kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Franziskus in Appell zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung 6. September 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:03

ISIS Sharia Law Court 1

Christen, Andersgläubige und alle Menschen müssen „ihrem gemeinsamen Haus, der Erde, Barmherzigkeit erweisen“!

 

 

 

 

 

Vatikanstadt (kath.net/KAP): Papst Franziskus hat einen ökologischen Kurswechsel verlangt. Wirtschaft und Politik dürften im Umgang mit der Umwelt nicht von kurzfristigem Streben nach Gewinn und Wahlerfolgen bestimmt sein, schreibt er in einer Botschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung (1. September). Die Botschaft wurde Donnerstagmittag vom Präfekten der am Tag zuvor errichteten neuen Kurien-Großbehörde „Amt für ganzheitliche Entwicklung des Menschen“, Kardinal Peter Turkson, präsentiert. Franziskus macht in dem Schreiben die Erderwärmung aufgrund des Klimawandels, mit immer mehr Dürren und Überschwemmungen, für einen Teil der „entsetzlichen Migrationskrise“ verantwortlich.

 

 

 

 

 

ISIS Chainsaw Massacre

Mosul, Iraq: ISIS Muslim Militants Cut 9 Children in Half With a Chainsaw in Accordance With Sharia-Court Verdict

 

 

Die „unverantwortliche Ausbeutung der Erde“ und Schädigung der Schöpfung nennt Franziskus eine „Sünde“. Umweltzerstörung stellt er in Zusammenhang mit der weltweiten Armut. Für die armen Länder der Südhalbkugel verlangt Franziskus mehr Geld und technische Unterstützung zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels.

Jeden einzelnen ruft er zu einer Verhaltensänderung im Alltag auf, etwa bei Mülltrennung oder beim Verhalten im Individualverkehr, wo er explizit Carsharing empfiehlt.

 

 

 

„Gott hat uns einen blühenden Garten geschenkt, wir aber sind dabei, ihn in eine von Schutt, Wüsten und Schmutz verseuchte Ebene zu verwandeln“, beklagt der Papst. Als Ursachen nennt er individuelles Fehlverhalten im Rahmen einer „falsch verstandenen Wohlstandskultur“, aber auch ein „System, das die Logik des Gewinns um jeden Preis durchgesetzt hat“.

Christen wie Gläubige anderer Religionen und alle Menschen müssten ihrem „gemeinsamen Haus, der Erde, Barmherzigkeit erweisen“, so der Papst. Er beklagt den Verlust der Artenvielfalt und Folgen des globalen Temperaturanstiegs. „Die Armen der Welt, die den Klimawandel am wenigsten zu verantworten haben, sind die Verletzlichsten und leiden bereits unter den Auswirkungen.“

 

 

 

 

 

 

 

Erinnerung an Pariser Klikma-Abkommen

 

 

Der Papst lobt in seinem Schreiben die im September 2015 beschlossene Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und das Klima-Abkommen von Paris im Dezember 2015, das eine Begrenzung der Erderwärmung vorsieht. Die Bürger hätten jetzt auf Regierungen und Unternehmen einzuwirken, dass die Ankündigungen umgesetzt und „noch ehrgeizigere Ziele“ angepeilt werden.

Katholiken mahnt er zur Gewissenserforschung und zur Beichte ihrer Sünden gegen die Schöpfung. Jeder müsse seinen „kleineren oder größeren Beitrag zur Verunstaltung und Zerstörung der Schöpfung“ anerkennen, so Franziskus. In dem derzeit laufenden „Jahr der Barmherzigkeit“ solle jeder Gläubige Buße tun für die Übel, die er der Erde durch seinen Lebensstil oder als Beteiligter eines zerstörerischen Systems zufüge.

 

 

 

 

 

 

 

Konkrete Verhaltensanregungen

 

 

Franziskus ruft zu sehr konkreten Verhaltensänderungen im Alltag auf. Dazu gehöre etwa das Einsparen von Plastik und Papier, die bewusstere Verwendung von Wasser, Lebensmitteln und Strom, Mülltrennung, ein sorgsamer Umgang mit anderen Lebewesen oder die Bevorzugung öffentlicher Verkehrsmittel. „Wir dürfen nicht meinen, diese Anstrengungen seien zu gering, um die Welt zu verbessern“, so der Papst.

Franziskus hatte vergangenes Jahr Katholiken weltweit aufgerufen, den 1. September künftig als Gebetstag zur Bewahrung der Schöpfung zu begehen. Er folgte damit einer Anregung des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I.

Am Donnerstagabend feiert Franziskus im Petersdom ein Abendgebet zur Bewahrung der Schöpfung.

Botschaft im WORTLAUT

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Der Papst spricht hier ein wichtiges Element an, wenn er die globale Umweltkrise der Erde ansieht. Nun hat er seine Kritik auf den „menschengemachten“ Klimawandel ausgeweitet, der selbst unter Wissenschaftlern umstritten ist und in den sog. zivilisierten Ländern zur Ersatzreligion mutiert. Wenn er das Mitwirken eines jeden Einzelnen für den Umweltschutz hervorhebt, so ist das zu begrüßen und zu unterstützen. Da sind wir ganz bei ihm. Kein Mensch jedoch flüchtet aus seinem Land,  weil es dort möglicherweise Klimaveränderungen gegeben hat. Das ist völlig unrealistisch. Was die Menschen bewegt, auszuwandern, ist die Fülle der Überbevölkerung und der Reiz, sich  in soziale Hängematten begeben zu können oder auch tatsächlich eine Arbeit zu finden, die die Familie daheim mit unterstützen kann. 

 

 

Das ist das eigentliche Problem, was auf den Nägeln brennt. Ganz allein die Überbevölkerung ist es, die die Ressourcen der Erde ausschöpft. Der Papst hat auch insoweit recht, wenn er die  mangelnde Umverteilung von Reich auf Arm anprangert.  Aber die Kritik hier muss andere Hebel bedienen. Die fehlende Hygiene ist Erziehungssache. Auch in der ärmsten Hütte könnte Sauberkeit herrschen, wenn die Erziehung zur Hygiene gegeben wäre.

 

 

Das Hauptübel für das immer brüchiger werdende ökologische Gleichgewicht ist weder der Klimawandel noch der fehlende Umweltschutz, ist die stetig ansteigende Anzahl von Menschen. Jede Familie sollte soviel Kinder in die Welt setzen dürfen, als wie sie ernähren kann. Armut hat viele Ursachen, die bekämpft werden müssen. Geht jedoch die demographische Entwicklung insbesondere auch in islamischen Ländern so weiter, wird diese Erde nur noch ein Müllplanet ohne Lebensqualität werden.

Dieses Problem spricht der Papst leider nicht an. Armut und Bildungslosigkeit, Armut und Arbeitslosigkeit und Armut und Gewaltpotenzial gehen wie Geschwister miteinander einher. Das ehemalige und leider noch heute anzutreffende Stammesdenken ist Gift für die Erde. Jedes Elternteil meint, besonderes viele Kinder in die Welt setzen zu müssen, da die Hoffnung besteht, dass auch nur eines das Glück hat, die Familie unterstützen zu können. Das ist für die Erde ein Roulettespiel mit eindeutigem Ausgang, nämlich dem des Todes und des Verderbens der Gesamtmenschheit. Das, was der Papst vorschlägt,  ist selbstverständlich richtig und gut wie bewusster Umgang mit Wasser, Lebensmitteln, Strom und der Natur.

Der heilige Franziskus, dessen Namen der Papst trägt, hätte seine helle Freude an diesen Forderungen. Das Umweltschutzdenken wird mit zunehmender Anzahl von Menschen immer mehr zurückgedrängt. Platzgründe und Ressourcen wie Wasser und Nahrung werden entscheidend sein. Jeder Mensch hat seine Wünsche und Träume. Je mehr Menschen jedoch auf Erden leben, desto geringer und begrenzter wird die Erfüllung dieser Wünsche ausfallen.

 

 

 

 

Die medizinische Revolution lässt die Menschen älter werden und Religionen wie der Islam propagieren oder legitimieren noch immer Polygamie, Kinderehe und Zwangsheirat und arrangierte Ehen. Diesen Luxus kann sich die Erde und können sich die Menschen nicht mehr leisten, wenn die Erde überleben soll und wenn die Menschheit überleben soll und nicht in einem nicht enden wollenden Chaos dahinvegetieren will, in dem kein menschenwürdiges Leben mehr möglich sein wird.  Solange von einigen Vertretern dieser Religion überdies noch zu hören ist, dass wir im Westen das Leben lieben und sie den Tod, kann es nicht besser werden.

 

 

 

 

Insoweit ist die Forderung Franiskus‘ berechtigt, dass die Erde durch alle Religionen Barmherzigkeit erfahren möge.

 

 

Diese Barmherzigkeit kennt der Islam jedoch nur begrenzt, denn er sieht das Leben auf dieser Erde letztlich nur als einen nicht weiter zu beachtenden Übergang an zum islamischen Paradies. Diese Religion sieht die Erde nur als Mittel zum Zweck, sehr irdisch, damit der Islam überall auf Erden herrsche. Das Haus des Krieges und das des Friedens verheißen also eher Kampf als ein „barmherziges Zusammenleben“ auf Augenhöhe.  So verhalten sich die Gläubigen auf Erden vielfach auch. Der Umweltschutzgedanke im Islam ist nicht besonders ausgeprägt.  Allah ist fern und hat seinen Fuß nicht auf die Erde gesetzt.

 

Im Gegenteil:

Allah will Blut und Krieg auf Erden sehen. Er will Tod der Ungläubigen auf Erden sehen. Das Leben im Jenseits hat im Islam einen ungleich höheren Stellenwert.

Da ist die Erde letztlich  Nebensache.

 

 

 

 

Im Christentum hat Gott die Erde für den Menschen nicht nur geschaffen, sondern Gott kam in JESUS auf die Erde und hat sie mit SEINER Anwesenheit geheiligt und hat den Menschen  wieder die alttestamentarisch erklärte Ebenbildlichkeit GOTTES zu Bewusstsein gebracht. Denn im Paradies einst waren auch Pflanzen und Tiere, die jedoch in keinem Konkurrenzkampf waren.  Weil GOTT in JESUS die Erde betreten hat, hat der DREIEINE GOTT sie geheiligt. Und unter diesem Gesichtswinkel und unter der Berücksichtigung seiner Lehre nach Tod und Auferstehung könnte dieser Ort im Universum ein wahrhaft heiliger Ort sein, in dem Krieg und gewaltsamer Tod keine Rolle mehr spielen würde. Leider gerät die Lehre Christi der GOTTES- und Nächstenliebe immer mehr unter die Räder, weil ein Großteil dem Menschen die Gottvergessenheit quasi einübt.

Der Atheismus ist auf dem Vormarsch. Er kann dem Schöpfer nicht danken, weil es für ihn keinen gibt. Der Atheismus kann je nach menschlichem Gutdünken eine humanistische Lebensweise propagieren, aber irgendwann auch einmal eine Ideologie, die die Rechte des Stärkeren vertritt. Wer aber nicht danken muss, braucht auch keine Demut.

Die Ehrfurcht vor dem Leben sollte die bestimmende Marschroute eines jeden Menschen sein. Die mangelnde Ehrfurcht vor der Schöpfung GOTTES ist es, die die Menschen am Rand des Abgrundes gehen lässt.

 

 

Nicht nur das menschliche Verhalten ist maßgeblich für die Bewahrung der Schöpfung, sondern auch das Achten darauf, dass sich das Denken in Religionen und Ideologien radikal ändert im Hinblick auf die Anzahl von Kindern. Dazu braucht es nicht das Instrumentarium der tödlichen Abtreibung, um den Nachwuchs zu drosseln, sondern ein weiteres radikales Umdenken. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau sind das beste Mittel, die Kinderzahl zu senken. Patriarchalische Gesellschaften sind Gift für diese Erde, weil dort Frauen lediglich den Männern untergeordnet sind und kaum eigene Rechte haben. Frauen als Gebärmaschinen und das männliche Denken, die Frau(en) als das Aushängeschild für das eigene männliche Ego zur Selbsterhöhung zu missbrauchen, müsste schon längst der Vergangenheit angehören.

 

 

 

Zu diesem radikalen Umdenken gehört aber auch der Dank dem DREIEINEN GOTT und dass die Ehrfurcht vor den Gütern dieser Erde überproportional wächst. Mit diesem geistigen Denk-Wachsen nehmen Wasser, Nahrung in jeglicher Form einen „olympischen Gold-Podestplatz“ ein, der ihnen nämlich gebührt. Viel zu oft werden diese Dinge achtlos weggeworfen und schon fast behandelt wie wertlose Selbstverständlichkeiten, die im Überfluss vorhanden sind.  Wie kostbar allein Wasser für das Leben ist, sollte jedem klar sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dank und Ehrfurcht vor dem Leben.

Dank und Ehrfurcht vor dem Tod, welcher zum Leben dazugehört und so manches Mal als Erlösung angesehen werden darf.

Dank und Ehrfurcht vor den Mitteln, die das Leben erhalten (Lebensmittel) Jedes Brot sollte bewusst und dankbar gegessen werden.

Tischgebete brachten diesen Dank und diese Ehrfurcht einst or GOTT zum Ausdruck!

Dank und Ehrfurcht vor dem Leben der Tiere, die unser ökologisches Gleichgewicht erhalten, und denen wir immer mehr Lebensraum nehmen

Dank und Ehrfurcht vor dem Leben der Pflanzen, denen wir auch immer mehr Lebensraum nehmen.

Dank und Ehrfurcht vor dem, was wir als Selbstverständlichkeiten ansehen wie das Kaufhaus von nebenan.

Dank und Ehrfurcht vor der Arbeit und der Arbeitsstelle (sofern keine Ausbeutung dort stattfindet)

Dank und Ehrfurcht vor dem sozialen Netz, was hier in Deutschland und Österreich noch funktioniert.

Dank und Ehrfurcht vor jedem guten Wort, was wir erhalten, von wem auch immer.

Dank und Ehrfurcht vor der Familie und den Menschen, mit denen wir zusammenleben. 

Dank und Ehrfurcht vor den Errungenschaften der Wissenschaft und Medizin, die jedoch auch nicht in den Missbrauch abdriften dürfen,

Dank und Ehrfurcht vor den Kranken und Behinderten, den Armen und Waisen, die uns zeigen, dass Selbstlosigkeit und Handeln für andere der Maßstab für unser Leben sein sollte.

Ehrfurcht vor dem und Dank dem DREIEINEN GOTT, der uns diese Erde zur Bewahrung, nicht zur radikalen Ausnutzung und Ausbeutung bis zur Selbstvernichtung, geschenkt hat.

Dank und Ehrfurcht sind letztlich Zwillinge, die von ihrem Ursprung her zusammengehören. Die Ehrfurcht (die große Wertschätzung) ist das Denken, welches nichts als Selbstverständlichkeit ansieht, die jede kleine unscheinbare  Blume bis hin zum Grashalm am Wegesrand in den Rahmen eines großen Schöpfungsplans GOTTES stellt. Dieses Gedankengut mögen wir uns erhalten. Mit diesem Gedankengut wäre die Welt friedlicher und reifer. Hier sind wir ganz beim Papst, der immer wieder den Umweltgedanken, der die Schöpfung GOTTES nämlich bewahrt, anspricht.

 

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