kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Publizistin an Bischof Oster: Muslime schweigen nicht zu Gewalt 20. Juli 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:03

VORSICHT – überaus brutal:

Obama-backed and funded “moderate Syrian rebels” behead young boy

 

Muslimische Publizistin Canan Topcu:

«Mit der Wiederholung von Gerüchten und Fehlinformationen gießen Sie Öl ins Feuer und spalten mehr, als dass Sie versöhnen».

 

 

 

Bonn (kath.net/KNA): Die muslimische Publizistin Canan Topcu kritisiert Forderungen des Passauer Bischofs Stefan Oster (Foto) an die Muslime. Oster hatte nach dem Attentat von Nizza auf seiner Homepage gefordert, Muslime in Deutschland müssten mehr Flagge gegen Gewalt zeigen und mehr für die Entwicklung eines friedlichen Islam tun.

 

 

 

 

 

Topcu schreibt dazu in der neuesten Ausgabe der in Bonn erscheinenden «Zeit»-Beilage «Christ und Welt» (Donnerstag), die weitaus überwiegende Zahl der Muslime lehne Gewalt im Namen Gottes ab. «Und wir machen uns sehr wohl Gedanken darüber, wie wir der Gewalt im Namen des Islam Einhalt gebieten können.»

 MEHR: http://www.kath.net/news/56048

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Bischof Oster sagte: u. a. „Und mehr für die Entwicklung eines friedlichen Islam tun“.

Und genau da hapert es mächtig.

 

Die muslimische Kritikerin eröffnet wieder Nebenschauplätze und weist auf 120 Theologen hin, die die Gewalt des IS nicht billigen. Es gibt jedoch mindestens genauso viele Theologen, die diese Gewalt zumindest tolerieren, nämlich die aus dem radikalen Milieu. Nicht umsonst kommen hier und da aus dem Freitagsgebet radikalisierte Muslime, die dann in Ägypten oder in anderen islamischen Ländern Unheil anrichten.

 

 

 

Es muss keine flächendeckende Verfolgung  von Christen in Flüchtlingsheimen festgestellt werden. Es reicht, wenn es dort Einzelfälle gibt. Und die sind bereits jeweils einer zuviel. Die Kritikerin sollte endlich einmal ihr Gottesbild und das Bild des Propheten analysieren. Dabei würde sie festestellen, dass dieser Religionsgründer niemals in seinen schlechten und mordenden Seiten jemals hätte als Vorbild dienen dürfen. Das aber ist die Hauptkritik und eben genau die Frage, vor der sich die Muslime drücken. Natürlich kann der Koran in seinen todbringenden Versen im historischen Kontext hinterfragt werden. Er kann aber nicht hinterfragt werden, ohne zugleich Allah selbst (der Koran wird als direktes Wort Allahs aufgefasst) und seinen Propheten zu hinterfragen und zu kritisieren. 

 

 

Diese religiösen Hauptakteure sind aber genau das Problem im Islam. Die Verantwortlichen positionieren sich gegen Terror und Gewalt, aber nicht gegen die, die diesen Terror durch geistige Dauerbeleidigungen gegen Nichtmuslime verursacht haben nämlich Allah und Mohammed. Und genau da muss die Kritik ansetzen.

Wer sich nur von der Gewalt distanziert und nicht hinterfragt, wie es dazu kommen kann, dass im religiösen Kontext nur Muslime ihre Religion reihenweise so missverstehen, dass sie meinen, durch den Mord an Nichtmuslimen in den Himmel zu kommen, muss sich fragen, ob diese radikalen Muslime ihre Religion tatsächlich so missverstehen können, wenn Allah ihnen das Paradies verspricht, wenn sie mit Gut und Blut gegen Ungläubige kämpfen und das nicht nur einmal im Koran?

 

 

 

Das Problem des Korans ist es, dass es Juden und Christen und Nichtmuslime auch noch heute gibt. Die Völker, die auf göttliches Geheiß im AT der Bibel ausgerottet wurden, existieren nicht mehr und diese Völker waren damals auch klein an Zahl. Es waren eher Stämme und kleine Volksgruppen, die ihr Leben aufgrund religiösen Wahns lassen mussten.

Juden und Christen sind jedoch neben dem Islam zu Weltreligionen herangewachsen, die der Islam nicht ignorieren kann.

Wenn also Allah Juden und Christen in seinem ewigen Wort als die schlechtesten Geschöpfe betitelt, wie soll diese extreme Dauerbeleidigung denn aus der Welt geschafft werden?

Entweder hat Allah gelogen oder  er hat die Wahrheit gesagt. Wenn er in diesem Punkt gelogen hat, ist er kein guter Gott, weil er gelogen hat und aufgrund dieser Lüge viele Christen und Juden diskriminiert wurden und wenn wenn Allah mit diesem Wort die Wahrheit verkündet hat, ist er kein guter Gott, der auch nur irgendeinen Respekt und Anbetung verdient und ist auch kein Gott, der mit dem christlichen auch nur in dessen Nähe gerückt werden dürfte. Er stellt mit diesem Wort Juden und Christen noch unter das Geschöpf des Satans.

 

 

 

 

Die Kritik der Muslime bleibt letztlich peripher auf dem Produkt, nämlich der Ausübung der Gewalt beschränkt, nicht aber  auf die religiös-geistigen Urheber dieser Gewalt. Das ist die Crux. Und das weiß diese muslimische Kritikerin auch nur zu gut.

 

 

Als Metapher mag dienen: Sie kritisieren somit jeweils das Messer, welche die Tat ausgeführt hat, nicht jedoch den Täter mit seiner geistigen im Islam verhafteten Verfasstheit, der das Messer geführt hat. In diesem Verhältnis kritisieren die 120 islamischen Theologen den IS als Täter und deren Taten, aber nicht die Tatsache, dass diese Taten ihren Ursprung in der Geisteshaltung Mohammeds und Allahs hatten und dort ihren Ursprung fanden.   Das ist tabu und undenkbar. Und deshalb kann sich im Islam auch nichts entwickeln, weil es keine Autorität gibt, die die Interpretation des Korans endgültig festlegt.

So bleibt es bei einer breiten Rahmenpalette, in der sogar Gewalt zur Durchsetzung der Festigung des islamischen Glaubens in aller Welt ihren Platz innerhalb des Denkgrenzen findet.

Wir wissen doch alle wie islamische Wissenschaft funktioniert. Keine Kritik an Allah und Mohammed erlaubt. Alles was dem dient, kann mittels „kritisch-historischer“ Methodik verändert werden. Wer aber nur an den Symptomen wie der Ablehnung der Gewalt herumkritisiert, begreift den Ursprung nicht, der die größte Kritik verdient hätte. Sie kann es aber nicht geben, weil Kritikverbot an Allah und Mohammed aufrechterhalten wird. Eine unendliche Geschichte ohne Anfang und Ende, ein Kreislauf, aus dem es nur ein geistiges Entrinnen gibt, wenn die Verursacher- Personen selbst infrage gestellt werden dürfen.

 

 

Würde diese muslimische Kritikerin Mohammed in seinen schlechten Taten öffentlich kritisieren oder Allah in seinen Tötungs- und Diskriminierungsbefehlen?

Würde sie und würden das die meisten Muslime tun?

Und genau das ist der Punkt, der den festgefahrenen  Gedankenkreis durchbrechen könnte.

 

 

 

 

 

Im Übrigen schweigen Muslime sehr wohl zur Gewalt ihrer Glaubensgeschwister.

Sie fühlen sich wohl in der Opferrolle, die sie durch diese Täter gern einnehmen. Wir haben noch keine Millionen von Muslimen gegen den Terror, der aus dem Herzen des Islams kommt, gesehen.

Wir haben aber Tausende von türkischen Erdogananhängern gesehen, mit welchem Fanatismus und mit welcher Begeisterung sie den Zuständen in der Türkei zustimmen. Am Engagement fehlt es diesen Muslimen nicht.

Es wäre wunderbar, wenn diese Muslime einmal etwas gegen den Terror im Islam in dieser Weise annehmen würden.

 

One Response to “Publizistin an Bischof Oster: Muslime schweigen nicht zu Gewalt”

  1. Ja, so isses, die Muslime sehen sich da in der Mehrzahl NICHT gefordert. WENN was zu hören ist, dann so was wie: Selber Schuld; die haben provoziert; maßlos übertrieben; schwarzweißmalerei, sollen sich nicht so anstellen; SO WAs schadet dem Islam (nicht die Tat, sondern dasss drüber geredet wird); üble Hetze gegen den Islam, Hasskommentar etc etc etc…
    Es ist der massiven Mehrzahl der Muslime immanent, soon bisschen Gewalt als als Mittel der Problemslösung oder für Frustabbau zu akzeptieren, sowohl körperliche Gewalt als auch Sprachgewalt. Die Situation in Syrien ist ein klassisches Beispiel dafür. Gewalt eines jeden gegen jeden, wechsekseitig, ohne Ende. Dass der Westen das Seinen noch dazu tut, macht die Sache auch nicht besser. Doch in erster Linie ist es Sache der Syrer, die Blödsinnigkeit des Ganzen zu begreifen.


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