen die kurdische Bevölkerungsminderheit. Aus einem dem Spiegel vorliegenden vertraulichen Lagebericht des baden-württembergischen Landeskriminalamtes geht hervor, dass die verfeindeten Banden den aktuell in der Türkei stattfindenden politischen Kampf nun gewaltsam in Deutschland austragen.

    quelle : https://www.unzensuriert.at/content/0022281-Deutschlandweit-stuermten-Einsatzkommandos-Objekte-der-Osmanen-Germania-Rocker

    • Andreas Says:

      interessante Links! Tja, wann immer ich auf dem Kahlenberg stehe und auf Wien runterschaue, denk ich unweigerlich an diese glorreiche Abwehrschlacht Sobieskis (schon weil ihm u. seinen Mannen zu Ehren dort eine Kirche gebaut wurde) und all die anderen tapferen Truppen aus Österreich u. Deutschland…

    • Andreas Says:

      1000 Beamte im Einsatz?? – Wahnsinn…


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