kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehr Solidarität mit verfolgten Christen 15. August 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:22

Mehr Solidarität mit leidenden und verfolgten Christen in aller Welt wünscht sich der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener (Kassel).

Er predigte am 14. August im Chrstlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Der Gottesdienst wurde vom ZDF live übertragen. In den vergangenen Jahren habe die Vertreibung und Verfolgung von Christen im Nahen Osten massiv zugenommen, sagte Diener, der auch Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes ist. Ein internationaler Aufschrei bleibe jedoch aus: „Auch wir Christen nehmen eher stillschweigend, bestenfalls hilflos zur Kenntnis, welche Verbrechen in dieser Region geschehen.“ Ihn hätten die Zeilen des französischen Paters Jacques Mourad besonders aufgerüttelt, bekannte Diener. Mourad hatte kurz vor seiner Entführung durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien 2015 an eine Freundin geschrieben: „Einzusehen, dass wir verlassen sind, ist fürchterlich – verlassen zumal von der christlichen Welt, die beschlossen hat, auf Distanz zu gehen, um die Gefahr von sich fern zu halten. Wir bedeuten ihnen nichts“.

 

 

 

 

 

 

 Am 14. und bis zum 16 August 2013 zerstörten die Moslembrüder über 100 Kirchen, Klöster und koptische Institutionen von Alexandria bis Luxor!

 

 

 

 

Wie Christen verfolgten Glaubensgeschwistern helfen können

 

Nach Dieners Worten gibt es viele Möglichkeiten, verfolgte Christen zu unterstützen: „Für sie beten. International politisch agieren und Verantwortliche zum Handeln auffordern. Betroffene über Hilfswerke konkret unterstützen und uns in unserer Nachbarschaft informieren und einsetzen.“ Kritik übte Diener an Übergriffen von muslimischen Asylbewerbern auf Christen in deutschen Unterkünften: „Das Leiden von Christinnen und Christen, die um ihres Glaubens willen aus ihren Ursprungsländern geflohen sind, darf hier bei uns nicht weitergehen – in keiner Flüchtlingsunterkunft und in keinem zugewiesenen Wohnort.“ Dennoch eigne sich das „leidvolle Thema der Christenverfolgung“ ganz und gar nicht, um allgemein Stimmung zu machen gegen „den Islam“ oder „muslimische Gläubige“. Denn unter dem IS-Terror litten ebenso Millionen von Muslimen. Christen sollten sich deshalb auch hierzulande für das friedliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen stark machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ein Konvertit im Iran erleben musste

 

Zuvor hatte bereits ein aus dem Iran stammender Christ über seine Erlebnisse berichtet. Aus Sicherheitsgründen wurde er nicht gezeigt. Im Iran habe ihm ein Freund eine Bibel geschenkt. Bald darauf sei er Christ geworden. Viele seiner Freunde hätten sich von ihm abgewandt. Auch seine muslimische Familie habe ihm Vorwürfe gemacht. Eine Hausgemeinde sei ihm zur geistlichen Heimat geworden. Als die Polizei bei einem Mitglied ein Foto von einer Taufe fand, habe sie alle Personen, die darauf zu erkennen waren, inhaftiert.

 

 

 

 

Zwei seien getötet worden. Daraufhin sei er zusammen mit seiner Frau über die Türkei nach Deutschland geflohen. Hier gehört er zu einer persischen Gemeinde. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Michael Schlief, der Klavier gespielt und das Musik-Team geleitet hat. Die Liturgie übernahmen Direktor Martin Scheuermann und Monika Mürdter von der Schönblick-Gemeinde. Seit 1986 überträgt das ZDF wöchentlich im Wechsel katholische und evangelische Sonntagsgottesdienste. Die Produktionskosten und die rundfunkrechtliche Verantwortung übernimmt der Sender.

 http://www.idea.de/menschenrechte/detail/diener-wuenscht-sich-mehr-solidaritaet-mit-verfolgten-christen-97856.html

 

 

 

 

 

One Response to “Mehr Solidarität mit verfolgten Christen”

  1. thomas Says:

    Evangelikale Gemeinden in Afrika und Asien wachsen explosionsartig
    „Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers“ in Bangkok treffen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern. Foto: Ulrich Weinhold
    „Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers“ in Bangkok treffen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern. Foto: Ulrich Weinhold

    Bangkok (idea) – In Afrika und Asien wachsen evangelikale Gemeinden explosionsartig. Schätzungen zufolge werden dort täglich 50.000 Menschen Christen. Deswegen sind zusätzliche Gemeindeleiter dringend nötig. Um mit den Entwicklungen Schritt zu halten, müssten in den Entwicklungs- und Schwellenländern rund zwei Millionen Pastoren ausgebildet werden. Das verlautete auf dem „Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers“ (Weltweiter Verkündigungskongress für Ausbilder von Pastoren) im thailändischen Bangkok. Dort treffen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern, um über Herausforderungen im Gemeindewachstum zu beraten. Veranstalter sind die Lausanner Bewegung für Weltevangelisation, die Weltweite Evangelische Allianz und das Theologische Seminar in Dallas (US-Bundesstaat Texas). Einziger Vertreter aus Deutschland ist der Direktor der Entwicklungsdienste „Christliche Fachkräfte International“ und „Hilfe für Brüder“, Ulrich Weinhold (Stuttgart). Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, sind vor allem Gemeindeleiter aus China, Myanmar, Nepal, Indien, Äthiopien, Uganda und Kenia vor Ort. Der Allianzgeneralsekretär, Bischof Efraim M. Tendero (Manila/Philippinen), forderte die Teilnehmer auf, „mit gesunder Lehre einer kranken Welt zu begegnen, die dem Untergang geweiht ist“. Der Leiter der kenianischen Gemeinde „Nairobi Chapel“, Oscar Muriu, sagte, dass Christen sich immer wieder vor Augen halten sollten, was eine Seele wert sei und was Christus dafür getan hat, sie zu retten. Er fragte die Zuhörer: „Ist das, wofür du als Christ lebst, es wert, dass Jesus dafür gestorben ist?“
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    China: Junge Gemeinden lassen sich von einem Leiter dominieren

    Ein Vertreter eines Gemeindenetzwerkes in Peking, Luanlu Lu, berichtete, dass junge Gemeinden in China dazu neigten, sich von einer Person dominieren zu lassen. Sie sollten sich stattdessen von der biblischen Lehre bestimmen lassen. Christen dürften sich auch nicht von „Gemeindewachstumskonzepten“ beeindrucken lassen, sondern sollten besser auf die biblischen Fundamente achten. Gefahren wie das „Wohlstandsevangelium“ oder „Alleinherrscher in Gemeinden“ kämen vor allem aus fehlender Bibelkenntnis der Gemeindemitglieder und der Leiter. Aus der Veranstaltung soll für die kommenden fünf Jahre eine weltweite Gebetsbewegung für mehr geistliche Gesundheit in Gemeinden entstehen, so der Kongressleiter, Ramesh Richard (Dallas).

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