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ISIS erklärt unseren Kirchen den Krieg 2. August 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:02

Ein ISIS-Anhänger stürzt ein Kreuz von einer Kirche im Irak

Der französische Priester Jacques Hamel wurde von zwei ISIS-Terroristen in seiner Kirche ermordet. Hamel hatte sich für die Verständigung zwischen Christen und Muslimen stark gemacht, Geld für die Errichtung einer Moschee gesammelt.

 

 

Nach dem Mord an einem 84-Jährigen Priester erklärt ISIS der Christenheit wiederholt den Krieg – und kündigt neue Anschläge auf Kirchen und Christen an.

 

 

 

 

 

Die aktuelle Ausgabe des ISIS-Propaganda-Magazins „Dabiq“ ist fast vollständig dem Hass auf Christen gewidmet. Das Titelblatt zeigt einen ISIS-Anhänger, der in der nordirakischen Provinz Nineveh ein Kreuz von einer Kirche entfernt und die schwarze Flagge der Terrormiliz an dessen Stelle setzt.

Im Heft selbst erklären die ISIS-Propagandisten zynisch, nach den Terrorangriffen in Bangladesh, den USA, Deutschland und Frankreich müssten die „Kreuz-Anbeter“ und „demokratischen Heiden“ doch darüber nachdenken, woher die Feindschaft der Muslime (für die ISIS zu sprechen vorgibt) gegenüber dem Westen komme. Die „Kreuzzügler“ sollten den Rat annehmen, bereuen und den Islam annehmen – die nächsten Angriffe verborgener „Soldaten des Kalifats“ gegen die „heidnischen Christen“ seien bereits in Auftrag gegeben.

 

 

 

 

 

Der Priester Musa ‘Azmi, welcher vor einigen Wochen von ISIS in Ägypten ermordet wurde

Der Priester Musa ‘Azmi, welcher vor einigen Wochen von ISIS in Ägypten ermordet wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Die besondere Feindschaft, die ISIS dem Christentum weltweit erklärt, ist kein Alleinstellungsmerkmal der Terrorgruppe.

Auch andere dschihadistische Banden erklären Westler zu „Kreuzrittern“, die es zu bekämpfen gelte.

 

ISIS allerdings setzt diese Weltsicht besonders barbarisch um: Am 26. Juli dieses Jahres drangen die beiden Dschihadisten Adel Kermiche und Abdelmalik Petitjean in eine Kirche in der nordfranzösischen Ortschaft Saint-Étienne-du-Rouvray ein. Dort nahmen die mit Messern bewaffneten Terroristen  sechs Geiseln, unter ihnen den Priester Jacques Hamel († 85). Die Dschihadisten zwangen den Kleriker, vor ihnen niederzuknien, bevor sie ihm die Kehle durchschnitten. Laut Aussage einer ebenfalls anwesenden Nonne filmten die beiden Terroristen die Bluttat. Kurze Zeit später bekannte sich ISIS über seine Propagandaagentur Amaq zu dem Mord – die „Soldaten des Islamischen Staates“ hätten mit dem Mord an Jacques Hamel die „Nationen der Kreuzzüglerkoalition“ angegriffen.

 

 

 

 

 

 

Ein ISIS-Anhänger stürzt ein Kreuz von einer Kirche im Irak

 

 

 

 

 

Es spricht sehr viel dafür, dass die beiden Terroristen vor ihrer Tat von der antichristlichen Propaganda des „Islamischen Staates“ beeinflusst wurden, zumal die beiden Dschihadisten mit ISIS-Mitgliedern in Kontakt standen, wie später veröffentlichte Videos nahelegen.

Bereits 2014 riefen französische ISIS-Dschihadisten in einem Propagandavideo dazu auf, „Ungläubige“ mit Messern zu attackieren. Ein Jahr vor der Bluttat in Saint-Étienne-du-Rouvray wurde in einem französischsprachigen ISIS-Magazin dazu aufgerufen, Kirchen anzugreifen.

 

 

 

 

Hass auf Christen

 

 

Der Hass, den ISIS gegenüber Christen und Juden empfindet, scheint einem Minderwertigkeitsgefühl gegenüber den älteren monotheistischen Religionen zu entstammen.

So werfen die Propagandisten der Terrormiliz in ihrem Pamphlet Christen vor, keine Monotheisten zu sein, da sie Gott andere anbetungswürdige Dinge beigesellen. Dies zielt auf die christliche Dreifaltigkeit, derzufolge Gott sich im Vater, Sohn und Heiligem Geist manifestiert. Laut ISIS sei diese Vorstellung eine Abkehr vom Tauhid, dem arabischen Begriff für die Einheit Gottes.

Anders als andere „Ungläubige“ gelten Christen und Juden jedoch als „Völker der Schrift“, da Gott ihnen Offenbarungen gesandt habe. Im ISIS-Herrschaftsgebiet dürften Christen und Juden deshalb unter bestimmten Voraussetzungen als Menschen zweiter Klasse leben: als wichtigste Voraussetzung gilt die Zahlung der „Dschizya“ genannten Kopfsteuer.

 

 

 

 

 

 

Der französische Priester Jacques Hamel wurde von zwei ISIS-Terroristen in seiner Kirche ermordet

 

 

 

 

Zudem zerstört ISIS systematisch christliche Kirchen und Friedhöfe, darunter auch das Grab des Propheten Jona im Irak. Zwar gilt dieser auch im Islam als Prophet, Gräber und Schreine gelten ISIS jedoch als Götzenanbetung.

Die unerträgliche Schikane, der die angestammten Christen im Irak und Syrien unter ISIS-Herrschaft ausgesetzt sind, führt schließlich dazu, dass einige von ihnen zum Islam konvertieren, was von den Dschihadisten propagandistisch ausgeschlachtet wird.

Die Christen im Westen  – und solche, die ISIS dafür hält – sollen hingegen stets mit ihrer Ermordung rechnen oder sich unterwerfen. 

 

So zitiert ISIS Papst Benedikt XVI. aus dessen berühmter Regensburger Rede 2006, in der dieser wiederum den byzantinischen Kaiser Manuel II. zitierte: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Drohend fügt ISIS hinzu, dass die Religion des Islam sich weiterhin durch das Schwert verbreiten werde, „auch wenn Benedikt das verabscheut“ – und hofft, dass „Allah den wahren Grund für Benedikts skandalösen Rücktritt vom heidnischen Papsttum enthüllen werde.“

Seinem Nachfolger Franziskus werfen die Dschihadisten vor, heuchlerischer als Benedikt XVI. zu agieren: Sein „betrügerischer Schleier des guten Willens“ habe einzig zum Ziel, „die muslimische Nation zu befrieden“, so die Autoren des „Dabiq“-Heftes.

 

 

 

 

 

 

 

Emergency Plan

 

 

 

 

 

 

 

 

Apokalyptische Vision

 

 

Auch der Name des ISIS-Propagandamagazins hat einen Bezug zum Kampf gegen das Christentum: So soll einer bekannten islamischen Überlieferung des Propheten-Gefährten Abu Hurairah zufolge nahe der nordsyrischen Ortschaft Dabiq die Endschlacht zwischen Römern und Muslimen stattfinden. Angeführt werden die Muslime dieser Überlieferung zufolge von Isa (der muslimische Name Jesu’). Diese Schlacht soll schließlich das Ende aller Tage einläuten.

Schon der Gründer von ISIS’ Vorgängerorganisation berief sich auf diesen Mythos. Abu Musab al-Zarqawi, Oberhaupt des „Islamischen Staates im Irak“ sagte in einer seiner bekanntesten Ansprachen: „Der Funke wurde hier im Irak entzündet und seine Hitze wird mit Allahs Erlaubnis weiter steigen, bis sie die Armeen der Kreuzzügler in Dabiq verbrennt.“

Dieser Ausspruch befindet sich nun in jeder Ausgabe des „Dabiq“-Magazins.

 

 

 

 

 

 

 

Randale in Eilbeker Kirche

Junger Afghane war betrunken?!?

http://www.abendblatt.de/hamburg/article207962465/Randale-in-Eilbeker-Kirche-Junger-Afghane-war-betrunken.html

 

 

 

 

 

 

 

Bereits in früheren Ausgaben des Magazins hatte ISIS den „Endkampf“ zwischen Christen und Muslimen beschworen: So etwa mit dem Cover der vierten Ausgabe, in dem die Fahne der Terrormiliz in ein Foto des Petersplatzes in Rom montiert wurde. Was damals noch nur abstrakte Drohung war, ist spätestens mit dem brutalen Ritualmord am französischen Priester Jacques Hamel blutige Realität geworden.

So prahlt ISIS in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins nicht nur mit dem Mord an Priester Hamel. Unter den „Operationsberichten“ findet sich auch eine Meldung aus dem Sinai: Dort habe man den Priester Musa ‘Azmi nahe seines Heims getötet, da seine Kirche „Krieg gegen die Muslime“ geführt habe.

http://www.bild.de/politik/ausland/isis-terroristen/kriegs-erklaerung-gegen-kirchen-47087100.bild.html

 

5 Responses to “ISIS erklärt unseren Kirchen den Krieg”

  1. fiedlergis Says:

    Allah/Luzifer hat den ersten Krieg im Himmel verloren

  2. Notwende Says:

    Der Islam bekämpft nicht unsere Religion, er tötet „Ungläubige“ – also alle, die nicht zur Ummah, zur Gemeinschaft det Moslems gehören. Doch nicht einmal da hört das Metzeln auf. Auch Moslems töten andere Moslems, wenn deren Glaubensrichtung das falsche Gschmäckli hat.
    Letztlich hört das Morden im Namen Allahs, des Allerbarmers, nie auf, da es sich um eine primitive, unterdrückerische, frauenverachtende, lebensverneinende und gewaltverherrlichende Ideologie handelt, deren Anspruch nichts weniger als die Beherrschung der Menschheit ist.
    Da es sich aber aus religiösen Gründen leichter morden lässt, hängt sich der Islam auch das Mäntelchen einer Religion um.
    Kurz:
    Der Islam will nicht unsere Religion vernichten.
    Der Islam will uns vernichten!
    Das Schlachten hat bereits begonnen…

    https://notwende.com/2016/08/02/zwei-korrekturen/


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