kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der „unglaublich törichte“ Juncker 9. Juli 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:30

 

 

 

 

Die EU-Kommission will über das Handelsabkommen mit Kanada (Ceta) im Alleingang bestimmen – oder „mit dem Kopf durch die Wand“, wie Sigmar Gabriel den Ausschluss der nationalen Parlamente nennt. Viele deutsche Politiker sind empört.

 

 

„Unverantwortlich“, „töricht“, „frivol“: So nennen mehrere deutsche Politiker das Vorhaben der EU-Kommission, die nationalen Parlamente an der Entscheidung zum umstrittenen Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) nicht zu beteiligen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel warf der Kommission am Mittwoch vor, sie wolle „mit dem Kopf durch die Wand“. „Jetzt zu beschließen, dass die nationalen Parlamente zu diesem Handelsabkommen nichts zu sagen haben, ist unglaublich töricht,“ so Gabriel.

Auch CSU-Chef Horst Seehofer kritisierte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junckers Veto gegen eine Beteiligung der nationalen Parlamente am Mittwoch. Er nannte die Äußerung „unverantwortlich“. „Das geht auf keinen Fall“, sagte Seehofer in München. Ebenso verurteilte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt die Einstellung der Kommission. „Der Bundestag braucht ein Mitspracherecht“, forderte sie am Mittwoch. „Alles andere wäre ein falsches Signal. Die Menschen wollen keine Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg,“ sagte Hasselfeldt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein klares „Nein“ zum Alleingang der EU

 

Juncker hatte am Dienstag bei dem EU-Gipfel in Brüssel erklärt, die Bestimmungen des Abkommens fielen allein in den Kompetenzbereich der EU. Er stufe Ceta als „reines“ EU-Abkommen ein – womit die Entscheidung alleine beim Europaparlament liegen und in den nationalen Parlamenten nicht abgestimmt werden würde. Mehrere EU-Staaten, darunter auch Deutschland, hatten sich allerdings dagegen ausgesprochen, Ceta als reines EU-Abkommen zu werten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Juncker in Sachen Beteiligung nationaler Parlamente zunächst widersprochen und die Bundestagsabgeordneten um eine „Meinungsbildung“ gebeten. Die zeichnet sich nun ab – mit einem klaren „Nein“ zum EU-Alleingang bei Ceta.

So widersprach auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) Juncker am Mittwoch. „Die Bundesregierung kann ihre für das Inkraftsetzen des Vertrages notwendige Zustimmung zu dem Vertrag nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen nicht ohne Mitwirkung des Deutschen Bundestages erteilen“, erklärte Lammert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Präzedenzfall Demokratieverschleiß

 

Selbst auf EU-Ebene stößt die Einstellung der Kommission auf Widerstand: Reinhard Bütikofer, der Vorsitzende der Europäischen Grünen, nannte das Vorhaben eine „frivole Anmaßung“ der Kommission. Die Verweigerung demokratischer Mitwirkungsrechte sei genau das Gegenteil von dem, was Bürger von den europäischen Institutionen erwarteten.

Bütikofer warnte, dass Ceta als Vorbild für das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP gelte und mit dem Ausschluss der nationalen Parlamente ein Präzedenzfall geschaffen werden könne. Im EU-Parlament würde sich keine Mehrheit für ein Handelsabkommen finden, bei dem nationalen Parlamenten die Mitentscheidung verweigert würde, betonte der Grünen-Abgeordnete.

Auch Hasselfeldt warnte explizit vor einem Ausschluss der nationalen Parlamente: „Internationale Handelsabkommen wie Ceta nehmen einen großen Teil in der öffentlichen Debatte ein. Deshalb dürfen die nationalen Parlamente gerade in der jetzigen Situation nicht außen vor gelassen werden.“

 

 

 

 

Ein hoch umstrittenes Abkommen

 

Ceta ist nicht nur in Deutschland hoch umstritten. Beklagt werden unter anderem die intransparenten Verhandlungen und mangelnde Beteiligung der Bürger. Die Verhandlungen über das Abkommen sind zwischen der EU und Kanada bereits abgeschlossen. Laut EU-Kommission sieht es die Abschaffung von 99 Prozent aller Zölle vor.

Gegen das Freihandelsabkommen wird am 17. September in sieben deutschen Großstädten demonstriert, erwartet werden insgesamt weit mehr als 100.000 Menschen, wie das Bündnis „CETA und TTIP stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ am Mittwoch in Berlin ankündigte. In Bayern übergab die Freie Wähler Partei amHorst Seehofer am Mittwoch eine Petition mit 20.000 Unterschriften, die einen Volksentscheid zu Ceta verlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Ein solch im Grunde schon dreistes, aber durchaus erwartbares Verhalten des EU-Präsidenten Juncker ist genau das Wasser auf die Mühlen der EU-Gegner, welches sie noch brauchen, um die EU als diktatorisches Konstrukt à la EUdSSR zu entlarven. Wer wie ein Elefant im Porzellanladen so agiert wie dieser Elefantenbulle, darf sich nicht wundern, dass die EU-Bürger der EU müde sind und sich voll Ekel und Abscheu abwenden.

Auf diese Weise bekommen die Brexitbefürworter noch nachträglich recht mit ihrem Votum und einen Grund mehr frei Haus geliefert, eine solche Juncker-EU zu verlassen.

Die Marschrichtung von Juncker und Co. ist klar: Einen EU-Einheitsstaat ohne Bürgerreferenden in diktatorischer Manier.  Er handelt noch immer getreu seinem Motto: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Nun beschließt er selbst und wartet, wie groß das Geschrei ist. Noch hat er nicht alle Politiker hinter sich, so dass es noch nicht soweit ist. Es geht ja „nur“ um Freihandelsabkommen. Aber wer weiß, wie lange noch? Dieser EU-Fanatiker sollte in Pension gehen und seinen Posten räumen.

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/geheimpapier-enthuellt-putsch-von-oben-merkel-und-hollande-wollen-europaeischen-superstaat.html;jsessionid=8FA202D6617AC46C7A086E652B026485

 

 

Dort heißt es:

»Wie heute bekannt wurde, wollen die europäischen Staatschefs die Gunst der Stunde des Brexits nutzen und ihren lange gehegten Plan enthüllen, die Staaten des Kontinents in einem GIGANTISCHEN SUPERSTAAT zu verschmelzen«, meldete auch der britische Express mit heutigem Datum (online, 28.6.2016). Demnach planen insbesondere Deutschland und Frankreich nicht weniger als einen Staatsstreich in der Europäischen Union.

 

»Im Rahmen dieser radikalen Vorschläge werden die EU-Staaten das Recht auf eine eigene Armee, eigene Strafgesetze, eine eigene Steuergesetzgebung und Zentralbank verlieren, während all diese Befugnisse an Brüssel übertragen werden sollen.«

 

Außerdem würden die Mitgliedsstaaten den Rest der Kontrolle über ihre Grenzen einbüßen, einschließlich des Rechts, Migranten aufzunehmen und zu verlegen.

http://www.express.co.uk/news/politics/683739/EU-referendum-German-French-European-superstate-Brexit

 

 

 

 

Warum neigen wir dazu, diese Story unhinterfragt zu glauben?

Noch vor ein paar Jahren hätten wir abgewunken und dies als Märchenstunde abgetan. Wir haben es uns aber abgewöhnt, das Unglaubliche nicht glauben zu wollen. Wer das alles als Verschwörungstheorie abwürgen möchte, ist schlecht beraten. Schauen wir den Politikern auf ihre schmierigen Hände, bevor es zu spät ist.

Wer hat heute noch Vertrauen in die Politik und deren Politvertreter oder die „nationalen“ Verfassungsgerichte, die die EU-hörigen Entscheidungen immer willfähriger rechtlich stützen?

Nationalstaaten werden immer mehr als nicht funktionierende Gebilde dargestellt, die allein nicht überlebensfähig sind. Das aber ist absoluter Unsinn.

 

 

Eine EU, die sich auf wirtschaftliche Zusammenarbeit einigt, wird stärker sein als eine EU, die die Kernkompetenzen eines Nationalstaates in ihre Hände zwingen will. Kein Land lässt sich von außen gern vorschreiben, was es zu tun hat. Dies hinterlässt ein permanentes Gefühl der Bevormundung bei den Menschen. Aber ohne Zwang wird ein solcher Riesenstaat politisch nicht zu händeln sein. Und er wird daran zerbrechen.

 

Wir dürfen mit Fug und Recht annehmen, dass das Gros unserer Politiker der etablierten Parteien  lieber heute als morgen das eigene Land an die EU-Diktatoren zum Nulltarif verschleudern würden, wenn sie nicht befürchten müssten,  dass die Bevölkerung sie  daran hindern würde? Sie sind bereit, alle Verantwortung für das eigene Land in fremde Hände zu legen. Und: Sie müssen jetzt handeln, weil die patriotischen Parteien in vielen Ländern  der EU und die Menschen, die sie wählen,  immer wacher werden und immer stärkeren Einfluss auf die Parlamente gewinnen werden. GB ist auf dem Wege, die EU zu verlassen, ein Nettozahlerland. Mit dem Personal von abgehalfterten Politikern, die in den EU-LÄndern nichts werden konnten, die sich selbst zu Technokraten degradiert haben, ist kein EU-Einheits-Staat zu machen.

 

Vor allem Deutschland ist mit den Politikern, die ihren Deutschlandselbsthass kaum verbergen können, geschlagen. Sie möchten angesichts des gepflegten suizidalen Schuldkults seit 1945 fliehen und aufgehen in die EU-Welt der allumfassenden Diktatur, um dieses Land in der EU aufzulösen wie einen Brühwürfel in der Suppe.  Aber soweit sind die anderen EU-Länder noch lange nicht. Und Deutschland wird in seiner beliebigen Identitätslosigkeit kaum noch ernst genommen. Kein Land will so identitätslos werden wie Deutschland es bereits ist. 

 

Darum wird dieser Plan auch  schwer umzusetzen sein.

Europa ist nur der Testballon für die Finanzoligarchie, die die NWO anstrebt. Und in deren Diensten agieren Juncker, Merkel, Hollande und Co. Ersetzbare Marionetten auf dem Weg zu diktatorischen Verhältnissen.

 

Wehret den Anfängen.

Die Menschen mögen es nicht zulassen, dass die EU-Länder sich  auf den Weg in eine direkte EU-Diktatur machen!

 

3 Responses to “Der „unglaublich törichte“ Juncker”

  1. Notwende Says:

    Beim Überfliegen des Textes stieß mir das Wort „Demokratieverschleiß“ im Zusammenhang mit dem unseligen Projekt EU auf, impliziert doch der Begriff das Vorhandensein von Etwas, das verschleißen kann.
    Um Demokratie kann es sich dabei nicht handeln, da wir diese – gerade, wenn es um die EU und ihre Agenden geht! – noch nie hatten.

  2. Andrew Says:

    da kann man nichts machen – die „fernen Führer anderer Planeten“, die Junker „gesehen u. gehört“ hat und die „aus der Ferne“ besorgt sind, wie die EU sich weiterentwickelt, wollen scheints keinen Zerfall bzw. Rückfall in nationale Kleinstaaterei, nationalistische Egoismen, noch mehr wirtschaftliches Chaos . Sie werden gute Gründe haben, auf die Junker aber nicht näher eingegangen ist. Das sollte man respektieren?!
    Betrunken war Junker jedenfalls nicht, gescherzt hat er auch nicht, und verplappert dürfte er sich auch nicht haben, immerhin verweisen in einer nur kurzen Textpassage gleich vier ähnlich verwendete Aussagen/Begriffe in sinnigem Zusammenhang/Kontext auf seine mysteriöse Ansage/Warndrohung .
    Entweder stimmts doch oder Junker hat einen esoterischen Alien-Tick, der seine „New-Age“-EU-Politik beeinflusst. Beides keine angenehmen „Botschaften“, die er uns hier vermittelt hat. Da dieses Video international für Aufsehen u. Irritationen bezügl. seiner geistigen Verfassung gesorgt hat, verwundert es umso mehr, dass es bisher keinerlei Dementi aus Brüssel gab, um die Angelegenheit „aus dem Orbit“ zu schaffen.
    Auffälligerweise ist das Video aber auf vielen Nachrichtenportalen nicht mehr verfügbar (error) – das macht schon alles in Summe ein wenig nachdenklich!
    PS: das eine zweite Intelligenz/Macht, (definitiv nicht-menschlicher Natur!!) bereits am Wirken ist, beweisen zumindest die jährlich x-fach erscheinenden kolossal-hyperperfekten Kornkreis-„Realitäten“ – die lassen sich nicht wegargumentieren. Ob diese „galaktischen Artefakte“ von Aliens o. dämonischen Geistwesen verursacht sind, lässt sich vorerst nicht schlüssig beweisen/erklären – menschliche (Geheim-)Technologien lassen sich zu 100% ausschliessen (z.B. ist sogar Russland sehr interessiert an der Kornkreis-Entstehung wie an ähnlichen Phänomenen u. forscht seit Jahrzehnten ganz offiziell dazu!). Vielleicht war/ist auch Junker (und andere EU-Führer) von ihnen „inspiriert“??
    Fragen über Fragen – sehr seltsame Zeiten, in denen wir leben….

  3. Johannes Says:

    Inzwischen arbeiten Politik (Merkel & Co), Medien und Justiz in der Flüchtlingsfrage noch enger zusammen. Nach wie vor gibt es eine Invasion von Asylforderern, doch über die Zahlen hört man nichts mehr. Hin und wieder sickert aber doch etwas durch. So lässt Merkel & Co. Asylanten mit Flugzeugen und Bussen nach Deutschland bringen. Von einer Aufteilung in Europa ist nichts mehr zu hören. Alle kommen als Bereicherung nach Deutschland und plündern unsere Sozialkassen. Abgeschoben werden nur noch Schwerstkriminelle, die soviel auf dem Kerbholz haben, dass selbst Richter hier Urteile sprechen müssen. In der letzten Woche wurden drei Verbrecher in einem Privatflugzeug unter starker Polizeibewachung nach Afrika zurückgeflogen. Kosten: ca. 126.000 EURO. Davon hätte man drei Lehrer ein ganzes Jahr bezahlen können. Ein anderer Verbrecher wurde nach Bulgarien geflogen: 19.000 EURO.

    Beamte, die so etwas gutheißen und diese Steuergelder verschwenden, sollten ebenfalls streng bestraft werden – am besten aber: Merkel selbst und ihre Crew vor Gericht stellen, haben doch zwei ehemalige Verfassungsrichter (Papier und di Fabio) in einem Gutachten festgestellt, dass Frau Merkel „fortlaufend“ die Verfassung bricht. Bisher ohne Folgen.

    EU-Parlamentarier sowie EU-Kommission haben keine Daseinsberechtigung, weil sie nicht vom Volk gewählt wurden, sondern von den Parteien entsandt sind!


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