kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dr. Mariz Tadros in Zürich kämpft für Gleichberechtigung 8. August 2016

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:53

Kirche der Hl. Jungfrau Maria in Tahta, Sohaag … seit über zwei Jahren ohne Dach?!?

Ägypten kämpft für Gleichberechtigung der Geschlechter und Religionen

 

 

 

 

Fünf Jahre nach dem «Arabischen Frühling» sprach die ägyptische Wissenschaftlerin Dr. Mariz Tadros über die Herausforderungen eines sozialen Pluralismus in Ägypten. Eine Demokratie hänge nicht nur vom Wahlgewinn ab, sondern auch von der Gleichbehandlung aller, namentlich der Frauen und der Minderheitenreligionen. Für die aktuelle Situation in Syrien solle man von Ägypten lernen. Tadros war am Dienstag auf Einladung von Christian Solidarity International in Zürich.

 

 

 

 

 

 

Politik auf Frauenkörpern

 

Auf Einladung von Christian Solidarity International (CSI) zeigte Tadros auf, wie sich «gewöhnliche Leute» in Ägypten gleich gegen zwei Ungerechtigkeiten auflehnen: Zum einen gegen die religiöse Unterdrückung von christlichen Kopten, Bahai, Schiiten und anderen, die «in ihren Quartieren von Mobs angepöbelt, bedroht und terrorisiert» werden. Zum anderen gegen eine geschlechtsspezifische Unterdrückung, gegen die Austragung von politischen Kämpfen auf den Körpern von Frauen. Tadros rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, auch den Kampf von einfachen Leuten für Gerechtigkeit wahrzunehmen, nicht nur die Handlungen der Islamisten und des Militärs.

 

Als Beispiele für die Unterdrückungen nannte Tadros zwei ägyptische Frauen, die in den vergangenen Jahren öffentlich gedemütigt und zur Schau gestellt wurden: Eine verschleierte Frau, die auf dem Tahrir-Platz in Kairo für Demokratie protestierte, wurde im Dezember 2011 von Sicherheitskräften entblösst und verprügelt; Soad Thabet, eine ältere koptische Christin, wurde letzten Monat von einer pöbelnden Menge nackt ausgezogen und durch die Strassen geschleift. Beide Angriffe lösten in der ägyptischen Gesellschaft starke Reaktionen zugunsten von Frauen und Kopten aus. Im Fall von Soad Thabet, erklärte Tadros, hätten «ungewöhnlich viele Muslime» nach Gerechtigkeit verlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muslimbruderschaft keine Alternative

 

 

Die Regierung der Muslimbrüder – zuerst gewählt, dann abgesetzt – sei kein Zeichen einer Demokratisierung des Landes gewesen, sagte Tadros. «Wir müssen verstehen, warum die Menschen gegen Präsident Morsi [von der Muslimbruderschaft] rebelliert haben.»

 

Unter der Herrschaft der Muslimbruderschaft, erklärte Tadros, hätten sowohl sexuelle Belästigungen von Frauen wie auch die Diskriminierung von Kopten zugenommen. Der Grund dafür sei «das alltägliche Sprechen und Handeln» der Muslimbrüder-Regierung gewesen, die Teile der Gesellschaft ausschloss. Das führte zum Beispiel dazu, dass einige Lebensmittelverkäufer sich plötzlich weigerten, an Kopten zu verkaufen. «Die Wahl durch eine Mehrheit führt nicht automatisch zu einer Regierung für alle», erklärte Tadros. «Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass Frauenrechte und Religionsfreiheit dann schon kommen werden, wenn Ägypten eine Demokratie ist.» Vielmehr sei beides «grundlegend für jeden Kampf um Gleichberechtigung».

 

 

Das neue ägyptische Regime sei zwar «weit davon entfernt, demokratisch zu sein; es ist regelrecht autoritär». Trotzdem: «Sexuelle Belästigungen scheinen zu einem gewissen Grad abgenommen zu haben und der soziale Zusammenhalt zwischen Christen und Muslimen hat sich in vielen Dörfern verbessert.» Nach wie vor sei man jedoch meilenweit von einer Regierung für alle entfernt, so Tadros. Zu nennen wären hier die «Blasphemie-Gesetze», die in einer Hexenjagd-Manier angewendet würden; ebenso die Verbreitung von radikalen und von Saudi-Arabien finanzierten Salafisten-Bewegungen im Land, die Einschränkungen von Grundfreiheiten und die schwache Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Ägypten lernen

 

 

In einem Ausblick auf die weitere Region, insbesondere den Krieg in Syrien, forderte Tadros die internationale Gemeinschaft dazu auf, von Ägypten zu lernen. Ein Staat mit einer Zivilregierung bedeute auch ein säkularer Staat; Wahlsiege ersetzten keine «integrative und auf Konsens basierende Politik» und regional ausgetragene internationale Machtverhältnisse – besonders die Terrornetzwerke, die sich seit 2011 von Libyen nach Syrien ausbreiten – stellten eine ernstzunehmende Gefahr dar. 

«Inmitten von Unruhe sehen wir fortdauernde Kämpfe um Menschenwürde», fasste Tadros zusammen. «Diese Kämpfe können den politischen Weg eines Landes ändern.»

http://www.csi-int.org/ch-de/themen/article/aegypten-kaempft-fuer-gleichberechtigung-der-geschlechter-und-religionen-dr-mariz-tadros-in-zuerich/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Ein wertvoller Beitrag von Frau Dr. Mariz Tadros. Wer meint, dass diese Frau erst heute aktiv ist, irrt.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Eine-islamistische-Diktatur-zeichnet-sich-ab/story/13302738

 

 

Es lohnt sich auch noch heute, das Interview im Nachhinein zu lesen, um die politische Situation auch heute in Ägypten zu verstehen. Das Interview macht klar, warum der Militärputsch in Ägpyten leztlich gut für dieses Land war. In dem Interview heißt es u. a.: “ Nehmen Sie Artikel 2 der geltenden Verfassung: Er besagt, dass die Scharia und der Islam die Hauptquellen der Gesetzgebung sein sollen. In den vergangenen Jahrzehnten haben die Richter das so ausgelegt, dass sie «im Geist» oder «im Sinne» des Islam und der Scharia urteilen sollten.

Diese Interpretation liess ihnen einen gewissen Spielraum, um etwa die Menschenrechte zu respektieren. Die Muslimbrüder und die Islamisten möchten nun einen neuen Artikel 220 einführen, der die Richter über die Prinzipien der Scharia hinaus dazu verpflichten würde, künftig auch die islamische Gesetzgebung und Gesetzauslegung zu berücksichtigen. Die Macht der Ulama, der Religions- und muslimischen Rechtsgelehrten, würde enorm wachsen. Sie könnten die Rechte der Frauen oder nichtmuslimischer Minderheiten nach islamischem Recht einschränken. Damit wäre das Land definitiv auf dem Weg zu einer islamischen Diktatur.

Ende des Interviewausschnittes.

 

 

 

 

In dem Vortrag im Juni 2016 fordert sie eine säkulare Staatsregierung, die einen säkularen Staat installieren muss, um die Menschenrechte auch in islamischen Staaten einführen zu können. Sollten Scharia und islamische Gottesgesetze in islamischen Ländern eingeführt werden, sind die allgemeinen Menschenrechte mehr als in Gefahr. Sie spricht letztlich auch explizit von der Menschenwürde!

 

Ja, der Begriff der Menschenwürde, der im Islam einen unbekannten Stellenwert und damit keinen Stellenwert hat, hat sich aus dem Alten Testament entwickelt, als Gott den Menschen nach Erschaffung der Welt gesegnet hat. Nur der Segen GOTTES kann dem Menschen Würde geben, wenn er sich entsprechend verhält. Ansonsten ist der Mensch nach der Darwinschen Evolutionstheorie in letzter Konsequenz ein aufrecht ge und sich selbst „Menschenwürde“ verleiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Menschenwürde ist nichts Selbstverständliches. Erst der Schöpfer hat sie dem Menschen ohne Verdienst von vornherein geschenkt.

Was aber hat der Mensch aus diesem Geschenk gemacht?

 

 

 

 

Erinnern wir uns an die wunderbare Stelle ab Genesis 1:22

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag„.

 

 

 

Diese herrlichen Ur-Schöpfungsworte über den Menschen: Sprechen Sie von Ungläubigen oder Gläubigen? Nein! Sprechen sie von ungleichen Geschlechtern? Nein! Sprechen sie von Minderwertigkeit? Nein! Sie sprechen von dem hervorgehobenen  Segen GOTTES, den er den Menschen geschenkt hat. Ja, er spricht sogar davon, dass die Menschen einen Funken  göttliches Potenzial haben, denn er hat sie nach seinem Abbild geschaffen. Das heißt, dass ER den Menschen sich bis zu einem gewissen Grade ähnlich  – nicht gleich! –  gemacht hat, aber nicht auf gleichrangiger Höhe, aber eben auch nicht als Sklaven.

 

Das heißt, dass nicht einmal Tiere, die Gott in den vorangegangene Versen ebenfalls gesegnet hat, unterteilt wurden in unwürdige Haram-Tiere und Halal-Tiere. Er segnete sie alle. Was heißt das für uns? Wir sollen Tiere als Gottes Geschöpfe in Ehren halten, sodass dieser erste Schöpfungsbericht die Menschen sogar zu Vegetarien verdonnert hat, wenn diese Worte ernstgenommen werden würden.

 

Wieviel mehr sollen wir den Nächsten in Ehre halten. Das ist die Menschenwürde aus dem AT, die im Grundgesetz der BRD verankert, ja zu Recht verankert wurde. Damit sind auch Abtreibungen und Euthanasiebestrebungen tabu.

Was aber sagt der Gott des Islams?

Unterteilung der Menschen in gläubig und ungläubig?

Unterscheidung der Tiere in halal und haram. Unterschiedliche Rechte von Mann und Frau.

 

 

 

Menschen (und das wird viel zu häufig vergessen: auch Tiere und Pflanzen!) hat GOTT, der HERR in ihrer bloßen Existenz gesegnet. Ohne Unterscheidung und Ausnahme. Wenn GOTT aber Tiere gesegnet hat, sollten wir nicht nur Menschen wie die in Ägypten, sondern überall auf der Welt achten. Darum ist auch die Todesstrafe abzulehnen, weil ein jeder Mensch, sei er noch so schlecht, ein gesegnetes Geschöpf GOTTES ist. Der Untäter ist sich seines göttlichen Segens nicht mehr bewusst weder seines eigenen noch dem seines ermordeten Gegenübers, des Opfers.

Die viel kritisierte „Unterwerfung der Erde“ wir durch den Segen Gottes, den er seiner gesamten Schöpfung angedeihen ließ, relativierend aufgehoben. Denn wenn jedes Geschöpf ein gesegnetes Geschöpf Gottes ist, so ist auch seine Schöpfung mit Respekt und Achtung zu behandeln.  

 

 

 

Diese von GOTT gesegnete Menschenwürde vermissen wir in der Gesetzgebung islamischer Staaten. Die islamisch-ungerechte Zwangsunterteilung der Menschheit hebt diese von unserem GOTT geschenkte Menschenwürde auf und gibt sie der Willkür der scharianischen  Blasphemiegesetzgebung preis. Faschistisches Denunziantentum wird damit gefördert, die Harmonie des Zusammenlebens der Menschen torpediert und vernichtet.

 

Nur in diesem Bewusstsein macht der Begriff „Menschenwürde“ erst Sinn und erst in diesem Bewusstsein ist jede andere Sichtweise eine Herabsetzung der menschlichen Würde und somit unvollkommen. Kein Staat der Erde kann Menschenwürde schaffen. Nur der vollkommene GOTT  als der Schöpfer des Universums kann dem Menschen Menschenwürde verleihen und schenken, jedem gleich, arm oder reich. Das hat er vor Urzeiten getan für alle Zeit, solange es Menschen auf Erden gibt. Die Menschenwürde, die der von Natur aus unvollkommene Mensch sich selbst schenkt wie im atheistischen Humanismus oder die Menschenwürde, die der islamische Gott den Menschen unterschiedlich zugeteilt hat, ist nur ein Schatten der vollkommenen Menschenwürde, die der GOTT des Juden- und Christentums dem Menschen geschenkt hat, halt eben auch unvollkommen.

 

 

Diese Dimension gilt es zu erkennen und zu begreifen. Wenn diese Erkenntnis lebendig wäre, würde die Liebe auf Erden einkehren, würden wir Mensch und TIer, ja, selbst die Pflanze und jede herrliche irdischen Gegend und jedes Lebensmittel mit anderen Augen sehen, nämlich mit GÖTTLICHEN Augen, weil der Mensch als einziger seine Umgebung mit GÖTTLCIHER Einstellung erkennen und sehen kann, weil GOTT ihn als einziger Art als Abbild mit GÖTTLICHEM Funken geschaffen hat.

Dieses Abbildgeschöpf Mensch ist wie GOTT in der Lage zu lieben, zu behüten, zu achten, zu sorgen, zu barmherzigen, zu ehren und ist in der Lage, anderen Geschöpfen Geborgenheit zu schenken, aber eben nur, weil er ein Abbild GOTTES ist, und das allerdings auch nur unvollkommen. Ein Abbild ist eben nicht das Original. Das weiß jeder, der im Büro arbeitet. Das weiß sogar jeder, der als Fälscher arbeitet. Das Original, in diesem Falle, GOTT, ist rein und  vollkommen. Und der Segen des vollkommenen Schöpfers ist wert, verehrt zu werden.

 

 

Wer dieses Bewusstsein für die GÖTTLICH geschenkte Menschenwürde  verliert, verliert sich in ungerechten Religionen und Ideologien, ist als Glaubender vom rechten Weg abgekommen. Alle Menschen haben diese GÖTTLICHE Menschenwürde von GOTT geschenkt erhalten. Leider predigt und verkündet den Menschen dieses Wunder des Segens GOTTES kaum jemand.  Kein Wunder, dass JESUS  die Menschen aus der geistlichen Sklaverei im Verhältnis zu SEINEM VATER, also auch zu SICH, herausgeführt hat.  Sich das bewusst zu machen, ist urchristlich.  Aus diesem Bewussstsein heraus ist Abtreibung und aktive Sterbehilfe einfach nur Mord.

 

 

Alle Menschen, die dieses Geschenk GOTTES ablehnen und sich in anderen Religionen zuhause fühlen, fühlen sich noch heute als Sklaven Gottes, weil ihnen dieses Geschenk GOTTES vorenthalten wird. Sie müssen sich in ihrem Leben immer vor einem falschen Gott klein halten. JESUS CHRISTUS befreit von dieser Sklaverei.

 

Wir sollten auf diese Frau, der Dr. Mariz Tadros,  achten.

Sie schätzt die Lage in Ägypten richtig ein.

 

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