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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pleite für die Kriegstreiber: Gorbi wird zum Putin-Versteher 13. Juli 2016

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:30

Er hat die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht und die Sowjetunion aufgelöst.

 

 

Im Westen ist er beliebt wie kein anderer russischer Politiker.

Immer wieder wird er von den Denkfabriken des West-Blocks mit Preisen ausgezeichnet und eingeladen. Jetzt – nach dem NATO-Gipfel in Warschau – geht Ex-UdSSR-Präsident Michail Gorbatschow mit dem Militärbündnis hart ins Gericht. Aus dem Putin-Kritiker ist durch die Aggressionspolitik der NATO ein Putin-Versteher geworden.

MEHR: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/peter-orzechowski/pleite-fuer-die-kriegstreiber-gorbi-wird-zum-putin-versteher.html;jsessionid=1B6B3A3BAE331CFF46130D39D7B30500

 

 

 

 

 

Egyptian Army delegation spent a week in Israel, met Israeli officials, and toured a number of areas.

Egyptian Army delegation spent a week in Israel and met Israeli IDF officials

 

 

Kommentar von“Kopten ohne Grenzen

 

 

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR hätte die NATO aufgelöst werden müssen. Der kalte Krieg war vorbei und das Bündnis wäre im Grunde arbeitslos geworden.

Aber da hat die USA sich neue Betätigungsfelder zugelegt.

 

So wie die Dämonisierung Putins erst propagandamäßig abgelaufen ist, um dann dieses Land  militärisch zu bedrängen, so  war auch die Dämonisierung anderer Länder dem Militäreinsatz der USA in anderen Fällen vorausgegangen. Der Terror, den u. a. auch der Westen, somit auch die USA z. B. in Afghanistan erst hat groß werden lassen, wurde dann herangezogen, um in muslimische Länder auf Terroristenjagd zu gehen. Die USA meinten, das Recht zu haben, ihre aggressive militärische Manipulierungs- und Destabilsierungspolitik im Nahen Osten und sein geraumer Zeit auch in Richtung Russland fortzusetzen.

 

 

Wer gibt der USA das Recht, so zu handeln?

Zur Achse des Bösen gehörten laut Bush zunächst Nordkorea, Irak und Iran. Arabien z. B. war nie auf der Achse des Bösen zu finden. Iran und sein Verbündeter Syrien lagen dann im Visier der USA und ihrer Vasallen. Länder aus der NATO wie Frankreich und GB wurden dann auch nach dem gleichen perfiden Muster nicht nur in Irak, sondern auch in Libyen aktiv.

 

Und nach den militärischen zweifelhaften Erfolgen, die die Diktatoren im Irak und in Libyen ins Jenseits geschickt haben? Wie sieht die Nachkriegsaufbaulage in diesen Ländern aus? Desolat und chaotisch. Wiederaufbau ist nicht Sache der USA, wie wir im Irak gesehen haben. Sie können nur zerstören. Strukturelle Wiederaufbau können sie einfach nicht. Demokratie überstülpen geht nicht.

 

Die Dämonisierung geht immer einem Angriff der NATO oder der USA, die die NATO für ihre eigenen hegemonialen Interessen einsetzt, voraus. Während in Irak, Libyen und Syrien sich die NATO ziemlich heraushält, setzt diese die US-Politik gegen Russland zunehmend ein und lässt sich von den USA vor den Karren spannen.

Dieselbe NATO hat ihre Mitglieder andererseits auch nicht im Griff. Die Türkei, die ihre eigenen Interessen verfolgt, GB und Frankreich sind einzelne Länder, die zwar der NATO angehören, jedoch nicht   immer im Interesse der NATO in anderen Ländern eingreifen.

 

Gorbatschow, dem der Westen viel zu verdanken hat, dankt der Westen es ihm überhaupt nicht, sondern setzt mit derselben Masche, nämlich dem Dämonisieren des russischen Präsidenten, dem Säbelrasseln und dem Kriegsgeheul auf Sturm und  Krise und setzt die Destabilisierung diese kriegsheischende Methodik fort.

Wenn die BRD-Regierung nicht zu den Waschlappen, den rückgratlosen US-hörigen Regierungen gehören würde, würde sie sich diesem perfiden NATO-Plan nicht anschließen, stattdessen lässt sie sich wie alle NATO-Mitglieder von den USA instrumentalisieren.

 

Politisches Gebot der Stunde sollte es sein, Russland und die Europäer an einen Tisch 7zu  bringen. Gebot der Stunde sollte es sein, dass die BRD-Führung den Ausgleich zwischen Russland und Europa suchen sollte.

 

 

Von Frieden wird gefaselt. Für den Frieden wird jedoch nichts getan, im Gegenteil! Nichts von dem geschieht. Je weniger die Politik des Westens, allen voran den USA über andere Länder und deren Regierungen spricht anstatt mit den Ländern und deren Regierungen, setzen sich Vorurteile fest und die strukturelle Dämonisierung Russlands durch die  US-Politik und damit auch der NATO-Politik funktioniert bestens.  Die EU-Politik schließt sich dem völlig unkritisch an. Schließe ein Land aus (selbst im Sport), selektiere es durch Sanktionen,  werte die Putinversteher als Irre ab,  zähle Russland zum Reich des Bösen und infiltriere am besten noch den direkten Nachbarn, die Ukraine, dann klappt’s auch mit dem Krieg.

 

Außenminister Steinmeier hat kürzlich in einem lichten Moment zum Ausdruck gebracht, dass das „Säbelrasseln und das Kriegsgeheul“ für den Frieden nicht hilfreich sei.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nato-in-osteuropa-steinmeier-kritisiert-saebelrasseln-gegenueber-russland-1.3040243

Angesichts der Nato-Militärmanöver und der geplanten Truppenstationierung in Osteuropa warnt Außenminister Steinmeier vor einem Abschreckungskurs gegenüber Russland.

 

 

 

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Nato-Manöver in Osteuropa kritisiert und fordert stattdessen mehr Dialog und Kooperation mit Russland. „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen“, sagte er der Bild am Sonntag.

Wer glaube, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irre. „Wir sind gut beraten, keine Vorwände für eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern,“ sagte Steinmeier. Ihm zufolge wäre es „fatal, jetzt den Blick auf das Militärische zu verengen und allein in einer Abschreckungspolitik das Heil zu suchen“.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

Ein ungewohnt weises, aber auch mutiges Statement eines Außenpolitikers der BRD in stürmischer Zeit der devoten Haltungen zur US-Politik. Leider wird dieser Mann mundtot gemacht. Merkel ist ganz US-NATO-Marionette. Kritik von allen Seiten an Steinmeier.

http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-steinmeiers-nato-kritik-es-ist-richtig-und-wichtig-dass-die-nato-uebt/13761124.html

 

 

Üben ist wichtig?

Die sollten endlich einmal Frieden einüben.

 

Was sind NATO-Manöver denn anderes als Zeichen der „Stärke“ und als politische Erpressung? Diese nur zu durchsichtigen Manöver sollen psychologische Wirkung zeigen: Einschüchterung.

Warum sollte Putin Polen angreifen oder die baltischen Staaten?

Er hat mit seinem Land selbst genug zu tun.

Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber.

 

 

Die NATO-Osterweiterung war ein großer Fehler. Die Krim-Annektierung nach einem Referendum, in dem die überwiegende Mehrzahl der Krimbewohner sich für den Anschluss an Russland aussprach, ist keine echte Annektion. Und die Ukraine ist ebenfalls zum Spielball der USA verkommen, die eine Regierung installieren konnte, die Russland noch weiter provozieren kann.

 

 

In dieser Situation agiert Putin als der Besonnenere der Führungseliten der Welt.

Der nachfolgende Artikel über die Einmischung des Westens und der USA im Ukrainekonflikt ist durchaus lesenswert, weil sie einige Fakten zutage fördern, insbesondere Fakten, die über die Zusammensetzung der ukrainischen Regierung Auskunft gibt:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP04114_070314.pdf

 

 

Dass Gorbatschow sich vom Westen abwendet, dürfte doch wohl kaum eine Überraschung sein. Ist die USA doch der Garant für Destabilisierung und Militäreinsatz in Ländern, in denen die USA nichts zu suchen haben.

 

4 Responses to “Pleite für die Kriegstreiber: Gorbi wird zum Putin-Versteher”

  1. Bazillus Says:

    Gorbatschow hat seinerzeit einen großen Fehler begangen. Er hat dem Westen auf mündliche Zusagen und Versprechungen geglaubt, die NATO-Osterweiterung nicht durchzuführen. Das hätte er besser vertraglich absichern sollen. Ein Handschlag auf mündlich gegebene Versprechen reicht im privaten, erst recht im politischen Leben niemals aus.

  2. gmiksche Says:

    Dem kann ich nur voll und ganz beipflichten. Ich habe noch bewusst den 2.Weltkrieg erlebt. Lernt die Menschheit nie aus ihren Katastrofen?


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