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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Putsch in der Türkei 23. Juli 2016

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 22:23

 

Der türkische Staatspräsident Erdogan ist ohne Zweifel ein politisch Krimineller, der allerdings eine große Anhängerschaft hat und demokratisch gewählt wurde.

 

 

Das wurde Adolf Hitler aber auch, und wenn jemand in den Jahren nach 1933 versucht hätte, Hitler zu stürzen, hätte er sich gegen das Volk gestellt, das in Hitler seinen Heilsbringer sah, so wie die Türken jetzt in Erdogan.

 

Die türkische Armee fühlte sich immer noch dem Erbe von Kemal Atatürk verbunden, der Staat und Religion getrennt hatte, was allerdings nicht dem Wesen des Islam entspricht. Erdogan geht den umgekehrten Weg, in dem er die Türkei in einen islamischen Staat zurückverwandelt. Das dürfte der Grund für den missglückten Putsch sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem gescheiterten Putsch wird Erdogan, wie es die Art von Despoten und Diktatoren ist, die naturgemäß zum Verfolgungswahn neigen, rücksichtslos Rache nehmen und alle, die nicht vollständig auf seiner Linie liegen, des Terrorismus, Landesverrats usw. bezichtigen und hierzu eine willfährige Justiz finden. Hier reicht der Verdacht aus, “durch seine Gesinnung den Putsch begünstigt zu haben und damit ein Terrorist zu sein”. Vergleichbar ist das mit stalinistischen Methoden und den Reaktionen des “Führers” und der Nazi-Führung nach dem Attentat vom 20. Juli

Eine andere Sache sind die Proteste und Demonstrationen der ErdoganAnhänger in der Türkei und auch hierzulande. Das wirft kein gutes Licht auf die “türkischen Mitbürger” und lässt vermuten, dass diese ebenso radikalislamisch wie ihr Idol eingestellt sind. Und das ist kein gutes Zeichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Bundes-Chamäleon fiel mir wiederum dadurch unangenehm auf, dass sie, mit der ihr, in solchen Situationen eigenen “entschlossen scharfen” Stimme, in m.E. devoter Weise, den Putsch “auf das Schärfste” verurteilte. Etwas weniger “Schärfe” hätte auch gereicht.

 

 

 

Immerhin könnte es ja sein, dass die Putschisten die Helden von Morgen sind, vergleichbar mit den Männern vom 20. Juli 1944, von denen es heißt, dass sie gezeigt hätten, dass es auch noch ein anderes Deutschland, als das Nazi-Deutschland gibt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Verhältnissen wie in der Türkei, wären bei uns alle im Knast, die man pauschal als “Rechtspopulisten”, “Homophobe”, Islamophobe”, “Fremdenfeinde” usw. bezeichnet. Von daher wäre es angebracht dem Polit-Kriminellen Erdogan gegenüber Rückgrat zu zeigen, ein weniger unterwürfiges Verhalten an den Tag zu legen und stattdessen die freiheitlichen Kräfte zu ermutigen. 

JÖRGEN BAUER

 

2 Responses to “Der Putsch in der Türkei”

  1. thomas Says:

    Er geht ganz genauso vor wie Hitler, wahrscheinlich hat er seine Vorgehensweise studiert.

    Hitlers Machtergreifung und die Folgen

    Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler zerstörte Hitler unverzüglich die Fundamente der Weimarer Demokratie. Die Linksparteien und das Zentrum wurden im Wahlkampf mit terroristischer Gewalt überzogen und die individuellen Grundrechte der Weimarer Verfassung durch die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ außer Kraft gesetzt. Den willkommenen Anlass dazu hatte der Brandanschlag auf den Reichstag in der Nacht zum 28. Februar 1933 gegeben. Der Polizei und ihren Hilfsorganen war es nun möglich, Verhaftungen ohne Angabe von Gründen, also ohne Beweise durchzuführen. Die Unversehrtheit der Wohnung und des Eigentums war ebenso aufgehoben wie das Brief-, Post-, Telegrafen- und Fernsprechgeheimnis sowie die Meinungs-, Presse-, Vereins- und Versammlungsfreiheit. Bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 verfehlte die NSDAP trotz großen propagandistischen Aufwands zwar die absolute Mehrheit der Stimmen, erreichte aber mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) knapp 53 Prozent der Stimmen. Der neue Reichstag gab der Regierung mit dem Ermächtigungsgesetz das Recht, ohne Zustimmung des Parlaments Gesetze zu beschließen. Damit wurde die Weimarer Verfassung praktisch wirkungslos. Die Länder wurden gleichgeschaltet, die Parteien, wenn sie sich nicht selbst auflösten, verboten und die Gewerkschaften zerschlagen. Unmittelbar nach der Machtübernahme begann das Hitler-Regime mit der so genannten „Entjudung“ Deutschlands. Der Boykott jüdischer Geschäfte, Arztpraxen und Anwaltskanzleien am 1. April 1933 bildete den Auftakt zur schrittweisen Ausschaltung jüdischen Lebens, dessen sichtbarstes Zeichen die „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 werden sollte.

  2. thomas Says:

    Und hier der berümte Fackelzug, diesmal in Neuauflage der türkisch, islamischen SA.

    https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/demonstranten-attackierten-kirchen-bei-erdogan-kundgebung/


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