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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Biblisches Menschenbild und Irrlehre Humanismus 10. Juli 2016

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 12:35

„Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen. Denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf“.
(1. Mose 8:21)

 

 

Das biblische Menschenbild ist für uns nicht sehr schmeichelhaft, aber dafür vollumfänglich zutreffend, und je eher wir das erkennen und unsere Zuflucht zu Jesus Christus, als unserem Erlöser nehmen, umso besser für uns.

Und darum, dass der Mensch von Grund auf verkehrt ist, geht es in allen Religionen und Weltverbesserungsideologien, die den Menschen umerziehen und „verbessern“ wollen.

Bei uns hat sich die Lehre des Humanismus – die Religion des Gutmenschentums – breit gemacht, wonach der Mensch von Natur aus gut ist und es allenfalls die „Umstände“ sind, die den Menschen böse werden lassen, wobei übersehen wird, dass es wiederum “der von Natur aus gute Mensch” ist, der die entsprechenden Umstände bewirkt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass der Mensch von Natur aus eben nicht gut, sondern ein Sünder ist, heißt nicht, dass der Mensch ständig nur die allerschlimmsten Dinge tut, sondern dass bei ihm die Neigung zum Bösen ausgeprägt ist, wovon die täglichen Nachrichten ein beredtes Zeugnis geben.

Wer sich am biblischen Menschenbild orientiert, ist deshalb nüchterner und realistischer und rechnet mit Überraschungen, was allerdings die Liebe zu den Mitmenschen in keiner Weise ausschließt.

 

Für die Christen gilt, dass Gott bzw. Jesus Christus die Mitte ist, an der sich alles ausrichtet. Für den Humanismus gilt: „Im Mittelpunkt steht der Mensch“, und eben das ist bereits Sünde, auch wenn es sich noch so gut anhört. Denn nur wenn Jesus Christus die Mitte ist, bekommen alle anderen Dinge genau den Stellenwert, der ihnen tatsächlich zukommt. Ohne ihn kann es nur bergab gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgt man den Aussagen der Funktionäre des „Vereins zur Pflege religiösen Brauchtums“ („Bischöfe“, höhere Amtsträger und humanistisch denkende Pfarren der sog. „Kirche“) wird deutlich erkennbar, dass es hier nur noch um ein sogenanntes „humanes Christentum“ – einem Widerspruch in sich – geht.

Danach sind z.B. alle die uns kommen, „gut“ und können als „herzensgute Menschen nur eine Bereicherung für uns sein“, gleiches gilt dann auch uneingeschränkt für alles was sich Muslim nennt und sich dem Islam verpflichtet fühlt, und da kann es zwischen Christentum und Islam auch keine wirklichen Gegensätze mehr geben, weil ja alle von Natur aus gut sind und immer nur das Beste wollen.

 

Und wer das anders sieht, kann deshalb nur ein böser Mensch sein (was es nach der Lehre des Humanismus eigentlich nicht geben kann). In keinem Fall ist er aber ein Christ, weshalb solche Leute auszuschließen sind.

Der wirkliche Christ wird aber auch den Flüchtlingen, Muslimen (und Humanisten) mit Nächstenliebe begegnen. Im Gegensatz zum „Jubel-Gutmenschen“ bleibt er dabei aber Realist, in dem er die menschliche Natur mitsamt der Sünde, als der Trennung von Gott, nicht verkennt.

 

Sünde = Trennung von Gott, ist die natürliche Herzenshaltung des Menschen, mit der er nicht nach Gott fragt, sondern tut, was ihm recht dünkt. Daraus erwachsen dann die einzelnen Tatsünden. Insoweit ist auch der Christ kein „besserer Mensch“, sondern lebt aus der Vergebung und der Gnade Gottes.

JÖRGEN BAUER

 

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