kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal Schönborn: „Koptisches Christentum für Europäer großes Vorbild“! 30. Oktober 2016

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 12:58

Kardinal bilanziert in „Heute“-Kolumne mehrtägige Ägypten-Reise:

„Allen, die über Österreich jammern, täte es gut, ein wenig über den Tellerrand zu schauen, zum Beispiel nach Ägypten“!

 

 

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): Als großes Vorbild für die Europäer hat Kardinal Christoph Schönborn die koptischen Christen Ägyptens bezeichnet. Seit 2.000 Jahren „lebt und blüht in Ägypten ein Christentum“, 1.400 Jahren davon unter islamischer Herrschaft. Die Christen hätten dadurch aber weder ihren Glauben noch ihren Lebensmut verloren, betonte Schönborn in seiner Freitags-Kolumne in der Gratiszeitung „Heute“. Der Wiener Erzbischof stattete zuletzt auf Einladung der Koptischen Kirche einem der Ursprungsländer des Christentums, Ägypten, einen mehrtägigen Besuch ab.

 


Im heutigen Ägypten brauche es tatsächlich viel Lebensmut, schreibt Schönborn: 40 Prozent der 87 Millionen Ägypter seien unter 18 Jahren alt. „Ein junges Land mit alter Kultur und riesigen neuen Herausforderungen. Und noch dazu Spannungen zwischen radikalen Islamisten und einer Bevölkerung, die einfach in Frieden und unter besseren Bedingungen leben möchte.“ Mitten drinnen befinde sich die „so lebendige, tapfere und Freude ausstrahlende christliche Minderheit“. Sie nahm Schönborn zum Anlass für den Appell: „Allen, die über Österreich jammern, täte es gut, ein wenig über den Tellerrand zu schauen, zum Beispiel nach Ägypten.“

 

 

 

 

 


Seine Eminenz Kardinal Christoph Schönborn und seine Heiligkeit Papst Tawadros II.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Ja, jammern auf hohem Niveau ist die Sache Europas und auch der Christen in Europa. Hier hat man sich an soziale Standards gewöhnt, die Einhaltung der Menschenrechte ist hier vielerorts selbstverständlich, zumindest wird danach gestrebt, dass sie selbstverständlich sind. In Ägypten leben Menschen zwischen islamischem Extremismus, der durch die Präsidentschaft Al Sisis zwar verringert werden konnte, und einem politischen Säkularismus, mit dem die Menschen auch nicht viel anfangen können, denn die Menschen in Ägpyten sind letztlich gläubig und ohne Glauben kann hier nichts viel gedeihen.

 

 

 

Die wirtschaftliche Entwicklung ist in Ägypten im Abschwung begriffen.

Die wirtschaftliche Situation, die noch immer von ausländischen Investitionen abhängig ist, wird in folgendem verlinkten Artikel deutlich:

https://de.qantara.de/inhalt/wirtschaft-in-aegypten-ein-land-im-ausverkauf

 

 

 

Ägypten ist auf Tourismus angewiesen. Solange es aber Terror im Land gibt, bleiben die Strände leer. Auch die Türkei weiß mittlerweile auch ein Lied davon zu singen. Selbst die Pyramiden sind als Tourismusmagnet nicht stark genug, den Tourismus angesichts von Terror zu überdecken. Wer glaubt, in Ägypten eine Demokratie installieren zu können, die Maßnahmen und Entscheidungen gegen Terror und Schrecken nicht gerade erleichtern werden, wie die linken Parteien Deutschlands und Österreichs belegen, liegt falsch.

Solange das Land seine islamischen Radikalen nicht an die Kette legen kann und das ist in einer Demokratie wesentlich schwieriger als in einer Diktatur, wie wir allein in Deutschland und Österreich feststellen, wird es  wie bei allen Ländern, die mit dem islamischen Terror leben müssen, nicht besser werden. Terror und Anschläge sind nicht gerade geeignet, ausländische Investoren ins Land zu holen.

 

 

Die Tourismusbranche erleidet ebenso wie die türkische einen „finsteren Sommer“, wie „Die Presse“ titelte.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/5031845/Tourismus_Finsterer-Sommer-in-Aegypten

 

 

„Bedanken“ können sich die Menschen bei der  IS, Moslembruderschaft und den Salafisten in Ägpyten und in der Türkei bei einem immer aggressiver auftretenden Präsidenten.

Die Terroristen   kosten Ägypten jeglichen wirtschaftlichen Aufschwung, der eben zwangsläufig einhergeht mit Arbeitslosigkeit und damit verbunden mit zunehmender Armut. Die Überbevölkerung durch islamische Regeln tut ihr Übriges, auch in Ägypten.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/261548/umfrage/gesamtbevoelkerung-von-aegypten/

 

 

 

 

 

Viele gut ausgebildeten Studenten finden keine Job. Die Regel, dass Ausbildung vor Armut schützt, sind hohle Floskeln und Phrasen, wenn der Terror Mohammeds nicht eingedämmt wird. Auch ohne Terrorismus würde die Jobsuche auch bestens ausgebildeter Menschen sich mehr als schwierig gestalten. Wirtschaft will sichere Rahmenbedingungen haben, um gedeihen zu können. Dem sollten sich auch Deutschland und Österreich angesichts der erhöhten Terrorgefahr durch offene Grenzen stellen.

 

 

In dieser polarisierenden schwierigen und mit Sicherheit nicht sicheren Welt Ägyptens machte Kardinal Schönborn einen Besuch bei der Koptischen Kirche. Deren Einladung nahm er gern an und begegnete den unkomplizierten und freundlichen, ja frohen Menschen trotz aller oben beschriebenen schweren Defizite. 

 

Wie können Menschen angesichts dieser mehr als trüben politischen Gesamtlage, die nicht selten in Diskriminierung mündet,  „froh“ sein? 

 

 

 

 

Ihr Geheimnis:

Der Glaube an JESUS CHRISTUS gibt ihnen Kraft, Hoffnung und Zuversicht, die den satten Christen in Europa völlig abgeht. Jene in Europa haben das Vertrauen in JESUS in jeder Hinsicht verloren, weil sie eben menschlich irdisch denken und nicht einmal im Ansatz versuchen  GOTT zu verstehen. GOTT ist kein Automat, wenn er angerufen wird, dass alle Probleme sich in Luft auflösen.

 

 

 

 

Das wissen Kopten und erdulden dies seit Jahrhunderten, europäische Christen sind verwöhnt und brauchen noch nicht in dieser Diskriminierungssituation zu leben. Sie fragen weniger nach dem Warum nur kann GOTT das zulassen?   Nur ehrliches Gebet verwandelt die eigene Seele in Licht, die dann dazu führen kann, die Probleme durch JESU Blickwinkel in den Fokus zu nehmen.

„Arme habt ihr allezeit bei Euch“, sagte JESUS. JESUS ist nicht für die Verteilung von Lebensmitteln zuständig und auch nicht für die wirtschaftliche Entwicklung sowie die religiösen Missstände verantwortlich. Christen wissen, dass JESUS diese Zustände aus eigener Anschauung selbst erlebt hat. SEIN REICH war eben nicht von dieser Welt. Nur Menschen in Not können offensichtlich die Größe aufbringen, auch angesichts von selbst erlebten diskriminierenden Verhältnissen die Freude in ihr Herz zu lassen, auch wenn es genug Trauer, Elend, Leid und Not im engsten Umfeld gibt. Aber sie lassen sich nicht unterkriegen und bewahren sich  ihre Freude, die JESUS mit einschließt in ihrem Herzen. Schließlich hat JESUS als ihr GOTT sich mit den Armen und Unterdrückten solidarisch erklärt, wie es noch nie ein „Gott“ für Menschen getan hat un auch nie wieder tun wird.

 

 

 

Kein Wunder, dass Kardinal Schönborn sein Fazit seines Besuches in diesem Wort münden lässt:

„Christentum für Europäer großes Vorbild!“

Wohl wahr!!!!!

 

 

 

Eine  neben anderen Ausdrucksform der Freude im Herzen ist die Musik. Die Freude in der Musik, die auch noch JESUS zum textlichen Inhalt hat, lässt die Seele sich erheben und sich erfreuen. Schon das AT lässt die Seele singen in den Psalmen.

Nicht umsonst können Kopten im Zusammenhang mit ihrem Glauben folgende Lieder mit Inbrunst singen. Diese Sänger singen sich die Kehle aus dem Leib, weil sie sich mit den christlichen Texten von Herzen identifizieren.

 

 

 

 

Niemand singt hier mit fanatisch-versteinertem Gesicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und weil es so schön war, so frohe, intensiv mitsingende Menschen mit einem Strahlen von innen heraus zu sehen:

 

 

 

Zum Ende dieses Videos wird der Name Yeshuas immer wieder mit Freude ausgerufen wie ein Programm.

 

 

 

Diese Menschen sind es gewohnt, mit Tod und Gefahr, oder aber mit Ungerechtigkeit zu leben.

Sie leben in einem islamisch feindlichen Umfeld, welches ihnen ihr Glaubensleben schwer macht und die Behörden sind auch heute noch mit Islamisten durchsetzt, die Christen gern in Sachen Gerechtigkeit im Stich lassen so wie in Deutschland das muslimische Wachpersonal die Angriffe von Muslimen auf Christen in Flüchltingsheimen marginalisieren, teilweise sogar unterstützen.

 

 

Da werden  in Ägypten Strafverfahren gegen muslimische Täter, die Straftaten an Kopten und anderen Christen begangen haben,  einfach nicht verfolgt. Die Opfer bleiben oft allein und erfahren null Gerechtigkeit.

 

 

 

Kardinal Schönborn ist es zu danken, dass er mit seiner Präsenz bei der Koptischen Kirche Zeugnis gab für eine lebende Ökumene, die auf CHRISTUS aufgebaut ist. Papst Tawrados II ist zu danken, dass er die Einladung aussprach und dem Gast einen gebührenden Empfang bereitete und ihm so die Eindrücke des lebendigen Glaubens an CHRISTUS ermöglichte.  So können Christen ihre Verbindungen vertiefen und neue Verbindungen knüpfen.

 

 

Möge der DREIEIENE GOTT den Kopten die Freude im Herzen und die Kraft des Durchhaltens bewahren und den Christen in Europa erkennen lassen, dass sie auf hohem Niveau stöhnen und lass sie mittels Dankbarkeit für die Tat JESU die Freude in die Herzen  ihrer Seele Einlass finden lassen. Umkehr tut bei den Christen in Europa not.

 

One Response to “Kardinal Schönborn: „Koptisches Christentum für Europäer großes Vorbild“!”

  1. walterbeumer Says:

    Da hatta ja nun mal wieder REcht.


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