kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Steuergeld für Islamisten 11. August 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:16

Zur Lage der Yeziden und Christen im Irak und Syrien

 

 

 

Drei Tage lang lief ich mit meiner Familie um mein Leben. Wir hatten kein Wasser, litten schrecklichen Durst.

Der IS hatte unser Dorf angegriffen.

 

 

Ich habe selbst gesehen, wie eine Mutter ihr lebloses Baby zurücklassen musste. Ohne Wasser hatte sie keine Milch mehr“, berichtete Khaled Juma, ein Yezide aus der Region Sinjar, im Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Anfang August 2014 hatte der IS angefangen, alle Yeziden aus ihrem Hauptsiedlungsgebiet im Nordirak, dem Sinjar, zu vertreiben oder sie zu vernichten. Männer und Jungen, die nicht fliehen konnten oder zum Islam konvertieren wollten, wurden erschossen. Christen und andere Minderheiten waren bereits im Juli massenweise aus der Millionenmetropole Mossul und der benachbarten Niniveebene vertrieben worden.

 

Auch in Syrien sind Minderheiten in höchster Gefahr. Im umkämpften Aleppo verkünden gerade die „moderaten“ Islamisten, die ganze Stadt erobern zu wollen. Sie werden auch von westlichen Regierungen gegen das Assad-Regime unterstützt.

Im Umgang mit Christen und Nicht-Sunniten unterscheiden sich diese „moderaten“ Islamisten kaum vom IS. Auch sie führen überall die Scharia ein.

Seit 2011 haben mindestens 120 000 Christen Aleppo verlassen.

Nur noch 40 000 sind dort geblieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unablässig fordert die GfbV die deutsche Bundesregierung dazu auf, der islamistischen syrischen Opposition nicht mehr zu helfen. Doch noch immer wird die von den islamistischen Muslimbrüdern kontrollierte Syrische Nationale Koalition politisch, finanziell und diplomatisch unterstützt – mit deutschen Steuergeldern. Die bewaffneten Verbände dieser Koalition führen seit Jahren einen offenen Krieg gegen Christen, Yeziden, Kurden und andere Minderheiten.

Wird der Westen die Menschen in Aleppo den Islamisten ans Messer liefern?

 

Die christlichen Kirchen in Deutschland, Europa, Kanada, Amerika, Australien, Latein-Amerika müssen alles dafür tun,

dass die letzten Christen in Aleppo, aber auch in anderen Regionen Syriens und des Irak, vor der Ausrottung durch die Islamisten gerettet werden!

 

 

 

Auf die Frage, ob sie sich in Deutschland sicher fühlen können, antwortete eine Yezidin der GfbV: „Nein, auch hier haben wir Angst, von Radikalislamisten angegriffen zu werden.“ Eine andere Yezidin, die seit 20 Jahren hier lebt, ergänzte:

Mitten in Deutschland, hier in Göttingen, wirft eine muslimische Mitschülerin meinem Sohn vor, ein ,Kafir‘ – ein Ungläubiger – zu sein„.

Kamal Sido ist Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker

 

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