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Erdogan wirft Westen Unterstützung von „Terror“ und Putschisten vor 2. August 2016

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 23:41

Nach der Kritik von EU und USA am Vorgehen Ankaras gegen mutmaßliche Unterstützer des vereitelten Putschversuchs hat der türkische Präsident dem Westen Unterstützung von „Terror“ und Putschisten vorgeworfen.

 

 

In einer Fernsehansprache richtete er am Dienstag auch Vorwürfe gegen die deutsche Justiz, die Europäische Union und die USA.

 

 

 

 

In seiner Ansprache sagte Erdogan: „Leider unterstützt der Westen den Terror und steht an der Seite der Putschisten.“ Er attackierte auch die deutsche Justiz, die ihm untersagt hatte, sich während der Kölner Großdemonstration am Sonntag per Videobotschaft an seine Anhänger zu richten. Anführern der von Ankara als Terrororganisation eingestuften Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sei dies hingegen kürzlich erlaubt worden.

Das türkische Außenministerium hatte am Montag erklärt, dem deutschen Geschäftsträger in Ankara sei „mit Nachdruck die Enttäuschung“ über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts übermittelt worden, dem „vom Volk gewählten Präsidenten“ eine Video-Zuschaltung nach Köln zu verbieten.

 

 

 

 

 

 

 

Little boy crying 17

Sweden: Afghani Muslim Refugee Rapes Two 10-Year-old Swedish Boys at Swimming Pool

 

 

 

 

 

Zu der von Ankara ins Spiel gebrachten Aufkündigung des Flüchtlingsdeals mit derEU sagte Erdogan, Europa habe seine Versprechen noch nicht erfüllt. Die EU-Zuschüsse flössen nicht in den Haushalt der Türkei, sondern kämen den Flüchtlingen zugute. In der Visafrage tue sich unterdessen nichts.

Ankara verlangt, dass Türken bis spätestens Oktober ohne Visum in die EU-Staaten einreisen dürfen. Ansonsten will die Türkei den Mitte März geschlossenen Flüchtlingsdeal nicht mehr anerkennen. Die Türkei nimmt auf Grundlage dieses Abkommens seit April Flüchtlinge von den griechischen Inseln zurück.

 

 

 

Erdogan griff in seiner Rede auch die USA mit deutlichen Worten an. Er beschuldigte Washington, den islamischen Prediger Fethullah Gülen, den Ankarafür den Umsturzversuch verantwortlich macht, trotz eines Auslieferungsgesuchs weiter „zu verstecken und zu schützen“. Angesichts der strategischen Partnerschaft beider Länder sei dies unverständlich.

Die Zeitung „Hürriyet“ berichtete, beim türkischen Geheimdienst MIT sollten Inlands- und Auslandsspionage voneinander getrennt werden. Dabei sollten Polizeiund Gendarmerie für innere Angelegenheiten zuständig sein und direkt demInnenministerium Bericht erstatten. Der Auslandsgeheimdienst soll demnach der Präsidentschaft verpflichtet sein. Erdogan hatte bereits am Wochenende angekündigt, den MIT unter seine Kontrolle stellen zu wollen.

 

 

 

Der Geheimdienst war im Zuge des gescheiterten Militärputschs vor zweieinhalb Wochen in die Kritik geraten. So soll Geheimdienstchef Hakan Fidan Stunden vor dem Umsturzversuch über die anstehende Revolte unterrichtet gewesen sein,Erdogan aber nicht darüber informiert haben.

Türkische Medien berichteten unterdessen über Polizeirazzien im Krankenhaus der Militär-Medizinischen Akademie Gülhane in Ankara. Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf die Polizei, 50 Verdächtige, darunter Militärärzte, seien festgenommen worden.

Ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass 98 Haftbefehle ausgestellt worden seien. Dem Klinikpersonal werde vorgeworfen, Anhängern des in den USA lebenden Gülen vorteilhafte Gesundheitszeugnisse ausgestellt und ihnen damit den Eintritt in die Armee und den dortigen Karriereaufstieg erleichtert zu haben.

Die türkische Führung geht seit dem gescheiterten Militärputsch massiv gegen Armeeangehörige, Staatsbedienstete, Journalisten und Wissenschaftler vor, die der Nähe zur Gülen-Bewegung bezichtigt werden. Fast die Hälfte der türkischen Generäle wurde gefeuert, zehntausende Zivilisten verloren ihren Job. Gülen, einst ein enger Verbündeter Erdogans und nun dessen Erzfeind, weist eine Verwicklung in den Putschversuch enschieden zurück.

 

 

 

Der US-Generalstabschef Dunford traf am Montag in Ankara unter anderen Regierungschef Binali Yildirim und seinen türkischen Kollegen Hulusi Akar. Dabei habe Dunford den jüngsten Putschversuch „auf das Schärfste“ verurteilt und die „Bedeutung unserer beständigen Partnerschaft“ für die regionale Sicherheit betont, erklärte sein Sprecher. Yildirim bekräftigte die Forderung seiner Regierung nach rascher Auslieferung Gülens durch die USA.

http://www.freenet.de/nachrichten/topnews/erdogan-wirft-westen-unterstuetzung-von-terror-und-putschisten-vor_5607038_4702792.html

 

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