kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

So reagieren die Deutschen auf den Wahlsieg Trumps 10. November 2016

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:24

Türkei gratuliert Trump – und fordert Auslieferung von Gülen

 

 

 

Die Reaktionen auf den Wahlsieg Donald Trumps bei der Präsidentenwahl reichen von Entsetzen bis Sprachlosigkeit.

Wirtschaftsnobelpreisträger Krugman sieht „tiefen Hass“ in der Bevölkerung und warnt vor den USA als „failed state“.

Grünen-Chef Cem Özdemir sieht einen Bruch mit der Tradition, dass der Westen für liberale Werte steht.

https://www.welt.de/politik/ausland/article159356652/Tuerkei-gratuliert-Trump-und-fordert-Auslieferung-von-Guelen.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Ja, Herr Gabriel, da haben Sie recht. Diese Wahl ist eine Warnung insbesondere gerichtet an das politische und mediale Establishment, die nur in ihrer eigenen zurechtgezimmerten Traumwelt leben. Zunächst ist es schon eine Dreistigkeit, Trump mit Erdogan überhaupt zu vergleichen. Und wer das Maul nicht hält, wird von Ihnen, Herr Gabriel, als Pack bezeichnet. Eine arrogantere Haltung gegenüber einem neu gewählten Präsidenten der USA, der als erster wohl  nicht abhängig ist von den Erpressern der Wallstreet, hätten Sie wohl nicht wählen können. Eine elende politische Haltung. Nun, Sie als Globalist haben es eben nicht verstanden, die Menschen in diesen Prozess mit einzubinden. Die Menschen in Europa und eben auch in den USA haben den Eindruck, dass die Politik des „Establishments“, sprich der Weltfinanz und des Geldkartells, gegen die einheimischen Bevölkerungen gezielt eingesetzt wird.

 

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wer dieses große Land regiert, mit seiner gewaltigen wirtschaftlichen Stärke, seinem militärischen Potenzial, seiner kulturellen Prägekraft, der trägt Verantwortung, die beinahe überall auf der Welt zu spüren ist.  Deutschland und die USA seien durch gemeinsame Werte verbunden. Sie nannte Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. „Auf der Basis dieser Werte biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Frau Merkel, Donald Trump ist die Frucht der Demokratie und eine Lehrstunde in Sachen Freiheit und Demokratie brauchen sie dem frisch gewählten Präsidenten auch nicht zu geben. Lassen Sie die Oberlehrerin in Sachen Demokratie stecken. Wir denken, dass Trump die bessere Wahl ist als Clinton, die sich negativ profiliert hat als Kriegstreiberin und keinen militärischen Zug selbst gegen Russland scheut. Die gespielte gönnerhafte staatsmännische Geste an Trump ist in sich schon blasiert genug. Keine Sternstunde in Sachen Gratulation eines missliebigen Gewählten. Sie gehören ebenfalls zu den abgehobenen Politkern, die ihr Ohr eben nicht am Puls der Zeit haben und die sich nur mit Menschen umgeben, die  gehobener Mittelklasse befindlich sind und sich keinen Deut um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung am Ende gesellschaftlichen Skala scheren.

 

 

 

Wladimir Putin, russischer Staatschef: „Ich wünsche dem neuen Präsidenten Erfolg. Ich hoffe, dass in gemeinsamer Arbeit die russisch-amerikanischen Beziehungen aus ihrer Krise geführt und internationale Schlüsselfragen gelöst werden können und zudem effektive Antworten auf Fragen der globalen Sicherheit gefunden werden können“.

 

 

 

 

 

 

Wladimir Putin
 

Frank-Walter Steinmeier (SPD), Außenminister: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass amerikanische Außenpolitik für uns in der nächsten Zeit weniger vorhersehbar sein wird. Ich hoffe, dass wir nicht vor größeren Verwerfungen in der internationalen Politik stehen. Wir wissen nicht, wie Donald Trump Amerika regieren wird. Aber selbstverständlich haben wird dieses Ergebnis zu akzeptieren. Ich will nichts schönreden: Nichts wird einfacher, vieles wird schwieriger.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Nun, Herr Steinmeier, es ist eben gut, wenn Politik sich ändert. Die Globalisten haben die Zeichen der Zeit voll verschlafen. Die großen politischen  Verwerfungen sind bereits Vergangenheit, an deren Folgen wir noch heute leiden und uns abarbeiten müssen.  Wir hoffen, dass Trump keine Kriegstreiber ist wie Clinton, wir hoffen, dass Trump die Krallen gegen Russland einfährt und mit Russland Frieden macht. was mit Clinton niemals möglich gewesen wäre. Wir hoffen, dass die USA ihre Rolle als Weltpolizei überdenkt und sich auf ihre eigenen Stärken besinnt. Die Außenpolitik der USA in der Vergangenheit hat die Welt verrückter und kriegerischer werden lassen.

Bush und Obama im Irak- und Lybienkrieg, die Unterstützung der USA an die „moderate Opposition“ gegen den gewählten Präsidenten Syriens, die sich dann beim IS wiederfand zeugt nicht gerade von politischer Sachkenntnis. Erst als Russland in Syrien eingriff, geriet der IS unter Druck. Die Flüchtlingswellen hat genau diese konfrontative Politik der USA und ihrer Verbündeten in Arabien und Europa hervorgerufen. Wir hoffen, dass Trump hier nicht den Weltcowboy spielt so wie die Präsidenten vor ihm. Ein Frieden mit Russland wäre nämlich dringend an der Zeit. Vielleicht pfeift er ja sogar die US-Marionetten der Ukraine zurück.

 

 

Heiko Maas (SPD), Justizminister:

„Die Welt wird nicht untergehen, sie wird nur noch verrückter.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Ja,  Herr Maas, unter ihrer politischen Agenda, die scharianischen Kinderehen in Ausnahmefällen zuzulassen, nichts juristisch gegen Scharia, scharianische Paralleljustiz tut und Förderung des Meinungsdiktats durch Denunzieren durch ehemaligen Stasimitarbeiterinnen in den Sozialnetzwerken, aber bitte nur in eine Richtung, ist Deutschland jedenfalls ein Stück verrückter geworden. Sie haben Silvester-Köln 2015/2016 nicht verhindert. Sie und das BAMF haben kriminelle Fälschungen erst gar nicht zur Anzeige gebracht. Wir denken. die Welt in diesem Lande  ist mit Ihnen und ihrer Arbeit schon verrückt genug.

 

 

 

Martin Schulz (SPD), EU-Parlamentspräsident: „Herrn Trump ist es gelungen, Bannerträger der Furcht und der Ängste von Millionen Amerikanern zu werden. Diesen Sorgen muss jetzt mit glaubwürdiger Politik und Vorschlägen Rechnung getragen werden. Er ist ein ausgemachter Populist. Aber wir haben es nicht mehr mit dem Wahlkämpfer, sondern mit dem Präsidenten Trump zu tun, und dem sollte man dann auch eine Chance geben.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Haben Sie sich schon einmal überlegt, Herr Schulz, warum es so viele Menschen in den USA gibt, die Ängste, ja sogar Existenzängste mit sich herumschleppen? Trump hatte eben nicht nur sein Ohr am Puls der Menschen der Wallstreet, der Medien und der Kunstschaffenden, sondern er hat sein Ohr wohl tiefer in die amerikanische Gesellschaft gehalten. Da hat er dann gehört, dass „die da oben“ immer machen, was sie wollen. Bei Ihnen, Herr Schulz, bekommt das Wort „Populist“ einen negativen Beigeschmack. Derjenige, der auf das Volk hört, also der Populist ist näher beim Volk als die ganze Präsidentenriege vor Trump. Aber immerhin geben Sie ihm eine Chance. Das ist schon bei den Statements unserer Politiker in Deutschland etwas Besonderes.

 

 

 

 

Binali Yildirim, Ministerpräsident Türkei: „Ich appelliere von hier aus offen an den neuen Präsidenten, den auf dem Boden der Vereinigten Staaten von Amerika lebenden Fethullah Gülen umgehend an unser Land auszuliefern. Wir gratulieren Herrn Trump und wünschen ihm alles Gute“, sagte Yildirim.

Jens Stoltenberg, Nato-Chef: „Ich freue mich darauf, mit dem gewählten Präsidenten Trump zu arbeiten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursula von der Leyen (CDU), Verteidigungsministerin: „Auch wir Europäer wissen natürlich als Bündnispartner in der Nato, dass Donald Trump als Präsident fragen wird, was leistet ihr im Bündnis. Aber auch wir fragen, wie steht ihr zum Bündnis? (…) Ich glaube auch, dass Donald Trump weiß, dass dies nicht eine Wahl war für ihn, sondern gegen Washington, gegen das Establishment.“ Wir ergänzen: Sie bezeichnete den Wahlsieg Trumps als „schweren Schock“.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Frau von der Leyen, das ist Demokratie. Offensichtlich war der Kandidat Trump der einzige, der sich hat von den Erpressereien der Wallstreet nicht hat beeindrucken lassen, weil er selbst reich genug zu sein scheint. Wir hoffen, dass Trump die NATO reformiert und sie als wirkliches Verteidigungsbündnis versteht und nicht als Angriffsszenarium gegen Russland auffahren lässt wie sein Vorgänger. Oder macht es Ihnen keine Angst, unsere Einheiten gegen Russland mit vielen Toten aufmarschieren zu lassen, nur um willfährige Dienerin einer NATO sein zu können, die von den USA, und damit den Bänkern der Wallstreet und der Gelddiktatur geleitet wird?

 

 

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen: „Ganz vieles liegt im Ungewissen. Europa und Deutschland wissen bisher nicht, was wir von der neuen amerikanischen Administration zu erwarten haben. Europa muss jetzt in jedem Fall stärker zusammenkommen. Mehr Zusammenarbeit, mehr Gemeinsamkeit in Europa sollte unsere Antwort auf die Wahl von Herrn Trump sein. Wenn die USA sich künftig verstärkt abgrenzen sollten, wäre Europa mehr auf sich selbst angewiesen. Deswegen sollten wir unseren europäischen Weg von Vernunft und Zusammenarbeit selbstbewusst weitergehen.“

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Herr Weil, lassen Sie sich überraschen. Trump steht eben nicht für Globalisierung um jeden Preis wie das hiesige Establishment. Es wird höchste  Zeit, dass Europa aus den Kinderschuhen der Traumwelten heraustritt und erwachsen wird und nicht jeden globalistischen Unsinn mitmacht. Eurorettung, Nullzinspolitik (gegen jegliche Alterversorgung gerichtet!), Einwanderungspolitikdefizite, Flüchtlingspolitikdesaster und Brexist scheinen die EU zu überfordern. Selbst gegen den Despoten Erdogan, der sich von Zypern über die Einführung der Todesstrafe, die Verhaftung von Staatsdienern, Presse und Oppostionellen aus Politik und Kultur,  der Unterstützung des IS bis hin zum Krieg gegen die Kurden alles erlauben kann, hat die EU nicht das Rückgrat, die Beitrittsverhandlungen abzubrechen. Ja, die Politik der EU sollte erwachsen werden.

EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: „Die Aussagen von Donald Trump im Wahlkampf waren so spalterisch und so abwertend gegenüber anderen Menschengruppen, dass man Sorge haben muss, wenn Donald Trump jetzt diese politische Macht hat.“

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Ein Hirte, der auf dem Tempelberg feige sein Kreuz abnimmt, sogar noch lügt, dass u. a.  die Israelis dies verlangt haben, sollte Sorge um seine eignen Schäfchen haben, die ihm in Scharen davonlaufen. Er sollte sich zu Trump, der immerhin eine christliche Haltung zur Abtreibung aufweist, seine Meinung verkneifen.

http://www.kath.net/news/57407

http://www.kath.net/news/57406

 

 

Im zuletzt verlinkten Artikel heißt es vom Chef des Pressesprechers der israelischen Streitkräfte, Major Arye Shalicar, u. a.:

Sehr geehrter Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, (angesprochen war auch Kardinal Marx, der ebenfalls das Kreuz auf dem Tempelberg abgelegt hat!)
Ich fordere Sie hiermit auf, es öffentlich zu machen, welcher Sicherheitsdienst von jüdischer Seite aus bei Ihrem Besuch der Klagemauer in Jerusalem von Ihnen gefordert haben soll, „aufgrund der angespannten Lage in Jerusalem“ Ihre Glaubenssymbole nicht offen zu tragen, um angeblich „eine Provokation zu vermeiden“.


Ich habe diesen Vorwurf überprüft und man war empört über diese Behauptung.



Es ist schon peinlich genug, dass Sie vor den radikal-arabisch-muslimischen Gastgebern auf dem Felsendom eingeknickt sind (die sicherlich bei einem Besuch in einer heiligen christlichen Glaubensstätte auch ihre Symbole abgelegt hätten „aus Respekt vor dem Christentum“!!!), aber dann auch noch zu behaupten, dass aus „Sicherheitsgründen“ ähnliche Forderungen von den jüdischen Gastgebern geäussert wurden, grenzt fast schon an *******.

Ende des Artikelausschnitts.

Das Herr Bischof, sollte ihnen Anlass genug sein, in sich zu gehen und nicht öffentlich gewählten Kandidaten, nur weil sie nicht dem Zeitgeist hinterherhecheln wie die Kirchen in Deutschland, zu kritisieren.

Marine Le Pen, Front National (Frankreich): „Herzlichen Glückwunsch dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, und dem amerikanischen Volk.“

Viktor Orbán, Ministerpräsident Ungarns: „Gratulation. Was für eine großartige Neuigkeit. Die Demokratie lebt noch.“

 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: „Trump ist ein echter Freund Israels. Wir werden zusammenarbeiten, um die Sicherheit, Stabilität und den Frieden in unserer Region zu stärken.“

 

Volker Kauder (CDU), Chef der Unionsfraktion: „Eine enge transatlantische Partnerschaft ist für Deutschland und Europa in den nächsten Jahren weiter von zentraler Bedeutung. Mit den USA verbindet uns Deutsche eine Wertegemeinschaft. Auch umgekehrt sollte der neue US-Präsident erkennen, dass ein gutes Verhältnis zu Europa und Deutschland seinem Land letztlich nur nützt. Auch die Vereinigten Staaten brauchen Freunde. Dabei sollten sie sich vor Augen halten, dass am verlässlichsten diejenigen Länder sind, mit denen die Freundschaft seit Langem besteht.“

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Herr Kauder, aber nicht Freundschaft um jeden Preis, schon garnicht um den Preis eines Krieges. Ihre Vasallentreue zur USA sollte die deutsche Politik endlich einmal definieren, wie weit diese Vasallentreue geht. Geht sie bis hin zum Blutvergießen in einem hauptsächlich  von der NATO bislang provozierten 3. Weltkrieges?

 

Ralf Stegner, SPD-Vize: „Wenn die Abgehängten und Frustrierten einem Milliardär, Steuervermeider und Lügner folgen, haben auch die progressiven Kräfte versagt.“

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Nun, Herr Stegner, in den USA werden arme Menschen wohl kaum Präsident und wenn, dann nur mit Milliardenhilfe aus der Wallstreet, um sich dann einen Marionettenpräsidenten halten zu können. Die progressiven Kräfte haben die Welt in dieses Chaos gestürzt. Die Menschen wollen genau das Gegenteil. Also haben sie Trump gewählt. Wer hier gelogen hat, als er  den Irakkrieg vom Zaun gebrochen hat, waren Bush und der Geheimdienst. Und was sagte Merkel:  Hören Sie mal genau zu.

Angela Merkel: „Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen …“

 

 

 

Herr Stegner, sagen Sie das mal der Bundeskanzlerin.

 

Paul Krugman, Wirtschaftsnobelpreisträger: „Ich dachte wirklich, ich kenne mein Land besser, als es sich nun zeigt. Ich habe gewarnt, dass wir ein „failed state“ werden könnten, aber ich habe nicht (…) den tiefen Hass in einem großen Teil der Bevölkerung erkannt. Jetzt müssen wir herausfinden, was wir in dieser schrecklichen Welt machen können.“

 

 

 

 

 

Paul Krugman

Norbert Röttgen (CDU): „Seine (Trumps) Worte und seine Art sind eine wahnsinnige Hypothek, die er nicht so einfach abschütteln kann. (…) Wir müssen ihn, glaube ich, so nehmen, wie er sich präsentiert hat.“

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Herr Röttgen, was Ihre Bundeskanzlerin der Bevölkerung aufoktroyiert hat, ist ebenfalls eine wahnsinnige Hypothek, die die Nachfolgegenerationen noch schultern müssen, wenn wir alle schon Jahre im Grabe liegen werden. Wenn die Hypothek von Wahlversprechen nun eine Hypothek sein soll, dann haben Sie die Politik nicht verstanden. Schauen Sie auf Ihre Kanzlerin. Ja, gute Erkenntnis. Nehmen Sie ihn so, wie er ist.

Cem Özdemir (Grüne): „Das ist ein Bruch mit der bisherigen Tradition, dass der Westen für liberale Werte steht.“ In der ARD sagte er: „Das ist ein Schock.“ Die Hoffnung, dass Trump von der republikanischen Partei eingedämmt werde, halte er für „trügerisch“. Der Rechtspopulist schulde der Partei, für die er angetreten sei, gar nichts. „Es hat kein republikanischer Präsidentschaftskandidat gewonnen, es hat Donald Trump gewonnen.“

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Der Bruch der bisherigen Toleranzwerte wird in einigen Punkten auch hier dringend erforderlich sein, nämlich in der Außen-, Sicherheits- und Einwanderungspolitik, die gerade die Grünen, wenn es um notwendige Verschärfungen geht, ständig torpedieren. Globalisierungsideologien sind nicht immer richtig und sie zu Ideologie zu erheben ist immer falsch. Sind liberale Werte auch die Toleranz von Islamisten, von radikalen Moscheeträgern, von Verbänden wie DITIB und Co.? Diese Art der Toleranz hat nämlich dazu geführt, dass hier Salafisten und Muslimbrüder fröhliche Urstände feiern können. Wir stehen für das Wort ein: Keine Toleranz der Intoleranz. Das trifft im Übrigen auf für die Lobbyverbände des Klimaschutzes, der Genderideologie und der Schwulen- und Lesbenverbände zu. Die Belange dieser Lobbyisten sind zu tolerieren, aber niemals zu akzeptieren.

Wir hoffen, dass Sie den Schock über die Wahl Trumps überwinden. Der US-Präsident hat nicht allein die Macht, alles im Alleingang durchsetzen zu können.

 

 

 

 

Nigel Farage, britischer Brexit-Wortführer: „Viele Glückwünsche. Sie haben einen mutigen Wahlkampf geführt.“ Bereits kurz zuvor meinte Farage ebenfalls via Twitter: „Es scheint, als wird 2016 zum Jahr zweier großer politischer Revolutionen.“

 

Heinz-Christian Strache, Chef der rechten FPÖ (Österreich): „Die politische Linke und das abgehobene sowie verfilzte Establishment wird Zug um Zug vom Wähler abgestraft und aus diversen Entscheidungsfunktionen herausgewählt.“ Das sei gut so. Strache sieht auch „Mainstreammedien“, die seit Wochen Stimmung gegen Trump gemacht hätten, wieder einmal vom Wähler blamiert.

 

 

 

 

 

Beatrix von Storch

Beatrix von Storch (AfD): „Dies ist ein historischer Wahlerfolg. (…) Das ist nur für das Establishment eine Überraschung, für mich war das zu erwarten. (…) Vieles von dem, was Trump im Wahlkampf gesagt hat, ist kritisch zu sehen. Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Auch wenn sich mit Trump ein vermeintlicher Outsider durchgesetzt hat, muss er erst beweisen, dass er wirklich einen Neuanfang für die USA will, insbesondere durch die versprochene außenpolitische Zurückhaltung.“

Björn Höcke (AfD), Vorsitzender in Thüringen: „Das amerikanische Volk hat mit der Wahl von Trump zum Präsidenten gegen Altparteien und Lückenpresse gestimmt. Ein ,Weiter so‘ darf es in der internationalen und in der deutschen Politik nicht mehr geben.“

 

 

Manfred Weber, EVP-Fraktionschef im EU-Parlament: „Wir müssen selbstbewusster und stärker sein und mehr Verantwortung übernehmen. Wir wissen nicht, was wir von den USA weiter erwarten können. (…) Wir dürfen das Feld nicht den Radikalen in aller Welt überlassen.“

 

Jean-Marc Ayrault, französischer Außenminister: „Wenn Trump Präsident wird, wird Frankreich weiterhin mit den USA zusammenarbeiten. Wir müssen uns zum Klimawandel, zum Atomabkommen mit dem Iran und zu Syrien aber neu abstimmen.“

 

Horst Seehofer (CSU), Bayerns Ministerpräsident: „In einer Welt der Herausforderungen, der Unordnung und der Bedrohungen durch Klimawandel, globale Fluchtbewegungen, kriegerische Auseinandersetzungen und islamistischen Terrorismus bedeutet dieses Vertrauen für das Amt des amerikanischen Präsidenten nicht nur Verantwortung für die Vereinigten Staaten, sondern für die ganze Weltgemeinschaft.“

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Ein ausgewogener Kommentar, der nicht zu kritisieren ist.

Bernd Riexinger (Die Linke): „Ich hoffe auf eine abschreckende Wirkung. Er wird den Leuten, denen er jetzt alles Mögliche versprochen hat, nichts bieten können. (…) Er wird sich auf den Weg zu einer autoritären Gesellschaft bewegen.“

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Was hat die Deutsche Bundesregierung ihrer Bevölkerung „geboten?“ Die Meinungsdiktatur der PC, das Denunzieren von Meinungsäußerungen in Sozialen Netzwerken nur gegen rechts, Genderwahnideologie und Co. sind die besten Beispiele von Intoleranz und autoritärer Gesellschaft. Doch, Herr Riexinger, er kann etwas bieten. Verstärkte Friedensbemühungen und keine aggressiven NATO-Handlungen gegen Russland und die richtigen Akzente im Syrienkrieg. Das ist mehr als Clinton, die ausgewiesene Kriegstreiberin je geschafft hätte.

 

Kristina Schröder (CDU): „Wir müssen aufhören, Menschen niederzumachen, die keine extremen, aber politisch unkorrekte Positionen vertreten.“

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Diesem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.

 

US-Präsident Barack Obama: „Egal was passiert, die Sonne wird morgen wieder aufgehen, und Amerika wird auch weiterhin das großartigste Land auf der Welt sein.“

 

 

 

Der DREIEINE GOTT möge den neuen Präsidenten segnen und ihn erleuchten, alle erdenklichen Wege zu unternehmen, die dem Weltfrieden dienen.

 

6 Responses to “So reagieren die Deutschen auf den Wahlsieg Trumps”

  1. Senatssekretär Freistaat Danzig Says:

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Wir kennen alle die Biographien von denen, die Antikommunismus und Heimatvertreibung betreiben! Bei Merkel ist es selbiges, siehe deren Großvater und selbes Blut wirkend, da sie ja in der Flucht aufgewachsen ist! Wären sie zu Kassners nach polen, wer weiß, wie sie da als auch jüdische Familie gelitten hätten, gerade auch in Blick auf die Nachkriegszeit und der Suche nach Fremdenlegionären oder gar an polnischer Intelligenz, siehe Katyn! Und wenn sie jetzt zittern, diese NGO´s, dann mit Recht, denn die Menschen sind 200 Jahre Krieg um nur die Weltregierung satt! Unsere Familien sind fast tod, kann sein, das man eigene und dann mit des Volkes Willen wieder zusammen bringt, aber dazu braucht es Willen und keinen Antichristen oder Antiglauben! Und unsere Erde, liebe Freunde, die ist doch so klein und braucht Liebe zur Natur und zum Leben! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Bazillus Says:

    Die große Ironie bei der Wahl Trumps ist ja die, dass Merkels Politik offener Grenzen ein möglicherweise bestimmender Faktor der Wahl von Trump war, der diese Merkelisierung der USA verhindern will oder auch wird. Merkels Wahlkampfhilfe für Trump mag ihr nicht bewusst gewesen sein. Ebenso wie sie und ihre Politik die letzten Stimmen gebracht hat, die die Briten brauchten, sich für den Brexit entschieden zu haben, wenn auch knapp.

    Hat schon jemand daran gedacht, dass Trump sein Land liebt, während die Politiker hier in Deutschland dieses Land lieber anonym in einem EU-Superstaat aufgehen lassen würden und sich für dieses Land schämen? Von Liebe zu Deutschland ist unsere Politclique so weit entfernt wie es der am weitest entfernte Stern im Universum von der Erde ist.

    • Andreas Says:

      na ja, die träumen von einem vereinigten Superstaat a la USA – nur das diese von keiner moslemische Massen-Einwanderung „beglückt“ wurden – der „kleine“, aber entscheidende Unterschied! Vollkasko-Sozialnetze für Generationen-übergreifend nicht-assimilierbare u zudem vielfach dauerarbeitslose Großfamilien u. ganze Dorf-Clans gabs in den Staaten auch nicht – und keine x-tausenden Moscheen u. Hassprediger, sonst wäre das Vielvölker-Modell USA schon vor hundert Jahren zu Grunde gegangen bzw. hätte nie existiert…

  3. thomas Says:

    Das sind wohl kaum die Deutschen. Was diese deutschen Politkasper von sich geben, interessiert
    doch niemand. Vor einigen Monaten stellte der neue US Präsident fest, das Frau Merkel irre ist, ich
    schliesse mich seiner Meinung an. Nun möchten diese inkompetente Frau aus Berlin , herrn Trump
    belehren was Demokratie und Rechtsstaat heisst – eine Frau die letztes Jahr einfach die Gesetze
    gebrochen hat indem sie hundertausende Sozialhilfeflüchtlinge ins Land gerufen hat. Dieses
    unfähige Satansweib und ihre Clownstruppe möchten erfolgreiche Menschen mit Verstand, belehren.
    Ich hoffe für das amerikanische Volk, das Herr Trump einige seiner Versprechen hält und er auch schafft
    dieses durchzusetzen. Auf jeden Fall ist er absofort in der gleichen Gefahr wie J.F. Kennedy und
    Abraham Lincoln – ich bin mir aber sicher, das er und seine mächtigen Freunde dies wissen.
    Der Sieg Trumps ist auch ein Sieg Russlands und Putins, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die Infos
    gegen Clintons, zu Recht öffentlich gemacht haben. Falls es Trump und seine Freunde schaffen
    das Finanz und Bankensystem zu entmachten, oder zumindet einzudämmen, dann wäre dies ein
    großer Sieg für die US Bürger und dem Rest der Welt. Herrn Trumps Großvater war ja Deutscher,
    vieleicht mildert das ja seinen Zorn gegen unsere Regierenden, die ihn übelst verleumdet haben,
    falls nicht geht Deutschlan noch schneller in den Sinkflug über.

  4. thomas Says:

    Hier mal ein paar Kommentare der dummdreisten, deutschen Lügenpresse – ohne Hirn und Verstand
    das sind Deutschlands Politiker und ihre beauftragen Lügenmedien.
    Diese verlogenen Beleidigungen des US Präsidenten, werden mit Sicherheit, negative Folgen für
    Deutschland haben. Hierzu braucht Trump nur alle US Truppen aus Westeuropa abziehen,
    dann pinkeln sich diese Politiker, in ihr vom Steuerzahler bezahltes Höschen.
    Was erdreisten sich diese Schwachköpfe eigentlich den US Präsidenten einfach vorzuverurteilen,
    ohne ihm ein Chance zu geben. Deutschland mit seiner Pfadfinderarmee, millitärisch auf der Höhe
    mit Lichtenstein und tausenden von zugewanderten Islamisten im Land, wollen in ihrer Einfälltigkeit
    eine Weltmacht belehren ,weil vor Ort nicht ihr gewünschter Kanditat gewählt wurde – was für eine
    anmassende Aroganz.

    10. November 2016 um 12:02 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger
    Weltuntergangsstimmung , Arroganz und komplette Ahnungslosigkeit – die Reaktionen der deutschen Medien auf Trumps Wahlsieg
    Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medien und Medienanalyse, Medienkritik, Wahlen

    Während die US-Medien den Wahlsieg Donald Trumps überwiegend erstaunlich gleichmütig aufgenommen haben, wirken Deutschlands Edelfedern wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner im Angesicht des geifernden Fuchses. Panik und Weltuntergangsstimmung allenthalben. Die Eliten verstehen „ihr“ Volk offenbar nicht mehr. Dabei liegen die Gründe für Trumps Erfolg doch eigentlich auf der Hand. Doch anstatt erst einmal in sich zu gehen, schalten die Leitartikler auf Vorwärtsverteidigung und glänzen vor allem durch überbordende Arroganz. Dies könnte der Schluss aus unserer kleinen kritischen Presseschau sein, die unser Kollege J.K. und ich, Jens Berger, zusammengestellt haben. Erschreckend ist, dass keiner der Leitartikler zwischen Symptomen und Ursache zu unterscheiden weiß und die offensichtliche Frage stellt, warum die Amerikaner sich vom Establishment abgewendet haben.

    Die Ahnungslosen und die Arroganten

    Beginnen wir mit einem Highlight von Roland Nelles, der ja auch schon gegen Sanders gehetzt hat. Hätten die Demokraten Sanders nicht kaltgestellt, hätten sie vielleicht die nötigen Stimmen bekommen.

    Sieg des Zerstörers
    Donald Trump wird der nächste US-Präsident. Das ist eine politische Katastrophe – für Amerika, für die Welt.
    Ein Kommentar von Roland Nelles
    […] Plumper Populismus hat über die Vernunft gesiegt. Trumps Erfolg ist ein Schock für all jene, die auf die politische Weisheit der amerikanischen Wähler gesetzt hatten. Der Immobilientycoon hat den Amerikanern einen grundlegenden Politikwechsel versprochen, und sie sind seinen Versprechungen mit einer – wenn auch knappen – Mehrheit gefolgt. Die US-Wähler haben sich für einen Wandel entschieden, von dem noch niemand genau sagen kann, wie er eigentlich aussehen wird. Nach Trumps islamophoben, nationalistischen, menschenverachtenden Auftritten im Wahlkampf lässt sich nur eines sicher vorhersagen: Gut wird es wohl nicht werden. […]
    Was der Welt, was Amerika deshalb jetzt droht, ist eine gefährliche Phase der Instabilität.
    Quelle: SPON

    Den Staffelstab nimmt FAZ-Nachwuchsautor Stefan Tomik auf, der sich an einer Wahlanalyse versucht und dabei erwartungsgemäß im Seichten an der Oberfläche bleibt und Inhalte meidet.

    Die weiße Revolution
    Weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung. Schwarze, Latinos und Frauen unterstützten Hillary Clinton nicht so wie erhofft. Eine Wahlanalyse.
    Laut den Daten der „New York Times“ konnte Trump weitaus mehr Stimmen weißer Amerikaner ohne Hochschulabschluss für sich gewinnen als die republikanischen Kandidaten vorheriger Wahlen. Sein Vorsprung gegenüber Clinton liegt bei etwa 40 Prozentpunkten. Weiße mit Hochschulabschluss tendierten weniger stark zu ihm, wählten ihn in der Mehrheit aber dennoch.
    Quelle: FAZ

    Am gleichen Vorhaben versucht sich Marcel Pauly in der WELT und scheitert ebenfalls auf ganzer Linie.

    Trumps Sieg ist weiß, männlich, bildungsschwach
    Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit. In den USA sind die Weißen in der Mehrheit. Und sie haben sich überwiegend Donald Trump als neuen Präsidenten gewünscht.
    Nicht mal ein Drittel der Hispanics und Asiaten votierte für ihn, bei den Schwarzen waren es laut Nachwahlbefragungen des Senders CNN gerade noch acht Prozent. Dennoch: Trump schneidet bei den Minderheiten immer noch etwas besser ab als der Republikaner Mitt Romney vor vier Jahren.
    Seine Mehrheit aber beschaffte sich Trump bei der weißen Bevölkerung. Außerdem stimmten weniger gebildete Menschen vermehrt für ihn, Wähler mit höherem Bildungsabschluss entschieden sich hingegen mehrheitlich für die Demokratin Hillary Clinton. Sie hatte außerdem mehr Frauen auf ihrer Seite, die Trump-Anhänger sind dagegen überwiegend männlich.
    Kombiniert man die Merkmale Geschlecht, Bildung und Ethnie, wird die Kernwählerschaft Trumps besonders deutlich: Sie ist weiß, männlich und besitzt keinen Hochschulabschluss. Auf jeden sechsten wahlberechtigten Amerikaner trifft diese Kombination zu. Drei Viertel von ihnen haben für Trump gestimmt.
    Quelle: Welt

    Überall Populisten sieht Thilo Kößler im Deutschlandfunk.

    Der Sieg des Populismus
    Wenn Donald Trump jetzt davon spricht, er wolle der Präsident aller Amerikaner sein, muss das in den Ohren all jener wie Spott klingen, die er verletzt, verhöhnt und vor den Kopf gestoßen hat. Donald Trump war kein Preis zu hoch, um seine Anhängerschaft unter der weißen, ländlichen Bevölkerung zu mobilisieren: Sie hat seine Botschaft „Make America great again“ buchstabiert als: Make America white again. Und: Make America male again. Das war eine rückwärtsgewandte Wahl. Nur wenige Jahrzehnte, ehe in den Vereinigten Staaten die Minderheiten in der Mehrheit sein werden, hat sich das weiße und männliche Amerika noch einmal mit aller Kraft aufgebäumt. Donald Trumps Anti-Establishment-Wahlkampf hat allerdings auch deshalb so gut verfangen, weil er in Hillary Clinton genau die Exponentin jener alten Eliten fand, die er für die Ängste und Befürchtungen, für die Wut und den Hass seiner Klientel verantwortlich machen konnte.
    Niemand weiß, was sein Credo „America first“ für die künftige US-Außenpolitik zu bedeuten hat. Seine Vorstellungen über den Umgang mit Russland, mit dem Iran, mit dem Syrienkonflikt und dem Nahen Osten insgesamt legen den Verdacht nahe, dass Donald Trump sein Land in Richtung eines wirtschaftlichen und politischen Nationalismus führen möchte. Das sieht in der Tat alles nicht vertrauenserweckend aus. Und kann so jedenfalls nicht gut gehen.
    Quelle: Deutschlandfunk

    Essayistisch geht SZ-Feuilletonchef Andrian Kreye ans Thema und demonstriert dabei, wie hochnäsig und arrogant so mancher Feuilletonist über das gemeine Volk denkt.

    Der Spuk geht jetzt erst los
    Hillary Clintons Wähler hatten vor allem Angst vor Donald Trump, vor seinen Ausbrüchen und Egomanien, die nur so lange lustig waren, wie er seine Geschäftspartner im Immobilien- und Kasinogeschäft über den Tisch zog oder sich im Realityfernsehen aufplusterte.
    Sie hatten Angst vor seinen Horden aus dem Herzland (Heartland) mit ihrem Bildungsmangel, ihrem Hass und ihrem Weltbild, das aus einer Zeit stammt, die die meisten im Land erleichtert hinter sich gelassen haben. Diese Horden haben dann doch so viel Macht entwickelt, dass sie einen wie Trump bis zum Wahlsieg tragen konnten.
    Quelle: SZ

    Voll von Häme ist auch die „Analyse“ des SZ-Nachwuchsschreibers Sebastian Kreye.

    Sieg des Enthemmten
    Präsident Trump: Für viele ist die schlimmste Furcht zur Wirklichkeit geworden. Die USA wenden sich einer autoritären Führungsfigur zu – die Demokratie steht vor einer historischen Herausforderung.
    Das war kein Wahlkampf. Das war eine nationale Krise. Und an ihrem nur vorläufigen Ende steht die größte anzunehmende Katastrophe: Donald Trump ist US-Präsident. Das Unvorstellbare ist Wirklichkeit geworden.
    Ein Narzisst, ein notorischer Lügner, ein Sexist, ein Rassist, ein Chauvinist, ein Populist, ein Demagoge – vielfach belegt in diesem anderthalbjährigen Wahlkampf, so drastisch es auch klingen mag – ist nun das, was man gemeinhin mächtigster Mann der Welt nennt. Die Vorstellungskraft auch vieler Politiker reicht noch nicht aus, um die Folgen dieser Wahl abzuschätzen. Dass er die USA in gewaltige Probleme stürzen wird, ist jedenfalls keine sonderlich gewagte Vorhersage.
    Quelle: SZ

    Bei Hubertus Volmer von n-tv verschwinden die Grenzen zwischen einem journalistischen Artikel und einem Troll-Kommentar schon beinahe vollends.

    Das größte „Fuck you“ aller Zeiten
    Donald Trump ist ein narzisstischer Demagoge, der keine Skrupel, keine Moral und keinen Anstand kennt. Gewählt wurde er nicht deshalb, sondern weil er es geschafft hat, für Veränderung zu stehen.
    Trump hat das Gefühl von Leuten getroffen, die glauben, sie seien zu kurz gekommen. Der linke Filmemacher Michael Moore, der erst Bernie Sanders, dann Clinton unterstützte, hat es auf den Punkt gebracht: Für seine Wähler sei Trump „ein menschlicher Molotow-Cocktail“, sein Sieg werde „das größte ‚Fuck you‘ aller Zeiten“ sein, „und es wird sich gut anfühlen“ – jedenfalls für den Moment.
    Quelle: n-tv

    Wie ein zurückgewiesener Liebhaber wirkt Tagesspiegel-Washington-Korrespondent Christoph von Marschall, der Hillary Clinton in einer hanebüchenen Naivität verklärt und Trump ebenso hanebüchen verteufelt.

    Die Rache der weißen Männer
    Nationen können sich ihre Zukunft verbauen, wenn sie Fehler machen. Dabei denkt man zuerst an Regierungen, die politische oder ökonomische Irrwege einschlagen oder gar Kriege provozieren. Abschreckende Beispiele sind Baschar al Assad, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, aber auch David Cameron. Mitunter verbauen sich Gesellschaften jedoch die Zukunft selbst, weil sie falsche Weichenstellungen in demokratischen Abstimmungen legitimieren.
    Präsident Donald Trump? Das ist verstörend, ja: ein Skandal. Bei allen berechtigten Einwänden gegen Hillary Clinton dürfte keine Frage sein, wer von beiden besser vorbereitet ist auf das wichtigste Wahlamt der Welt. Clinton selbstverständlich. Und ebenso, wer sich durch das Auftreten im Wahlkampf disqualifiziert hat. Trump hat eine hasserfüllte Kampagne geführt, die von Prahlerei und frei erfundenen Anklagen nur so strotzte.
    Man hätte Amerika – und seinen Partnern, für die vieles von diesem Wahlausgang abhängt – gewünscht, dass der Alptraum im Zuge der Wahlnacht in Erleichterung umschlägt. Erleichterung, was der Welt alles erspart bliebe, wenn Trump nicht Präsident wird. Keine Verwerfung an den Börsen wegen seiner Unberechenbarkeit und der Drohung mit hohen Strafzöllen gegen Mexiko und China. Kein Rückzug der USA aus ihrer weltpolitischen Verantwortung; keine Schwächung der Nato, die wie eine Einladung an Putin wirkt, zu testen, wie weit er nun gehen kann. Keine verantwortungslose Steuersenkung, die nach Berechnung der Experten zu einer Verdreifachung der US- Schulden führen würde.
    Quelle: Tagesspiegel

    Diese Analysen strotzen von Arroganz: „Weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung.“ Besteht ganz Deutschland nur aus Akademikern? Was sollte hier die Konsequenz sein? Die Wiedereinführung des Klassenwahlrechtes? Aus der Ecke der AfD gab es ja schon einmal den Vorschlag, Arbeitslosen und Hartz-IV Beziehern das Wahlrecht zu entziehen. Das schlägt in dieselbe Kerbe wie Gedankenspiele nach dem Brexit, den angeblich die älteren Wähler zu verantworten hatten, das Wahlrecht nach Lebensalter zu limitieren. Die Leser der „Qualitätszeitungen“ sollten genau hinhören. Die Edelfedern der großen deutschen Zeitungen halten also Menschen ohne Hochschulabschluss für unfähig, Wahlentscheidungen zu treffen. Damit liefern die deutschen „Qualtätsjournalisten“ interessanterweise, ohne es selbst zu merken, die Antwort auf die Frage, warum Trump gewählt wurde und warum die AfD gewählt wird.

    Die Falken und Transatlantiker

    Den Reigen der überzeugten Transatlatlantiker eröffnet Berthold Kohler, seines Zeichens Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Kohler macht sich vor allem Sorgen darüber, wie das „Bündnissystem des Westens“ aussehen könnte, wenn die USA sich nicht mehr so sehr als „Ordnungsmacht“ engagieren.

    Amerikas Abwendung von der Welt
    Trumps Triumph erschüttert die europäische Politik in mehrfacher Weise. Das angeschlagene Bündnis- und Politiksystem des Westens könnte vor einer Revolution stehen.
    Trump hatte zu außenpolitischen Fragen viel Wirres und Widersprüchliches von sich gegeben, das jedoch einen gemeinsamen Nenner aufwies: die Rückbesinnung Amerikas auf sich selbst und den Rückzug aus den komplizierten Agenden der Weltpolitik, ob die Sicherheit, das Klima oder den Freihandel betreffend.
    In Amerika brachte ihm dieser Neoisolationismus nach dem Motto „Der Starke ist am mächtigsten allein“ den Zuspruch der wachsenden Schicht ein, die sich als Verlierer der Globalisierung sieht. Sie wird von der Sehnsucht nach einer guten alten Zeit getrieben und vom Hass auf jene, die für deren Untergang verantwortlich gemacht werden. Die Abwendung von der Welt erschüttert nicht nur die andere Hälfte der Amerikaner, sondern auch alle Politiker im Ausland, die Amerikas Engagement als Ordnungsmacht und Verbündeter im internationalen System für unverzichtbar halten.
    Quelle: FAZ

    Da darf natürlich auch Klaus-Dieter Frankenberger, Ressortleiter Außenpolitik bei der FAZ, nicht fehlen. Auch Frankenberger ist vor allem für seine transatlantische Netzwerkarbeit bekannt und ärgert sich in seinem FAZ-Artikel auch darüber, dass Trump nun seiner Meinung nach einen „Wirtschaftsnationalismus“ anstelle des „internationalen Handels“ setzen will.

    Der Rächer im Weißen Haus
    Vor seinem Sieg haben sich viele gefürchtet. Aber er ist Wirklichkeit geworden – weil der „Aufstand des Populismus“ mächtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit.
    Es ist so gekommen, weil der „Aufstand des Populismus“ mächtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit; weil die weißen Arbeiter von der globalisierungskritischen, den internationalen Handel geißelnden Botschaft des Demagogen in republikanischen Kleidern angezogen wurden. Trump mobilisierte weiße Wähler auf dem Land und vor allem in den alten Industriestaaten, wie das nicht für möglich gehalten wurde. Sein Populismus und sein Wirtschaftsnationalismus kamen bei den sogenannten einfachen Leuten gut an, die sich von der politischen Elite nicht vertreten, von der wirtschaftlichen Elite ausgenommen und von der Kulturelite verachtet und verhöhnt fühlen. Trump ist es gelungen, diese Frustration und Verbitterung erfolgreich anzuzapfen. Alle Vermutungen, dass traditionelle republikanische Wähler sich von Trumps Krawallrhetorik angewidert abwenden würden, erwiesen sich als Gerede.
    Quelle: FAZ

    quelle : http://www.nachdenkseiten.de/?p=35765

  5. thomas Says:

    Und Dummdeutschlands politische Döddelelite, meint weiterhin ,selbst dem US Volk den Präsidenten
    vorschreiben zu können. Es bleibt also fest zustellen, nicht der Ami ist dumm, sondern große Teile
    der Deutschen.

    Deutschland goes crazy: Schüler sind verzweifelt über die Wahl von Donald Trump

    November 11, 2016 8 Kommentare

    Manche öffentlichen Schulen in Deutschland führen bei Schülern zu mentalen Störungen.

    Eigentlich hatten wir vor, nichts mehr über die US-Präsidentschaftswahl zu schreiben. Die Niederungen, in die sich viele deutsche Journalisten derzeit begeben, wollen wir einfach nicht mitmachen.

    GarfinkelAber nichts ist so schön, wie ein gebrochener Vorsatz, jedenfalls dann, wenn es gute Gründe gibt, den entsprechenden Vorsatz zu brechen. Gebrochen haben wir unseren Vorsatz, um unserer alten Liebe, unserer alten wissenschaftlichen Liebe zu frönen: der Ethnomethologie.

    Manche Leser werden sich noch an unseren Beitrag aus der Reihe „ethnomethodologisches Erschüttern“ erinnern, in dem wir von dem Geschlechterforscher berichtet haben, der gefordert habe, Liebeslieder zu verbieten. Die Methode des ethnomethodologischen Erschütterns zielt darauf, tiefsitzende und zumeist unbewusst in Handeln einfließende kulturelle Stereotype und Erwartungen offenzulegen. Erfolgreiches Erschüttern setzt voraus, dass Erwartungen, die als absolute Normalität gegolten haben und nicht hinterfragt werden, erschüttern werden.

    Dazu musste man früher als Forscher richtig Hirnschmalz investieren, um sich eine entsprechende Strategie zu überlegen. Heute muss man einfach nur Beiträge in den Mainstream-Medien lesen oder Hinweise von ScienceFiles-Lesern verfolgen – oder beides. Tut man es, dann kommt man z.B. bei einem Beitrag des WDR an, der mit „Die Schüler haben gerufen: Trump – Buh!“ überschrieben ist. Der Beitrag berichtet von Traumata oder besser. Trumpata, die Schüler an nordrhein-westfälischen Schulen erlitten haben, einfach nur deshalb, weil in den USA ein Wahlausgang zu verzeichnen ist, der alle ihre Erwartungen wie Seifenblasen hat platzen lassen.

    trump-schueler-mental-gestoert“An einem anderen Gymnasium, dem der Stadt Alsdorf (Städteregion Aachen), sagt die Englisch- und Chemielehrerin Rosa Rautenberg: „Unsere älteren Schüler waren nach dem Ausgang der Wahl verzweifelt und fassungslos.“ In einem Projekt hatten sich die Schüler acht Wochen lang intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die meisten von ihnen seien sich sicher gewesen, dass Hillary Clinton letztlich das Rennen machen werde. Die Schüler erstellten eine Webseite zur Wahl, komponierten Lieder über Donald Trump, malten Cartoons und schrieben Appelle, ihn nicht zu wählen. „Der Diskussionsbedarf war am Ende sehr groß.“ In den kommenden Wochen will die Lehrerin die Rolle der USA in internationalen Beziehungen thematisieren.

    Wenn Schüler derartige Projekte über acht Wochen verfolgen, bei denen man sich fragen muss, was sie in der Schule zu suchen haben, dann muss man feststellen, dass es an der Zeit ist, die verantwortliche Lehrkraft zu entlassen. Rosa Rautenberg scheint uns hier der erste Kandidat für den entsprechenden Rauswurf. Sozialisation, das Erlernen kultureller Erwartungen, deren Enttäuschung dann tatsächlich zu emotionalen Ausbrüchen von Verzweiflung, Ärger und zuweilen Wut führt, sie dauert normalerweise etliche Jahre, ja Jahrzehnte. Deutsche Schüler scheinen die entsprechenden ideologischen Erwartungen innerhalb erschreckend kurzer Zeit indoktriniert zu erhalten und dazu noch eine derart starke affektive Bildung an die Ideologie, die ihnen eingehämmert wurde, zu entwickeln, dass sie mit Verzweiflung und Fassungslosigkeit auf den Ausgang einer demokratischen Wahl, die in einem demokratischen Staat abgehalten wurde, reagieren. Welche Form von Gehirnwäsche wird in diesem Gymnasium in Alsdorf eigentlich praktiziert.

    Welche Form von Gehirnwäsche es auch immer sein mag, sie wird nicht nur in Alsdorf und am Gymnasium praktiziert, nein, es gibt sie bereits an Grundschulen in Jülich:

    “Selbst an Grundschulen ist der neue Mann im Weißen Haus das bestimmende Thema. „Am Morgen nach der Wahl gab es in den Klassenräumen richtige Sprechchöre“, berichtet Birgit Mertens, Integrationshelferin an der katholischen Grundschule der Stadt Jülich. „Die Kinder haben gerufen: ‚Trump – Buh’“, ergänzt sie. Die Stimmung sei aufgeheizt gewesen wie nach einem Fußballspiel.“Die Kinder waren sehr emotionsgeladen“, sagt sie. „Die Schüler aus der dritten und vierten Klasse haben sogar Ängste vor einem möglichen Krieg formuliert.“

    how-to-thinkDas macht uns sprachlos. Es kommt nicht oft vor, dass wir sprachlos sind. Aber angesichts einer Indoktrination, die bei Sechs bis Zehnjährigen dazu führt, dass sie einem Mann, von dem sie nichts wissen, den sie nie gesehen haben, den sie nicht persönlich kennen, in aller Wahrscheinlichkeit auch nicht persönlich kennen lernen werden und dessen Aussagen sie bestenfalls ansatzweise verstehen, aber nicht begreifen können, mit Ablehnung und Buh-Rufen begegnen, sind wir sprachlos. Wer ist für eine derartige Indoktrination verantwortlich? Birgit Mertens scheint eine der richtigen Adressen zu sein. Entsprechend ist sie unser zweiter Kandidat für einen sofortigen Rauswurf, denn Grundschulen sind nicht der Ort, an dem Kinder zum irrationalen Pöbeln gegenüber Menschen, die sie nicht kennen, zur indivuumsbezogenen Menschenfeindlichkeit erzogen werden.

    Was fast noch sprachloser macht, ist die Art und Weise, in der Andreas Schräter im WDR von diesen Reaktionen der Schüler an Gymnasien und Grundschulen berichtet. Ganz so, als seien diese Art von Reaktionen normal. Das sind sie jedoch nur, wenn man Hysterie zur Normalität und ideologische Indoktrination zum Gegenstand des Curriculum macht.

    Und eine Gesellschaft, in der es für normal erachtet wird, wenn Kinder in Grundschulen und solche in Gymnasien, von denen man mehr Reife erwartet hätte, Angst vor dem weißen Mann haben, eine Gesellschaft, in der Kindern die entsprechende Angst regelrecht eingeimpft wird, eine solche Gesellschaft macht uns Angst. Gut, dass wir im Vereinigten Königreich leben.
    sciencefiles_atlas2


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