kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das türkische Pulverfass 18. Juli 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:44

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Der Militärputsch in der Türkei war offenkundig zum Scheitern verurteilt.

 

 

 

 

Wenn es das Ziel der putschenden Armeeangehörigen war, die Umwandlung der Türkei in eine islamistische autoritäre Präsidialdiktatur in letzter Sekunde aufzuhalten, dann haben sie diesmal zu lange gewartet.

 

 

 

 

 

 

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Die Türkei als laizistische und säkulare Republik ist mit der gestrigen Nacht Geschichte. Westliche Politiker, EU, Nato und USA, die sich demonstrativ hinter Erdoğan gestellt und den Putschversuch verurteilt haben, haben sich damit offensichtlich achselzuckend abgefunden.

Skrupellos wird Erdoğan jetzt die letzten Widerstände und Machtfaktoren abräumen, die der Umwandlung der Türkei in einen islamistischen Staat noch entgegenstehen. Sein Auftrumpfen, der Putsch sei ein „Gottesgeschenk“, weil er die „Säuberung“ der Armee erlaube, spricht Bände: Bei der Islamisierung der Türkei wird jetzt der Turbogang eingelegt.

 

 

 

 

 

 

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Weitere Integrationsdebatten kann man sich sparen

 

 

Und damit auch bei der weiteren Islamisierung der hier lebenden Türken. Erdoğan betrachtet sie als seine fünfte Kolonne – mit vollem Recht. Zu Tausenden sind sie in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Wien und zahlreichen anderen deutschen und österreichischen Städten seinem Ruf gefolgt und sind auf die Straßen gegangen, um gegen den Putsch zu protestieren und sein Scheitern zu feiern.

Wer die Bilder gesehen hat, wie vor dem Brandenburger Tor türkische Demonstranten durch ein Polizei-Megaphon „Allahu akbar!“ brüllen, kann sich weitere rituelle Integrationsdebatten sparen. Die „Integration“ großer Teile der türkischen Bevölkerung in Deutschland hat nicht stattgefunden und wird nicht stattfinden.

Mehr:

 

Das türkische Pulverfaß

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Die Analyse des Autors ist in sich stimmig.

Die Folgen dieses Putsches sind benannt.

Dem ist nichts, aber auch garnichts hinzuzufügen, leider. 

 

 

Wer sich über das Scheitern des  Putschversuchs – und mehr war es nicht –  auch noch freut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Aber mit unseren politischen Eliten in der EU ist nicht einmal mehr ein Blumentopf zu gewinnen.

 

 

 

 

 

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Hier fällt uns nur noch die Brandrede des BZÖ-Abgeordneten Ewald Stadtler im Österreichischen Parlament  vor einigen Jahren ein, als es um die Ausreise des türkischen Botschafters aus Österreich ging und dieser gescheiterte  Putsch noch nicht einmal angedacht war, die mit einer quasi Prophezeiung endete. Diese Rede ist unfreiwillig aktuell geworden. Sie war gerichtet an vornehmlich an die SPÖ-Abgeordneten:

 

 

Hier der letzte Teil im Wortlaut:

Sie sind dafür  verantwortlich, dass Türken in diesem Lande gegenüber Österreichern jeden Tag frecher werden. Und Sie sind dafür verantwortlich, weil sie Integrationsleistungen nicht verlangt haben, die mittlerweile sogar der Herr Sarrazin sieht, Sozialdemokrat, für das, was kommen wird. Ich sag’s Ihnen voraus: Bei den Verteilungskonflikten, die uns jetzt ins Haus stehen, wird genau die Integrationsleistung, die die Türken hätten leisten müssen, fehlen. Und dann werden Sie sehen, was los sein wird. Dafür sind Sie verantwortlich. Dann vergießen Sie dann nicht die nächsten Krokodilstränen. Das ist pure Heuchelei. Ich sag es Ihnen in aller Form.

 

 

 

 

 

 

Ende des Videoausschnitts!

Was ist es anders als eine Frechheit, wenn erdogantreue Türken hier zu Tausenden für Erdogan demonstrieren. Sie sollten ausgewiesen werden und ihr politisches Süppchen unter Erdogan kochen, nicht hier. Sie sind genau die 5. Kolonne, die Erdogan sich hier über die DITIB und die ATIB gegen die  Aufnahmeländer erzogen hat in den Moscheevereinen und Moscheen. Darum werden auch weiterhin Imame aus der Türkei in den Moscheen predigen. Die Imame, die hier in Deutschland ausgebildet werden, werden dort doch garnicht erst ernstgenommen. Der Kurdenkonflikt wird zunehmend nach Deutschland getragen werden.

 

 

 

 

 

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Und in welchen Islam führt Herr Erdogan die Türkei? In den Islam vom Schlage des Muslimbruders Mursi in Ägpyten. Genau diese Islamrichtung strebt dieser Mann an, denn es gibt keinen islam und Islamismus. Es gibt nur den Islam. Sagte Erdogan selbst. Wer das nicht erkennt, dem müssen sämtliche Sinne vernebelt sein.

Denn was Mursi über eine Verfassungsänderung erreichen wollte, nämlich die Zentrierung der Präsidialmacht, hat Erdogan spätestens jetzt nach dem gescheiterten Putschversuch erreicht. Er hat jetzt das Verfassungsheft in seiner Hand. Wer 3000 Richter im Lande entlässt, zeigt, wohin die Reise geht und wo er seine Prioritäten sieht. Die Reihen des MIlitärs werden ebenfalls gelichtet.

 

 

 

 

 

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Und übrigens: Hätten die Putschisten in der Türkei gewonnen, hätte die westliche Elite genauso geklatscht. Sie haben kein Rückgrat, sie haben keinen Plan und keine Strategie.

Sie sind Lemminge, die willenlos und ständig nachgebend, sich im vorauseilenden Gehorsam gegenüber Autokraten wie Erdogan verbeugen und sich vorführen lassen wie ein Stier am Nasenring.

 

 

 

 

 

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3 Responses to “Das türkische Pulverfass”

  1. Der Satan Allah will Blut!

  2. wana Says:

    Um das noch mal für alle begriffsstutzigen zu sagen,es hat in der Türkei keine Militärputsch gegeben.
    Was es aber gab,ist ein Inszenierter puscht vom Pontos Grieche Erdorgan gegen das Laizistische Demokratische System
    der Republik Türkei.

  3. Wir sollten für die Christen in der Türkei beten, dass sie in Freimut das Evangelium verkündigen.


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