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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan unterstellt Deutschland Defizit bei Meinungsfreiheit 31. Juli 2016

Filed under: Pater Zakaria & co.,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 11:32

Vor der großen Erdogan-Demo in Köln ist die Stimmung aufgeheizt.

 

 

 

Die Grünen sprechen von einer „Jagd auf Oppositionelle“ in der Bundesrepublik, der türkische Präsident attackiert Deutschland und Österreich.

 

 

Vor der geplanten Pro-Erdogan-Demonstration am Sonntag in Köln hat der türkische Präsident Recep Tayyip ErdoganDeutschland und Österreich wegen angeblich mangelnder Meinungsfreiheit kritisiert. Die in beiden Ländern lebenden Türken dürften nicht protestieren. Teilweise sei es ihnen verboten, die türkische Flagge vor ihren Häusern zu hissen, sagte der türkische Präsident am späten Freitagabend vor Anhängen in Ankara.

Mit der Wahrheit hat dies nichts zu tun. Ein Flaggenverbot in Deutschland und Österreich existiert nicht; und in Köln ist für Sonntagmittag eine Großdemonstration von mehreren Zehntausend Erdogan-Anhängern geplant.

 

 

Wegen der aufgeheizten Stimmung nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei hatte Polizeipräsident Jürgen Mathies am Freitag zwar ein Demonstrationsverbot ins Gespräch gebracht. Er stellte allerdings klar, dass dies nur in Frage komme, falls türkische Regierungsmitglieder teilnähmen, denn dann könne die Situation eskalieren. Bislang soll die Kundgebung wie geplant am Sonntag um 15 Uhr an der Deutzer Werft am Rheinufer stattfinden. Die Polizei rechnet mit mehr als 30.000 Teilnehmern. Mehrere Gegendemonstrationen von deutschen politischen Jugendorganisationen, aber auch von Rechtsextremisten sind angekündigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKP-Lobby organisiert die Demo

 

Angemeldet hat die Demonstration unter dem Motto „Ja zur Demokratie. Nein zum Staatsstreich“ die Union Europäisch-Türkischer Demokraten, einer deutschen Lobby-Organisation der türkischen Regierungspartei AKP. Die UETD hatte 2008 Erdogans umstrittene Kölner Rede gegen Integration türkischstämmiger Deutscher und Deutsch-Türken organisiert, außerdem Wahlkampfauftritte Erdogans 2011 in Düsseldorf und 2014 in Köln. Die deutsche UETD-Zentrale in Kölneröffnete Erdogan 2005 persönlich.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte mit Blick auf die geplante Großdemonstration: Es gehe nicht, „innenpolitische Spannungen aus der Türkei zu uns nach Deutschland zu tragen und Menschen mit anderen politischen Überzeugungen einzuschüchtern“. In Deutschland gebe es dafür keinen Platz – „und das werden wir auch nicht zulassen“, so Steinmeier zur „Süddeutschen Zeitung“.

Der türkischstämmige Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir kritisierte Einschüchterungsversuche gegenüber Erdogan-Kritikern in Deutschland. „Wir erleben, dass hierzulande Jagd gemacht wird auf türkische Oppositionelle“, sagte er der Funke-Mediengruppe. Erdogan-Anhänger, die andere einschüchterten, müssten „mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden“. Demonstrationen wie die am Sonntag in Köln müssten auf dem Boden der Rechtsordnung stattfinden. Es dürfe dabei „kein Klima der Angst entstehen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdogan will Klagen wegen Beleidigung zurückziehen

 

Offenbar als Zeichen der Versöhnung an die türkische Opposition hatte Erdogan am späten Freitagabend verkündet, die rund 1800 von ihm angestrengten Klagen wegen Präsidentenbeleidigung in der Türkei fallen zu lassen. In dem Nato-Staat drohen bei einer Beleidigung des Präsidenten bis zu vier Jahre Haft. Vor dem Amtsantritt Erdogans 2014 wurde das entsprechende Gesetz kaum angewandt. Seitdem gab es etliche Verfahren gegen Karikaturisten, Journalisten und auch Jugendliche.

 

Ob Klagen im Ausland – und damit auch die Beschwerde gegen den deutschen Satiriker Jan Böhmermann – ebenfalls gemeint sind, blieb unklar. Das Landgericht Hamburg hatte Böhmermann im Mai verboten, große Teile seines Schmähgedichts auf den Präsidenten zu wiederholen. Erdogan will das Werk komplett verbieten lassen. Die Affäre hatte die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei belastet.

Zuletzt war zudem das Satiremagazin „Titanic“ mit einem Titelblatt erschienen, das dem Präsidenten fehlende Manneskraft unterstellt.

Bei seiner Rede vor Anhängern im Präsidentenpalast in Ankara beklagte Erdogan außerdem mangelnde Solidarität westlicher Staaten nach dem Putschversuch vom 15.Juli. Länder, die sich mehr um das Schicksal der Putschisten als um die türkische Demokratie sorgten, könnten keine Freunde sein, sagte er.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Wenn die Fakten nicht so traurig wären, könnte über diesen Einwurf des türkischen Präsidenten herzhaft gelacht werden.

Wer im Glaushaus sitzt, sollte wahrlich nicht mit Steinen werfen.

Wer Journalisten verhaften und einsperren  lässt,

Wer Medien zu Staatsmedien umgestaltet,

Wer den IS massiv unterstüzt und somit über Leichen geht,

Wer mit der Justiz spielt, wie er will und lange vor dem Putsch  Richter, Staatsanwälte und Polizisten, die gegen seine Familie ermittelten,  absetzt,

wer 1 Tag nach dem Putsch punktgenau ein Drittel der Justiz- und Polizeikräfte absetzt,

wer nach dem Putsch punktgenau das Militär ausdünnt und damit beweist, dass er 1 Tag nach dem Putsch so umfassende Personenlisten vorliegen hatte,  um diese Massen von Menschen, die ihre Freiheit, ihren Lebensunterhalt und ihre Stellung verloren, inhaftieren und absetzen zu können,  wird zumindest vom Putsch gewusst haben und hatte keinerlei Interesse, diesen im Vorfeld zu verhindern, um keine Toten zu provozieren.

wer persönliche Beleidigungsklagen im In- und Ausland gegen Jedermann führt,

wer  Krieg gegen Kurden führt und somit über Leichen geht,

wer nicht einmal den Mut hat, sich mit der eigenen Geschichte, die Armenier betreffend, zu befassen,

wer friedliche Demonstrationen selbst von Frauen mit Wasserwerfern beantwortet,

wer persönliche  Kritiker mundtot machen lässt,

wer gegen Folterungen in türkischen Gefängnissen nicht einschreitet

http://www.welt.de/politik/ausland/article157262983/Schwere-Foltervorwuerfe-an-die-Tuerkei-Regierung-dementiert.html

 

 

 

wer seine persönliche Macht in Richtung Diktatur ausweitet,

wer das Parlament letztlich zu Ja-Sagern umfunktioniert und die Gewaltenteilung, die Grundlage jeder Demokratie ist,  ad absurdum führt,

wer deutsche Politiker nicht zu den eigenen Soldaten lässt,

wer den deutschen Botschafter nicht einmal eines Treffens für würdig hält,

wer die Christen und andere religiöse Minderheiten so schäbig behandelt,

wer die bekannten Mörder von Christen eines kleinen christlichen Verlages noch immer nicht verurteilt sehen möchte,

http://m.welt.de/politik/ausland/article156527811/Warum-die-Moerder-eines-Christen-noch-frei-sind.html

 

 

 

wer also die Religionsfreiheit in der Türkei mit Füßen tritt,

 

sollte sich über die mangelnde Meinungsfreiheit in der BRD nun überhaupt nicht auslassen. Nun ist bei uns wahrlich in Sachen Meinungsfreiheit auch nicht alles Gold, was glänzt. Aber die Verhältnisse in der Türkei, die sich durch und mit diesem Präsidenten zu einem diktatorischen islamischen Staat zurück entwickeln und die Demokratie, deren Grundpfeiler u. a. durch die Meinungs- und Religionsfreiheit dargestellt und begründet ist, in seinem eigenen Land so den Hunden vorwirft, sollte sich selbst einmal zuhören.

 

 

 

 

 

Die Demo für Erdogan ist nicht einmal verboten worden und findet statt.

Sie wäre nur dann verboten worden, wenn türkische Politiker hier diese Demo begleitet hätten, was auch rechtens gewesen ist.

 

 

Unseres Erachtens hätten diese Demo auch ohne türkische Politiker und entsprechende Gegendemos verboten werden sollen, weil hier in Deutschland keine Konflikte der Türkei ausgetragen werden dürften. Aber dies ist halt meinungsfreiheitliche Demokratie, auch wenn es der Demokratie hier in Deutschland schadet, wenn hier wieder Schlachtrufe wie „Allahu akbar“, die auch Terroristen  bei der Durchführung ihrer Morde benutzen, wieder ertönen werden.

 

 

Warum werden diesem Herrn auf Seiten der Politik der BRD nicht z. B. einige  solcher Punkte, die hier aufgezählt wurden, nicht öffentlich vorgehalten.

Das wären Situationen, die förmlich danach lechzen, gesagt zu werden. Eine bessere Steilvorlage für eine umfassende Retourkutsche ist kaum möglich. Aber: Unsere feige Elite schweigt, zieht die Soldaten aus der Türkei nicht ab, zieht den deutschen Botschafter nicht ab und lässt sich von diesem Herrn alles gefallen in devoter Unterwerfung, wie es Muslime von Christen und anderen Andersgläubigen offenbar gewohnt sind, obwohl unsere Politiker alles andere als Christen sind.

 

 

 

 

Wir mögen uns die umgekehrte Situation, wenn Christen für die Religionsfreiheit in der Türkei auf die Straße gehen und demonstrieren würden, erst nicht vorstellen.

 

 

Und wieder einmal ist eine Chance auf eine maßvoll-klärende, aber wahrheitsgemäße  Erwiderung vertan. Ein paar politische Floskeln diesem Herrn gegenüber sind nicht mehr angezeigt.

Der braucht einmal den Spiegel vor Augen gehalten.

 

 

Wir dürfen empfehlen, die doppelte Staatsangehörigkeit in Österreich und Deutschland für die türkische Bevölkerung zu kippen, denn diese morgige Politshow ist das deutlichste Mahnmal und damit das 100 % schlagende Argument gegen diese Form der Erlaubnis der Doppelstaatsangehörigkeit. Wer sich mit Erdogan, der Blut an den Händen hat, so sehr identifiziert und ihm auf Demos huldigt,  zeigt, dass er kein Demokrat und auch kein deutscher Staatsangehöriger ist.

Er sollte mit seiner Familie möglichst dieses Land verlassen.

Und wir fragen uns mittlerweile, wo der Unterschied zwischen Assad und Erdogan ist?

 

Vielleicht denkt dieser Präsident einmal darüber nach, warum es diesen Putsch, wenn es kein selbst inszenierter war,  gegeben hat?

 

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