kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten: Viel Licht und auch viel Schatten 9. Juli 2016

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 00:06

Mutter Athnasia wurde auf dem Weg zu ihrem Kloster erschossen!?!

 

 

 

 

Der Kampf um die Herzen der Menschen – in Politik, Gesellschaft, Medien und Religion – ist in Ägypten deutlich zu erkennen.

 

Nachdem die Gewalt der Muslimbrüder unter dem ehemaligen Präsidenten Mursi beendet worden war, übernahm der damalige Oberbefehlshaber der ägyptischen Streitkräfte, Abd al-Fattah al-Sisi, die Führung des wirtschaftlich noch immer sehr angeschlagenen Landes. Viele Christen atmeten auf. Der neue Präsident äußerte bereits mehrfach, dass er – selbst Muslim – eine Reform des Islam wünsche. Am 6. Januar 2016 versprach al-Sisi den Christen im Weihnachtsgottesdienst der Kopten, dass die unter Mursi zerstörten Kirchen wieder aufgebaut werden würden. Am 17. Juni wurden jedoch in al-Bayda 1, einer Siedlung nahe Alexandria, mindestens zwei Häuser zerstört und zehn geplündert, weil die Bevölkerung den Verdacht hatte, ein einheimischer Christ dort wolle sein Haus in eine Kirche umfunktionieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberster Imam fordert:

„Tod allen, die vom Islam abfallen“!

 

 

Ganz andere Töne als vom Präsidenten kommen aus der Al-Azhar-Universität in Kairo, die für sunnitische Muslime weltweit wegweisend ist. Der Oberste Imam, Ahmed el-Tayyib, ließ am 16. Juni im ägyptischen Staatsfernsehen wissen: Wer den Islam verlässt, muss – wenn er nicht umkehrt – getötet werden. Das ist gleichermaßen eine Bedrohung für tausende Christen muslimischer Herkunft wie auch Freibrief und Aufruf, solche Abtrünnigen zu töten. Zudem sind Christen durch die Blasphemiegesetze gefährdet.

 

 

 

 

 

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Außergewöhnliche Öffnung in den Medien

 

 

Am 9. April enthielt die landesweit auflagenstärkste Tageszeitung Al-Ahram einen ganzseitigen Artikel über die „Liebe im Christentum“ – ein einziges Loblied auf die Botschaft der Liebe in der Bibel. Der Autor, ein Muslim und renommierter Journalist, zitierte dabei 50 (!) Bibelverse, auch 1. Johannes 4,10: „Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden“.

Am Ostersonntag lud das staatliche Fernsehen zur besten Sendezeit um 19.40 Uhr zwei christliche Leiter ein, um mit ihnen über die Wahrheit sowie die Bedeutung des Todes von Jesus Christus am Kreuz und seiner Auferstehung zu sprechen. Millionen Ägypter saßen vor dem Fernseher und lauschten dem Evangelium.

 

 

 

 

Die Gemeinden beten anhaltend für alle Menschen im Land.

Beten Sie mit?

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Viel Licht und viel Schatten in Ägypten. Liebe des Evangeliums und der Wert des Lebens als Schöpfung GOTTES auf der einen Seite gegen buchstabengetreue Hassdogmen, die dem Koran zu entnehmen und dem Tod durch islamischen Mord geschuldet sind,  noch heute vorgetragen von führenden Islamlehrern der Al Azhar-Uni in Kairo auf der anderen Seite. Besser und gegensätzlicher, aber auch grundsätzlicher  können die Gottesbilder  und die gelebten Unterschiede zwischen Christentum und Islam einfach nicht dargestellt werden.

 

Wir dürfen daran erinnern, welch grundsätzliche Kritik der amtierende Präsident Al Sisi am Islam genau an der Stelle geübt hat, aus der sich dieser Islamgelehrte nach alter mohammedanischer Tradition so archaisch geäußert hat. Die flammende Reformrede Al Sisis scheint keinerlei Eindruck auf diese rückwärtsgewandten sog. Geistlichen dieser Universität gemacht zu haben.

http://www.welt.de/politik/ausland/article136039867/Revolution-gegen-moralischen-Niedergang-des-Islam.html

 

 

 

Er sprach an der altehrwürdigen Al-Azhar-Universität zu Kairo, der höchsten religiös-rechtlichen Instanz im sunnitischen Islam, was seinen Worten zu wahrhaftiger Tragweite verhalf…

 

…Das Werk der islamischen Texte und Ideen, die wir über die Jahrhunderte als heilig erklärt haben, erzürnt die gesamte Welt“, sagte das Staatsoberhaupt. Es könne nicht sein, dass 1,6 Milliarden Muslime die restliche Weltbevölkerung töten wollten, nur um selbst leben zu können. „Die islamische Weltgemeinschaft (Umma) wird zerrissen, zerstört und ist verloren – durch unsere eigenen Hände.“

 

In seinem eindringlichen Appell an die religiösen Führer mahnte al-Sisi, es sei unfassbar, dass das, was die Muslime als ihr religiöses und heiliges Erbe betrachteten, für sie selbst und den „Rest der Welt als Quelle der Angst, der Gefahr des Mordens und der Zerstörung wahrgenommen wird. Unmöglich!“..

Ende des Artikelausschnitts

 

 

 

Dieser wertvolle Artikel von open doors Deutschland zeigt, dass ein großer Riss in Ägypten durch die Muslimgruppen geht. Da ist ein Präsident Al Sisi, der den Islam zu Reformen aufruft und da ist der höchste Vertreter des sunnitischen Islams, der noch immer schwärmerisch an diesem widerlichen Machtinstrument der religiös-staatlich inszenierten Apostatenmorde festhält  und somit Mohammeds Erbe unverändert und devot-gehorsamst noch in heutiger Zeit blutig fordert.

 

 

Es ist ein Geschenk GOTTES, dass die auflagenstärkste Tageszeitung Al-Ahram sich öffentlich mit dem Evangelium auseinandersetzt, ja sogar von einem Muslim in Szene gesetzt.

Wann hat es das schon einmal gegeben?

Ebenso das TV.

 

 

Das Internet bietet heute nicht nur die Möglichkeiten, islamischen Terror, dunkle Schattengesetze des Islams für gehorsame Muslime  und Bombenbauanleitungen für Selbstmordanschläge medial zu verbreiten. Es ist auch das Medium, welches die Helligkeit des Evangeliums dem Nutzer vor Augen führt.

 

 

Das Internet ist keine moralische Instanz. Es ist neutral. Erst die Nutzer machen das Internet zu dem, was es ist. Das Internet ist wie eine Waffe. Eine Waffe kann zum Schutz und zur Verteidigung benutzt werden, aber eben auch zum Angriff und damit zu moralischer Verkommenheit.

Das Internet ist neutral. Jeder kann, wenn er will, sich vom Christentum inspirieren lassen, auch Muslime.  Jeder Muslim kann sich, wenn er denn will, über jede Religion informieren.

Solche inspirierenden Sendungen und Zeitungsartikel können für so manchen Muslim eine Initialzündung auslösen, die ihn treibt, sich mit JESUS und SEINER Lehre zu beschäftigen. Dabei wird er auch auf Literatur stoßen und möglicherweise die wertvollen Bücher finden, die Mark Gabriel, ein ehemaliger Dozent derselben Al Azhar-Universität, der zum Christentum übergetreten ist, geschrieben hat:

Jesus und Mohammad, in dem er den direkten Vergleich dieser Persönlichkeiten antritt.

Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft)

 

 

Dieser Autor kennt den Islam und seine Grundlagen wie kein zweiter und kann die Unterschiede zwischen Islam und Christentum mehr als deutlich hervorheben.

Wir danken den ägyptischen Journalisten des TV für diese Sendung. Wir danken dem Verfasser dieses Artikels in der o. a. Zeitung.

Ja, und wir dürfen unsere Leserschaft bitten, der Bitte von open doors Deutschland nachzukommen und für alle Menschen zu bitten, dass Christen JESUS noch enger in ihr Herz schließen und Muslime und allen Anders- oder auch Nichtgläubige JESUS, den biblischen JESUS, finden und ihn ins Herz schließen. Ein besseres Gebetsanliegen kann es kaum geben.

Wer JESUS kennenlernt, lernt den DREIEINEN GOTT zu lieben.

 

2 Responses to “Ägypten: Viel Licht und auch viel Schatten”

  1. Nur Jesus kann dieses Land verändern. Leider wird immer Widerstand kommen, aber wir wissen ja, wie es ausgehen wird.

  2. thomas Says:

    Der hebräische Prophet Jesaja zeigt aber, dass am Ende alles gut ausgehen wird. Jesaja sagt über diese Zeit: „Zu der Zeit wird für den Herrn ein Altar mitten in Ägyptenland sein und ein Steinmal für den Herrn an seiner Grenze; das wird ein Zeichen und Zeugnis sein für den Herrn Zebaoth in Ägyptenland“ (Jesaja 19,19-20). Der Prophet beschreibt die zukünftige Beziehung der Ägypter zum wahren Gott: „Wenn sie [die Ägypter] zum Herrn schreien vor den Bedrängern, so wird er ihnen einen Retter senden; der wird ihre Sache führen und sie erretten. Denn der Herr wird den Ägyptern bekannt werden, und die Ägypter werden den Herrn erkennen zu der Zeit“ (Verse 20-21).

    Zu der Zeit „wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien [Ägyptens alter Feind], dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen“ (Vers 23). Alle Nationen werden miteinander in Frieden leben.


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