kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Immer mehr iranische Christen bei Gottesdiensten 15. August 2016

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 20:43

Ein offenes Bekenntnis zum Christentum – in ihrer Heimat war das unmöglich.

 

 

 

Denn sie sind als Moslems geboren. Wer im Iran vom Islam zum Christentum übertritt, riskiert verfolgt, inhaftiert, gefoltert oder getötet zu werden. Erst in Deutschland wagen viele von ihnen den Weg in die Kirche und lassen sich taufen. So wie in der Gemeinde Reinstorf bei Lüneburg. Hier hat sich in den letzten zwei Jahren ein kleines Zentrum für iranische Christen aus der Region gebildet. Regelmäßig treffen sie sich zum Gottesdienst – auf deutsch und persisch.

Sie ist kein Schmuckstück, die Matthäuskirche im kleinen Barendorf. Schnörkellos, eckig, modern. Doch sie liegt perfekt. Denn in der Gemeinde Reinstorf ist sie die einzige Kirche mit Busanbindung. Die Iraner und Iranerinnen kommen aus verschiedenen Kirchenkreisen hierher – aus Bleckede, Lüneburg, Winsen. Rund 50 von ihnen sitzen heute im Gottesdienst. Auch Eilya Keramat. Der 38-jährige ist vor dreieinhalb Jahren nach Deutschland gekommen. Zurzeit macht er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker. Und begleitet den Gottesdienst mit dem Keyboard.

 

 

 

 

 

 

Im Südiran war Eilya Keramat Musiklehrer. Schon als Teenager fand er Gefallen an der christlichen Lehre. Er besuchte gemeinsam mit einem Nachbarsjungen eine der verbotenen christlichen Hauskirchen des Landes. „Das ist gefährlich im Iran. Alle menschlichen Sachen sind verboten. Sie haben keine Freiheit. Die anderen Gläubigen haben auch keine Freiheit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

„Im Islam gibt es keine Vergebung“

 

 

Vor drei Jahren dann musste Eilya Keramat vor der Religionspolizei in seiner Heimat fliehen. Er hatte eine eigene Hauskirche gegründet und flog auf. Keramat ließ seine Familie zurück. Für seinen Glauben. „Jesus hat mein Herz berührt. Ich brauchte einen wahren Gott, der die Leute glücklich macht. Und der allen Leuten Freiheit gibt und Vergebung gibt. Im Islam gibt es keine Vergebung“, erklärt Keramat.

 

 

 

 

 

 

Kirchenvorsteher kümmert sich um Iraner

 

 

Dass immer mehr Iraner in die Kirche in Barendorf kommen, ist das Verdienst von Frank Hagedorn, dem Kirchenvorsteher der Gemeinde. Er kümmert sich mit Hingabe um seine iranischen Schützlinge und hat einen Dolmetscher gefunden, sich mit anderen Gemeinden vernetzt und jüngst einen kleinen Bus angeschafft, damit auch Menschen aus Orten ohne Busanbindung zu den Gottesdiensten abgeholt werden können.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Immer-mehr-iranische-Christen-bei-Gottesdiensten,gottesdienst350.html

 

One Response to “Immer mehr iranische Christen bei Gottesdiensten”


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