kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar von Kopten ohne Grenzen zu 18. September 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:46

Die Schlagzeile hat es in sich!

Ja, das Interview relativierte diese Schlagzeile, indem er vom positiven Islam und vom verdunstenden Christentum sprach.

 

 

 

https://koptisch.wordpress.com/2016/09/17/schweizer-bischof-europa-lieber-islamisch-als-religionslos/#more-75870

 

 

 

Letztlich jedoch ist die Schlagzeile einen Kommentar wert auch unter Berücksichtigung der bischöflichen Erläuterungen.

Ist es wirklich so, dass es besser ist, einen Glauben jenseits des Christentums zu haben als gar keinen?

Und: ist es wirklich besser einen Glauben wie den Islam zu haben als keinen Glauben?

 

 

 

Die folgenden Erläuterungen des Klerikers scheinen bereits im Proteststurm untergegangen zu sein. Wenn er davon spreche, dass ihm ein islamisches Land lieber wäre als ein religionsloses, habe er einen «positiven Islam» vor Augen. Hinder: «Der Islam hat einen ganzen Gürtel von Marokko bis China kulturell geprägt. Dadurch schuf er eine Grundsolidarität innerhalb des Islams.

Ein Muslim war für den anderen primär ein Bruder oder eine Schwester.» Leider werde diese Grundsolidarität durch die Radikalismen jetzt aufgebrochen, stellt der Bischof fest. Der Islam müsse zudem sein Gewaltpotenzial noch aufarbeiten, wie es die Christen bereits getan hätten. So sensationell klang der Titel des „Zwischenrufs“ nun nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier irrt der Beschof.

Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

In Bezug auf den Islam heißt die Frage:  Was war zuerst da, der „positive Islam“, der nur dann funktionieren kann, wenn er in der Minderheit existiert und bereits die Macht hat und die anderen Religionen so weit unter Kontrolle hat, dass diese sich nach der Pfeife dieser Religion zu richten haben oder der Islam, der die Grundsolidarität durch Radikalismen aufbricht, wie wir das zurzeit erleben dürfen?

Wir dürfen schon daran erinnern, dass Mohammed Juden abschlachtete, um die Arabische Halbhinsel juden- und christenfrei zu halten?

Wir dürfen schon daran erinnern, dass  der innere Bezirk der Kaaba von Mekka noch heute nicht von Andersgläubigen besucht werden darf, weil sie unrein sind?

Wir dürfen schon daran erinnern, dass Ungläubige wie Christen und Juden laut Koran die abscheulichsten Geschöpfe des Gottes des Islams sind, somit auch Sie, Herr Bischof?

 

 

 

 

Wir dürfen schon daran erinnern, dass alle islamischen Länder vorher christlich, zoroastrisch oder andersreligiös geprägt waren und der Islam gewaltsam dort eindrang, um dann die dort ansässigen Religionen zusammen mit deren Gläubigen zu eliminieren oder zumindest in die Bedeutungslosigkeit des Dhimmistatus gedrängt hat.

 

Wir dürfen schon daran erinnern, dass der Islam eine explizit antichristliche Religion ist mit einem gefälschten Isa-Bild ist, die den Auftrag hat, sich über die Welt zu verbreiten, mit welchen Mitteln auch immer, so dass auch Radikalismen legal in den Rahmen der Missionierung fallen dürfte? 

 

 

 

 

Wir dürfen schon daran erinnern, dass der Islam genau die Religionsgemeinschaft ist, die Christen in den Tod, in die Flucht und in die Diskriminierung treibt, jedes Jahr, hunderttausendfach.

Wir dürfen schon daran erinnern, dass das Amt des Bischofs in den Vereinigten Emiraten letztlich ein Feigenblatt dessen ist, was Islam „erlaubt“ und der Bischof letztlich Teil dieses „postiven Islams“ ist, der durch ihn seine Toleranz das eigene Image aufpolierend zum Ausdruck bringen darf.

Wir dürfen schon daran erinnern, dass das Märtyrerbild des Islams ein völlig anderes ist als das des Christentums?

http://haolam.de/artikel_26288.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr Bischof Hinder: Ist es wirklich besser, einem Islam anzuhängen, also Muslim zu sein, welcher jederzeit radikalisiert werden kann, um dann als Muslim legal, weil der Gott des Islams laut eigener Aussage ja selbst das Schwert führt, eklatant gegen die allgemeinen Menschenrechte verstoßen zu können bis hin zu Mord und Totschlag, sogar noch um in das islamische Paradies zu gelangen? 

 

 

 

Der gravierende Urfehler, den der Bischof, aber auch die Kirchen machen,  ist,  davon auszugehen, dass der Islam und das Christentum ein und denselben Gott anbeten sollen. Wir dürfen den Bischof an die erst kürzlich, also noch als aktuell geltenden gesprochenen  Worte des Imams von Mekka erinnern, der 3 Millionen Pilger während der Hadsch erreicht mit den Worten:

 

Iman Abdurrahman ibn Abdulaziz Al-Sudais von der „Heiligen Moschee“ in Mekka:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler“.

Würden der Herr Bischof lieber solche Gläubige haben, die ein solches Wort, welches sich durchaus mit dem Koran in Einklang befindet, auch befolgen, auch aus seelsorgerischer Sicht, wenn diese islamischen Seelen anstatt das islamisch-himmlische Paradieses, welches sie erhofft haben, die ewige Gottesferne im Jenseits erwartet?

Wäre es Ihnen lieber, dass ein solcher Islam, der ja immer bei Bedarf sich radikalisieren kann, wenn ihm etwas nicht in den Kram passt, genauso agiert, wie Mohammed, der seine Kritiker hat umbringen lassen oder die großen Führer-Muslime, die andere Länder überfallen und deren Völker zum Islam gezwungen haben.

Wäre es Ihnen lieber einen Islam zu haben, der Apostaten tötet oder bestraft und die Unmoral in seinen scharianischen Gesetzen wie Kinderehe und Polygamie zur Geltung bringt?

 

 

Wir dürfen Ihnen mit Fug und Recht antworten:

Nein und mitnichten.

 

Herr Bischof: Ist es wirklich besser eine Religion zu haben, die das irdische Leben einschließlich das aller Nichtmuslime gering achtet oder ist es besser, ein Atheist zu sein, der zumindest nach den allgemeinen Menschenrechten lebt?

Zusammengehörigkeitsgefühl existiert auch im Kaninchenzuchtverein. Dafür braucht es keine Religion. Das schafft leider auch jede weltliche Ideologie, ja, sogar jede Partei.

 

Der Bischof sagt zu Recht: Denn das Erbe seiner christlichen Geschichte sei «nicht in Granit gehauen, sondern es kann verdunsten».

 

 

 

 

Aber war nicht gerade das kirchliche Statement des II. Vatikanums, dass Muslime und Christen denselben Gott mit verschiedenen Zugängen anbeten,  die Initialzündung dessen, was heute mit Verdunstung des christlichen Erbes in Verbindung gebracht wird? Wenn es also egal ist, ob der Mensch Muslim, Jude oder Christ ist,  wenn es also egal ist, ob ich die Sakramente empfange oder nicht, dann geht doch die Intensität der Identität des eigenen Glaubens, insbesondere die des Christentums, welches sich auf JESUS CHRISTUS in Freiwilligkeit aufbaut, verloren.

Dann kann jeder Christ auch zum Islam konvertieren oder zum Judentum. Beide Religionen   lehnen JESUS in der Form, wie er im Neuen Testament beschrieben wird, ab. Der Erfolg, nämlich das Erreichen der Himmelstür wäre dann doch gesichert. Und wenn die neuere Theologie darüber hinaus entgegen aller JESUANISCHEN Denkrichtung verkündet, dass alle in den Himmel kommen, schreit dies gerade nach Verdunstung des christlichen Glaubens. Mit dieser Erklärung im 2. Vatikanum wurde JESUS CHRISTUS die überirdische  Einmaligkeit genommen.

 

Der Vollender, der Vervollkommner der jüdischen Religion, nämlich JESUS CHRISTUS selbst, wurde auf dem Altar des Synkretismus geopfert. Wer JESUS CHRISTUS lediglich als Propheten ansieht, hat die GÖTTLiCHE Dimension dieses SEINES  Erlösungswerkes im Auftrag des VATERS in der Einheit des HEILIGEN GEISTES nicht im Ansatz verstanden. Ohne JESUS CHRISTUS ist jeglicher Glaube eingeschränkt und bleibt unvollendet. 

 

 

 

Das, Herr Bischof, ist die Crux der  zumindest falsch interpretierbaren Lehre, die aus dem II. Vatikanischen Konzil entnommen werden konnte, zwar nicht musste, aber konnte. Die Kirche hat mit diesem synkretistischen Akt der Verkündigung selbst damit begonnen, das christliche Erbe auszuhöhlen. Das muss leider in dieser Form gesagt werden und das scheint dann auch die Begründung dafür zu sein, dass evangelikale Christen so schroff reagiert haben.

 

 

 

Denn Ihr Fazit bleibt trotz aller Erklärungen. „Europa lieber islamisch als religionslos“ ist und bleibt eine völlige Fehleinschätzung. Der Bischof mag es in den arabischen Emiraten als Vorzeige-Image-Projekt gut haben. Die meisten Christen in islamischen Ländern haben es nicht gut.

Der Islam ist und bleibt in seiner Grundstruktur eine Gefahr für alle Menschen, die ihm nicht anhängen.  Von den Frauenrechten ganz zu schweigen.

 

2 Responses to “Kommentar von Kopten ohne Grenzen zu”

  1. gmiksche Says:

    Die katholische Kirche schafft sich ab. Auf eine Art und Weise, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Aber sie ist nicht allein. Die protestantischen Kirchen wetteifern in der gleichen Sparte. War einmal der Grundstein des Abendlandes. Heute loser Treibsand im Samum.

  2. Der Herr sollte mal drüber nachdenken, was der Grundauftrag an die Apostel war, in deren Nachfolge auch er im Amte ist:
    die VERKÜNDUNG, und nicht Resignation verkünden, sondern den Auftrag des Chrisentums und die Botschaft des lebendigen Gottes. Und wenn er sich DAS nicht traut, dann soll er doch, bittschön, sein Amt zur Verfügung stellen. Was ist das nur für ein theologisches System, das SOLCHE Flachpfeifen hervorbringt?


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