kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Identitäre besetzen Brandenburger Tor 28. August 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:21

Rechte Aktivisten: Müller nennt Besetzung von Brandenburger Tor „widerlich“

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Im verlinkten Text heißt es:

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) und Innensenator Frank Henkel (CDU) verurteilten die Aktion scharf. „Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht“, sagte Müller laut Mitteilung. Es sei ein gutes Zeichen, dass Passanten ihre deutliche Ablehnung mit Sprechchören zum Ausdruck gebracht hätten. Henkel äußerte sich ähnlich. „Es ist widerwärtig, dass Rechte versuchen, das weltweit bekannte Wahrzeichen Berlins zu beschmutzen.“

Laut Wikipedia: Das Brandenburger Tor wurde am 6. August 1791 ( noch nicht ganz fertig) Tor geöffnet. Die 1793 von Johann Gottfried Schadow gefertigte Quadriga auf dem Brandenburger Tor stellte ursprünglich nach der wohl überwiegend vertretenen Auffassung eine geflügelte Friedensbringerin dar. Das Brandenburger Tor erhielt den Namen Friedenstor, diesen Namen zeigte auch eine Inschrift aus Bronzelettern am Tor. Diese Sinngebung interpretiert auch der bildliche Schmuck.

Das Wahrzeichen Berlins: Ein Friedenstor in seiner Symbolik. Nun hat dieses Wahrzeichen von Berlin so einiges miterlebt, u. a. auch das Dritte Reich. In der gesamten Zeit seiner Existenz gab es häufiger Kriege und Unruhen.

 

 

Und nun sollen die vier Worte des Transparentes der Identitären das politische Prädikat „widerlich“ erhalten? Was stört diese beiden Berliner Politiker an diesen Worten? Wären sie ehrlich, würden sie die gesamte Flüchtlingspolitik ihrer Regierungen als „widerlich“ bezeichnen und nicht ein Plakat mit diesen Begriffen, mit denen sich ein Großteil der hier lebenden Bevölkerung, übrigens auch ausländisch-stämmige Bevölkerung identifizieren kann, egal, wer diese Aktion initiiert hätte.

 

 

 

Nur weil der nicht genehme politische Gegner sich dieser Begrifflichkeiten auf so spektakuläre Art und Weise bedient, wird in guter Tradition nach Stinkefingern und Co. das herabsetzende Adjektiv „widerlich“ bemüht? Eine weitere Blamage der etablierten Politik.

 

 

Die deutsche Politik kann offensichtlich alles, weil sie alles schafft. Sie schafft es nicht einmal alle Flüchtlinge des vergangenen Jahres registriert zu haben. Sie hat selbst die Kontrolle über die vielen zunächst registrierten und jetzt unbekannten Aufenthaltes befindlichen Flüchtlinge völlig verloren.  Sie schafft es nicht einmal die Bundeswehr von radikalen Kräften freizuhalten, sie schafft es nicht einmal, rechtskräftig abgelehnte  und krimiielle Asylbewerber auszuweisen und sie schafft es nicht, die hier legal verbliebenen Menschen zu integrieren. Das hat bei vielen türkischen Mitbürgern seit 30 Jahren nicht geklappt und das wird auch bei den Neuinvasoren nicht gelingen.

 

 

Dann wundert sich diese Politclique allen Ernstes über diese vier Begriffe?

Dann wundert sich diese Politunfähigentruppe, dass selbst angestammte Linke zur AfD wechseln?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kandidatin-bei-berlin-wahl-wie-eine-altlinke-in-kreuzberg-zur-afd-fand/14463970.html

 

 

Wir wissen nicht, ob die AfD stolz auf den Neuzugang sein sollte. Aber die Kritik dieser Dame an der SPD wie: Schmidt beklagt etwa, dass sie in SPD-Arbeitskreisen über islamistischen Terror oder Unterdrückung in muslimischen Familien nicht sprechen konnte. Schon 2005, als sie in die SPD eintrat, wünschte sie sich ein „kritischeres Verständnis“ für die Probleme der Integration. Das gab es aber nicht.

 

 

Und genau das war und ist die Crux am gesamten poltischen Geschehen. Warum konnte in der gesamten Zeit in der SPD nicht über den Islam gesprochen werden? Weil die Religion der PC-Meinungsunterdrückung dies nicht zuließ. Ignorieren und verdrängen war und ist die Devise. Wer eine solche Flüchtlingspolitik betreibt wie Merkel, riskiert, dass die Wahrheit über andere Kulturen, die angeblich alle besser sind als die eigene, selbst beim Bürger aus eigener Erfahrung ankommt.

 

 

Wir erweitern die Kritik noch in Sachen EU-Politik, die das Volk in Deutschland noch nie gefragt hat, ob die Bevölkerung diese Entwicklung wünschte. Aber laut Gauck ist ja die Bevölkerung auch das Problem. Und weil das alles wie ein politischer  Hexentrankmix völlig unverständlich daherkommt und die Ohnmacht der Bevölkerung durch eine solche nicht gewollte Politik der Eliten so deutlich wird, bilden sich Gruppen wie die Identitären, welche aus jungen Leuten besteht, die den Mumm haben, etwas Symbolträchtiges wie diese Aktion auf die Beine zu stellen.

 

 

Die alte Taktik der etablierten Politik und deren Hofmedien, diese Gruppen in die rechtsradikale Ecke zu stellen, funktioniert nicht mehr. Die Nazikeule ist abgenutzt und abgestumpft. Die jungen Menschen haben keinen Bezug mehr zur Nazizeit und wollen sich nicht mehr mit ihnen in einen Topf werfen lassen. Sie merken selbst, welche Fehlentwicklungen hier laufen. Vermehrte „Einzelfälle“ der kriminellen Übergriffigkeiten insbesondere auf Frauen sind keine gute Referenz von Flüchtlingen aus muslimischen Kreisen.

 

 

Wären die Grenzen sicher, würden nur registrierte Asylbewerber und damit nur Menschen ins Land kommen, die echte Kriegsflüchtlinge sind. Und wenn dies gewährleistet wäre, würde auch die Zukunft dieses Landes eher gesichert sein als mit der Politik der scheunentormäßig offenen Grenzen der Beliebigkeit, bei der nur die Sozialindustrie als Lobbyistin die Gewinnerin  ist. Die jungen Menschen haben ein Gespür dafür, wie sie von der etablierten Politik verschaukelt werden und ihre Heimat verlieren.

 

 

 

Denn Heimat besteht nicht nur aus Land, sondern auch aus Menschen, mit denen man sich unterhalten kann über alles. Und wer z. B. den Islam als Thema aussparen muss, um den Gesprächspartner nicht vor den Kopf zu stoßen, der lässt dann den Kontakt lieber ganz außen vor und belässt es bei small talk. Und so entfremden sich die Menschen immer mehr voneinander und fühlen sich hier nicht mehr heimisch. Das verbindende Element zueinander fehlt völlig. Im Nachbarhaus wird dann das 14-jährige Mädchen dann unter dem Kopftuch gehalten, natürlich freiwillig, ist ja klar.

 

http://www.identitaere-bewegung.de/wer-wir-sind/

Das dort zu sehende Video ist durchaus sehenswert.

 

Die Zeiten des Zusammenseins  „Am Brunnen vor dem Tore“ sind längst zum Stillstand gekommen und es ist still geworden. Kirchenchöre sterben aus.  In der KAB sind nur noch alte Menschen zu sehen und der Nachwuchs in vielen Bereichen bleibt aus. Echte Heimat sieht anders aus.

 

One Response to “Identitäre besetzen Brandenburger Tor”

  1. thomas Says:

    Diese Politiker sind nur noch lächerlich, eigentlich kann man dieses dumme gequatsche gar nicht mehr
    für ernst nehmen. Wir leben am Ende eine Demokratie von Amis Gnaden und die Berliner Handpuppen
    sind die deligierten Totengräber. Wer ein Land zum globalen Sozialamt erklärt, ist entweder hochgradig
    geistesgestört, oder ferngesteuert, oder beides. Es ist auf Grund der eindeutigen Beweislage klar,
    das das deutsche Volk, durch die Lügen der Massenmedien einer Gehirnwäsche unterzogen wird, um
    unter dem Deckmantel des Humanismus seinen eigenen Untergang zu besiegeln.
    Der Untergang als Industrienation, im islamischen Chaos, nützt allein, dem US Imperium auf dem Weg zur
    Weltherrschaft. Es sieht ganz so aus, das Deutschland sich nicht mehr allein aus dem Strudel des
    Untergang befreien kann, dies scheint nur noch durch starke Kräfte von außen möglich zu sein. Hierfür
    kommen nur noch Russland und China im Verbund in Frage, es sind die einzigen noch verbliebenen
    Kräfte, welche die US Armee besiegen können. Solange Ramstein in Deutschlan exestiert, wird es
    dem deutschen Volk nicht gelingen sich aus dem Klammergriff der US Geldelite zu befreien.

    Als bibelgläubiger Christ sehe ich das Gericht Gottes herannahen, welches nur durch eine
    Umkehr der Spaß und Pornogesellschaft aufgehalten werden kann und nein ich glaube nicht
    an ein weltbeherrschenden Antichristen in der Endzeit, das steht nämlich so nicht in der Bibel,
    das sind Wahnvorstellungen des Satans.

    Antichrist!?
    Was ist denn nun mit dem Antichristen? Gibt uns nicht die Offenbarung ein deutliches Bild davon, was in den letzten Tagen geschehen wird? Ist da nicht die Rede vom Tier und seinem falschen Propheten?

    In der Romanserie „Left Behind“, die in Amerika und auch in der deutschen Übersetzung sehr erfolgreich wurde, wird der Antichrist als eine Einzelperson beschrieben, die am Ende, erfüllt vom Satan selbst, die Welt unterwirft und eine Schreckensherrschaft und ein antichristliches Weltreich aufrichtet. Zu allen Zeiten haben Anhänger der dispensationalistischen Eschatologie verkündigt, dass der Antichrist schon geboren sei und gerade jetzt irgendwo schon lebt und bald offenbar werden wird. In wildesten Spekulationen wurden in der jüngsten Vergangenheit lebende Personen wie Bill Gates, Saddam Hussein oder George Bush als Antichrist propagiert. Es wurde zur Vorsicht aufgerufen. Doch was sagt die Bibel über den Antichristen? Ist er wirklich eine einzelne Person? Ist er wirklich die Inkarnation von Satan selbst? Wird er am Ende die ganze Erde beherrschen und von Jesus in der Schlacht von Armageddon besiegt werden?

    Der Begriff „Antichrist“ kommt einzig und allein in den Briefen des Johannes vor. Er wird nur viermal im gesamten Neuen Testament erwähnt. Immer wieder sind Christen völlig überrascht, ja geradezu vor den Kopf gestoßen, wenn man sie mit der Tatsache konfrontiert, dass das Wort „Antichrist“ nicht ein einziges Mal in der Offenbarung vorkommt. Beim Studieren der wenigen Stellen, in denen der Begriff Antichrist in dieser wörtlichen Form in der Bibel auftaucht, ist mir eines Tages etwas Erstaunliches aufgefallen.

    Es gibt eine unter Charismatikern vielzitierte Bibelstelle, die wir im 1. Johannesbrief finden:

    „ … denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist“ (1. Joh 4,4)

    Dies wird dann oft im Allgemeinen auf unseren Feind Satan bezogen, als Ermutigung, dass Jesus in uns stärker ist. Doch vom Zusammenhang her ist die Aussage auf jeden Fall spezifischer zu sehen:

    Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists (Antichrists), von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist. (1. Joh 4,2-4)

    Johannes spricht direkt im Vers davor vom Geist des Antichristen, der bereits in der Welt ist. „Der, der in der Welt ist“, bezieht sich also vom Sinnzusammenhang her ganz klar auf den Geist des Antichristen. Johannes will die Christen hier ermutigen, dass sie keinesfalls vor dem Antichrist Angst zu haben brauchen, sondern in Christus viel stärker sind als er. Er sagt ja auch im ersten Teil: „ihr habt sie (alle Geister des Antichristen) überwunden!“ Selbst wenn es so wäre, dass am Ende der Zeit dieses dämonisierte und von Satan selbst besessene Wesen auftaucht und sollte er selbst alle Dämonen der ganzen Welt in sich haben, so hat doch jeder gerade wiedergeborene Christ mit dem lebendigen und auferstandenen Herrn in sich mehr Autorität und bräuchte sich vor diesem Wesen nicht zu fürchten.

    Im Hinblick auf den gerade beschriebenen Kampf der ersten Gemeinde mit den falschen Propheten, wird ein Studium der Verwendung des Begriffs „Antichrist“ sehr interessant. Johannes schreibt dazu:

    Geliebte, glaubt nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen. Hieran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus im Fleische gekommen bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht Jesus Christus im Fleische gekommen bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt. (1. Joh 4,1-3)

    Der Geist des Antichristen bekennt Jesus nicht als im Fleisch gekommen! Hier sehen wir ganz klar den Einfluss genau jener Irrlehre – der Gnosis – beschrieben. Weiterhin sagt Johannes über den Antichristen:

    Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. (1. Joh 2,18)

    Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus Christus im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. (2. Joh 1,7)

    In diesen fünf Bibelversen taucht der Begriff Antichrist insgesamt viermal auf, und es sind, wie gesagt, die einzigen Stellen in der ganzen Bibel. Was wird nun in der Bibel über den Antichristen genau ausgesagt?

    Schon die ersten Christen hatten gehört, dass der Antichrist kommt. (1. Joh 2,18) – Woher hatten sie das gehört? Vielleicht durch die Prophezeiung von Jesus selbst, dass falsche Christusse und falsche Propheten kommen werden? (Interessanterweise kann das Wort Antichrist im griechischen auch mit „Ersatz-Christus“ übersetzt werden.)

    Bereits damals – und somit auch heute – gab es VIELE Antichristen. (K. 2,18) – Auch das ist ein Hinweis auf die Voraussage von Jesus über die vielen falschen Christusse und falschen Propheten, die kommen werden. Es handelt sich nicht um eine einzelne Person, die am Ende der Welt auftritt.

    Dies war der Beweis dafür, dass die letzte Zeit gekommen war. (K. 2,18) – Sehr oft meint der Begriff „die letzte Zeit“ nicht dasselbe wie „der letzte Tag“. Die ersten Christen warteten in jener Zeit auf die endgültige Erfüllung der Prophetie von Jesus, nämlich auf das Ende des Alten Bundes, welches erst mit der Zerstörung Jerusalems vollendet sein würde. Die „letzte Zeit“ spricht also hier von der letzten Zeit des Alten Bundes. Johannes sagt folgerichtig, dass das Auftreten des Antichristen (in Form von falschen Christussen und falschen Propheten) genau eines der Zeichen ist, die Jesus den Jüngern in seiner Rede auf dem Ölberg vorausgesagt hatte.

    Diese vielen Antichristen „sind von uns ausgegangen“. (K. 2,19) – Diese Aussage allein widerspricht der Vorstellung, dass der Antichrist ein politischer Herrscher sein wird. Nein, es sind Leute, die selbst einmal Teil der Gemeinde waren, dann aber unter den verführerischen Einfluss eines falschen Geistes gekommen sind. Der Antichrist war kein Feind von außen, er war ein Feind von innen!

    Jeder, der den Vater und den Sohn leugnet, ist der Antichrist (K. 2,22) – Da die Gnostiker, allen voran Kerinth, leugneten, dass Jesus der Sohn Gottes war, trifft diese Aussage sehr genau auf sie zu.

    Diese Antichristen versuchen uns zu verführen und von Christus abzubringen (K. 2,26) – Die Lehren dieser falschen Propheten unter dem Geist des Antichristen zielte darauf ab, das Werk Christi zunichte zu machen. Der Glaube an die rettende Kraft des Kreuzes sollte mit dem Glauben an andere Erlösungswege ersetzt werden.

    Es gibt einen Geist des Antichristen. (K. 4,3) – Auch dies ist ein Hinweis, dass mit dem Antichristen nicht eine einzelne Person gemeint sein kann.

    Der Geist des Antichristen leugnet, dass Jesus im Fleisch gekommen ist. (K. 4,3) – Auch hier trifft die Aussage haargenau auf die Lehren der Gnosis zu.

    Der Geist des Antichristen ist bereits in der Welt. (K. 4,3) – Johannes sagt damit einfach nur: die Zeit, von der Jesus sprach, wird bald erfüllt sein. Wir können die Erfüllung der Voraussage Jesus bereits mit eigenen Augen wahrnehmen. Wenn der Antichrist schon vor 2000 Jahren in der Welt war, dann ist er echt ein „alter Hut“. Warum warten so viele Christen immer noch mit Angst und Schrecken auf ihn?

    Wahre Christen müssen (und können) jede Form des Antichristen überwinden. (K. 4,4) – Der Lieblingsvers der Charismatiker! Der, der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Mit „der, der in der Welt ist“ meint Johannes vom Textzusammenhang unmissverständlich den Antichristen (nicht einfach den Satan, wie der Vers im allgemeinen immer in Predigten benutzt wird). Johannes sagt: Kindlein, ihr habt ihn überwunden, durch den; der in Euch ist! Also, warum dann die ganze Panik?

    Der Geist des Antichristen ist der Geist des Irrtums. (K. 4,6) – Wieder eine Bestätigung der Warnung von Jesus, dass viele in jenen Tagen verführt werden sollen.

    Um diese Antichristen zu überwinden, müssen Christen in der Lehre des Christus bleiben (2. Joh 9) – Genau das war die Absicht und das Herz der Apostel der ersten Gemeinde – die Christen in der Lehre des Christus zu bewahren. Unzählige Stellen im Neuen Testament zeugen genau davon.

    All diese Aussagen lassen sich nur schwerlich auf einen mit Bosheit erfüllten und vom Satan höchstpersönlich besessenen politischen Führer auslegen, der irgendwann in der Zukunft erscheinen wird und die Kontrolle der Welt übernimmt. Nein, diese Stellen deuten vielmehr daraufhin, dass der Antichrist ein geistlicher Einfluss ist. Es sieht eher danach aus, dass Johannes die erste Gemeinde vor den betrügerischen Einflüssen der Gnosis warnt (die Jesus in Mt 24 vorausgesagt hatte), als vor einem Weltherrscher, der 2000 Jahre später auftauchen würde. Während Endzeitspekulanten die Betonung darauf legen, dass der Antichrist ein sichtbares Weltreich aufbauen wird, scheint es Johannes vielmehr darum zu gehen, dass wir als Gläubige nicht der Verführung dieses Geistes erliegen, der uns von Christus abbringen will. Während die Endzeitpropheten überall die sichtbare Person des Antichristen vermuten und wiederholt und zu allen Zeiten behauptet haben, er würde schon leben, versucht die Bibel, uns davor zu warnen, dass der Antichrist ein verführerischer Irrtum ist, den wir überwinden sollen. Könnte es sein, dass wir, gerade indem wir diesen sichtbaren Antichristen erwarten, dem Geist des Antichristen auf den Leim gegangen sind?

    Die personale und rein zukünftige Deutung des Begriffs Antichrist hat dazu geführt, dass viele Christen auf das Auftauchen des Antichristen statt auf das Kommen unseres Herrn fokussiert sind. „Anti“ bedeutet nicht nur „gegen“, sondern auch „anstelle von“. Würde es nicht Satan selbst gefallen, wenn das Augenmerk auf ihn und nicht auf den Herrn der Herren gerichtet ist?

    Worauf beruht unsere Sichtweise, unser Glaube? Auf der Bibel? Oder glauben wir Dinge, die wir einfach oft gehört haben und deshalb denken, dass sie wahr sind? Sind unsere Überzeugungen wirklich vom Wort Gottes inspiriert, oder von spannenden Romanen, die der Phantasie eines Autors entspringen, der die Bibel nicht richtig gelesen hat? Es wird keinen schrecklichen Weltbeherrscher namens Antichrist geben. Natürlich wirkt der Geist des Antichristen auch heute noch. Natürlich gab und gibt es immer wieder Personen in der Weltgeschichte, die von diesem Geist stark beeinflusst waren beziehungsweise sind. Natürlich müssen wir auch heute vor seiner Verführung auf der Hut sein. Aber ist es nicht sogar so, dass der Glauben an einen personifizierten Antichristen, den wir irgendwann in der Zukunft erwarten, uns sogar vor der eigentlichen Gefahr des wirklichen Antichristen ablenkt – vor der Verführung durch falsche Lehren in der Gemeinde? Sind wir durch eine solche Sichtweise vielleicht sogar dem richtigen Antichristen auf den Leim gegangen?

    Das Szenario eines bösen Weltbeherrschers, der mit satanischer Kraft die Welt unter seine Kontrolle bringt, trägt für mich nur allzu sehr die Handschrift des Widersachers selbst. Das würde dem Teufel so passen! Nein, er wird niemals die Welt regieren. Dieser Platz ist Gott sei Dank schon besetzt! Jesus Christus hat ihn schon vor 2000 Jahren eingenommen und wird ihn für alle Ewigkeit behalten. Und wir regieren mit Ihm – auch über den Antichristen!

    Ich empfehle jedem denkenden Menschen, sich diese Gehirnwäsche im Staatsfernsehen nicht mehr
    anzutun. In dem Video von Herrn Raddatz wird eine realistische Sicht der politischen Dinge zum Ausdruck
    gebracht.


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